Unbedingt auch lesen!
„Im Kapitel ‚Die katholische Kirche enthüllt: Die große Hure Babylon, die Frau auf dem Tier‘ wird ausführlich über die katholische Kirche und insbesondere über die Auswirkungen ihres Götzendienstes auf die Beziehung zum Dreieinigen Gott berichtet.
In diesem Kapitel möchte ich aufzeigen, wie die katholische Kirche durch eine gezielte Salamitaktik ihre Anhänger im Götzendienst hält und sie dadurch fortwährend in der Sünde belässt.“
Was ist eigentlich Götzendienst?
Dies ist sehr wichtig zu begreifen. Denn der Teufel liegt im Detail.
Für den Götzendienst braucht es zwei Voraussetzungen:
Erstens:
Ein„Bildnis“ (hebräisch: temunah)
Meint eine dreidimensionale Darstellung, z. B. Statue, geschnitztes Bild.
Oder ein „Gleichnis/Abbild“ (hebräisch: selem)
Meint eine flache oder symbolische Darstellung (z. B. Gemälde oder Relief), die Gott oder andere Götter darstellen könnte.
Es geht also darum, dass optisch etwas vorhanden ist, das Gott oder andere Götter darstellt.
Zweitens:
Zweitens betet man diese Darstellungen an.
Was ist Anbetung?
Laut Duden hat Anbetung zwei Bedeutungen:
1. Betende Verehrung
2. Bewundernde Verehrung, Vergötterung
Und hier liegt der Hund begraben:
Anbetung heisst Verehrung!
Die katholische Kirche hat hier ein äußerst geschicktes Ablenkungsmanöver geschaffen, denn sie zieht Unterscheidungen, die es nach der eigentlichen Definition gar nicht gibt.
1. Latrie (lat. latria)
• Objekt: Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist)
• Art der Verehrung: höchste Anbetung, betende Hingabe
• Merkmale: Gebet, Lobpreis, Niederknien, Eucharistie
• Bemerkung: Nur Gott gebührt Latrie
2. Dulie (lat. dulia)
• Objekt: Heilige oder Engel
• Art der Verehrung: Ehrfurcht, Hochachtung
• Merkmale: Verehrung der Vorbildfunktion der Heiligen, keine Anbetung
3. Hyperdulia (lat. hyperdulia)
• Objekt: Maria, die Mutter Jesu
• Art der Verehrung: besonders hohe Ehrfurcht
• Merkmale: über Dulie, aber unter Latrie – Maria wird besonders geehrt
Nochmals: Anbetung heisst Verehrung!
Wenn ein Katholik mit Ehrfurcht zu der unbiblischen Maria betet, oder zu den unbiblischen Heiligen betet oder zu den Engeln betet. Also ins Gebet geht, grosse Ehrfurcht davor hat und um etwas bittet. Dann ist er schon bei der Anbetung.
Nochmals die zwei Definitionen laut Duden:
1. Betende Verehrung
2. Bewundernde Verehrung, Vergötterung
Warum unbiblisch?
Hier empfehle ich nochmals wärmstens das Kapitel "Die Katholische Kirche enthüllt: Die Große Hure Babylon, die Frau auf dem Tier". Dort wird alles im Detail erklärt. Kurz gesagt: unbiblisch, weil Maria und die Heiligen, die angebetet werden, unbiblische Funktionen und göttliche Eigenschaften übernommen haben, die nur dem Dreieinigen Gott zustehen.
Das sind doch keine Götzen oder?
„Der Katholik wird sagen: ‚Das sind keine Götzen, sondern nur symbolische Erinnerungshilfen. Wir beten nicht die Statuen an, sondern die geistlichen Mächte, die sie darstellen.‘“
"Genau!"
«Und das ist Götzendienst! Eine Frage: Wenn ein Hindu zu seiner Vishnu-Statue betet, weiß er dann, dass diese Statue nicht der echte Vishnu ist? So wie zur Zeit des Alten Testaments die Hebräer Baal/Satan anbeteten. Und an jeder Ecke eine Baal-Statue stand – wussten die Hebräer, dass diese Statuen nicht der echte Baal sind? Natürlich wussten sie es! Es ging ja um die dämonische Macht dahinter.“
In der Bibel heisst es:
„Denn wie viele deine Städte sind, so viele sind deine Götter, Juda, und wie viele deine Straßen in Jerusalem, so viele sind die Altäre, die du für den Schandgott Baal errichtet hast.“
(Jeremia 11,13 )
„Du hast deine heiligen Höhen auf jeder Straßenecke gebaut und deine Altäre für die Götzen in jeder Straße errichtet.“
(Hesekiel 16,31)
Ich hoffe, dass Katholiken beim Lesen spätestens jetzt erkennen, wie perfide das ganze System aufgebaut ist. Man muss nur nach Italien gehen: An nahezu jeder Straßenecke findet sich eine Kirche oder Kapelle, in deren Zentrum Maria – meist in Form einer Statue – steht. Geht es da noch um Gott, lieber Katholik?
Die Cheruben auf der Bundeslade
«Gott hat den Israeliten befohlen, zwei Cherubim auf der Bundeslade zu fertigen. Wie man sieht, hat Gott kein Problem mit Statuen!»
Sollte man da nicht klar unterscheiden? Wenn der heilige Gott seinem auserwählten Volk durch Mose den Auftrag gibt, den Tabernakel zu errichten – wobei er seine Gegenwart über dem Heiligtum manifestiert und präzise Anweisungen für die Bundeslade gibt –, dann dient der Mensch tatsächlich Gott. Ganz anders verhält es sich, wenn Menschen eine Mariastatue anfertigen und davor beten: Hier wird ein von Menschen geschaffenes Objekt verehrt, das keinerlei göttliche Autorität besitzt. Das ist kein Gott-geweihter Dienst, sondern im Kern Götzendienst. Siehst du es nicht Katholik?
Was möchte Gott eigentlich von uns wenn es um ihn persönlich geht?
Schlachter 2000 (Exodus 20,4–5) lautet:
„Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen von dem, was oben im Himmel oder unten auf Erden oder im Wasser unter der Erde ist. Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht an den Kindern bis in die dritte und vierte Generation derer, die mich hassen.“
• Jesaja 42,8
„Ich bin der HERR, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen!“
• 1. Korinther 10,31
„Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes!“
• Psalm 115,1
„Nicht uns, o HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen!“
• Jesaja 45,23
„Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückgenommen wird: Ja, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören!“
Alleinige Gottesanbetung wird verlangt!
Gott verlangt alleinige Anbetung. Die Bibel spricht darüber mit größter Klarheit: Seine Ehre gibt er keinem anderen. Man könnte in Versuchung geraten zu meinen, Gott sei selbstverliebt. Doch darum geht es nicht.
Es geht vielmehr darum, dass Gott die Existenz selbst ist. Durch ihn ist das Universum entstanden, durch ihn lebt und besteht die Menschheit. Alles, was ist, verdankt ihm sein Dasein und steht unter seiner Herrschaft.
Darum ist nichts Geschaffenes verehrungswürdig. Nichts! Warum sollte man die Schöpfung anbeten, wenn sie doch nur durch den Schöpfer existiert? Alle Ehre und Verehrung gebührt allein Gott.
Und ist diese Forderung unseres Schöpfers nicht nachvollziehbar?
Man stelle sich einen Künstler vor, der jahrelang seine Zeichenkunst zur Vollendung gebracht hat. Hunderte von Stunden, ja einen großen Teil seines Lebens, hat er in das Erlernen und Verfeinern seiner Fähigkeiten investiert. Schließlich nimmt er sich vor, ein Meisterwerk zu schaffen. Zwei Jahre lang arbeitet er daran – mit Liebe, Hingabe, Geduld und höchster Präzision.
Als er sein Werk in einer großen Ausstellung präsentiert, wird es begeistert gefeiert. Die Medien sprechen vom „Gemälde des Jahrtausends“. Doch anstatt den Künstler zu ehren, lobt man das Werkzeug: Der Pinsel der Marke „Soundso“ habe die scharfen Konturen ermöglicht. Die Farben der Firma „Soundso“ hätten dem Bild seine besondere Ausstrahlung verliehen. Die Leinwand derselben Firma sei unübertroffen. Und die Beleuchtung im Saal habe dem Werk den letzten Schliff gegeben. Alles wird erwähnt, selbst die Staffelei. Nur über den Künstler und seine herausragenden Fähigkeiten wird kein Wort verloren. Man kann sich leicht vorstellen, wie sich der Künstler dabei fühlen muss, nicht wahr?
Ich denke, genauso fühlt sich Gott, liebe Katholiken und Orthodoxe, wenn ihr den sogenannten „Heiligen“ und der unbiblischen „Maria“ die Ehre bringt. Denn die Bibel betont an so vielen Stellen unmissverständlich, dass allein Gott die Ehre gebührt.
(Römer 1,25 Schlachter 2000):
„Sie haben Gott verlassen und ihn durch die Schöpfung vertauscht, die Gott gemacht hat, und haben angebetet und gedient dem Geschaffenen statt dem Schöpfer, der gepriesen wird in Ewigkeit. Amen.“
Nur Gott gebührt die Verehrung
Offenbarung 4,11
„Du bist würdig, o Herr, zu empfangen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge erschaffen, und durch deinen Willen existieren sie und wurden sie erschaffen.“
Niemand sonst ist würdig ausser dreieinige Gott und der einzige Mittler ist ein Teil von ihm. Jesus:
1. Timotheus 2,5 (Schlachter 2000):
„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“