Einführung
Als ich zum ersten Mal von Sodomie hörte, war ich erleichtert, so komisch es klingen mag.
Auch wenn das Thema – und ich möchte hier gleich vorwarnen – unappetitlich wird, halte ich es für notwendig, offen darüber zu sprechen. Ich werde dabei auch sexuelle Praktiken ansprechen.
Kein Christ, dem das Seelenheil seiner Mitmenschen am Herzen liegt, tut sich leicht mit der Sünde der Homosexualität.
Auf den ersten Blick scheint man homosexuellen Menschen damit das Recht auf eine Beziehung abzusprechen. Wir Christen müssen diesen Menschen sagen: "Deine Art zu Leben ist nicht okay."
Doch die Bibel spricht in dieser Frage eindeutig: Homosexualität steht nicht im Einklang mit Gottes Schöpfungsordnung und ist ein weiterer Ausdruck des gefallenen Zustands der Menschheit.
Wir lesen im Römerbrief:
„Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.“
Römerbrief 1:26-27 SCH2000
Widernatürlich aus christlicher Sicht
Ich hoffe, dass du diesen Artikel bis zum Ende liest – denn das ist wichtig.
Christen glauben nicht an die Evolutionstheorie. Wir glauben nicht, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern dass wir Geschöpfe Gottes sind. Die Tiere sind eine eigene Schöpfung. Und nicht nur das: Wir sind Abbilder Gottes!
„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“
(1. Mose 1,27 SCH2000)
Vergleiche mit dem Tierreich greifen für uns daher zu kurz. Oft hört man: „Die Affen machen das auch!“ oder „Es gibt schwule Pinguine!“
Ja – und? Hunde fressen ihr eigenes Erbrochenes. Schweine suhlen sich in ihren Exkrementen. Weibliche Spinnen verspeisen nach der Paarung ihre Männchen. Männliche Nilpferde töten den männlichen Nachwuchs, um ihren eigenen Alphastatus zu sichern. Und Schimpansen? Sie zeigen bei Revierkämpfen nicht selten kannibalistische Züge.
Also – was sind wir? Menschen oder Tiere?
Genau hier stoßen wir an eine moralische Grenze, nicht wahr?
Das Verhalten von Tieren als Rechtfertigung für menschliches Handeln heranzuziehen, greift zu kurz. Denn gerade der Anspruch, mehr zu sein als nur Instinkt – das ist es doch, was uns als Menschen ausmacht. Evolutionstheorie hin oder her.
Sodomie
Der Begriff „Sodomie“ wurde im deutschen Sprachraum lange Zeit nur selten verwendet. Stattdessen sprach man von „Unzucht wider die Natur“ – ein juristischer Ausdruck für sexuelle Handlungen, die als strafbar galten.
In den USA wurden vergleichbare Taten unter den sogenannten „Sodomy Laws“ verfolgt.
Das Wort Sodomie leitet sich von der biblischen Stadt Sodom ab, die von Gott wegen ihrer Sünden zerstört wurde. Nach der biblischen Überlieferung waren die Männer Sodoms gewalttätige, homosexuelle Vergewaltiger. Darüber hinaus wird berichtet, dass in Sodom auch sexuelle Handlungen mit Tieren und andere Formen von gottverbotenem Verhalten vorkamen – kurz gesagt: alles, was Gott als Sünde bezeichnete.
Sodomy Laws aus den Staaten
Die sogenannten Sodomy Laws in den USA verboten bis 2003 eine Reihe sexueller Handlungen, die als „widernatürlich“ galten. Unter diesen Gesetzen – auch bekannt als „crimes against nature“ (zu Deutsch: Verbrechen wider die Natur) – standen selbst einvernehmliche Handlungen zwischen Erwachsenen unter Strafe.
Zu den verbotenen Praktiken gehörten insbesondere:
Analsex – unabhängig davon, ob zwischen Mann und Frau oder gleichgeschlechtlichen Partnern,
Oralsex – in jeder Geschlechterkonstellation gleichermaßen strafbar,
Homosexuelle Handlungen – oft allgemein als „unnatural intercourse“ bezeichnet,
Sexuelle Handlungen mit Tieren (Bestiality oder Buggery with beast),
sowie weitere Praktiken, die nicht der Fortpflanzung dienten oder als unsittlich galten.
Erst das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA im Fall Lawrence v. Texas (2003) erklärte diese Vorschriften für verfassungswidrig.
Das Gericht stellte klar, dass intime Handlungen zwischen einwilligenden Erwachsenen unter den Schutz des Rechts auf Privatsphäre und persönliche Freiheit fallen.
Sich einmal darauf einlassen, dass Sodomie widernatürlich sein könnte...
Anfänglich erwähnte ich, dass ich froh war, auf den Begriff Sodomie gestoßen zu sein, weil er eben nicht nur von homosexuellen Handlungen spricht, sondern auch andere Praktiken beinhaltet, nämlich:
Analsex
Oralsex
Sex mit Tieren
Homosexualität
Zwei Sachen die heterosexuelle Menschen auch gerne machen..
Bevor ich in Christus gerettet war habe ich gerne Oralverkehr an Frauen vollzogen. Und es soll mir kein Mann erzählen, er hätte bei der Hündchenstellung nicht auch schon einmal den Gedanken gehabt den anderen Eingang seiner Partnerin zu penetrieren. Der Grund warum ich diese Sünde nicht gemacht habe, waren die Partnerinen, die dies zum Glück verweigert haben.
Der Grund warum ich dies so explizit erwähne ist einfach:
Auch die heterosexuelle Sexualität ist dem gefallenen Zustand unterworfen!
Auch wir praktizieren Sodomie. Auch wir verhalten uns widernatürlich! Und wie viele heterosexuelle Männer praktizieren homosexuelle Akte im Gefängnis mangels Alternativen?
Degustieren
Ich habe symbolisch 10 Becher für dich bereit, jeder Becher mit anderem Inhalt:
- Menschlicher Stuhl
- Menschlicher Urin
- Menstruationsblut
- Normales Blut
- Scheidenausfluss → Fluor vaginalis
- Scheidenschleim / Scheidenbefeuchtungsschleim → Zervikalsekret
- Vaginalsekret
- Sperma
- Schamhaare
- Allgemein Dreck / Schmutz
Ich wünsche Dir einen guten Appetit beim degustieren…
Wenn dir das zu pervers ist, dann sei mir hier eine Frage erlaubt:
Was glaubst du, was du alles zu dir nimmst, wenn du deinen Kopf zwischen die Beine eines anderen Menschen steckst und dort unten herumschlabberst?
Die zwei gefährlichsten Sexualpraktiken
Analverkehr und Oralverkehr ungeschützt sind die gefährlichsten Sexualpraktiken die es gibt. Nur noch schlimmer ist Sex mit Tieren!
Der Anus ist ein Ausscheidungsorgan. Für die ganz Ahnungslosen: Da kommt die Kacke raus. Stuhl ist voller Keime und kann richtig krank machen. Und Schleimhäute – egal ob am Penis, in der Vagina, im Mund oder am Anus – sind perfekte Eintritts- und Übertragungsstellen für Erreger.
Mit einer Ausnahme:
Bei einem gesunden heterosexuellen Paar ist die vaginale Penetration durch den Penis nicht mit der Übertragung von Krankheiten verbunden. Die Vagina ist physiologisch darauf ausgelegt, geringe Mengen potenziell harmloser Mikroorganismen oder Spuren von Stuhl bzw. Urin, die während des Geschlechtsverkehrs in die Scheide gelangen könnten, abzuwehren. Das mikrobielle Gleichgewicht des vaginalen Biotops schützt die Schleimhaut und trägt zur Aufrechterhaltung der Gesundheit bei.
Anders verhält es sich jedoch bei bestimmten Praktiken, wie zum Beispiel beim Oralverkehr, wenn vaginales Sekret – etwa Scheidenausfluss – aufgenommen wird. In solchen Fällen besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, da bestimmte Krankheitserreger über Schleimhautkontakt oder die Aufnahme in den Verdauungstrakt übertragen werden können.
Scheidenausfluss dient ja gerade der natürlichen Reinigung und Gesunderhaltung der Vagina.
Er hilft dabei, abgestorbene Zellen und Bakterien auszuspülen und so das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora zu erhalten.
Und genau das nimmt man beim Oralverkehr zu sich?
Auch hier lässt sich anführen, dass die monogame Ehe zwischen einem biologischen Mann und einer biologischen Frau – so, wie es die Bibel lehrt – einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung und Vermeidung von Geschlechtskrankheiten leistet, solange keine Sodomie in der Ehe betrieben wird.
Risiken beim Analverkehr:
Dünne Schleimhaut und fehlender Schutzmechanismus
Der Anus und das Rektum verfügen im Gegensatz zur Vagina über keine natürliche Selbstreinigungs- oder Schutzbarriere.
Das Gewebe dort ist dünn, empfindlich und leicht verletzbar, wodurch beim Eindringen schnell Mikrorisse entstehen können.
Erhöhtes Infektionsrisiko
Diese Verletzlichkeit der Schleimhaut erleichtert die Übertragung von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) wie HIV, Hepatitis B, Gonorrhoe oder Chlamydien.
Zudem können Darmbakterien – etwa E. coli – über kleinste Verletzungen in die Blutbahn oder andere Körperbereiche gelangen und dort Entzündungen verursachen.
Fehlendes Schutzmikrobiom
Im Gegensatz zur Vagina besitzt das Rektum kein eigenes Schutzmikrobiom, das Krankheitserreger abwehren oder das Milieu stabil halten könnte.
Dadurch sind Infektionen und Reizungen im Analbereich deutlich wahrscheinlicher.
Risiko von Ausleierung und Inkontinenz
Studien zeigen, dass häufiger oder intensiver Analverkehr das Risiko für Stuhlinkontinenz im Alter erhöhen kann.
Wiederholte Dehnung oder Verletzungen können den Analsphinkter (Schließmuskel) und die Beckenbodenmuskulatur dauerhaft schwächen.
In schweren Fällen verliert der Schließmuskel seine Haltefunktion, was zu unfreiwilligem Stuhlabgang führen kann – mitunter bleibt dann nur der Einsatz von Inkontinenzmaterialien.
Risiken bei Oral- und Analverkehr
1. Sexuell übertragbare Infektionen (STIs)
HIV / AIDS
Übertragung: Blut, Sperma, Vaginalsekret, Rektalsekret
Besonderheit: Analverkehr birgt ein deutlich höheres Übertragungsrisiko als vaginaler Verkehr, da die Schleimhaut im Rektum sehr empfindlich ist.
Gonorrhö (Tripper)
Übertragung: Oral- oder Analverkehr
Symptome: Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen, Halsentzündung (bei Oralverkehr)
Besonderheit: Übertragbar auf Rachen (durch Oralverkehr) oder Rektum (durch Analverkehr).
Chlamydien
Übertragung: Anal- und Oralverkehr
Symptome: Häufig symptomlos; kann Rektum, Rachen oder Urogenitaltrakt infizieren
Besonderheit: Unbehandelt drohen Entzündungen und Unfruchtbarkeit.
Syphilis
Übertragung: Oral- oder Analverkehr über kleinste Schleimhautverletzungen
Symptome:
Primärstadium: Geschwüre
Sekundärstadium: Hautausschlag, Fieber
Tertiärstadium: Organschäden möglich
Herpes simplex (HSV-1 / HSV-2)
Übertragung: Oral- oder Analverkehr durch direkten Schleimhautkontakt
Symptome: Schmerzhafte Bläschen im Genital- oder Analbereich, Fieber
Humanes Papillomavirus (HPV)
Übertragung: Oral- oder Analverkehr
Folgen: Warzenbildung, erhöhtes Risiko für Anal- und Rachenkrebs
Hepatitis A & B
Übertragung:
Hepatitis A: Fäkal-oral (z. B. durch Oral-Anal-Kontakt)
Hepatitis B: Über Körperflüssigkeiten (Sperma, Blut etc.)
Symptome: Gelbfärbung der Haut/Augen, Übelkeit, Leberentzündung
2. Bakterielle Infektionen
Shigellose / Salmonellose / E. coli-Infektionen
Übertragung: Fäkal-oral – z. B. durch Oralverkehr nach Analverkehr
Symptome: Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber
Staphylokokken- oder Streptokokken-Infektionen
Übertragung: Direkter Kontakt mit Schleimhäuten oder kleinen Verletzungen beim Analverkehr
Symptome: Haut- oder Schleimhautinfektionen, in schweren Fällen Blutvergiftung
3. Parasitäre Infektionen
Giardiasis / Amöbiasis
Übertragung: Fäkal-oral, meist durch Oralverkehr
Symptome: Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit
Enterobiasis (Madenwürmer)
Übertragung: Selten, meist durch engen körperlichen Kontakt
Symptome: Juckreiz im Analbereich, Schlafstörungen
4. Pilzinfektionen
Candida (Hefepilz)
Übertragung: Oral- oder Analverkehr möglich
Symptome: Juckreiz, Rötung, weißlicher Belag in Mund oder Genitalbereich
5. Mechanische und traumatische Folgen
Analfissuren / Rektalverletzungen
Ursache: Analverkehr ohne ausreichende Gleitmittel oder zu intensive Penetration
Folgen: Blutungen, Schmerzen, erhöhtes Infektionsrisiko
Stuhlinkontinenz (bei häufiger oder intensiver Praxis)
Ursache: Schädigung des Schließmuskels oder der Beckenbodenmuskulatur
Folgen: Unfreiwilliger Stuhlabgang; in schweren Fällen Einsatz von Inkontinenzmaterial notwendig
Direkte Übertragung von Zoonosen bei Sex mit Tieren
Tiere tragen viele Krankheitserreger, die beim Menschen Infektionen verursachen können, z. B.:
Bakterien: Salmonellen, Campylobacter, Staphylokokken, Streptokokken
Viren: Hepatitis E, Tollwut (in seltenen Fällen)
Parasiten: Giardien, Spulwürmer, Bandwürmer
Diese Erreger sind bei Menschen oft schwerer zu kontrollieren, da sie normalerweise nicht vom menschlichen Immunsystem bekämpft werden.
2. Schleimhäute und Haut als Eintrittspforten
Bei Sex mit Tieren kommt es häufiger zu Verletzungen der Schleimhäute und der Genitalien.
Mikrorisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheitserreger in die Blutbahn oder Schleimhaut gelangen.
3. Keine gegenseitige Immunität
Menschen und Tiere haben sehr unterschiedliche Mikrobiome.
Ein Organismus, der beim Tier harmlos ist, kann beim Menschen schwere Infektionen auslösen.
Fazit
Das Krankheitsrisiko bei sexuellen Handlungen mit Tieren ist höher als bei einvernehmlichem Sex zwischen Menschen.
Aber vielleicht bist du ja ein Affe. Dann wirds vielleicht halb so schlimm...
Kein Zweifel
Sodomie führt zu unzähligen Geschlechtskrankheiten bis hin zum Tod.
Schlussgedanke
Ich schrieb in der Mitte dieses Kapitels, man solle sich einmal darauf einlassen – auf die Aussage, dass Sodomie widernatürlich sein könnte.
Die Frage, die sich dabei stellt: Warum sucht der Mensch sexuelle Praktiken, die seine Gesundheit gefährden – ja, die sogar tödlich sein können? Das scheint total widernatürlich nicht?
Warum tun wir das? Warum erniedrigen wir uns selbst, wenn wir solche Dinge praktizieren? Du drückst deinen Kopf in den Hintern deines Partners. Du steckst dein Glied in das Ausscheidungsorgan deiner Partnerin?
Könnte die Bibel recht haben? Sind wir in einem gefallenen Zustand, mit einer tiefen Tendenz zu Sünde und Selbstzerstörung, zutiefst beeinflusst von der dämonischen Gegenseite?
Buch Mose (Genesis) 3,7 beschreibt diesen Moment:
„Da wurden beiden die Augen geöffnet, und sie merkten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.“
Ab diesem Augenblick, so die Bibel, war die Sexualität des Menschen gestört – durch Scham, Schuld und den Einfluss der Sünde.
Dieses Kapitel zeigt klar: Sodomie ist nicht nur ekelerregend, sondern auch gefährlich.
Und dennoch behaupten manche, sie sei „natürlich“? Die Realität und die Schrift sprechen eine andere Sprache.