Ein rumänisch, orthodoxer Priester, weiht das Wasser mit einem Fuss eines verstorbenen "Heiligen", danach drehen alle "Gläubigen" durch und wollen davon trinken...
Im Kapitel «WAS IST GÖTZENDIENST: GÖTZENDIENST IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE»
habe ich schon auf den billigen Trick aufmerksam gemacht, welchen dieser Verein gebraucht, um die Menschen im Götzendienst zu halten und somit fern von Gott. Laut Definition fängt Götzendienst eben schon bei der Verehrung an. Wenn ich im religiösen Kontext etwas anderem die Ehre gebe als Gott selbst, dann betreibe ich Götzendienst.
Laut Duden hat Anbetung zwei Bedeutungen:
1. Betende Verehrung
2. Bewundernde Verehrung, Vergötterung
Schon laut dem Duden kann Anbetung nicht klar unterschieden werden von Vergötterung. Und nur schon die Verehrung von etwas anderem als Gott ist laut Gottes Wort schändlich und wird bestraft; der Römerbrief 1 ist klar darüber:
Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Eine andere Übersetzung von Römer 1,25
„Sie haben Gott verlassen und ihn durch die Schöpfung vertauscht, die Gott gemacht hat, und haben angebetet und gedient dem Geschaffenen statt dem Schöpfer, der gepriesen wird in Ewigkeit. Amen.“
Warum es so verheerend ist
Beim Götzendienst geht es um weit mehr als nur darum, dass Gott dies absolut nicht mag und als Sünde bezeichnet.
Götzendienst ist immer Dienst an Dämonen und führt weg von der Wahrheit und dem Guten, das nur in Gott zu finden ist.
Die Verehrung der Kreatur ist falsch. Keine einzelne Sekunde sollten wir Gedanken an die sogenannten Heiligen verschwenden. Kein Sekunde sollte der echte Christ im Gebet bei Maria oder den Heiligen sein. Und schon gar nicht sollte er um Fürbitte beten.
Korinther 10,20
„Was die Heiden opfern, das opfern sie den Dämonen und nicht Gott; und ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft mit Dämonen habt.“
Dieser Vers ist extrem wichtig. Alles, was wir im religiösen Kontext verehren und nicht Gott ist, ist dämonisch.
Johannes kniet vor einem Engel nieder
Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.
(Offenbarung 19,10)
Der Kern der Verehrung: Vergöttlichung des Menschen
Ich bin mir sicher, wenn dieses Kapitel von Katholiken oder Orthodoxen gelesen wird, dann wird es zu grossem Unmut führen. Aber man sollte es gut durchlesen sich Gedanken darüber machen. Es ist ernst, es ist wichtig und es ist kein Nebenschauplatz!
Laut der Bibel sind Heilige nichts besonderes:
Heilige sind Gläubige (Christen)
Römer 1,7
„Allen Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.“
Hier nennt der Apostel Paulus alle Christen in Rom Heilige.
Heilige sind durch Christus geheiligt
1. Korinther 1,2
„An die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen …“
Das zeigt: Heiligkeit kommt durch Jesus Christus, nicht durch besondere Leistungen.
Heilig bedeutet „für Gott abgesondert“
5. Mose 7,6
„Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott.“
Hier wird das ganze Volk Gottes als heilig bezeichnet.
Christen sollen heilig leben
1. Petrus 1,15–16
„Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.“
Heilig werden ist auch nicht der Verdienst des Gläubigen
Römer 3,23–24
„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes, und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Titus 3,5
„Da hat er uns nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit errettet.“
Saulus das Monster
Wer war Paulus bevor Gott ihm begegnet ist? Schauen wir uns an was Gott in der Bibel über ihn berichtet:
Apostelgeschichte 8,3
„Saulus aber verwüstete die Gemeinde, ging in die Häuser hinein, schleppte Männer und Frauen fort und überlieferte sie ins Gefängnis.“
Apostelgeschichte 9,1–2
„Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Mord gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er dort Angehörige des Weges fände, Männer und Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führe.“
Apostelgeschichte 22,4
„Ich habe diesen Weg verfolgt bis auf den Tod, indem ich Männer und Frauen band und in die Gefängnisse überlieferte.“
Apostelgeschichte 26,9–11
„Ich meinte zwar auch, ich müsse viel gegen den Namen Jesu von Nazareth tun.
Das habe ich auch in Jerusalem getan; viele der Heiligen habe ich ins Gefängnis eingeschlossen … und wenn sie getötet werden sollten, gab ich meine Stimme dazu.“
Galater 1,13
„Denn ihr habt von meinem früheren Wandel im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte.“
Galater 1,23
„Der, der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er früher zerstörte.“
Philipper 3,6
„… dem Eifer nach ein Verfolger der Gemeinde …“
1. Korinther 15,9
„Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.“
1. Timotheus 1,13
„Ich war zuvor ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren.“
Saulus war ein Monster und er wusste, dass seine Wesensveränderung nicht durch ihn selbst kam
1. Korinther 15,10
„Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen.“
Der Kern und das wahre Ausmass der Heiligenverehrung
Wahrscheinlich kommt die Irrlehre der alten Kirchen bei keinem anderen Thema so deutlich zum Vorschein wie bei der Heiligenverehrung. Die Heiligen – und natürlich die falsche Maria – werden als Vorbilder dargestellt, denen es nachzueifern gilt. Ihnen wird nachgesagt, dass sie sich ihren Platz bei Gott verdient hätten. Sie werden faktisch zu den Superhelden der Bibel, zu denen man nacheiferen muss, weil man andernfalls von Gott verdammt werden könnte.
Aber genau dieses Bild zeigt die Bibel nicht. Wie wir oben gesehen haben, sind Heilige nichts Besonderes. Heilig sein bedeutet, Gottes Gnade erfahren zu haben. Heilig sein bedeutet auch, echte Versiegelung mit dem Heiligen Geist zu erleben – etwas, das ich den meisten Katholiken und Orthodoxen abspreche.
Die Versiegelung mit dem Heiligen Geist führt zu einer tiefgreifenden Veränderung des Charakters, wie sie am Beispiel von Saulus, der zu Paulus wurde, kaum deutlicher sichtbar werden könnte. Paulus selbst sollte für Christen jedoch nicht in erster Linie als Vorbild verstanden werden, auch wenn er viele Briefe des Neuen Testaments verfasst hat. Vielmehr dient sein Leben als Beispiel dafür, was geschieht, wenn ein Mensch die echte Versiegelung mit dem Heiligen Geist erfährt: Der Geist verändert ihn so grundlegend, dass er befähigt wird, den Willen Gottes zu tun.
„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.“
(Galater 5,22–23)
Paulus war sich seiner eigenen Transformation stets bewusst. Er wusste, dass alles, was er geworden war, das Werk von Gottes Gnade war. Deshalb hätte er jeden Christen, der zu ihm beten oder ihn verehren wollte, entschieden zurückgewiesen. Für ihn war klar: Anbetung und Gebet gehören allein Gott, nicht dem Menschen, egal wie groß dessen Werk oder Einfluss war.
Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott. Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
(2.Korinther 3:5)
Dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde. Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christiund für alle ans Licht zu bringen
(Epheser 3:7)
Soli Deo Gloria – „Allein Gott die Ehre“- Das 5 Soli der Reformation
Bedeutung: Alles geistliche Handeln – Rechtfertigung, Heiligung, Erlösung – geschieht zu Gottes Ehre, nicht zur Ehre des Menschen.
Vers:
„Alles, was ihr tut, geschehe zur Ehre Gottes.“
1. Korinther 10,31
Gebet, Ehre und Fürbitte gilt Gott allein. Wenn wir dem Geschöpf Ehre geben, dann haben wir nicht verstanden, wie Gott im geheiligten Menschen, durch den heiligen Geist wirkt.
Wir haben nicht verstanden, dass das Wollen und Vollbringen im Christen von und durch Gott kommt.
Philipper 2,13
„Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“
Wer dem Geschöpf im Gottesdienst Ehre gibt, vergöttert den Menschen anstatt die wahre Quelle. Wir nehmen uns falsche Vorbilder. Wir nehmen uns Idole! Der Mensch wird zur Quelle des Heils und wirkt aus sich selbst, statt dass alles durch Gott geschieht. Der wahre Christ schaut immer zu Gott; der falsche bewundert dessen Geschöpfe. Jesus, Gott, ist das alleinige Vorbild für den Christen. Alles andere ist unwürdige, stinkende Beilage – wie zum Beispiel der verottete Fuß des angeblichen Heiligen im Anfangsbild...