Wer auf dieser Webseite bereits ein wenig gestöbert hat, dem wird aufgefallen sein, dass der Autor dieser Seite ein Evangelist ist – teils Protestant, vor allem jedoch ein Wiedertäufer.
Ich bin reformiert aufgewachsen. In der Schweiz spricht man weniger von Protestanten oder Lutheranern; man bezeichnet sich als reformiert – reformiert im Geiste der Reformation, als reformierter Christ. Dennoch habe ich mich auch in anderen Religionen versucht. Bis ich mit 38 Jahren echte Buße tat, mich aufrichtig Gott zuwandte und wiedergeboren in Christus wurde. Ich nahm Jesus von ganzem Herzen als meinen Erlöser an.
Etwa vier Jahre später, nach intensivem Bibelstudium, ließ ich mich erneut taufen und wurde damit zum Wiedertäufer. Ich konnte nach meinem intensiven Studium der Bibel, die Babytaufe nicht mehr ernst nehmen.
Die Wiedertäufer wurden während der Reformation sowohl von Protestanten als auch von Katholiken verfolgt und sogar getötet.
Was viele nicht verstehen, ist, dass die Reformatoren tiefgläubige Katholiken waren, die keine Abspaltung von der katholischen Kirche anstrebten. Ihr Ziel war es, die katholische Kirche zu reformieren, sie zu erneuern und zurück zu den biblischen Lehren zu führen. Die Unterschiede zwischen der katholischen Lehre und den biblischen Grundsätzen waren jedoch so gravierend, dass ein Bruch unvermeidlich wurde.
Ich erwähne dies, weil die Reformatoren viele Elemente der katholischen Tradition beibehielten, die aus Sicht der Wiedertäufer nicht mit der Bibel übereinstimmten.
Dazu gehörte beispielsweise die Säuglingstaufe, die enge Verknüpfung von Kirche und Staat sowie bestimmte liturgische Praktiken. Martin Luther behielt beispielsweise die Eucharistiefeier bei.
Huldrych Zwingli, einer der führenden Reformatoren der Schweiz, nahm eine äußerst harte Haltung gegenüber den Wiedertäufern ein. Historische Quellen belegen, dass Zwingli und andere Reformatoren die Wiedertäufer stark verfolgten, da ihre Lehren und Praktiken als Bedrohung für die soziale und religiöse Ordnung der damaligen Zeit wahrgenommen wurden.
Ein grausames Beispiel für diese Verfolgung war die Praxis, Wiedertäufer durch Ertränken hinzurichten. Diese Methode wurde zynisch als „dritte Taufe“ bezeichnet. Während unklar ist, ob Zwingli persönlich den Satz geprägt hat, man solle Wiedertäufer „so lange taufen, bis sie ertrinken“, zeigt diese Form der Bestrafung den kompromisslosen Umgang mit den Anhängern dieser Bewegung.
Die Wiedertäufer lehnten zentrale Lehren der etablierten Kirchen ab, insbesondere die Säuglingstaufe. Sie befürworteten stattdessen die Gläubigentaufe, also die bewusste Taufe mündiger Menschen, die sich aktiv für den Glauben entschieden hatten. Darüber hinaus forderten sie eine strikte Trennung von Kirche und Staat, was in den Augen vieler Zeitgenossen als revolutionär und subversiv galt. Diese Überzeugungen führten dazu, dass sie sowohl von der katholischen Kirche als auch von den protestantischen Reformatoren als Ketzer verfolgt wurden.
Trotz seiner entschiedenen Ablehnung der Wiedertäufer äußerte Zwingli in einer bemerkenswerten Ambivalenz Respekt für ihre Frömmigkeit und Ernsthaftigkeit. In einem Brief schrieb er:
„Ich habe bei ihnen eine Hingabe gesehen, wie sie selbst unter den eifrigsten Katholiken selten zu finden ist.“
Diese Anerkennung spiegelt ein weit verbreitetes, jedoch oft verdrängtes Bewusstsein wider: Die Wiedertäufer lebten ihren Glauben mit einer Konsequenz und Ernsthaftigkeit, die selbst ihre härtesten Kritiker beeindruckte.
Ein anderes Mal beschrieb Zwingli die Wiedertäufer als „tiefgläubige Menschen, die bereit waren, alles für ihren Glauben zu opfern“.
Rückblickend Kritik zu üben, ist hier nicht zielführend. Die Reformation war der entscheidende Türöffner für die Verbreitung von Gottes Wort – so sehe ich es heute.
Heutzutage ist vieles anders: Die Kirchen haben einen großen Teil ihrer Macht eingebüßt, und der Glaube scheint vielerorts zu sterben. Wer eine klare Trennung von Kirche und Staat anstrebt, hat die Möglichkeit, sich einer Freikirche anzuschließen. Es gibt keine systematische Verfolgung oder Tötung mehr aufgrund abweichender Ansichten zu biblischen Auslegungen.
Heute können Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen weitgehend friedlich nebeneinander existieren. Zumindest in den Industrieländern.
Warum die Säuglingstaufe so hart zu kritisieren ist
Die Säuglingstaufe ist aus biblischer Sicht besonders problematisch, da sie den Menschen etwas vorgaukelt, das nicht der Wahrheit entspricht. Besonders in den drei großen Kirchen – der katholischen, der orthodoxen und der protestantischen – glauben viele, dass die Rituale ihrer Kirchen für ihr Seelenheil von Bedeutung seien.
Doch die Bibel trifft klare Aussagen über die Erlösung: Sie ist einzig und allein an den echten Glauben an Jesus Christus geknüpft. Wenn dieser Glaube ehrlich angenommen wird, wird der Mensch mit dem Heiligen Geist versiegelt, und sein Seelenheil ist garantiert.
Die Kapitel „Erlösung Verlieren“ und „Zwei Königreiche“ sind in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Sie verdeutlichen eindeutig, dass die Erlösung nicht verloren gehen kann.
Die Säuglingsstaufe steht im Widerspruch zu dieser biblischen Wahrheit. Die katholische Kirche ging sogar so weit, dass sie die fehlende Kindstaufe als Ursache für die automatische Verdammung und den Eintritt in die Kinderhölle, den „Limbus“, ansah, falls ein Kind ohne Taufe stirbt. Wieder so eine unbiblische Lehre.
Die Säuglingsstaufe ist sozusagen der Startschuss in ein falsches Glaubenssystem, dass das Kreuzopfer Jesus negiert und andere Kriterien zur Erlösung beigesellt. Was absolut verwerflich ist.
Menschen glauben sie seien Christen, weil sie als Baby getauft wurden und einer Kirche angehören. Aber so funktioniert das nicht! Das ist keine ehrliche Busse!
„Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zur Verdammnis führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!“
(Matthäus 7:13-14)
Viele Menschen interpretieren den Vers dahingehend, dass der Weg der Versuchung sehr gross und breit ist und darum viele darauf verloren gehen. Ich interpretiere den Vers dahingehend, dass es viele falsche Glaubenssysteme gibt. Und nur wenige Menschen finden die kleine Türe, dort wo draufsteht: «Nimm Jesus ehrlich an! Das ist das Geheimnis! Mehr braucht es nicht!»
Was die Bibel lehrt über die Taufe
Die Taufe rettet nicht
„Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.“
(Markus 16:16)
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Zwei Sachen lassen sich daraus ableiten. Wer nicht glaubt wird verurteilt werden. Die Taufe folgt auf die ehrliche Annahme Jesu. Nicht vorher.
Busse tun ist nicht bereuen
Apostelgeschichte 2:38
„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“
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Busse tun heißt Umkehr zu Gott und die ehrliche Annahme von Jesus als Erlöser. Danach lässt man sich taufen. Busse tun bedeutet nicht, seine Sünden zu bereuen, obwohl das sicherlich die beste Grundlage ist, um Jesus ehrlich anzunehmen.
Ehrliche Reue ist sicherlich die beste Basis für die Busse, die Umkehr und die Annahme Gottes. Es geht darum, sich bewusst zu sein, dass man ein Sünder ist, dass man nicht so gut ist, wie man oft denkt, und deswegen ein schlechtes Gewissen hat. Ein guter Anfang ins neue Leben mit Gott.
Zuerst glauben, dann taufen
Apostelgeschichte 8:12
„Als sie aber an Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sich sowohl Männer als auch Frauen taufen.“
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Zuerst Glaubten die Frauen und Männer, dann liessen sie sich taufen.
Warum die Jünger den heiligen Geist nicht hatten
Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gebiete durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und als er einige Jünger fand,
sprach er zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist!
Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf die Taufe des Johannes.
Da sprach Paulus: Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus.
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Paulus wunderte sich, warum die angeblich Gläubigen den Heiligen Geist nicht empfangen hatten. Schnell stellte sich heraus, dass sie lediglich die Taufe des Johannes empfangen hatten – eine Taufe, die nur eine vorübergehende Vergebung der Sünden bewirkte, aber nicht zur Rettung führte. Sie hatten fälschlicherweise geglaubt, dass dies bereits der rettende Glaube sei. Paulus machte jedoch unmissverständlich klar: Echte Rettung hängt allein vom Glauben an Jesus Christus ab. Deshalb hatten diese falschen Christen den Heiligen Geist nicht empfangen.
Mit dem Herzen wird geglaubt, dann bekennt man sich zum Heil
Römer 10:9-10
„Wenn du mit deinem Munde Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil.“
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Wie will man sich zum Heil bekennen ohne echte Annahme des Heils?
Wie macht man Jünger?
Matthäus 28:19
„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
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Logischerweise, wie im vorherigen Vers, muss man zuerst mit dem Herzen glauben um Jünger zu werden. Dann bekennt man sich mit der Taufe zum Glauben.
Den heiligen Geist empfangen, danach wurde getauft
Apostelgeschichte 10:45
"Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort: Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir? Und er befahl, dass sie getauft würden im Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben."
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Zuerst haben sie den Geist empfangen, dann konnte die Taufe nicht mehr verwehrt werden!
Sich zu Jesus bekennen ist Grundlage zur Annahme des Glaubens vorher wird nicht getauft
Apostelgeschichte 8:36-38
„Und als sie auf dem Weg weiterzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser; was hindert es, dass ich mich taufen lasse?
Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.
Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn.“
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Mann muss bezeugen können, dass Jesus der Sohn Gottes ist!
Busse danach Taufe
Krispus aber, der Vorsteher der Synagoge, glaubte an den Herrn mit seinem ganzen Hause, und auch viele Korinther, die zuhörten, glaubten und ließen sich taufen.
(Apostelgeschichte 18:8)
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Ein Muster ist erkennbar, nicht?
Ein komischer Vers der für die Säuglingstaufe sprechen soll laut katholischer Kirche
Apostelgeschichte 16:31-32
„Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren.“
Apostelgeschichte 16:34
„Und er führte sie in sein Haus, setzte ihnen ein Mahl vor und freute sich mit seinem ganzen Haus, dass er an Gott gläubig geworden war.“
Der Vers analysiert
Glaube und persönliche Entscheidung
In Apostelgeschichte 16:31 sagt Paulus dem Kerkermeister: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!“. Hier wird der Glaube des Kerkermeisters betont. Es wird jedoch nicht gesagt, dass dieser Glaube automatisch auf alle Mitglieder seines Haushalts übertragen wird, besonders nicht auf Kinder. In Verbindung mit den oben genannten Versen, kann lediglich angenommen werden, dass der Glaube des Haushaltsoberhaupts eine bedeutende Rolle spielt, was aber nicht zwangsläufig die Gläubigkeit jedes einzelnen Familienmitglieds einschließt.
Die Predigt an den Haushalt
In Apostelgeschichte 16:32 heißt es, dass Paulus und Silas „das Wort des Herrn“ demgesamten Haushalt predigten. Die Passage stellt somit klar, dass auch die anderen Mitglieder des Haushalts das Evangelium hörten. Es wird jedoch nicht gesagt, dass alle Haushaltsmitglieder zum Glauben kamen.
Die Freude des Hauses bezieht sich ausschließlich auf den Kerkermeister, der nun an Gott glaubt, und nicht auf eine automatische Gläubigkeit der anderen Haushaltsmitglieder. Der Text spricht davon, dass der Kerkermeister gläubig wurde und sich das ganze Haus darüber freute, was darauf hinweist, dass der Glaube des Haushaltsoberhauptes eine wichtige Rolle spielte, aber es wird nicht gesagt, dass der Glaube des Haushaltsoberhauptes auch automatisch die gesamte Familie, einschließlich Kinder, gläubig machte.
Keine Erwähnung von Kindern
Es gibt keine spezifische Erwähnung von Kinder oder Babies im Text. Der Begriff „Haus“ oder „Haushalt“ könnte sowohl Erwachsene als auch Kinder umfassen, aber es bleibt unklar, ob auch kleine Kinder tatsächlich in den Glauben eingeführt wurden oder ob sie zu diesem Zeitpunkt auch getauft wurden. Der Text spricht mehr von der Reaktion des gesamten Haushalts, ohne Details darüber zu geben, wer genau im Haushalt gläubig wurde und wer nicht.
Da das Wort des Herrn dem ganzen Haushalt gepredigt wurde, kann man Babys und Kleinkinder jedoch sicher schon einmal ausschließen. Das ist klar.
Ich nehme nicht an das Paulus einem Baby an der Wiege das Evangelium erklärt hat und dies nachher zum Glauben gekommen ist.
Der wohl wichtigste Faktor gegen die Säuglingstaufe auf Basis von Apostelgeschichte 16:31-34
Die Geschichte in Apostelgeschichte 16:31-34 spricht mit keinem Wort von Taufe, sondern ausschließlich von Glauben und Rettung. Die Taufe wird in diesem Abschnitt nicht als notwendiger Bestandteil der Erlösung genannt, sondern der Glaube des Kerkermeisters und seine Rettung durch diesen Glauben werden hervorgehoben. Der Fokus liegt eindeutig auf der persönlichen Entscheidung des Glaubens, nicht auf einem Ritual wie der Taufe.
Kinder können gut und böse nicht unterscheiden
Die Säuglingstaufe ist nicht nur unbiblisch – sie widerspricht klar dem Zeugnis der Schrift. Ein Säugling kann keine Buße tun, keine bewusste Entscheidung für Gott treffen. Und laut der Bibel muss er das auch nicht, denn Gott selbst erklärt, dass kleine Kinder Gut und Böse noch nicht unterscheiden können. Sie stehen unter seinem Schutz, nicht unter kirchlichen Ritualen.
Die Schrift macht dies deutlich:
„… eure kleinen Kinder … eure Söhne, die heute weder Gutes noch Böses kennen…“
(5. Mose 1,39)
„Butter und Honig wird er essen, bis er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen. Denn ehe der Knabe versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen…“
(Jesaja 7,15–16)
Jesus selbst unterlegte dies Aussage eindeutig. Kinder sind unschuldig vor ihm
„Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“
(Matthäus 18,3)
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Mann muss unschuldig wie ein Kind werden, dies kann nur durch die ehrliche Annahme Jesu geschehen!
Gott selbst erklärt, warum er Geduld hat
„Der Herr zögert die Verheißung nicht hinaus … sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren geht, sondern dass alle zur Buße kommen.“
(2. Petrus 3,9)
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Diese Aussagen lassen keinen Raum für Interpretation: Gott verlangt bewusste Buße – keine rituellen Stellvertreterhandlungen, die ein Säugling unmöglich vollziehen kann.
David und sein verstorbener Sohn
„Ich aber gehe zu ihm; doch es wird nicht wieder zu mir zurückkehren.“
(2. Samuel 12,23)
„Denn ich werde im Haus des HERRN wohnen alle Tage meines Lebens.“
(Psalm 23,6)
David macht hier zwei völlig klare Aussagen: Sein Kind ist gestorben und kehrt nicht ins irdische Leben zurück, aber David selbst wird eines Tages zu seinem Kind gehen. Dieser zweite Satz ist entscheidend: David erwartet, am Ort seines Kindes zu sein, wenn er stirbt. Er wusste eindeutig, dass er zu Gott gehen wird. Als von Gott eingesetzter König und Prophet hatte er geistliche Gewissheit über das ewige Leben und die Bestimmung der Gerechten. Seine Worte spiegeln keine menschliche Hoffnung wider, sondern prophetische Gewissheit: Sein Kind ist bei Gott, und David wird ihm eines Tages folgen.
Schon vor David wusste das Volk Israel durch Gottes Offenbarung über das Leben nach dem Tod, dass Gerechte nach dem Tod zu Gott gehen, während Ungerechte an einen anderen Ort (Schoel ≠ Aufenthalt bei Gott) kommen. Frühere Texte belegen dies: Abraham „Er wurde zu seinen Vätern versammelt.“ (1. Mose 25,8) – dies bedeutet nicht „ins Grab gelegt“, sondern „ins Jenseits zu den Gerechten“. Jakob sagt: „Ich werde zu meinem Sohn hinabfahren.“ (1. Mose 37,35) – gemeint ist dort, wo sein Sohn im Jenseits ist. Dieses Konzept war David also vollständig bekannt.
Darüber hinaus offenbarte der Geist Gottes David prophetisch. David war ausdrücklich ein Prophet: „Weil er ein Prophet war…“ (Apostelgeschichte 2,30) – als Prophet hatte er Zugang zu geistlichen Wahrheiten, die über das rein Menschliche hinausgehen. Dass David über das Jenseits Bescheid wusste, belegen seine eigenen Worte: „Du wirst mich nicht der Unterwelt überlassen.“ (Psalm 16,10 – messianisch, aber auch Davids persönliche Hoffnung) und „Ich werde im Haus des Herrn wohnen alle Tage meines Lebens.“ (Psalm 23,6). David wusste somit: Seine ewige Bestimmung ist bei Gott, und sein Kind wird bereits dort sein.
Die Reaktion Davids nach dem Tod des Kindes – er steht auf, wäscht sich, isst und betet – zeigt, dass er auf diese Gewissheit vertraut und nicht in Verzweiflung verharrt. Diese Passage stützt die biblische Überzeugung, dass Kinder, die Gut und Böse noch nicht unterscheiden können, unter Gottes besonderer Gnade stehen, und liefert ein starkes Argument gegen die Säuglingstaufe und die Vorstellung, dass ungetaufte Kinder verloren gehen könnten.
Eine gewaltige Täuschung der Massen!
Genau deshalb ist die Säuglingstaufe eine gewaltige geistliche Täuschung. Sie ist kein neutales Ritual, sondern eine systematische Frühbindung an ein kirchliches Lehrgebäude, das Menschen in einem Zustand vermeintlicher Sicherheit hält, obwohl die Bibel diese Sicherheit nie zuspricht.
Sie ersetzt echte Umkehr durch ein formales Handeln anderer. Sie verdrängt persönliche Buße durch institutionelle Kontrolle. Und sie verschleiert das Evangelium, indem sie Heil an ein Ritual knüpft, das Gott so nie eingesetzt hat.
Das macht die Säuglingstaufe zu einer der gefährlichsten Irreführungen überhaupt – einer Täuschung, die Menschen daran hindert, das echte, biblische Evangelium der bewussten Umkehr und des persönlichen Glaubens anzunehmen.
Solche Menschen sind nicht gerettet!
Warum wurde diese Praxis eingeführt in der katholischen Kirche?
Das kann man nach der Lektüre dieses Kapitels wirklich nicht ignorieren, oder? Es drängt sich die Frage auf: Könnte es sein, dass Satan die frühe Kirche von Anfang an unterwandert hat?
Dazu gibt es ganz viel zu lesen im Kapitel "Die Katholische Kirche enthüllt"
Link: Die katholische Kirche enthüllt: Die grosse Hure Babylon
Tut Busse und lasst Euch taufen! Ist doch logisch oder?