Mir ist aufgefallen, dass das Publikum oft verhalten reagiert, wenn Komiker Witze über Religion machen. Ein gequältes Lächeln ist häufig zu sehen, aber es wird niemals so gelacht wie bei anderen Themen. Ich persönlich glaube, dass dies nicht aus Respekt geschieht. In solchen Momenten wird den Menschen unbewusst bewusst, dass sie sterblich sind. Die Fragen nach dem Woher und dem Was passiert danach sind zu wichtig, um darüber Spaß zu machen.
Gott ist zumindest eine Möglichkeit.
Viele Religionen berichten von einem Gott oder Göttern, die mit der Schöpfung zu tun haben. Ricky Gervais' Aussage trifft ins Schwarze und wirft Fragen auf, die viele Menschen aus dem Konzept bringen können.
Menschen, die keine Ahnung von Religion haben, werden ihm wahrscheinlich zustimmen: „Ja, welcher ist der richtige? Es können nicht alle stimmen, ergo sind wahrscheinlich alle falsch und erfunden.“
Ich möchte Gervais' Witz noch übertreffen und behaupten, es gibt wahrscheinlich zehntausende von Göttern. Hier stellt sich eine interessante Frage: Der richtige Gott für was?
Obwohl es tausende von Gottheiten gibt, haben nicht alle die Funktion monotheistischer Götter. Die meisten dieser Götter haben keinen Anteil an der Schöpfung und keinen Einfluss auf das Leben nach dem Tod. Im besten Fall kann man zu diesen Göttern beten und sie helfen in spezifischen Situationen, wenn sie denn Lust haben.
Hier wird auch klar, dass viele Komiker unbewusst vom christlichen Narrativ borgen, um ihre Witze zu reissen. Sie reden von vielen Göttern unterstellen ihnen aber Attribute, die nur auf den christlichen Gott zutreffen.
Tote Götter
Tote Götter sind solche, die nicht mehr verehrt werden und deren Kult längst verschwunden ist. Dazu gehören beispielsweise die griechischen und germanischen Gottheiten.
Auch wenn der Neopaganismus in den letzten Jahrzehnten wieder aufgelebt ist und einige Menschen sich wieder diesen alten Göttern zuwenden, empfinde ich diesen Trend als stark verknüpft mit der Esoterikszene und der LARP- (Live Action Role Playing) oder Nerd-Kultur.
Diese „Religionen“ sind oft mehr ein kreativer Ausdruck von jungen Menschen in der Selbstfindungsphase, der wenig mit einer fundierten Glaubensüberzeugung zu tun hat. Sie basieren nicht auf einer tief verwurzelten spirituellen Wahrheit, sondern sind vielmehr selbstgebastelte Konstrukte, die individuelle Weltanschauungen widerspiegeln, jedoch keine stabile religiöse Grundlage bieten.
Die „toten Götter“ können wir also getrost als irrelevant für heutige religiöse Praktiken betrachten. Sie existieren nicht mehr als lebendige Glaubenssysteme.
Nach Schätzungen machen diese überholten Götter und deren Kultpraktiken rund 80 Prozent dieser tausenden von Götter aus.
Wären diese Götter tatsächlich die wahren, lebendigen Gottheiten, hätten sie die Zeit überdauert und ihre Anhänger über Jahrhunderte hinweg geführt. Doch sie sind verschwunden, und mit ihnen auch die Lebenskraft ihrer Religionen.
Wenn diese Götter tatsächlich die richtigen gewesen wären, hätten sie vermutlich nicht so leicht der Vergessenheit anheimfallen dürfen. Ihre Schriften und Lehren wären nicht einfach in den Schatten der Geschichte geraten. Die Tatsache, dass diese Glaubenssysteme heute weitgehend in den Bereich von Historie, Mythologie und Unterhaltung verbannt sind, spricht dafür, dass sie ihre Zeit erfüllt haben. Ihre ursprüngliche Bedeutung und Kraft sind verloren, und in der heutigen Welt haben sie keinen tragenden Einfluss mehr.
Die wahre religiöse Quelle, die über die Jahrhunderte Bestand hat, ist die, die ihre Grundlage in einem lebendigen und ewigen Gott hat – einem Gott, der sich durch Jesus Christus offenbart hat und dessen Wahrheit und Erlösungsweg unvergänglich sind.
Die Zeit hat das, was in der Welt von Menschen gemacht wurde, hinweggefegt, doch der Glaube an den lebendigen Gott bleibt. Und dieser Glaube hat nicht nur die Prüfungen der Zeit überstanden, sondern prägt auch weiterhin das Leben und die Herzen der Menschen.
Der Beweis für die Echtheit der biblischen Lehre und die Verwirklichung der Heilsgeschichte für die Heiden
Die Richtigkeit der biblischen Lehre lässt sich besonders deutlich durch die Betrachtung der biblischen Prophetien und ihrer Erfüllung nachweisen. Schon im Alten Testament kündigte Gott an, dass das Heil nicht nur für Israel, sondern auch für die Heidenvölker bestimmt ist – eine Verheißung, die sich im Neuen Testament erfüllt hat. Diese Entwicklung, die wir in der Geschichte des Christentums sehen, ist ein klarer Beleg für die Authentizität und Göttlichkeit der Bibel.
Die biblischen Prophezeiungen im Alten Testament
Schon im Alten Testament finden sich zahlreiche prophetische Aussagen, die auf das kommende Heil hinweisen, das über Israel hinaus für die Heiden bestimmt ist. Diese Verheißungen sind kein späterer Zusatz, sondern ein zentrales Thema der biblischen Offenbarung.
Jesaja 49,6 (Schlachter 2000):
„Und er sprach: ‚Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs wiederherzustellen und die zerstreuten von Israel zurückzubringen. Ich will dich auch zum Licht für die Heiden machen, dass mein Heil bis an das Ende der Erde reiche.‘“
In diesem Vers spricht Gott zu seinem Knecht, dem Messias, und verheißt, dass das Heil nicht nur für Israel, sondern für alle Völker kommen wird. Diese Prophetie wurde durch Jesus Christus erfüllt, der als der Messias das Heil allen Menschen brachte.
Jesaja 42,6 (Schlachter 2000):
„Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergreife deine Hand und behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Heiden.“
Hier kündigt Gott an, dass der kommende Messias nicht nur das Volk Israel wiederherstellen, sondern auch als Licht für die Heiden dienen wird. In Jesus wurde diese Verheißung Wirklichkeit, als er das Evangelium auch den Heiden verkündete.
Micha 4,2 (Schlachter 2000):
„Und viele Nationen werden kommen und sagen: ‚Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN und zum Haus des Gottes Jakobs, dass er uns seine Wege lehre und wir auf seinen Pfaden wandeln.‘ Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.“
Dieser Vers deutet auf eine Zeit hin, in der auch Heidenvölker zu Gott kommen werden, um von ihm zu lernen. Es ist eine Vision, in der die Heiden durch das Wort Gottes zum Glauben finden – eine Prophezeiung, die sich im Neuen Testament erfüllt.
Die Erfüllung im Neuen Testament
Im Neuen Testament wird klar, dass Jesus Christus der verheißene Messias ist, der das Heil nicht nur für das Volk Israel, sondern für alle Völker brachte. Die Verbreitung des Evangeliums an die Heiden und ihre Bekehrung ist ein zentraler Bestandteil der christlichen Mission.
Matthäus 28,19 (Schlachter 2000):
„Geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Mit diesem Missionsbefehl beauftragte Jesus seine Jünger, das Evangelium nicht nur in Israel zu verkünden, sondern zu allen Völkern der Erde zu gehen. Das Heil war von Anfang an für alle Menschen bestimmt.
Apostelgeschichte 13,46 (Schlachter 2000):
„Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: ‚Es war notwendig, dass das Wort Gottes zuerst zu euch (den Juden) gesprochen wird. Da ihr es aber abweist und euch selbst des ewigen Lebens nicht würdig erachtet, siehe, so wenden wir uns nun den Heiden zu.‘“
Diese Stelle markiert einen entscheidenden Moment in der Apostelgeschichte, als Paulus und Barnabas feststellen, dass das Evangelium nun den Heiden zugewandt wird, nachdem viele Juden es abgelehnt hatten. Diese Entscheidung führte dazu, dass die Heiden das Evangelium in großer Zahl annahmen.
Apostelgeschichte 28,28 (Schlachter 2000):
„So sei es euch kundgetan, dass dieses Heil Gottes den Heiden gesandt worden ist; und sie werden hören.“
Paulus erklärt hier, dass das Heil nun auch den Heiden gebracht wurde. Es ist ein klares Zeichen dafür, dass die Verheißung des Alten Testaments, das Heil allen Völkern zugänglich zu machen, nun Wirklichkeit geworden ist.
Römer 1,16 (Schlachter 2000):
„Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zum Heil für jeden, der glaubt, sowohl für den Juden zuerst, als auch für den Griechen.“
Paulus bekräftigt hier die universelle Reichweite des Evangeliums. Es ist Gottes Kraft zur Erlösung für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft. Diese Offenheit für alle Völker ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens.
Epheser 3,6 (Schlachter 2000):
„Dass die Heiden miterben und mitgleicher Teil des Leibes und Mitteilhaber der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium.“
Paulus erklärt hier, dass die Heiden durch das Evangelium zu Erben der Verheißung in Christus geworden sind. Sie sind nicht mehr ausgeschlossen, sondern Teil des Volkes Gottes, der Kirche.
Das Wachstum des Christentums und seine weltweite Ausbreitung
Das Christentum hat sich seit seinen Anfängen zu der größten Weltreligion entwickelt, mit Milliarden von Anhängern aus allen Teilen der Erde. Besonders bemerkenswert ist, dass das Christentum nicht auf Israel beschränkt blieb, sondern sich rasch über die Grenzen des Römischen Reiches hinaus verbreitete. In den ersten Jahrhunderten nach Jesu Tod und Auferstehung begannen die Apostel, das Evangelium in die ganze bekannte Welt zu tragen, und besonders durch die Missionstätigkeit des Apostels Paulus fand die christliche Botschaft Eingang in die Welt der Heiden.
Im Laufe der Jahrhunderte sind immer mehr Völker zum christlichen Glauben gekommen – von den Heiden im Römischen Reich bis zu den Völkern in Afrika, Asien und Amerika. Auch wenn nicht alle Kulturen das Christentum gleichermaßen angenommen haben, ist die Verbreitung des Evangeliums unter den Heiden unbestreitbar. Die Bekehrung von Heiden und die Verbreitung des christlichen Glaubens haben dazu geführt, dass die falschen Götter vieler heidnischer Kulturen immer mehr an Bedeutung verloren.
Schlussfolgerung
Die Bibel hat von Anfang an verkündet, dass das Heil nicht nur für Israel, sondern für alle Völker der Erde bestimmt ist. Die Prophezeiungen des Alten Testaments fanden ihre Erfüllung in der Person Jesu Christi, der das Evangelium nicht nur den Juden, sondern auch den Heiden brachte. Die Ausbreitung des Christentums und die Tatsache, dass es heute die größte Weltreligion ist, bezeugen die Wahrheit dieser Verheißungen.
Das Heil Gottes wurde den Heiden wirklich gebracht, und Millionen von Menschen aus allen Nationen haben es angenommen. Dies bestätigt die Authentizität und göttliche Inspiration der Bibel und zeigt, dass der Glaube an Christus tatsächlich das Werk Gottes ist, das in der gesamten Menschheitsgeschichte Verwirklichung fand.
Ein kurzer Ausflug in die Esotherikszene
Aus Gesprächen mit Esoterikern ist mir vieles aufgefallen:
Der gemeinsame Nenner in der Esoterikszene ist, dass sich jeder das heraussucht, was ihm gefällt, und sich eine ganz eigene, individuelle Glaubenswelt bastelt. Die Esoteriker treten mit vielen verschiedenen Entitäten in Kontakt – von Aliens, Engeln, verstorbenen Verwandten, Zaubergnome, Zwerge, Göttern bis hin zu aufgestiegenen Meistern und angeblich auch verstorbenen Atlantern, die man über Rückführungen kennengelernt haben soll. Man kann auch eine Hexe, ein Schamane oder ein Vampir sein – alles ist möglich. Es muss nichts bewiesen werden. Des Weiteren stellt sich immer die Frage, wieviel davon erfunden oder eingebildet ist.
Ein gemeinsamer Nenner in der Esoterikszene ist, dass niemand eine fundierte Basis für seinen selbstgemachten Glauben hat. Kritische Nachfragen, die tiefer gehen, werden meist schnell abgeschmettert, da nicht viel dahintersteckt.
Es gibt kein Buch, das über einen Zeitraum von 1600 Jahren hinweg von über 40 Autoren geschrieben wurde und tausende kapitelübergreifende Querverweise aufweist, wie es bei der Bibel der Fall ist.
Auffallend bei den Esoterikern ist auch, dass sie alle die besondere Gabe haben. Sie sind die Auserwählten, die mehr sehen und verstehen von der Welt als andere. Wenn sie sich rückführen haben lassen, dann waren sie meist Könige, Zauberer und große Krieger. Ich habe noch nie einen Esoteriker getroffen, der im letzten Leben ein stolzer Klempner war. So zynisch das klingen mag, so ernst ist die Thematik. Es geht letztlich alles auf Genesis 3 zurück:
„Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!“ (Genesis 3)
Dämonen sind echt, und sie haben Fähigkeiten, die sie besonders gut an nicht geretteten Menschen ausleben können. Es gelingt ihnen besonders gut an das Ego des Menschen zu appellieren.
Dämonen existieren seit den Anfängen der Erde. Sie sind weiser und intelligenter als Menschen und können uns einflüstern – besonders gut dann, wenn wir uns durch Meditation oder Hypnose praktisch „hirntot“ machen. Dann sind die Kanäle weit offen für dämonische Beeinflussung.
Gott warnt eindringlich in der Bibel sich nicht mit Esoterik und Okkultem zu befassen. Weil dahinter stecken immer Dämonen. Die spirituelle Welt ist gefährlich und wir Menschen verstehen ihre Regeln nicht. Er warnt davor dass wir uns durch solche Praktiken verunreinigen. Weil hinter dem Okkultem stecken immer unreine Geister:
1. 5. Mose 18,9-12
"Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, so sollst du nicht lernen, die Gräuel jener Heiden zu tun. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder einer, der Geister beschwört, kein Hellseher oder Zeichendeuter; denn ein Gräuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, sie vor dir."
2. 3. Mose 19,31
"Ihr sollt euch nicht zu den Geisterbeschwörern wenden, noch die Wahrsager befragen, dass ihr euch nicht durch sie verunreinigt. Ich bin der HERR, euer Gott!"
3. 3. Mose 20,6
"Wenn sich eine Seele den Geisterbeschwörern und Wahrsagern zuwendet, um ihnen nachzuhuren, so will ich mein Angesicht gegen diese Seele richten und sie aus der Mitte ihres Volkes ausrotten."
4. Jesaja 8,19
"Wenn sie euch aber sagen: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln! — so antwortet: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Soll es etwa für die Lebenden die Toten befragen?"
Durch dämonische Beeinflussung ist vieles möglich – Wahrsagerei, Geistheilung und ähnliches. Doch über die Quelle ihrer Kräfte werden die „Auserwählten“ immer wieder belogen. Ein Beispiel dazu finden wir in Apostelgeschichte 16:16:
„Es geschah aber, als wir zum Gebet gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte und ihren Herren durch Wahrsagen großen Gewinn verschaffte. Diese folgte Paulus und uns nach, schrie und sprach: ‚Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes, die uns den Weg des Heils verkündigen!‘ Und dies tat sie viele Tage lang. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: ‚Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren!‘ Und er fuhr aus in derselben Stunde. Als aber ihre Herren sahen, daß die Hoffnung auf ihren Gewinn entschwunden war, ergriffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz vor die Obersten der Stadt"
Der Grund für das Belügen liegt in Genesis 3: Das eigene Ego und die Aussicht auf Macht, wie Gott zu sein, verführten Adam und Eva zum Sündenfall.
Solange Esoteriker das Gefühl haben, etwas Besonderes zu sein – zum Beispiel durch besondere Gaben von der „dunklen Seite“ –, hat Satan sein Ziel erreicht. Diese Menschen werden, an ihrem Leben als "Auserwählte" festhalten und nach ihrem Ableben in der Hölle verweilen, weil sie Jesus als Erlöser nicht annehmen werden. Das eigene Ego und die Lügen über ihre Gaben hindern sie daran, die Wahrheit zu erkennen und sich der Erlösung zuzuwenden.
Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein „Engel des Lichts“. (2. Korinther 11:14)
Wer möchte nicht Superkräfte haben und der Auserwählte sein?
Eigentlich muss man sich nur noch die Weltreligionen anschauen
Wie oben gesehen sind die meisten Götter tot und oder erfunden. Und die machen rund 80 Prozent aus. Wir müssen uns also nur noch den Weltreligionen widmen Ricky.
• Christentum – ca. 2,3 Milliarden
• Islam – ca. 1,9 Milliarden
• Hinduismus – ca. 1,2 Milliarden
• Buddhismus – ca. 520 Millionen
• Sikhismus – ca. 30 Millionen
• Judentum – ca. 14 Millionen
Menschenverachtende Karmareligionen
Hinduismus
Karma spielt im Hinduismus eine zentrale Rolle. Es wird geglaubt, dass jede Handlung, ob gut oder schlecht, Konsequenzen im gegenwärtigen Leben sowie in zukünftigen Leben (Reinkarnation) hat. Der Hinduismus sieht Karma als eine Art Gesetz von Ursache und Wirkung, das das Schicksal eines Individuums beeinflusst. Es gibt auch die Vorstellung von Samsara, dem Kreislauf der Wiedergeburt, bei dem das Karma eines Menschen bestimmt, wie seine nächste Existenz aussehen wird.
Buddhismus
Der Buddhismus hat ebenfalls eine zentrale Karmalehre, die ähnlich wie im Hinduismus das Konzept von Ursache und Wirkung betont. Im Buddhismus wird jedoch der Fokus stärker auf die Absicht hinter den Handlungen gelegt. Gutes Karma entsteht aus selbstlosen, mitfühlenden und moralisch richtigen Handlungen, während schlechtes Karma aus negativen, egoistischen oder schädlichen Taten resultiert. Auch hier beeinflusst das Karma die Wiedergeburt und den Weg zur Erleuchtung (Nirvana).
Jainismus
Der Jainismus ist eine weitere Religion, die eine starke Karmalehre hat. Jains glauben, dass jede Handlung (gedacht, gesprochen oder getan) Karma erzeugt, das entweder bindend oder befreiend sein kann. Das Ziel ist es, das eigene Karma zu reinigen, um so Moksha (die Befreiung) zu erreichen. Dabei ist der Jainismus besonders stark auf die Praxis der Gewaltlosigkeit (Ahimsa) und das Streben nach spiritueller Reinheit ausgerichtet.
Sikhismus
Auch im Sikhismus gibt es eine Vorstellung von Karma, wobei dieser Glaube jedoch weniger betont wird als in den anderen genannten Religionen. Im Sikhismus wird Karma als Teil des göttlichen Plans betrachtet, und die Praxis, ein gutes Leben zu führen und dem göttlichen Willen zu folgen, wird als Weg gesehen, um positives Karma zu erlangen. Der Sikhismus glaubt an Reinkarnation, bis die Seele mit Gott vereint wird.
Die menschenverachtende Konsequenz aus der Karmalehre
Die Karmalehre, wie sie im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus zentral ist, wird oft als ein System der spirituellen Gerechtigkeit und Selbstverbesserung betrachtet. Sie basiert auf der Vorstellung, dass jedes Handeln – sei es gut oder schlecht – Auswirkungen auf das zukünftige Leben hat. Die Lehre besagt, dass man das, was man in diesem Leben tut, in einem späteren Leben ernten wird. So entstehen gute oder schlechte Karmas, die den Lebensweg einer Person beeinflussen. Doch obwohl diese Lehre tief in den spirituellen Praktiken vieler Kulturen verankert ist, birgt sie in der Praxis eine gefährliche Logik, die nicht nur das individuelle Leben, sondern auch das soziale Gefüge in problematische Richtungen lenken kann. Im Kern führt das Karmakonzept dazu, dass Randständige und Arme in der Gesellschaft als "verdient" angesehen werden, in ihrer Misere zu verharren. Dies begünstigt eine menschenverachtende Haltung und verhindert echtes Mitgefühl. Diese menschenverachtende Idee hat sich auch in den westlichen Zivilisationen etabliert. Öfters hört man von Menschen, die gerade etwas Gutes getan haben, sie hätten ihr Karmakonto aufgebessert. Aber war die Handlung wirklich gut, wenn dieser Gedanke im Vordergrund steht?
Karma als Werkzeug der Entmenschlichung
Im karmischen System wird die Armut nicht als Ergebnis sozialer Ungerechtigkeit, struktureller Ungleichheit oder schicksalhafter Umstände betrachtet, sondern als eine Konsequenz aus den Taten eines Menschen in früheren Leben. Die Armut eines Individuums wird oft als eine Form von "gerechter Bestrafung" für schlechtes Karma angesehen. Diese Sichtweise führt dazu, dass es wenig Drang gibt, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern, da ihre Situation als vorbestimmt und in gewisser Weise "verdient" betrachtet wird.
Dies ist der erste Schritt hin zu einer Entmenschlichung: die Armen und sozial Schwachen werden nicht als Opfer von Umständen oder als Menschen in Not gesehen, sondern als diejenigen, die die Konsequenzen ihrer eigenen vorherigen Fehler tragen müssen. Sie sind als "schuldige" Wesen markiert, denen das Mitgefühl verweigert wird.
In einer Gesellschaft, die diese Denkmuster aufrechterhält, wird Armut nicht als ein Zustand betrachtet, der durch Mitgefühl, Solidarität oder soziale Gerechtigkeit gelindert werden kann. Der Glauben, dass jemand aufgrund seiner schlechten Taten in einem früheren Leben in Armut lebt, entzieht den Bedürftigen jegliche Verantwortung der Gesellschaft, sich um sie zu kümmern. Diese Sichtweise führt zu einer schädlichen und menschenverachtenden Haltung, da die Bedürftigen aus der Verantwortung und der Fürsorge der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Ihre Not wird nicht als etwas erkannt, das verändert oder verbessert werden kann, sondern als eine karmische Strafe, die es zu akzeptieren gilt. Diese Menschen sind nichts wert im Karmasystem.
Hier lohnt es sich ein wenig zu googlen. Zum Beispiel über die Kaste der Unberührbaren in Indien. Die keine Menschen sind im Kastensystem von Indien. Sondern einfach Dreck in den Augen der Menschen in den oberen Kasten. Täglich werden unzählige Verbrechen an den unberührbaren verübt und dies wird in Indien nicht geandet, weil sie es aus Sicht der Gesellschaft verdient haben. Was für eine satanische Irrlehre. Aber he, die Bibel warnt davor den Götzen zu opfern:
1. 5. Mose 32,16-17
"Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter; durch Gräuel erzürnten sie ihn. Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die erst vor kurzem aufgekommen waren, vor denen eure Väter sich nicht gefürchtet hatten."
Hier wird klar, dass Opfer für falsche Götter in Wirklichkeit Opfer für Dämonen sind.
2. Psalm 106,36-37
"Und sie dienten ihren Götzen, und diese wurden ihnen zum Fallstrick. Und sie opferten ihre Söhne und Töchter den Dämonen."
Das zeigt, wie tief der Götzendienst führen kann – sogar bis zur Menschenopferung für Dämonen.
3. 1. Korinther 10,19-21
"Was sage ich nun? Dass ein Götze etwas sei? Oder dass ein Götzenopfer etwas sei? Nein, sondern dass das, was die Heiden opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott; ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft mit den Dämonen habt. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!"
Das Fehlen von Mitgefühl und selbstlose Nächstenliebe
Ein weiterer entscheidender Punkt, der das karmische System problematisch macht, ist das Fehlen eines echten Mitgefühls. Im Gegensatz zur christlichen Lehre, die Mitgefühl und Nächstenliebe als zentrale Tugenden betont, bleibt im karmischen System Mitgefühl oft oberflächlich und eigennützig.
Das Geben von Almosen oder das Helfen von Bedürftigen wird im karmischen Rahmen nicht als selbstlose Handlung der Nächstenliebe verstanden, sondern als ein Mittel zur eigenen spirituellen Reinigung. In vielen Fällen ist das Geben von Almosen nicht dazu gedacht, das Wohl des Empfängers zu fördern, sondern das eigene Karma zu verbessern. Diese Handlungen werden nicht aus einem echten Wunsch heraus durchgeführt, den anderen zu helfen, sondern aus der Sorge um das eigene zukünftige Wohl oder um spirituelle „Verdienste“.
In dieser Logik gibt es wenig Raum für echtes Mitgefühl, da es immer um den eigenen Vorteil geht. Die Motivation, einem Armen oder Bedürftigen zu helfen, ist nicht die Liebe zum anderen Menschen, sondern das Bedürfnis, sich selbst zu reinigen und gutes Karma zu verdienen.
Der Gebende tut es aus Angst, selbst schlechte Konsequenzen zu erleiden, wenn er dies nicht tut. Ein solches Handeln ist nicht nur egoistisch, sondern entzieht sich auch der wahren Essenz von Mitgefühl, das nur dann entstehen kann, wenn man frei von der Angst vor negativen Konsequenzen ist und das Wohl des anderen über das eigene stellt.
Bibelverse die auffordern zu helfen
3. Mose 19,9-10 (Schlachter 2000): „Wenn du dein Feld aber erntest, sollst du nicht ganz bis an den Rand deines Feldes ernten, noch die nachgelesenen Ähren einsammeln; und auch die Trauben deines Weinbergs sollst du nicht nachlesen, noch die heruntergefallenen Trauben aufsammeln; du sollst sie dem Armen und dem Fremdling lassen. Ich bin der HERR, euer Gott.“
Jesaja 58,6-7 (Schlachter 2000): „Ist nicht dies ein Fasten, das ich erwählt habe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu lösen, die Bedrängten frei zu lassen und jedes Joch zu zerbrechen? Ist es nicht, dein Brot dem Hungrigen zu brechen und die Obdachlosen Armen ins Haus zu führen? Wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn bekleidest, und dich vor deinem eigenen Fleisch nicht verbirgst?“
Matthäus 25,35-40 (Schlachter 2000): „Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war ein Fremdling, und ihr habt mich beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen… Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Galater 2,10 (Schlachter 2000): „Nur sollten wir der Armen gedenken, was ich mich auch eifrig bemüht habe zu tun.“
2. Korinther 9,7 (Schlachter 2000): „Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.“
Psalm 34,19 (Schlachter 2000): „Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und rettet die, die zerschlagenen Geistes sind.“
Jakobus 1,27 (Schlachter 2000): „Reine und unbefleckte Religion vor Gott, dem Vater, ist diese: Waisen und Witwen in ihrer Not zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren.“
Lukas 4,18-19 (Schlachter 2000): „Der Geist des HERRN ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen eine frohe Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, den Gefangenen die Freiheit zu predigen und den Blinden das Augenlicht, die Zerschlagenen in die Freiheit zu entlassen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des HERRN.“
Der Einfluss der Götter im Hinduismus
Im Hinduismus gibt es zahlreiche Götter, die verschiedene Aspekte des Lebens und des Universums repräsentieren, wie Brahma (der Schöpfer), Vishnu (der Erhalter) und Shiva (der Zerstörer). Diese Götter sind Teil des kosmischen Rahmens, aber sie haben keinen direkten Einfluss auf das individuelle Karma eines Menschen.
Zwar werden die Götter verehrt und ihre Gunst gesucht, aber ihre Rolle im Karma-Zyklus ist nicht als aktive Steuerung von Leben und Tod zu verstehen. Götter im Hinduismus repräsentieren eher verschiedene Prinzipien oder Aspekte des Universums und sind nicht diejenigen, die über das zukünftige Leben eines Individuums entscheiden. Ein Hindu kann zu den Göttern beten, um Gnade oder Schutz zu erlangen, aber das Karma bleibt immer eine Folge der eigenen Handlungen.
Der Einfluss der Götter im Buddhismus
Ähnlich wie im Hinduismus sind auch im Buddhismus verschiedene Gottheiten, wie Devas (himmlische Wesen), präsent. Doch auch hier sind sie nicht für das Karma eines Individuums verantwortlich. Die Götter im Buddhismus sind ebenfalls Teil des kosmischen Samsara (dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt), und auch sie sind nicht von den Konsequenzen ihres Handelns befreit. Sie befinden sich in einem Zustand der Unwissenheit und sind nicht erleuchtet.
Der Buddhismus lehrt, dass die Götter und Devas in höheren Sphären existieren, aber sie haben keine Macht über die karmischen Prozesse, die das Leben nach dem Tod eines Menschen bestimmen. Der Weg zur Befreiung (Nirvana) im Buddhismus wird durch eigenes Handeln, Achtsamkeit und das Streben nach Erleuchtung erreicht, nicht durch die Hilfe oder den Eingriff von Göttern.
Das individuelle Karma und der Weg zur Befreiung
In beiden Religionen ist also das Karma der alleinige Faktor, der über das Schicksal einer Seele im nächsten Leben entscheidet. Es gibt keine göttliche Instanz, die das Karma eines Menschen verändert oder seine karmische Last abschwächt. Das Gesetz von Karma basiert auf den Taten und der moralischen Ausrichtung des Individuums, und niemand anderes kann diese karmische Bilanz beeinflussen oder ändern.
Selbst der Glaube an Wiedergeburt und den Kreislauf von Leben und Tod ist durch individuelle Handlungen geprägt. Die Auswirkungen der eigenen Taten bestimmen das zukünftige Leben, und die Götter spielen in diesem Prozess keine Rolle.
Die Unabhängigkeit von Karma und Göttern
Das Karma im Hinduismus und Buddhismus ist daher nicht von den Göttern oder irgendeiner höheren Macht abhängig. In diesen Systemen wird der Weg zur Befreiung durch eigenes Bemühen, eigenes Handeln und moralisches Wachstum erreicht, nicht durch göttliche Intervention. Die Götter mögen in den religiösen Praktiken verehrt werden, aber ihre Funktion ist nicht diejenige, das individuelle Karma zu beeinflussen oder die Konsequenzen von Handlungen zu bestimmen.
Im Buddhismus, insbesondere, wo es keinen Schöpfergott gibt, sind die Götter Teil des natürlichen Kosmos, aber auch sie sind von den Gesetzen des Karmas betroffen. Sie können den Weg zur Erleuchtung nicht für jemanden ebnen und sind genauso an den Zyklus von Geburt und Wiedergeburt gebunden wie alle anderen Lebewesen. Die eigentliche Erlösung – das Ende des Leidens – wird durch das Verständnis der wahren Natur der Realität und die eigene Praxis der Achtsamkeit erreicht.
Ziemlich nutzlos
Wie du siehst Ricky sind die indischen und buddhistischen Götter ziemlich nutzlos.
Wie wir sehen sind Karmareligionen menschenverachtend und ihre Götter haben keinen
Einfluss auf das Leben nach dem Tod. Die Lehre ist eigennützig und kann keine echte Nächstenliebe hervorbringen.
„Siehe, alle sind sie nichts, und ihre Werke sind nichts; ihre Götzen sind Wind und leerer Hauch.“
(Jesaja 41,29, Schlachter 2000)
Islam
Über den Islam ließen sich ganze Webseiten füllen. Fakt ist, dass der Islam etwa 700 Jahre nach Christus entstand und sowohl die jüdischen als auch die christlichen Schriften ablehnt, während er gleichzeitig behauptet, das endgültige Wort Gottes zu verkünden. Ein schwerer Stand.
Dabei beruft sich der Islam auf verschiedene biblische Figuren, die angeblich alle Muslime unter dem Gott Allah waren.
Im Christentum hingegen bleibt das Judentum eine eigenständige Religion, mit der Gott einen eigenen Heilsplan verfolgt. Das Christentum akzeptiert die jüdischen heiligen Schriften, den Tanach, als das Wort Gottes, weshalb der Tanach auch Bestandteil des christlichen Glaubens ist. Der Tanach macht den ersten Teil der Bibel aus. Das Alte Testament. Dies wird im Kapitel „Matthäusevangelium für die Juden“ deutlich.
Der Islam verneint die Erlösung durch das Kreuzopfer Jesu und führte die Erlösung durch gute Werke wieder ein. Damit steht er vor dem gleichen Problem wie die Karmareligionen: Gute Taten können nicht wirklich aus einem reinen, selbstlosen Herzen kommen, wenn sie aus Angst vor der Hölle ausgeführt werden.
Dem Unterschied zwischen Christentum und Islam wird auf dieser Webseite einige wenige Kapitel gewidmet. Es ist jedoch unumstritten, dass der Islam nach dem Christentum entstand und vieles von dem, was vor ihm war, ablehnt geändert hat. Dies macht keinen Sinn.
Gott hat durch Jesus viele der jüdischen Regeln aufgehoben und mit dem Islam wieder eingeführt? Könnte sich Gott nicht langsam entscheiden was er von uns möchte?
Die Lehre des Islam unterscheidet sich so radikal vom Christentum, dass es den Rahmen dieses Kapitels sprengen würde, alle Unterschiede aufzuzeigen.
Fakt ist, der Islam beansprucht, vom selben Gott zu sprechen wie das Judentum und das Christentum. Doch diese Behauptung ist nicht zutreffend. Es handelt sich hierbei um zwei unterschiedliche Götter, von denen einer definitiv falsch ist.
Hier möchte ich gleich anfügen, dass ich hier die islamische Lehre wie sie in Koran und Sunnah und die christliche Lehre wie sie in der Bibel steht vergleiche. Ich vergleiche keine Menschen noch ihre grausamen Taten. Der Grossteil der Muslime ist friedfertig und es gibt sehr viele gute Menschen unter ihnen. Einige davon sind meine Familie und Freunde, die ich sehr liebe.
Was die sogenannte Kirche im Namen Jesu Christi alles getan hat, passt auf keine Kuhhaut. Wer wissen möchte warum die Kirche, insbesondere die katholische, so viele Greueltaten getan hat, tut gut daran, das Kapitel über die katholische Kirche, als die Hure von Babylon, zu lesen.
Aber: Wer die Bibel und den Koran kritisch und objektiv vergleicht, wird die gewaltigen Unterschiede feststellen – insbesondere in den Bereichen Gewalt und Umgang mit Menschen. Das ist nicht der gleiche Gott!
Die Bibel ist das meistverbotene Buch der Welt, wenn man die Zahl der Länder und Regionen betrachtet, in denen sie entweder verboten oder stark eingeschränkt ist. Besonders in Ländern, in denen der Islam, der Kommunismus oder andere autoritäre Regime dominieren, gibt es Gesetze oder Vorschriften, die den Zugang zur Bibel erschweren oder ganz verhindern.
In einigen islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Somalia oder Afghanistan ist es illegal, christliche religiöse Schriften zu verbreiten, und auch das Besitzen einer Bibel kann zu Strafen führen. In anderen Ländern mit kommunistischen oder autoritären Regimen wie Nordkorea oder Teilen Chinas gibt es strenge Beschränkungen für religiöse Literatur, insbesondere für Texte, die nicht mit der staatlich akzeptierten Ideologie übereinstimmen.
Warum haben Unrechtsregime so Angst vor der Bibel?
Schlusswort
Lieber Ricky,
Letztlich war dieses kleine Kapitel ein Indizienprozess. Wie sich jedoch zeigt, kann ich deinem Statement einiges entgegenbringen.
Die meisten falschen Götter haben die Jahrhunderte nicht überlebt. Eine Religion aber hat vor rund 3000 Jahren angekündigt, ihre Botschaft bis in die letzten Ecken der Erde zu tragen, und sie wurde zur größten Weltreligion. Das Buch dieser Religion ist das meistverbotene Religionsbuch weltweit.
Religionen, die scheinbar friedlich sind, entpuppen sich als menschenverachtende Konstrukte, die ihre Schwächsten im Dreck verrecken lassen.
Götter, die heute noch verehrt werden, haben keinen Einfluss auf das gute Leben nach dem Tod.
Und das ist die zentrale Frage der Religion: Der Mensch möchte wissen, was nach dem Tod passiert.
Von den noch bestehenden Religionen gibt es nur zwei, deren Gott direkt Einfluss auf das Leben nach dem Tod hat. Einer davon ist eindeutig die falsche.
Alles deutet auf den christlichen Gott hin. Und deshalb möchte ich eine ernstgemeinte Warnung aussprechen:
1. Wer Jesus nicht annimmt, wird verdammt werden!
Jesus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) „Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)
2. Gott warnt jeden Menschen, dass er keine Entschuldigung hat, wenn er ihn nicht erkennen will
Denn Gottes Zorn wird vom Himmel über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen offenbart, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten. Was von Gott erkannt werden kann, ist ihnen offenbart worden, da Gott es ihnen gezeigt hat. Denn sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. (Römer 1,18)