Ganz viel Wahrheit gemischt mit Lügen: Wie Satan arbeitet


Unterschätze ihn nicht

Stell dir vor, ein Mann in schwarzer Kleidung nähert sich dir. Sein Gesicht ist mit schwarzer Schminke bedeckt, und er trägt ein Pentagramm als Anhänger. Er schlägt dir vor, ein paar Babys Satan zu opfern. Er meint es ernst. Wahrscheinlich würdest du davon laufen und die Polizei alarmieren.

So plump arbeitet Satan nicht.

Gefallene Engel sind unsterblich und seit dem Beginn der Schöpfung in der Welt aktiv. Sie sind von Natur aus intelligenter als Menschen. Über die Jahrtausende haben sie die Menschheit studiert.

Sie sind weit mächtiger als wir Menschen – viel mächtiger! Ich behaupte, dass Satan, neben Gott, wahrscheinlich das zweitmächtigste Wesen in dieser Welt ist. 

Im Vergleich zu uns Menschen ist er gottähnlich, aber im Vergleich zu Gott ist er nichts.


Mächtige Engel

Die Bibel warnt uns vor der Macht Satans und seiner Engel. Würde Gott Satan nicht zurückhalten, würde er in Sekunden die gesamte Menschheit vernichten. Die Bibel beschreibt Engel, die so mächtig sind, dass sie ganze Teile der Menschheit zerstören können. Eine Kostprobe zeigte Satan im Buch Hiob, wo er Hiobs ganze Familie und seinen Besitz vernichten durfte. Dabei geschah all das wie eine Kettenreaktion: Während der erste Bote Hiob vom Unglück berichtete, kam schon der nächste mit noch schlimmeren Nachrichten, sodass innerhalb kürzester Zeit — wahrscheinlich innerhalb von Minuten oder Stunden — Hiobs gesamtes Leben zerstört wurde. Dies zeigt die enorme Macht Satans, wenn Gott ihn nicht zurückhalten würde.


Der Verderberengel Gottes vernichtete alle Erstgeborenen Ägyptens in einer einzigen Nacht

„Und es geschah um Mitternacht, da schlug der Herr alle Erstgeborenen im Land Ägypten,

vom Erstgeborenen des Pharao, der auf seinem Thron saß, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen,

der im Gefängnis war, und alle Erstgeborenen des Viehs.“ (2. Mose 12,29)

Gott nutze seinen Verderberengel um zu töten:

Denn der Herr wird, wenn er das Blut an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten sieht, an der Tür vorübergehen und wird den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, um zu strafen.“ (2. Mose 12,23)


Ein anderes Mal tötete ein Engel 185.000 Soldaten in einer Nacht

„Und in derselben Nacht ging der Engel des Herrn aus

und schlug 185.000 Mann im Lager der Assyrer tot.

Als man am Morgen aufstand, siehe, da waren alle tot.“ (2. Könige 19,35)


Gott hält sogar Engel zurück, die eines Tages ein Drittel der Menschheit vernichten werden

„Und die vier Engel wurden losgebunden, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, um ein Drittel der Menschen zu töten.“ (Offenbarung 9,15)

Die Bibel warnt uns eindringlich, den himmlischen Mächten nicht zu lästern. Selbst Michael, der Erzengel, wagte es nicht, ein böses Wort gegen Satan zu richten, sondern sagte:

„Aber Michael, der Erzengel, als er mit dem Teufel stritt und über den Leib Moses‘ rang,

wagte nicht, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!“ (Judas 1,9)


Den Tiger bezwingen

Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus meiner Kindheit, als ein Zirkus in der Stadt war und die Tiger in ihren Käfigen vor dem Zirkuszelt ausgestellt wurden. Ich musste so um die 6 Jahre alte gewesen sein. Ich stellte mich stolz vor den Käfig und schaute dem Tiger ernst in die Augen. Mein Vater bemerkte es und sagte, ich solle nicht so wichtig tun. Ich fühlte mich ertappt in meiner Fantasie, mich dem Tiger entgegenstellen zu wollen. Dabei wusste ich genau, dass mich die 400 kg schwere Raubkatze mit nur einem Prankenhieb töten könnte und ich vor dem Gitter in Sicherheit bin.

Satan ist wie dieser Tiger im Käfig. Er mag gefangen und begrenzt sein, aber seine Macht ist immer noch gewaltig. Wir sollten Gottes mächtigster Schöpfung mehr Respekt entgegenbringen. Nicht Respekt für das, was sie tut, sondern für das, was sie ist und einst war und vor allem dass Gott sie geschaffen hat.

Im Kapitel Satans "Alter Ego: Leviathan" wird aufgezeigt, das Leviathan ein Repräsentation für Satan ist. Gott widmet im Buch Hiob dem Leviathan einen langen Abschnitt. Er ist stolz auf seine mächtigste Schöpfung.

Ich habe schon oft gehört, dass in geistlichen Kreisen abfällig über Satan und seine Dämonen gesprochen wird. Man sagt, sie seien dumm und verblendet, und dass man sich nicht vor ihnen fürchten müsse. Doch das entspricht nicht dem, was die Bibel lehrt – auch wenn Jesus die Mächte der Finsternis entwaffnet hat.

In 1. Petrus 5,8 heißt es:

„Seid nüchtern und wachsam! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“

Ich bin überzeugt, dass es Teil von Satans Strategie ist, unterschätzt zu werden. Er will nicht erkannt oder mit negativen Ereignissen in Verbindung gebracht werden. Gerade so kann er den größten Schaden anrichten. Er wird nicht offen als Satanist auftreten oder dir ein eindeutig unmoralisches Angebot machen – so arbeitet er nicht. Vielmehr wirkt er subtil und verborgen, um Menschen zu täuschen und vom Weg abzubringen.


Ganz viel Wahrheit vermischt mit Lügen

Die biblische Wahrheit ist folgende:

Wer Jesus mit ehrlichem Herzen annimmt, ist erlöst:

„Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.“

(1. Johannes 5,12)

Wer ihn ablehnt, ist verdammt, weil Gottes Zorn auf ihm bleibt:

„Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“

(Johannes 3,36)

Satan wird am Ende der Zeit auf ewig in der Hölle verweilen müssen:

„Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuersee geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

(Offenbarung 20,10)

Gott verdammt, nicht Satan

„Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die aber die Seele nicht töten können. Fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“

(Matthäus 10,28)

Nur diese Wahrheiten zählen. 


Jesus warnt vor dem breiten Weg des Verderbens

Geht ein durch das enge Tor! Denn weit ist der Weg und breit ist das Tor, das zur Verdammnis führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist aber das Tor und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“

(Matthäus 7,13-14)

Aber was heisst das?

Die gängige Auslegung besagt, dass der „Weg“ die vielfältigen Versuchungen repräsentiert, die die Welt bietet. Wer jedoch lange genug auf dieser Seite liest, wird früher oder später zu dem Schluss kommen, dass die ehrliche Annahme von Jesus den Gläubigen mit dem Heiligen Geist versiegelt und dieser dadurch gerettet ist und nicht verloren gehen kann.


Also um was geht es also beim Matthäusvers?

Um falsche Glaubenssysteme. Systeme, die sehr nahe an der biblischen Wahrheit sind und dennoch im wichtigsten Punkt abweichen, nämlich:

Das Kreuzopfer Jesu hat gereicht!

Ich kann nur wärmstens folgende Kapitel empfehlen:

• Alle 3 Kapitel "Erlösung verlieren ein für alle Mal widerlegt

• Das Matthäusevangelium für die Juden

• Die katholische Kirche als die Hure von Babylon

Die Bibel ist so klar über diese einfache Tatsache, dass es keine Ausrede gibt. Wer es nicht versteht, soll zuerst alle Kapitel lesen.


Verschiedene Religionen und ihre Verneinung des vollkommenen Opfers Jesu

Katholizismus, Orthodoxie, Mormonen, Islam, Zeugen Jehovas, Judentum aber auch gewisse evangelische Richtungen verneinen das vollkommene Opfer Gottes in Jesus Christus.

Was haben diese Religionen gemeinsam?

Sie predigen sehr nahe an der biblischen Wahrheit.

1. Katholizismus:

Lehrt die Trinität, bezeugt die Göttlichkeit Jesu, aber verneint das vollkommene Werk Jesu. Der Christ muss an religiösen Zeremonien teilnehmen und gute Werke vollbringen, sonst ist die Erlösung in Gefahr.

2. Orthodoxie:

Lehrt die Trinität, bezeugt die Göttlichkeit Jesu, aber verneint das vollkommene Werk Jesu. Der Christ muss an religiösen Zeremonien teilnehmen und gute Werke vollbringen, sonst ist die Erlösung in Gefahr.

3. Mormonen:

Predigen einen Jesus, verneinen jedoch seine Göttlichkeit. Jesus ist ein "Spiritchild" von Gott. Sein Bruder ist Satan, welcher ebenfalls ein Spiritchild ist. Die Erlösung kann verloren gehen.

4. Islam:

Jesus ist ein Prophet. Verneinen die Göttlichkeit Jesu. Erlösung hängt nur von Allah ab.

5. Zeugen Jehovas:

Jesus ist nicht göttlich, sondern der Erzengel Michael. Die Erlösung kann nicht nur verloren gehen, sondern nur eine gewisse Anzahl wird gerettet werden. Nämlich nur 144.000. Nur wer sich genau an die Lehren der Zeugen Jehovas hält, wird errettet werden.

6. Judentum:

Im Judentum wird Jesus als eine historische Figur anerkannt, die im ersten Jahrhundert lebte. Viele Juden betrachten ihn als einen jüdischen Lehrer oder Prediger, der in der Region Palästina wirkte.

7. Evangelische Kreise:

Auch evangelische Kreise lehren zum Teil, dass die Erlösung verloren gehen kann.

8. Jesus im Hinduismus:

• Spiritueller Lehrer: Jesus wird als bedeutender spiritueller Lehrer angesehen, der hohe moralische Lehren wie Liebe, Mitgefühl und Selbstlosigkeit predigte.

• Avatara: Einige Hindus betrachten Jesus als einen göttlichen „Avatara“ (Inkarnation Gottes), der den Menschen hilft, wie andere Inkarnationen von Gott (z.B. Krishna, Rama).

• Bodhisattva: Manche sehen Jesus als eine Art „Bodhisattva“ – ein erleuchtetes Wesen, das den Weg der Erleuchtung zeigt und den Menschen hilft.

9. Jesus im Buddhismus:

• Weiser Lehrer: Jesus wird als ein weiser, spiritueller Lehrer gesehen, der ähnliche ethische Prinzipien wie der Buddha lehrte, insbesondere Mitgefühl und Frieden.

• Erleuchtung und Mitgefühl: Einige Buddhisten betrachten Jesus als einen „Erleuchteten“ oder als Beispiel für das Mitgefühl und die Überwindung von Leiden.

• Kein Gott: Im Buddhismus wird Jesus nicht als Gott verehrt, sondern als ein weiser Lehrer, der den Weg zur Erleuchtung aufzeigt.


Die Biblische Wahrheit ist aber eine andere

• Johannes 14,6 (Schlachter 2000):

„Jesus spricht zu ihm: ‚Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, außer durch mich.‘“

• Johannes 6,40 (Schlachter 2000):

„Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“


Aber kann das sein? Und wie kann das sein?

Es scheint, dass sich viele Glaubenssysteme in irgendeiner Weise um Jesus drehen. Wie man erkennen kann, ist das tatsächlich so. Sogar in religiösen Traditionen, bei denen man es nicht erwarten würde, wird Jesus in gewisser Weise als religiöse Autorität respektiert.

Warum muss man sich das fragen? Weil Satan weiß, dass sich die Menschen nicht so leicht verführen lassen. Er weiß, dass die meisten Menschen ihm nicht dienen werden, was seinen Hass auf sie nur verstärkt. Sein Schicksal ist bereits besiegelt, und er freut sich, wenn er so viele Menschen wie möglich mit in den Abgrund reißen kann.



Also, was macht er?

Er erschafft Glaubenssysteme, die der Wahrheit möglichst nahe kommen, aber in den entscheidenden Punkten abweichen – dort, wo es wirklich zählt.

Die Strategie ist einfach: Jesus ist wichtig, aber seine wahre Funktion wird durch die vielen Religionen verschleiert und in Frage gestellt. Am Ende könnte jede dieser Religionen „recht“ haben. Aber in einem rundum „unbedenklichen“ religiösen Paket muss auch eine Art von Jesus behandelt werden. Verstehst du? „Bei uns ist Jesus ein wichtiger Prophet!“ – aber nicht der Sohn Gottes. „Bei uns ist Jesus ein hochangesehener Lehrer!“ – aber nicht Teil von Gott…

Es geht darum, die Menschen mit einer verzerrten Version von Jesus zufrieden zu stellen. Das ist Satans Taktik! Er weiß, dass die meisten Menschen nicht einfach die Wahrheit ablehnen werden, also gibt er ihnen eine halbe Wahrheit, die gefährlich und verführerisch ist. Ein Jesus, der „wichtig“ ist, aber nicht der Erlöser, wie die Bibel ihn beschreibt, lässt die Menschen in einer falschen Sicherheit und verpasst das entscheidende Heil.

Deshalb ist die Autorität der Bibel so wichtig! Sie ist das einzige unfehlbare Wort, das uns den wahren Jesus offenbart – nicht die verzerrte Version, die uns viele andere Glaubenssysteme anbieten. Nur in der Bibel erkennen wir, wer Jesus wirklich ist und warum er der einzige Weg zur Erlösung ist. Ohne diese Grundlage gibt es keine wahre Rettung.


Sinnverlust von Jesus und seinem Kreuzopfer

Das Kreuzesopfer Jesu Christi verliert seinen Sinn, wenn Jesus nicht selbst Gott ist, denn nur als wahrer Gott und wahrer Mensch kann er ein vollkommenes und unendlich wirksames Opfer für die Sünden der Welt bringen. Ebenso verliert das Kreuzesopfer seinen Sinn, wenn es allein nicht ausreichen würde, um den Menschen zu retten, da es nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift ein vollständiges und endgültiges Opfer ist. Wenn zur Erlösung noch etwas hinzugefügt werden müsste, wäre das Kreuz nicht der alleinige und genügende Grund des Heils, und seine Bedeutung als zentrales Werk Gottes zur Versöhnung der Menschheit wäre aufgehoben.


Satan möchte, dass die kleine Tür nicht gefunden wird. Die Tür, auf der steht: „Glaube an den Gott der Bibel und sein Kreuzopfer zur ewigen, garantierten Erlösung.“ 


Wahnsinn oder?

Unterschätze diesen gefallenen Engel nicht!

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