Einleitung
Ich empfehle wärmstens, zuvor die anderen Kapitel über Satan zu lesen. Dieses Kapitel richtet sich an Fortgeschrittene Christen. Die vorherigen Kapitel bereiten dich darauf vor, den Inhalt richtig einordnen und verstehen zu können – sonst erscheint dir das Ganze möglicherweise unglaubwürdig.
Liebe – was für ein strenges Wort ist das in unserer Welt geworden.
Wenn wir heute von „Liebe“ sprechen, meinen wir meist die romantische Liebe. Vielleicht noch die familiäre Liebe – zwischen Eltern und Kindern, unter Geschwistern. Doch die Bibel spricht von etwas anderem. Sie meint keine Gefühlsschwärmerei und keine exklusive Bindung. Sie spricht von einer brüderlichen Liebe – einer Haltung, die offen, zugewandt, barmherzig und mitfühlend ist.
„Liebe deinen Nächsten“ – so steht es geschrieben.
Und noch radikaler:
„Liebe deine Feinde.“
Gott fordert eine Geisteshaltung, die allen Menschen mit Wärme, Hilfsbereitschaft und innerer Offenheit begegnet. Damit könnten wir vielleicht noch leben, oder?
Aber dann kommt etwas, das uns sprachlos zurücklässt:
„Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“
(Matthäus 5,44)
Der Gott der Bibel verlangt das Unmögliche, oder etwa nicht?
Ich soll für den Mörder meiner Familie beten? Ihm Gutes tun?
Ich soll für Kriegsverbrecher und Kinderschänder beten?
Geht es diesem Gott eigentlich noch gut?
Du willst aufschreien: „Niemals!“
Aber – lies weiter.
Dieses Kapitel braucht Glaube
Glaube an das was ich sage. Ein Weckruf um zu verstehen mit was wir es zu tun haben.
Mit Dem Bösen. Satan.
Die grösste Lüge über das Böse: Das primäre und das sekundäre Böse
Der Begriff primäres und sekundäres Böses stammt aus der Philosophie und Theologie, insbesondere bei Denkern wie Augustinus, aber auch später in der Existenzphilosophie (z. B. bei Hannah Arendt oder Immanuel Kant).
Hier eine knappe Unterscheidung
Primäres Böses
Definition: Das „reine“ Böse – Böses um des Bösen willen.
Merkmale:
Absichtliche, bewusste Bosheit.
Täter handelt aus Lust am Zerstören, Leiden oder aus radikaler Ablehnung des Guten.
In der Realität selten bis gar nicht eindeutig nachweisbar.
Beispielhafte Vorstellungen:
Der Teufel in religiösen Vorstellungen.
Manche radikale Täterfiguren in der Literatur (z. B. Shakespeare’s Iago, „reine“ Film-Bösewichte).
Sekundäres Böses
Definition:
Böses, das aus Unwissenheit, Schwäche, Gehorsam, Gleichgültigkeit oder gedankenlosem Mitmachen entsteht.
Merkmale:
Keine tiefe böse Absicht, sondern Mitläufertum, Opportunismus, Routine.
Wird häufig als gefährlicher oder realitätsnäher beschrieben.
Berühmte Analyse:
Hannah Arendt sprach in Bezug auf Adolf Eichmann von der „Banalität des Bösen“ – also das Böse, das aus geistloser Pflichterfüllung hervorgeht.
Auch die katholische Kirche bedient sich dieser Rethorik
Das radikale/ursprüngliche Böse
(vergleichbar mit primärem Bösen)
In der katholischen Lehre ist das radikale Böse mit Satan / dem Teufel verbunden:
Personifikation des Bösen: Der Teufel ist eine gefallene Engelsgestalt, die sich aktiv gegen Gott wendet.
Ziel: Zerstörung des Guten, Verführung des Menschen.
Rhetorik: „Satan verführt“, „radikale Ablehnung Gottes“ – ähnlich dem Gedanken des Bösen um des Bösen willen.
Ursünde: Der Sündenfall (Genesis) ist auch Ausdruck dieses „Urbösen“.
Das durch den Menschen begangene Böse
(vergleichbar mit sekundärem Bösen)
Die katholische Kirche spricht hier von:
Sünde:
Eine Handlung gegen Gottes Gebot, aus Schwäche, Angst, Ignoranz oder Versuchung.
Unterscheidung:
Lässliche Sünde (veniale peccata): kleinere Vergehen, oft unbewusst.
Todsünde (peccatum mortale): schwerwiegende bewusste Abkehr von Gott.
Mitverantwortung:
Auch das Wegsehen oder Mitmachen bei Ungerechtigkeit wird moralisch bewertet – ähnlich wie bei Arendts „Banalität des Bösen“.
Beichte und Vergebung: Es wird betont, dass der Mensch durch Reue und Umkehr von solchem (sekundären) Bösen erlöst werden kann.
Der menschliche Versuch, das Böse einzuordnen
Das mag man vielleicht denken, wenn man solche Erklärungen liest. Doch was ich hier zur Diskussion stelle, ist weitaus radikaler: Die Menschen, die diese Definitionen aufgestellt haben, sind nicht durch Jesus gerettet und waren Werkzeuge des Satans. Und genau darum geht es letztlich.
Und zweitens: Es gibt nur den Bösen – Satan – und seine Helfer, die Dämonen. Das Böse, das die Menschen tun, ist nicht von ihnen zu trennen!
Die Bibel lässt keine andere Sichtweise zu.
Eine berechtigte Frage
In einer Welt voller Unrecht, Hass, Gewalt und Verführung stellt sich eine drängende Frage: Wie sollen Christen mit ihren Feinden umgehen? Mit Menschen, die Böses tun, die bewusst lügen, zerstören, verführen oder sich gegen Gottes Ordnungen stellen? Ist es gerechtfertigt, sie zu hassen? Oder müssen wir uns in einer scheinbar schwachen Liebe verlieren?
Die Antwort der Bibel ist nicht naiv – sie ist geistlich radikal: Liebe deine Feinde. Aber hasse das Böse. Denn die Wahrheit, die tiefer liegt als die sichtbaren Taten, lautet:
Hinter dem Bösen stehen unsichtbare Mächte. Und Menschen, so verantwortlich sie auch handeln, sind immer Werkzeuge dieser geistlichen Finsternis.
Nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte
Paulus schreibt im Epheserbrief:
„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen, mit Gewalten, mit den Weltbeherrschern der Finsternis dieser Weltzeit, mit den geistlichen Mächten der Bosheit in den Himmelsregionen.“
(Epheser 6,12)
Das bedeutet: Der eigentliche Krieg ist nicht politisch, nicht körperlich, nicht sozial – sondern geistlich. Menschen handeln böse, ja – aber das Böse kommt nicht aus ihnen selbst allein. Sie sind von einer höheren, dunklen Intelligenz beeinflusst, die Jesus den „Vater der Lüge“ nennt.
„Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.“
(Johannes 8,44 – Schlachter 2000)
Worte, die keine Wirkung mehr zeigen
Teufel. Menschenmörder. Wahrheit. Vater der Lüge.
Worte, die einst Kraft hatten. Heute klingen sie wie leere Hüllen – abgestumpft durch ein Zeitalter voller Mord, Betrug und Verdrehung.
Wir sind umgeben von Gewalt und Lüge: in den Nachrichten, in der Politik, in der Werbung, im Netz. Wir konsumieren Grausamkeit und Manipulation wie Unterhaltungsformate. Kein Wunder, dass diese Worte kaum noch treffen.
Und doch zeichnen die Verse aus Johannes 8,44 ein klares, unverrückbares Bild:
Es geht hier nicht bloß um symbolische Sprache oder alte Mythologie. Es geht um Realität.
Um eine Realität, die viele Christen – selbst solche, die sich für „geistlich kampferprobt“ halten – nicht wirklich verstanden haben:
Wir kämpfen nicht gegen böse Menschen sonder wir kämpfen gegen geistige Mächte.
Diese Mächte stehen hinter der Lüge. Hinter dem Hass. Hinter dem Mord.
Und genau hier steigen viele Christen bereits aus mit folgendem Gedanken:
„Genau!“, „Die Dämonen machen uns Christen das Leben schwer.“
- Falsch!
Es geht nicht um ein paar Dämonen, die uns Christen ärgern.
Sondern:
Die gefallenen Mächte selbst sind die Quelle des Bösen.
Sie sind die Ursache von Zerstörung, Lüge und Gewalt in dieser Welt.
Wenn wir das nicht begreifen, werden wir weiterhin Menschen als unsere Feinde sehen – statt die finsteren Strukturen, die hinter den Kulissen wirken.
Begreife!
Der Böse, Satan und seine Engel, sind die Ursache für das böse Handeln!
Willst du etwa sagen die Menschen seien nicht verantwortlich für das Böse, dass sie tun?
Ja und Nein.
Was ich sage ist Folgendes:
Der Einfluss von Satan und seinen Dämonen auf Menschen, die nicht in Jesus gerettet sind, ist so stark, dass Gott will, dass wir ihnen vergeben.
Nehmen wir als Beispiel einen Dschihadisten, der in der Öffentlichkeit einen Menschen enthauptet. Gott will, dass wir für ihn beten. Der Geist, der in ihm wirkt, hat ihn so weit getrieben, dass er zu dem Entschluss gekommen ist, dass dies im Sinn seines Gottes Allah geschieht – und dass er dafür sogar ins Paradies kommt, wie es im Islam beschrieben wird.
In Epheser 2,2-3 beschreibt Paulus die „Kinder des Zorns“, also Menschen, die nicht unter Gottes Geist, sondern unter dem Geist des Widersachers, Satan, leben:
„… nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.“
Satan wirkt in den bösen Menschen. Aber sie sind keine bloßen Opfer – sie wählen die Sünde, und doch sind sie gleichzeitig gefangen in einem unsichtbaren Netz aus Lüge, Stolz, Rebellion und Verblendung.
Nochmals:
Der Einfluss ist so stark, dass Gott will, dass wir für unsere Feinde beten. Für Nichtchristen ist das kaum verständlich. Darum empfehle ich: Gib dem christlichen Gott eine Chance – damit er dir die Augen öffnet.
Wenn du Christ bist, dann erinnere dich daran, wie viel unüberlegten Unsinn, wie viel Sünde du begangen hast, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken. Es war extrem viel. Nicht wahr? Satan wirkte auch stark in dir, Christ!
Was ich hier sage ist erschütternd – aber biblisch völlig klar:
Jesus selbst sagt:
„Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an … ein Lügner und der Vater der Lüge.“
(Johannes 8,44)
➡ Jesus richtet diese Worte nicht an Satanisten, sondern an fromme religiöse Menschen ohne echte Beziehung zu Gott.
Sie dachten, sie dienten Gott – aber sie waren getrieben von Hass, Stolz, Mordgedanken – alles vom Teufel inspiriert.
Paulus beschreibt den geistlichen Zustand der Welt:
„In denen der Gott dieser Weltzeit (Satan) den Sinn verblendet hat, sodass sie dem Licht des Evangeliums nicht glauben können …“
(2. Korinther 4,4)
➡ Satan hält Menschen geistlich blind, damit sie das Licht nicht sehen.
Sie glauben, frei zu sein – dabei sind sie Sklaven eines Systems, das sie zerstört.
Die frühe Kirche wusste: Es geht um den „Bösen“ – nicht nur um „das Böse“ im Vaterunser Gebet
Vaterunser
Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
(Matthäus 6:9)
Die Kirchenväter wie Origenes, Tertullian, Athanasius und Augustinus legten das Vaterunser so aus, dass mit „dem Bösen“ eindeutig Satan gemeint ist – nicht nur abstrakte Sünde.
Warum? Weil es im Neuen Testament nicht um philosophisches Gut und Böse geht, sondern um zwei Reiche:
Das Reich Gottes
und das Reich der Finsternis (Kol 1,13)
Und Menschen befinden sich in einem der beiden – es gibt keinen neutralen Ort.
Hass ist erlaubt – aber nur gegen das Böse selbst
Die Bibel kennt Hass – aber in gerechter Form:
„Die ihr den Herrn liebt, hasst das Böse!“ (Psalm 97,10)
„Ihr sollt das Böse hassen und das Gute lieben.“ (Amos 5,15)
„Die Furcht des HERRN ist, das Böse zu hassen; Hochmut und Stolz, den Weg des Bösen und den verkehrten Mund hasse ich.“
Sprüche 8,13
Gott hasst die Sünde – weil sie Menschen zerstört. Wir sollen das Böse nicht tolerieren, verharmlosen oder schönreden und gleichzeitig sollen Menschen zur Busse kommen.
Der Christ soll die bösen Taten hassen aber dem Menschen verzeihen.
Buße ist möglich – aber Sünde verhärtet
Der dramatischste Aspekt des geistlichen Kampfes ist:
Jede Sünde, die nicht bereut wird, macht das Herz härter.
Der Sünder verliert mit jeder Entscheidung gegen Gott ein Stück geistlicher Sensibilität:
„… damit niemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde.“ (Hebräer 3,13)
Daher ruft Gott unermüdlich zur Umkehr
„Gott will nicht, dass jemand verloren gehe, sondern dass alle zur Buße kommen.“ (2. Petrus 3,9)
Doch umso länger ein Mensch in der Sünde bleibt, desto schwieriger wird es, die Wahrheit zu erkennen.
Darum ist Feindesliebe geistliche Intelligenz
Feindesliebe ist nicht Schwäche, sondern Erkenntnis:
„Du bist nicht mein Feind – du wirst benutzt.“
„Ich hasse nicht dich – ich hasse das, was dich lenkt.“
„Ich will, dass du frei wirst – nicht vernichtet.“
Das ist genau das, was Jesus am Kreuz vorlebte.
Und das ist, warum er sagte:
„Segnet, die euch verfluchen. Tut Gutes denen, die euch hassen. Betet für die, die euch verfolgen.“
(Matthäus 5,44)
Weil er die eigentlichen Drahtzieher sah – und dennoch die Werkzeuge zur Rettung einlud.
Es ist krass!
„Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.“
(1. Johannes 3,8)
Das Evangelium ist nicht nur eine Einladung zur Vergebung, sondern eine Befreiung aus einem dämonischen System. Ja! Die satanische Matrix!
Das Evangelium ist:
- geistlicher Widerstand gegen Finsternis
- Rettung von Sklaverei unter einem Lügner
- Überführung von Menschen die „Spielbälle Satans“ sind – oft ohne es zu merken
Verstehst du es jetzt Christ? Das ist kein Spass, das ist kein Nebenschauplatz.
Das ist die satanische Realtiät dieser Welt!
Feindesliebe ist geistliche Klarheit für fortgeschrittene Christen
Feindesliebe ist kein Kompromiss mit dem Bösen – sondern geistliche Kampfführung auf Jesu Art.
Jesus ruft uns nicht dazu auf, das Böse zu dulden, sondern es zu erkennen, zu entlarven und zu überwinden – ohne Hass gegen Menschen.
Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen geistliche Mächte der Finsternis (vgl. Epheser 6,12).
Menschen handeln verantwortlich – ja. Aber immer unter starkem dämonischem Einfluss.
Deshalb sagt Jesus:
„Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut Gutes denen, die euch hassen und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“
(Matthäus 5,44)
Diese Liebe ist kein Gefühl, sondern eine geistliche Haltung:
• Ich erkenne, dass mein Feind vom Bösen missbraucht wird.
• Ich bete um seine Umkehr.
• Ich kämpfe gegen die Finsternis – nicht gegen das Werkzeug.
• Ich hasse den Teufel – nicht die Seele, die er verführt.
So wie Jesus selbst am Kreuz betete:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
(Lukas 23,34)
Im Kontext dieses Kapitels macht diese Aussage auf einmal Sinn nicht. Gott im Fleisch anerkennt, dass die Menschen geistig so unter Satans Fuchtel sind, dass sie nicht wissen was sie eigentlich gerade tun.
Ein Aufruf zur geistlichen Haltung
Die Gemeinde Jesu braucht in dieser Zeit keine falsche Milde, sondern geistliche Nüchternheit und heilige Entschlossenheit:
• Liebt die Menschen – hasst das System der Sünde.
• Betet für eure Feinde – duldet aber nicht das Böse.
• Bekämpft geistlich – mit Wahrheit, Licht, Gnade und Autorität.
Denn unser Herr selbst ist gekommen, um
„die Werke des Teufels zu zerstören.“
(1. Johannes 3,8)
Nicht durch Gewalt – sondern durch Liebe, Wahrheit und das Kreuz.
Zusammengefasst
Feindesliebe ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von geistlicher Reife.
Sie sieht tiefer – erkennt, dass der Mensch im Irrtum nicht der eigentliche Feind ist, sondern selbst im Krieg steht, ohne es zu wissen.
Unser Auftrag ist nicht Rache, sondern Rettung.
Nicht Vergeltung, sondern Wahrheit.
Nicht Hass gegen Menschen – sondern klarer, heiliger Widerstand gegen das Böse.
„Erlöse uns von dem Bösen.“
(Matthäus 6,13)