ERLÖSUNG VERLIEREN EIN FÜR ALLE MAL WIDERLEGT: DER HEBRÄERBRIEF AUSFÜHRLICH ERKLÄRT


Heute!

Hebräer 3:12-14, wo es heißt: „Seht zu, Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das abfällt vom lebendigen Gott.

„Diejenigen, die gerettet sind, werden an dem Glauben festhalten, dass Jesus allein genug ist. Sie werden an seinem Kreuzopfer festhalten, das für immer rettet, ohne dass etwas hinzugefügt werden muss – weder Werke noch sonst etwas. Sie können nicht von diesem Glauben abfallen. Diejenigen, die nicht gerettet sind, laufen Gefahr, von Gott abzufallen. Wenn es also heißt ‚Heute!‘, dann ist das eine Ermahnung an die Hebräer, sich zu hinterfragen, ob sie nur intellektuelle Christen sind oder wahre Christen, die mit dem Heiligen Geist versiegelt sind. ‚Heute‘ bedeutet, dass man keine Zeit verlieren sollte, seinen Glauben zu hinterfragen und echte Buße zu tun. Gott hat nicht ewig Geduld mit den Menschen.

Der Bezug auf die Hebräer in der Wüste zeigt, wie geduldig Gott mit den Ungläubigen war, die immer wieder an ihm zweifelten und nicht glaubten. Trotz der vielen Wunder und der klaren Führung durch Gott forderten sie immer wieder ein weiteres Zeichen und vertrauten nicht auf sein Wort. Gott hatte Geduld mit ihnen, doch letztlich führte ihr anhaltender Unglaube dazu, dass sie nicht in die verheißene Ruhe eintreten durften. Gott hatte erwartet, dass sie irgendwann echten Glauben an ihn zeigen würden, dass sie ihm vertrauen würden, doch das geschah nicht. Deshalb ließ er sie in der Wüste vergehen.

Dieser Vergleich soll die Hebräer aufrütteln und sie dazu auffordern, echten Glauben an Jesus anzunehmen. ‚Heute!‘ ruft sie dazu auf, den Glauben sofort zu ergreifen, bevor es zu spät ist – ohne weiter zu zögern oder auf Zeichen zu warten. Gott fordert sie auf, ihr Vertrauen in das endgültige Opfer Jesu zu setzen, um die wahre Ruhe zu finden. Die entgültige Erlösung.


Die wahre Ruhe finden

„Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt;“ 

(Hebräerbrief 4:2-3 SCH2000)


Die Begrifflichkeit der „Ruhe“ in Hebräer 4 hat eine doppelte Bedeutung, die sowohl auf das historische Beispiel des verheißenen Landes als auch auf die geistliche Ruhe in Christus verweist. Im Alten Testament bezieht sich die „Ruhe“ auf das Land Kanaan, das Gott den Israeliten als Ruheort verheißen hatte, wo sie sich nach ihrer langen Wanderung niederlassen sollten. Doch dieser Ort wurde vielen aufgrund ihres Unglaubens und ihrer Rebellion verwehrt. 

Im Neuen Testament wird diese „Ruhe“ durch Jesus Christus als geistliche Dimension neu definiert. Sie symbolisiert den Frieden und die Erlösung, die der Gläubige durch die einmalige Annahme des Glaubens an Christus erfährt. Der Vers in Hebräer 4:3 macht deutlich, dass der Eintritt in diese Ruhe durch den Glauben an Jesus Christus als eine einmalige Entscheidung erfolgt, die unmittelbar zu einer gegenwärtigen Realität führt – es ist keine zukünftige, ausstehende Ruhe, sondern eine Tatsache, die jeder Gläubige in dem Moment der Annahme des Heils erlebt. Diese Ruhe ist das Ergebnis des Vertrauens in das vollbrachte Werk Christi und stellt nicht nur ein zukünftiges Ziel, sondern eine gegenwärtige Erfahrung des Friedens mit Gott dar.

Wir sind gläubig geworden und darum gehen wir in die Ruhe ein.


Eine qualifizierte Ablehnung der Hebräer die zur Verstockung führt und so heute nicht mehr möglich ist

Wenn der Hebräer zum Opferkult zurückkehrt – was nur möglich ist, weil er ein intellektueller Christ ist – führt dies zur endgültigen Verstockung. Er lehnt die Vorstellung, nicht den Glauben, dass Jesus allein genug ist, endgültig ab und kann nicht mehr zur Buße geführt werden. Das bedeutet, er kann Jesus nicht mehr annehmen. Er hat sich entschieden, das ultimative, göttliche Opfer zu verwerfen. Daher bleibt ihm nur noch das Warten auf das höllische Gericht.

Hebräer 10,26-27: „Denn wenn wir absichtlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für die Sünden mehr, sondern nur noch ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Eifer des Feuers, das die Widersacher verzehren wird.“

Die „absichtliche Sünde“ ist das bewusste Verwerfen von Jesus und seinem Opfer, was bedeutet, dass jemand, der diese Entscheidung trifft, das einzige Heilmittel für seine Sünden ablehnt und damit keine Möglichkeit mehr zur Vergebung hat. Dieser Zustand ist vergleichbar mit der Ablehnung des Heiligen Geistes, wie sie in Matthäus 12,31-32 beschrieben wird: „Darum sage ich euch: Alle Sünden und Lästerungen werden den Menschen vergeben, aber die Lästerung gegen den Heiligen Geist wird nicht vergeben. Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch in der zukünftigen.“

In Matthäus 12,24-28 wird dieser Zusammenhang deutlich, als Jesus die Pharisäer konfrontiert, die ihn beschuldigen, durch den Fürst der Dämonen zu wirken. Jesus erklärt, dass dies die Lästerung des Heiligen Geistes ist: „Wenn ich aber den Dämonen mit dem Finger Gottes austreibe, dann ist das das Reich Gottes zu euch gekommen.“ 

Die Pharisäer, die diese Werke des Heiligen Geistes ablehnten und als dämonisch bezeichneten, verwarfen die göttliche Quelle des Heils und verhinderten somit ihre eigene Errettung. Ihre Ablehnung des Heiligen Geistes führte zu einem Zustand der Unverzeihlichkeit, weil sie die einzige Quelle der Vergebung und Erneuerung in Christus ablehnten.

Der Text macht deutlich, dass solche Menschen, die den Heiligen Geist ablehnen und das Werk Jesu verwerfen, den Weg der Buße und der Vergebung verlassen, indem sie die einzige Quelle des Heils ablehnen. Sie haben sich aktiv entschieden, das göttliche Opfer, das Jesus am Kreuz vollbracht hat, zu verwerfen, und verbleiben in einem Zustand, in dem nur noch das Gericht Gottes auf sie wartet. Wohlbemerkt passiert das vor der echten Annahme Jesu. Es ist eine Entscheidung nicht an Jesus zu glauben.

Die Ablehnung des Heiligen Geistes ist also ebenso unverzeihlich wie das Verwerfen der Hebräer des Opfer Jesus, da beide Entscheidungen die einzige Möglichkeit zur Vergebung und zur Erneuerung in Christus ausschließen. Besonders die Pharisäer, die die göttliche Quelle des Heils – den Heiligen Geist – ablehnten, verpassten die Chance zur Erlösung, weil sie bewusst gegen das wirkliche Werk Gottes in Christus standen.

Hier sei noch zu sagen, dass dieser qualifizierte Abfall vom oberflächlichem Glauben so nicht mehr möglich ist. Es gibt keine gottgeweihten Opferstätten mehr. Das biblische Judentum gibt es nicht mehr.


Die Erneuerung zu Busse und die Entlastung für alle die glauben endgültig vom Glauben abgefallen zu sein

"und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!"

Die Erneuerung zur Buße bedeutet, dass das Ablehnen des Opfers Jesu dazu führt, dass die betroffene Person nicht mehr in der Lage ist, Jesus ehrlich anzunehmen. Sie können nicht wieder in einen Zustand gebracht werden, in dem Buße – also die ehrliche Annahme von Jesus – möglich wäre. Den sie wollen es gar nicht! 

Und hier ist der Unterschied und die Entlastung für alle die Angst haben entgültig abgefallen zu sein. Solange du Jesus noch annehmen möchtest ist das kein Glaubensabfall. Im Gegenteil jetzt bist du erst bereit Jesus ehrlich anzunehmen! Den du hast gar nie den rettenden Glauben gehabt. Du warst nie gerettet. Lies weiter und du wirst verstehen.

Hier nochmal die Warnung des Heute! Die unentschiedenen Hebräer müssen sie endlich ganz für das Kreuzopfer Jesu entscheiden, bevor es zu spät ist. Wenn sie zum alten Opferkult zurückgehen ist das die endgültige Entscheidung gegen Gott!

Weil sie die Wichtigkeit und den Wert des Kreuzopfers Jesu leugnen oder ablehnen. Sie setzen anstelle des einmal für alle Mal vollbrachten Opfers Jesu, das die Grundlage für Erlösung ist, die alten Tieropfer des Gesetzes fort, was das Kreuzopfer Jesu in den Augen derer, die zurück zum alten Opferkult zurückkehren, entwertet oder verhöhnt.

Die Tatsache ist, dass diejenigen, die das Opfer Jesu ablehnen und zum alten Opferkult zurückkehren, so handeln, als ob das Kreuzopfer Jesu nicht wirksam oder nicht ausreichend war. Sie deuten damit an, dass Jesu Opfer nicht endgültig oder nicht vollkommen war und dass es wiederholt werden müsste, um wirklich Erlösung zu bringen.

Die logische Konsequenz dieser Haltung ist, dass, wenn sie sich entscheiden würden, wieder zum Kreuzopfer Jesu zurückzukehren, es so wäre, als ob Jesus sich erneut kreuzigen lassen müsste, um seine Erlösungswirkung für sie wieder zu aktivieren. Das ist jedoch theologisch nicht möglich, weil das einmalige Opfer Jesu bereits vollkommen und endgültig war und für immer gültig bleibt, wie in Hebräer 10 geschrieben steht. Des Weiteren dass die Tieropfer im Vergleich zu Jesu Opfer nur Schatten des zukünftigen Heils sind. Vorboten. Im Hebräer lesen wir wieder von der Heilssicherheit in Jesu:

"Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen [Heils-] Güter hat, nicht die Gestalt der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, die man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals zur Vollendung bringen. Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten? Stattdessen geschieht durch diese Opfer alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen! Darum spricht er bei seinem Eintritt in die Welt: »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir bereitet. An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen.Da sprach ich: Siehe, ich komme — in der Buchrolle steht von mir geschrieben —, um deinen Willen, o Gott, zu tun! «Oben sagt er: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, du hast auch kein Wohlgefallen an ihnen« — die ja nach dem Gesetz dargebracht werden —, dann fährt er fort: »Siehe, ich komme, um deinen Willen, o Gott, zu tun«.  Somit hebt er das Erste (Tieropfer) auf, um das Zweite einzusetzen (Das entgültige Opfer Jesu). Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, und zwar ein für alle Mal."

Ein für alle Mal!

Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit, und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen! Denn ein Erdreich, das den Regen trinkt, der sich öfters darüber ergießt, und nützliches Gewächs hervorbringt denen, für die es bebaut wird, empfängt Segen von Gott; dasjenige aber, das Dornen und Disteln trägt, ist untauglich und dem Fluch nahe; es wird am Ende verbrannt.


Was heisst das genau?

„Einmal erleuchtet worden sind“ 

→ Sie haben das Evangelium gehört und verstanden 

„Die himmlische Gabe geschmeckt haben“ 

→ Sie haben geistliche Segnungen erlebt, aber nicht dauerhaft angenommen.

„Des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind“ 

→ Sie haben den Geist Gottes wirken sehen, vielleicht sogar Wunder erlebt.

„Das gute Wort Gottes geschmeckt haben“ 

→ Sie haben biblische Wahrheit erkannt, aber nicht dauerhaft geglaubt.

„Die Kräfte der zukünftigen Weltzeit geschmeckt haben“ 

→ Sie haben die Realität des Reiches Gottes erfahren.


Die einzige mögliche Auslegung

Diese Auslegung wird in den meisten evangelischen Kreisen vertreten. Warum muss man sich fragen? Weil der Gesamtkontext der Bibel nichts anderes zulässt.

Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, dass sie alle nicht von uns sind.

Wer ehrlich glaubt kann nicht verloren gehen nur die keinen echten Glauben haben werden verloren gehen.


Das Wort schmecken im biblischen Kontext

Im biblischen Kontext wird das Wort „schmecken“ häufig metaphorisch verwendet, um eine geistige oder spirituelle Erfahrung zu beschreiben. Es geht nicht nur um den physischen Akt des Geschmackens, sondern um das Erleben und Begreifen von etwas in einer tieferen, inneren Weise. Es ist eine Erfahrung, die mehr ist als nur eine oberflächliche Wahrnehmung.


Erleuchtung und Erfahrung von Gottes Güte (Psalm 34,9)

Im Psalm 34,9 wird das Wort „schmecken“ in Bezug auf Gottes Güte verwendet:

„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihm beruht!“ (Psalm 34,9 Schlachter)

Hier geht es darum, Gottes Güte persönlich und intensiv zu erfahren. Die Einladung, „zu schmecken“, bedeutet, dass der Gläubige nicht nur von Gottes Güte gehört hat, sondern sie tatsächlich in seinem Leben erfährt und sich davon nähren kann. Es geht um eine erlebte Erfahrung der göttlichen Freundlichkeit, die das Herz des Gläubigen anzieht und ihn dazu führt, Vertrauen auf Gott zu setzen.


Das Schmecken der himmlischen Gaben (Hebräer 6,4-5)

Im Hebräerbrief 6,4-5 wird das Wort „schmecken“ verwendet, um eine tiefgehende geistliche Erfahrung zu beschreiben, die Menschen mit den „himmlischen Gaben“ gemacht haben:

„Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit, und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen.“ (Hebräer 6,4-6 Schlachter)

In diesem Kontext bedeutet „schmecken“, dass die Menschen nicht nur vom Evangelium gehört, sondern es wirklich erfahren haben. Sie haben an den „himmlischen Gaben“ und der „Kraft der zukünftigen Weltzeit“ teilgenommen. Sie haben eine Erfahrung mit dem Heiligen Geist und dem Wort Gottes gemacht. Diese Erfahrung ist jedoch nicht garantiert und kann durch Abfall vom Glauben verloren gehen. Es handelt sich um eine vorübergehende geistliche Erfahrung, die nicht für immer festgehalten wird, wenn der Gläubige sich abwendet.


Das Schmecken der Freundlichkeit des Herrn (1. Petrus 2,3)

In 1. Petrus 2,3 wird ebenfalls das „Schmecken“ verwendet:

„Wenn ihr geschmeckt habt, dass der HERR freundlich ist.“ (1. Petrus 2,3 Schlachter)

Hier wird das Schmecken als eine persönliche Erfahrung beschrieben, die den Gläubigen zu einem tieferen Vertrauen in die Freundlichkeit und Güte Gottes führt. „Schmecken“ bedeutet hier, dass der Gläubige die Freundlichkeit des Herrn nicht nur weiß oder glaubt, sondern dass er sie wirklich erlebt. Das Schmecken des Guten Gottes führt zu einer intensiveren Beziehung mit ihm.


Jesus hat den Tod „geschmeckt“ (Hebräer 2,9)

Das Wort „schmecken“ wird in der Bibel auch verwendet, um zu beschreiben, dass Jesus den Tod selbst erfahren hat. In Hebräer 2,9 heißt es:

„Wir aber sehen Jesus, der für eine kurze Zeit niedriger war als die Engel, damit er durch Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte.“ (Hebräer 2,9 Schlachter)

Hier wird der Tod Jesu als eine vorübergehende und erlebte Erfahrung beschrieben. Jesus hat den Tod „geschmeckt“, was bedeutet, dass er den Tod auf sich genommen hat, aber der Tod war nicht für immer über ihn. Jesus „schmeckte“ den Tod, aber da er auferstand, war der Tod nicht der endgültige Zustand für ihn. Die Verwendung des Begriffs „schmecken“ zeigt, dass der Tod zwar real und schmerzhaft war, aber nicht permanent. Es war eine vorübergehende Erfahrung, die durch Jesu Auferstehung überwunden wurde.


Das Schmecken der zukünftigen Welt (Hebräer 6,5)

Im Hebräerbrief 6,5 wird das Schmecken auch als eine Erfahrung von „den Kräften der zukünftigen Weltzeit“ beschrieben:

„Und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit“ (Hebräer 6,5 Schlachter)

Diese Passage beschreibt die geistliche Erleuchtung und die Erfahrung von Gottes zukünftiger Herrlichkeit. Das „Schmecken“ dieser „Kräfte der zukünftigen Weltzeit“ bedeutet, dass der Gläubige durch den Heiligen Geist bereits ein Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes hat. Diese Erfahrung ist aber auch nicht dauerhaft, sondern es liegt an der Entscheidung des Gläubigen, ob er im Glauben bleibt und die volle Erfüllung dieser Verheißungen erleben wird.


Zusammenfassung

Das Wort „schmecken“ wird in der Bibel verwendet, um eine tiefe geistliche Erfahrung zu beschreiben. Es geht dabei um das Erleben von Gottes Güte, des guten Wortes Gottes, des Heiligen Geistes und der Zukunft der Welt. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass diese Erfahrungen nicht dauerhaft sind. Sie sind oft vorübergehende Erlebnisse, die den Gläubigen einladen, weiter im Glauben zu wachsen und an der Gnade Gottes festzuhalten.

Insbesondere in Hebräer 6 wird das Schmecken als ein Zustand beschrieben, in dem Menschen tiefgehende geistliche Erfahrungen gemacht haben, aber auch die Möglichkeit besteht, sich abzuwenden. „Schmecken“ ist also nicht dasselbe wie ein permanenter Zustand; es ist eine vorübergehende Erfahrung, die durch Abfall vom Glauben wieder verloren gehen kann.

Das „Schmecken“ des Todes durch Jesus ist ebenfalls eine vorübergehende Erfahrung, die nicht endgültig war, sondern den Vorgeschmack des Sieges über den Tod und das Leben in der Auferstehung darstellt.Jesus ist wirklich gestorben und hat den Tod geschmeckt. Aber nicht den entgültigen im Sinne von ewig, er ist nach 3 Tagen wieder auferstanden.

Zusammengefasst: „Schmecken“ bedeutet eine persönliche, geistliche Erfahrung des Guten, das Gott anbietet, sei es durch seine Gaben, die Wahrheit seines Wortes, oder die Erfahrung des Opfers Jesu. Es ist jedoch eine erlebte Erfahrung und kein permanenter Zustand, und die Entscheidung, im Glauben zu bleiben, ist entscheidend.


Der Kontext des Hebräers: Jesus ist Gott und sein Opfer ultimativ!

Im Hebräerbrief geht es um christliche Juden, die in Gefahr standen, zum alten Opferkult zurückzukehren. Menschen die sich zu Christus bekannten aber unsicher waren weil ihr Glaube teils nur oberflächlich war. Vermutlich wurden sie von anderen Juden in ihren Gemeinden unter Druck gesetzt. Der Hebräerbrief ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Brief. Kein anderes Kapitel macht so deutlich, dass Jesus Gott ist, wie dieser. Es ist die ultimative Jobbeschreibung von Jesus.

Gleichzeitig ist der Brief aber auch eine Warnung an die jungen jüdischen Christen der frühen Zeit, am wahren Glauben festzuhalten. Es geht darum, zu bezeugen, dass das Opfer Jesu ausreichend und endgültig ist. Denn wer nicht in diesem Glauben bleibt und zum alten Opferkult zurückkehrt, hat den wahren Glauben nie wirklich angenommen und verhärtet schließlich sein Herz.

Christen vergessen oft, dass die Kapitel des Neuen Testaments ursprünglich Briefe an junge Gemeinden waren, die noch vieles falsch machten. Sie hatten zu dieser Zeit noch keine vollständige Bibel.

Der Römerbrief ist ein Manifest der Heilsgewissheit.

Der Jakobusbrief ist eine Ermahnung, dass sich der wahre Glaube in guten Werken manifestieren sollte; andernfalls ist er wahrscheinlich nicht echt und nicht rettend.

Der Hebräerbrief schließlich ist eine Mahnung, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist und dass sein Opfer ultimativ rettet.


Und was ist jetzt wenn ich für eine Zeit lang nichts mehr von Gott wissen wollte?

„Ich bin doch von klein auf in die Kirche gegangen, wurde als Baby getauft und habe Weihnachten gefeiert! Und dann ging ich nur noch feiern und habe Gott verspottet. Haben das nicht alle Menschen irgendwann einmal?

Spontan fällt mir das ein:

„Und dann werde ich ihnen bekennen: ‚Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!‘“

Wenn du das nach deinem Tod zu Jesus sagst, wird er dich verdammen. Wenn du wirklich meinst, dass dein Weihnachten feiern und deine Kirchgänge wichtig für deine Erlösung sind, wird er dich verdammen. Was Jesus möchte, ist eine ehrliche Entscheidung. Eine Entscheidung, dass sein Opfer für dich genug war!

Eine echte Konversion, sodass er dich mit dem Heiligen Geist versiegeln kann!

Du warst nie gerettet. Wenn du bis hier gelesen hast und unsicher bist, dann entscheide dich HEUTE! Es gibt kein Heil außer das vollständige Erlösungswerk Christi!

Danach wirst du nie wieder vom "Glauben" abfallen. Du wirst Gott nie wieder vergessen. Weil er hat es schon den Juden im alten Testament prophezeit dass sein neuer Bund anders sein wird. Lese die Abschnitte genau!


Der echte Christ hat keine freie Wahl mehr im positiven Sinn

"Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen, und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele."

(Jeremia 32:40)

Der Herr wird mit dem neuen Bund Gottesfurcht in unsere Herzen setzen damit wir niemals abweichen. (Vielleicht auch ein Bisschen durch den Hebräerbrief :))


Denn euch wurde, was Christus betrifft, die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, sodass ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen habt und jetzt von mir hört. (Philiper 1:29)

Es ist Gottes Gnade an ihn zu Glauben. Der Mensch hat nichts damit zu tun.


Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! (Philiper 4:7)

Gott bewahrt unsere Herzen und Gedanken in Jesus Christus. Auch hier wieder Gott der das macht.


„Ich bin davon überzeugt, dass der, der in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.“

(Philipper 1,6 (Schlachter 2000)

Angefangen hat es mit der ehrlichen Annahme von Jesus Christus und die Versiegelung mit dem Heiligen Geist. Der Wurde uns von Gott geschickt. Er wird es vollenden.



„Keine Versuchung hat euch ergriffen, die nicht menschlich wäre. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lassen wird über eure Kraft hinaus, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt.“

(1. Korinther 10,13)

Gott wird schauen dass wir nicht zu sehr abdriften.



„Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und vor dem Bösen bewahren.“

(2. Thessalonicher 3,3)

Gott bewahrt uns vom Bösen.


„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“

(Römer 8,28)

Alles was passiert, passiert zu unserem Besten. Glaubst du Das?


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins. 

(Johannes 10:27)

Wir werden in Ewigkeit nicht verloren gehen. Ewigkeit ist immer ab dem Moment wo wir Menschen uns entschliessen ehrlich zu folgen.


«Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen und die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt.»

(Philipper 2:13)

Der letze Vers den Kreis zum Jeremiavers 32:40 schliesst. Gott schenkt dem wiedergeboren Christen die nötige Willensveränderung.


Der Tag ist heute! Entscheide Dich, dass das Kreuzopfer Jesu ein für alle Mal gereicht hat und dass du durch die ehrliche Annahme für immer erlöst bist! Ab dem Moment wo du es tust!

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