ERLÖSUNG VERLIEREN EIN FÜR ALLE MAL WIDERLEGT: Hebräer 6 und 10 ausführlich erklärt


Heute!

Hebräer 4,7

bestimmt er abermals einen Tag nach solcher langen Zeit und sagt durch David: »Heute«, wie gesagt ist: »Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht.«

Diejenigen, die gerettet sind, werden an dem Glauben festhalten, dass Jesus allein genug ist. Sie werden an seinem Kreuzopfer festhalten, das für immer rettet, ohne dass etwas hinzugefügt werden muss – weder Werke noch sonst etwas. Sie können nicht von diesem Glauben abfallen. Diejenigen, die nicht gerettet sind, laufen Gefahr, von Gott abzufallen. 

Wenn es also heißt ‚Heute!‘, dann ist das eine Ermahnung an die Hebräer, sich zu hinterfragen, ob sie nur intellektuelle Christen sind oder wahre Christen, die mit dem Heiligen Geist versiegelt sind. ‚Heute‘ bedeutet, dass man keine Zeit verlieren sollte, seinen Glauben zu hinterfragen und echte Buße zu tun. Gott hat nicht ewig Geduld mit den Menschen.

Der Bezug auf die Hebräer in der Wüste zeigt, wie geduldig Gott mit den Ungläubigen war, die immer wieder an ihm zweifelten und nicht glaubten. Trotz der vielen Wunder und der klaren Führung durch Gott forderten sie immer wieder ein weiteres Zeichen und vertrauten nicht auf sein Wort. Gott hatte Geduld mit ihnen, doch letztlich führte ihr anhaltender Unglaube dazu, dass sie nicht in die verheißene Ruhe eintreten durften. Gott hatte erwartet, dass sie irgendwann echten Glauben an ihn zeigen würden, dass sie ihm vertrauen würden, doch das geschah nicht. Deshalb ließ er sie in der Wüste vergehen.

Dieser Vergleich soll die Hebräer aufrütteln und sie dazu auffordern, echten Glauben an Jesus anzunehmen. ‚Heute!‘ ruft sie dazu auf, den Glauben sofort zu ergreifen, bevor es zu spät ist – ohne weiter zu zögern oder auf Zeichen zu warten. Gott fordert sie auf, ihr Vertrauen in das endgültige Opfer Jesu zu setzen, um die wahre Ruhe zu finden. Die entgültige Erlösung.


Der Kontext des Hebräers: Jesus ist Gott und sein Opfer ultimativ!

Im Hebräerbrief geht es um christliche Juden, die in Gefahr standen, zum alten Opferkult zurückzukehren. Menschen die sich zu Christus bekannten aber unsicher waren weil ihr Glaube teils nur oberflächlich war. Vermutlich wurden sie von anderen Juden in ihren Gemeinden unter Druck gesetzt. Der Hebräerbrief ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Brief. Kein anderes Kapitel macht so deutlich, dass Jesus Gott ist, wie dieser. Es ist die ultimative Jobbeschreibung von Jesus.

Gleichzeitig ist der Brief aber auch eine Warnung an die jungen jüdischen Christen der frühen Zeit, am wahren Glauben festzuhalten. Es geht darum, zu bezeugen, dass das Opfer Jesu ausreichend und endgültig ist. Denn wer nicht in diesem Glauben bleibt und zum alten Opferkult zurückkehrt, hat den wahren Glauben nie wirklich angenommen und verhärtet schließlich sein Herz.

Christen vergessen oft, dass die Kapitel des Neuen Testaments ursprünglich Briefe an junge Gemeinden waren, die noch vieles falsch machten. Sie hatten zu dieser Zeit noch keine vollständige Bibel.

Der Römerbrief ist ein Manifest der Heilsgewissheit.

Der Jakobusbrief ist eine Ermahnung, dass sich der wahre Glaube in guten Werken manifestieren sollte; andernfalls ist er wahrscheinlich nicht echt und nicht rettend.

Der Hebräerbrief schließlich ist eine Mahnung, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist und dass sein Opfer ultimativ rettet.


Die wahre Ruhe finden

„Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat: »Dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen«. Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt;“ 

(Hebräerbrief 4:2-3 SCH2000)

Die Begrifflichkeit der „Ruhe“ in Hebräer 4 hat eine doppelte Bedeutung, die sowohl auf das historische Beispiel des verheißenen Landes als auch auf die geistliche Ruhe in Christus verweist. Im Alten Testament bezieht sich die „Ruhe“ auf das Land Kanaan, das Gott den Israeliten als Ruheort verheißen hatte, wo sie sich nach ihrer langen Wanderung niederlassen sollten. Doch dieser Ort wurde vielen aufgrund ihres Unglaubens und ihrer Rebellion verwehrt. 

Im Neuen Testament wird diese „Ruhe“ durch Jesus Christus als geistliche Dimension neu definiert. Sie symbolisiert den Frieden und die Erlösung, die der Gläubige durch die einmalige Annahme des Glaubens an Christus erfährt. Der Vers in Hebräer 4:3 macht deutlich, dass der Eintritt in diese Ruhe durch den Glauben an Jesus Christus als eine einmalige Entscheidung erfolgt, die unmittelbar zu einer gegenwärtigen Realität führt – es ist keine zukünftige, ausstehende Ruhe, sondern eine Tatsache, die jeder Gläubige in dem Moment der Annahme des Heils erlebt. Diese Ruhe ist das Ergebnis des Vertrauens in das vollbrachte Werk Christi und stellt nicht nur ein zukünftiges Ziel, sondern eine gegenwärtige Erfahrung des Friedens mit Gott dar.

Wir sind gläubig geworden und darum gehen wir in die Ruhe ein.


Eine qualifizierte Ablehnung der Hebräer die zur Verstockung führt und so heute nicht mehr möglich ist

Wenn der Hebräer zum Opferkult zurückkehrt – was nur möglich ist, weil er ein intellektueller Christ ist – führt dies zur endgültigen Verstockung. Er lehnt die Vorstellung, nicht den Glauben, dass Jesus allein genug ist, endgültig ab und kann nicht mehr zur Buße geführt werden. Das bedeutet, er kann Jesus nicht mehr annehmen. Er hat sich entschieden, das ultimative, göttliche Opfer zu verwerfen. Daher bleibt ihm nur noch das Warten auf das höllische Gericht.

Hebräer 10,26-27: „Denn wenn wir absichtlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für die Sünden mehr, sondern nur noch ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Eifer des Feuers, das die Widersacher verzehren wird.“

Die „absichtliche Sünde“ ist das bewusste Verwerfen von Jesus und seinem Opfer, was bedeutet, dass jemand, der diese Entscheidung trifft, das einzige Heilmittel für seine Sünden ablehnt und damit keine Möglichkeit mehr zur Vergebung hat. Dieser Zustand ist vergleichbar mit der Ablehnung des Heiligen Geistes, wie sie in Matthäus 12,31-32 beschrieben wird: „Darum sage ich euch: Alle Sünden und Lästerungen werden den Menschen vergeben, aber die Lästerung gegen den Heiligen Geist wird nicht vergeben. Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch in der zukünftigen.“

In Matthäus 12,24-28 wird dieser Zusammenhang deutlich, als Jesus die Pharisäer konfrontiert, die ihn beschuldigen, durch den Fürst der Dämonen zu wirken. Jesus erklärt, dass dies die Lästerung des Heiligen Geistes ist: „Wenn ich aber den Dämonen mit dem Finger Gottes austreibe, dann ist das das Reich Gottes zu euch gekommen.“ 

Die Pharisäer, die diese Werke des Heiligen Geistes ablehnten und als dämonisch bezeichneten, verwarfen die göttliche Quelle des Heils und verhinderten somit ihre eigene Errettung. Ihre Ablehnung des Heiligen Geistes führte zu einem Zustand der Unverzeihlichkeit, weil sie die einzige Quelle der Vergebung und Erneuerung in Christus ablehnten.

Der Text macht deutlich, dass solche Menschen, die den Heiligen Geist ablehnen und das Werk Jesu verwerfen, den Weg der Buße und der Vergebung verlassen, indem sie die einzige Quelle des Heils ablehnen. Sie haben sich aktiv entschieden, das göttliche Opfer, das Jesus am Kreuz vollbracht hat, zu verwerfen, und verbleiben in einem Zustand, in dem nur noch das Gericht Gottes auf sie wartet. Wohlbemerkt passiert das vor der echten Annahme Jesu. Es ist eine Entscheidung nicht an Jesus zu glauben.

Die Ablehnung des Heiligen Geistes ist also ebenso unverzeihlich wie das Verwerfen der Hebräer des Opfer Jesus, da beide Entscheidungen die einzige Möglichkeit zur Vergebung und zur Erneuerung in Christus ausschließen. Besonders die Pharisäer, die die göttliche Quelle des Heils – den Heiligen Geist – ablehnten, verpassten die Chance zur Erlösung, weil sie bewusst gegen das wirkliche Werk Gottes in Christus standen.

Hier sei noch zu sagen, dass dieser qualifizierte Abfall vom oberflächlichem Glauben so nicht mehr möglich ist. Es gibt keine gottgeweihten Opferstätten mehr. Das biblische Judentum gibt es nicht mehr.


Hebräer 6 und 10 erklärt

Hebräer 6 und Hebräer 10 gehören zu den schwierigsten Abschnitten des Neuen Testaments. Auf den ersten Blick scheinen beide Texte zu lehren, dass ein echter Christ sein Heil verlieren kann. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der Hebräerbrief eine andere Warnung ausspricht.

Der Verfasser warnt nicht vor dem Verlust der Wiedergeburt, sondern vor der bewussten Verwerfung Christi durch Menschen, die die Segnungen des Bundes und des Evangeliums erfahren haben, ohne notwendigerweise die innere Wirklichkeit des Neuen Bundes zu besitzen.


Diese Auslegung steht im Einklang mit den großen Verheißungen Gottes:

Analogia Scripturae“ (lateinisch für „Analogie der Schrift“).

Damit ist das Auslegungsprinzip gemeint, dass die Bibel sich selbst auslegt: Unklare, schwierige oder mehrdeutige Stellen werden im Licht klarer und eindeutigerer Stellen verstanden. Weil die Heilige Schrift als in sich stimmig betrachtet wird, dürfen dunkle Texte nicht so ausgelegt werden, dass sie klaren Aussagen der Schrift widersprechen. Die alten "Kirchen" habe dieses Prinzip durch ihre Tradition faktisch aufgehoben und lästern somit Gottes Wort.

Die Bibel und auch diese Artikelserie zeigt genug Verse für die Heilssicherheit. Dieses sind in so grosser Zahl vorhanden, dass ein paar wenige Verse die im ersten Augenblick dagegen sprechen, daran gemessen werden müssen:


Jeremia 32,37–41 (Einmal gerettet, immer gerettet!)

Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, dahin ich sie verstoßen habe mit meinem Zorn, Grimm und großer Ungnade, und will sie wiederum an diesen Ort bringen, dass sie sicher wohnen sollen.

Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.

Und ich will ihnen einerlei Herz und einerlei Wandel geben, dass sie mich fürchten sollen ihr Leben lang, auf dass es ihnen wohl gehe und ihren Kindern nach ihnen.

Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen machen, dass ich nicht will ablassen, ihnen Gutes zu tun; und will ihnen meine Furcht ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen sollen.

Und ich will mich über sie freuen, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande pflanzen treulich, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.


Johannes 10,28–29 (Einmal gerettet immer gerettet!)

Und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen.

Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.


Römer 8,30 (Der ungebrochene Heilskettenablauf der unweigerlich zu Erlösung führt)

Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch herrlich gemacht.


Philipper 2,13 (Die Veränderung zum Guten kommt von Gott)

Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.


1. Johannes 2,19 (Die, die Abfallen waren niemals versiegelt!)

Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wo sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben. Aber auf dass sie offenbar würden, dass sie nicht alle von uns sind.

Die Warnungen des Hebräerbriefes müssen daher im Licht dieser klaren Aussagen verstanden werden und wie beschrieben es gibt noch dutzende mehr.


Hebräer 6:4

Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind

und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,

und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!

(Hebräer 6:4)


Der Hintergrund des Hebräerbriefes

Der Hebräerbrief richtet sich an Menschen mit jüdischem Hintergrund.

Sie standen unter starkem Druck:

zum Judentum zurückzukehren,

Christus aufzugeben,

das Evangelium zu verlassen,

sich wieder dem alten Opfersystem zuzuwenden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

„Kann ein Christ sein Heil verlieren?“

Sondern:

„Was geschieht mit jemandem, der Christus und sein Opfer bewusst verwirft?“

Diese Frage bestimmt sowohl Hebräer 6 als auch Hebräer 10


Hebräer 6 erklärt

Die beschriebenen Erfahrungen

Der Verfasser nennt mehrere Vorrechte:

„einmal erleuchtet worden“

Sie haben die Wahrheit erkannt.

„die himmlische Gabe geschmeckt“

Sie haben die Segnungen des Evangeliums erfahren.

„des Heiligen Geistes teilhaftig geworden“

Sie haben Anteil an seinem Wirken gehabt.

„das gute Wort Gottes geschmeckt“

Sie haben die Kraft der Wahrheit erlebt.

„die Kräfte der zukünftigen Weltzeit“

Sie haben die Wirkungen des kommenden Reiches Gottes erfahren.

Dies sind außergewöhnliche Vorrechte.


Doch auffällig ist, was der Text nicht sagt. Er erwähnt nicht:

Wiedergeburt

Rechtfertigung

Versiegelung

Sohnschaft

neues Herz

Vereinigung mit Christus

Die typischen Begriffe für die innere Errettung fehlen vollständig.


Die Verbindung zur Wüstengeneration

Der Hebräerbrief benutzt ständig Israel als Warnbeispiel.

Die Israeliten:

sahen die Wunder Gottes,

gingen durch das Rote Meer,

aßen Manna,

tranken aus dem Felsen,

standen unter dem Bund.

Dennoch fiel die Mehrheit durch Unglauben.

Die Botschaft lautet:

Große geistliche Erfahrungen beweisen nicht automatisch rettenden Glauben.

Man kann sehr nahe an den Segnungen Gottes sein und dennoch kein erneuertes Herz besitzen.

Warum ist eine Erneuerung unmöglich?


Der Verfasser sagt:

„... und dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern ...“

Warum?

Weil sie Christus bewusst verwerfen.

Sie haben erkannt, wer Christus ist.

Sie haben die Wahrheit erlebt.

Sie haben die Realität des Evangeliums kennengelernt.

Und dennoch lehnen sie Christus bewusst ab.

Es geht nicht um Zweifel oder Schwachheit.

Es geht um eine entschlossene Verwerfung des Retters.


Was bedeutet „Buße erneuern“?

Der Ausdruck klingt zunächst so, als hätten diese Menschen bereits echte Buße getan. Doch im Kontext bedeutet Buße im Hebräerbrief nicht  die endgültige Wiedergeburt, sondern kann auch die äußere Umkehr und Hinwendung zum christlichen Bekenntnis beschreiben.

Im jüdischen Kontext des Hebräerbriefes hatten diese Menschen bereits einen entscheidenden Schritt getan:

Sie hatten sich vom alten System abgewandt,

sie hatten Christus erkannt und bekannt,

sie hatten die Wahrheit des Evangeliums angenommen.

Diese Form der Buße war eine reale Abwendung vom bisherigen Weg, aber nicht  die innere Neugeburt des Neuen Bundes.


Darum bedeutet „wieder zur Buße zu erneuern“:

Sie sollen erneut an den Punkt einer Hinwendung zu Christus gebracht werden – doch genau das ist unmöglich geworden, weil sie Christus jetzt bewusst und endgültig verwerfen.


Der Schlüsselvers Hebräer 6,9

Direkt nach der Warnung schreibt der Verfasser:

„Wir aber sind im Blick auf euch, Geliebte, von besseren Dingen überzeugt, die mit dem Heil verbunden sind.“

Dieser Satz ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis des gesamten Abschnitts.

Nachdem der Autor Menschen beschrieben hat, die

erleuchtet wurden, die himmlische Gabe geschmeckt haben,

des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind,

das gute Wort Gottes geschmeckt haben,

die Kräfte der zukünftigen Weltzeit erfahren haben,

würde man erwarten, dass er sagt:

„Wir sind aber überzeugt, dass ihr nicht abfallen werdet.“


Doch genau das sagt er nicht.

Stattdessen spricht er von:

„besseren Dingen, die mit dem Heil verbunden sind.“

Damit macht der Verfasser eine bemerkenswerte Unterscheidung zwischen den Erfahrungen aus Vers 4–6 und den Dingen, die er ausdrücklich als „mit dem Heil verbunden“ bezeichnet.

Das Zeit, dass die genannten Erfahrungen gerade nicht die eigentlichen Kennzeichen des rettenden Heils sind.

Die genannten Erfahrungen sind real, tiefgehend und außergewöhnlich. Sie beschreiben Menschen, die in enger Berührung mit den Segnungen des Evangeliums gekommen sind.

Doch der Verfasser scheint bewusst einen Schritt weiterzugehen:

Es gibt noch etwas Besseres!

Es gibt etwas, das wirklich „mit dem Heil verbunden“ ist.

Die eigentliche Segnung des Neuen Bundes besteht nicht nur in geistlichen Erfahrungen, sondern in einem neuen Herz, das Gott selbst bewahrt (Jer 32,40).


Begriffe aus Hebräer 6 noch ganz genau erklärt

„Einmal erleuchtet worden sind“

→ Sie haben das Evangelium gehört und verstanden

„Die himmlische Gabe geschmeckt haben“

→ Sie haben geistliche Segnungen erlebt, aber nicht dauerhaft angenommen.

„Des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind“

→ Sie haben den Geist Gottes wirken sehen, vielleicht sogar Wunder erlebt.

„Das gute Wort Gottes geschmeckt haben“

→ Sie haben biblische Wahrheit erkannt, aber nicht dauerhaft geglaubt.

„Die Kräfte der zukünftigen Weltzeit geschmeckt haben“

→ Sie haben die Realität des Reiches Gottes erfahren.


Die einzige mögliche Auslegung

Diese Auslegung wird in den meisten evangelischen Kreisen vertreten. Warum muss man sich fragen? Weil der Gesamtkontext der Bibel nichts anderes zulässt.

Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, dass sie alle nicht von uns sind.

Wer ehrlich glaubt kann nicht verloren gehen nur die, die keinen echten Glauben haben und nicht dazu gehören, werden verloren gehen.


Das Wort schmecken im biblischen Kontext

Im biblischen Kontext wird das Wort „schmecken“ häufig metaphorisch verwendet, um eine geistige oder spirituelle Erfahrung zu beschreiben. Es geht nicht nur um den physischen Akt des Geschmackens, sondern um das Erleben und Begreifen von etwas in einer tieferen, inneren Weise. Es ist eine Erfahrung, die mehr ist als nur eine oberflächliche Wahrnehmung.


Erleuchtung und Erfahrung von Gottes Güte (Psalm 34,9)

Im Psalm 34,9 wird das Wort „schmecken“ in Bezug auf Gottes Güte verwendet:

„Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihm beruht!“ (Psalm 34,9 Schlachter)

Hier geht es darum, Gottes Güte persönlich und intensiv zu erfahren. Die Einladung, „zu schmecken“, bedeutet, dass der Gläubige nicht nur von Gottes Güte gehört hat, sondern sie tatsächlich in seinem Leben erfährt und sich davon nähren kann. Es geht um eine erlebte Erfahrung der göttlichen Freundlichkeit, die das Herz des Gläubigen anzieht und ihn dazu führt, Vertrauen auf Gott zu setzen.


Das Schmecken der himmlischen Gaben (Hebräer 6,4-5)

Im Hebräerbrief 6,4-5 wird das Wort „schmecken“ verwendet, um eine tiefgehende geistliche Erfahrung zu beschreiben, die Menschen mit den „himmlischen Gaben“ gemacht haben:

„Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit, und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen.“ (Hebräer 6,4-6 Schlachter)

In diesem Kontext bedeutet „schmecken“, dass die Menschen nicht nur vom Evangelium gehört, sondern es wirklich erfahren haben. Sie haben an den „himmlischen Gaben“ und der „Kraft der zukünftigen Weltzeit“ teilgenommen. Sie haben eine Erfahrung mit dem Heiligen Geist und dem Wort Gottes gemacht. Diese Erfahrung ist jedoch nicht garantiert und kann durch Abfall vom Glauben verloren gehen. Es handelt sich um eine vorübergehende geistliche Erfahrung, die nicht für immer festgehalten wird, wenn der Gläubige sich abwendet.


Das Schmecken der Freundlichkeit des Herrn (1. Petrus 2,3)

In 1. Petrus 2,3 wird ebenfalls das „Schmecken“ verwendet:

„Wenn ihr geschmeckt habt, dass der HERR freundlich ist.“ (1. Petrus 2,3 Schlachter)

Hier wird das Schmecken als eine persönliche Erfahrung beschrieben, die den Gläubigen zu einem tieferen Vertrauen in die Freundlichkeit und Güte Gottes führt. „Schmecken“ bedeutet hier, dass der Gläubige die Freundlichkeit des Herrn nicht nur weiß oder glaubt, sondern dass er sie wirklich erlebt. Das Schmecken des Guten Gottes führt zu einer intensiveren Beziehung mit ihm.


Jesus hat den Tod „geschmeckt“ (Hebräer 2,9)

Das Wort „schmecken“ wird in der Bibel auch verwendet, um zu beschreiben, dass Jesus den Tod selbst erfahren hat. In Hebräer 2,9 heißt es:

„Wir aber sehen Jesus, der für eine kurze Zeit niedriger war als die Engel, damit er durch Gottes Gnade für alle den Tod schmeckte.“ (Hebräer 2,9 Schlachter)

Hier wird der Tod Jesu als eine vorübergehende und erlebte Erfahrung beschrieben. Jesus hat den Tod „geschmeckt“, was bedeutet, dass er den Tod auf sich genommen hat, aber der Tod war nicht für immer über ihn. Jesus „schmeckte“ den Tod, aber da er auferstand, war der Tod nicht der endgültige Zustand für ihn. Die Verwendung des Begriffs „schmecken“ zeigt, dass der Tod zwar real und schmerzhaft war, aber nicht permanent. Es war eine vorübergehende Erfahrung, die durch Jesu Auferstehung überwunden wurde.


Das Schmecken der zukünftigen Welt (Hebräer 6,5)

Im Hebräerbrief 6,5 wird das Schmecken auch als eine Erfahrung von „den Kräften der zukünftigen Weltzeit“ beschrieben:

„Und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit“ (Hebräer 6,5 Schlachter)

Diese Passage beschreibt die geistliche Erleuchtung und die Erfahrung von Gottes zukünftiger Herrlichkeit. Das „Schmecken“ dieser „Kräfte der zukünftigen Weltzeit“ bedeutet, dass der Gläubige durch den Heiligen Geist bereits ein Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes hat. Diese Erfahrung ist aber auch nicht dauerhaft, sondern es liegt an der Entscheidung des Gläubigen, ob er im Glauben bleibt und die volle Erfüllung dieser Verheißungen erleben wird.


Zusammenfassung

Das Wort „schmecken“ wird in der Bibel verwendet, um eine tiefe geistliche Erfahrung zu beschreiben. Es geht dabei um das Erleben von Gottes Güte, des guten Wortes Gottes, des Heiligen Geistes und der Zukunft der Welt. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass diese Erfahrungen nicht dauerhaft sind. Sie sind oft vorübergehende Erlebnisse, die den Gläubigen einladen, weiter im Glauben zu wachsen und an der Gnade Gottes festzuhalten.

Insbesondere in Hebräer 6 wird das Schmecken als ein Zustand beschrieben, in dem Menschen tiefgehende geistliche Erfahrungen gemacht haben, aber auch die Möglichkeit besteht, sich abzuwenden. „Schmecken“ ist also nicht dasselbe wie ein permanenter Zustand; es ist eine vorübergehende Erfahrung, die durch Abfall vom Glauben wieder verloren gehen kann.

Das „Schmecken“ des Todes durch Jesus ist ebenfalls eine vorübergehende Erfahrung, die nicht endgültig war, sondern den Vorgeschmack des Sieges über den Tod und das Leben in der Auferstehung darstellt.Jesus ist wirklich gestorben und hat den Tod geschmeckt. Aber nicht den entgültigen im Sinne von ewig, er ist nach 3 Tagen wieder auferstanden.

Zusammengefasst: „Schmecken“ bedeutet eine persönliche, geistliche Erfahrung des Guten, das Gott anbietet, sei es durch seine Gaben, die Wahrheit seines Wortes, oder die Erfahrung des Opfers Jesu. Es ist jedoch eine erlebte Erfahrung und kein permanenter Zustand, und die Entscheidung, im Glauben zu bleiben, ist entscheidend.


Hebräer 10 erklärt

Die Bedeutung des mutwilligen Sündigens

Der Abschnitt beginnt:

„Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein anderes Opfer mehr übrig.“ (Hebr 10,26)

Die mutwillige Sünde ist im Kontext nicht jede bewusste Sünde, sondern die bewusste Verwerfung Christi nach Erkenntnis der Wahrheit.

Der Verfasser erklärt selbst den Kern:

„kein anderes Opfer mehr übrig“

Das Problem ist nicht moralisches Versagen, sondern die Ablehnung des einzigen Opfers für Sünden.

Warum gibt es kein anderes Opfer?


Der Hebräerbrief hat zuvor erklärt:

Christus ist das endgültige Opfer.

Christus ist der endgültige Hohepriester.

Sein Opfer ist ein für alle Mal geschehen. Darum bestätigt der Hebräer die Heilssicherheit bei der ehrlichen Annahme von Jesus: Einmal gerettet, immer gerettet!

Hebräer 10,10:

„... geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, ein für alle Mal.

Hebräer 10,14:

„... mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.“

Hebräer 10,18:

„Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für Sünde.“


Darum gilt:

Wer dieses Opfer verwirft, hat kein anderes Opfer mehr.


Hebräer 10,29 und die Christus-Deutung

"wie viel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?(Hebr 10,29)

Eine absolut mögliche und grammatikalisch korrekte Auslegung versteht das „er“ als Bezug auf Christus selbst. Diese Lesart ist grammatikalisch möglich, da der Bezug im Satz nicht eindeutig festgelegt ist. Sie ist weniger verbreitet, fügt sich jedoch in den größeren heilsgeschichtlichen Zusammenhang ein und ergibt in dieser Perspektive eine kohärente Deutung des Abschnitts.

In dieser Lesart würde der Vers bedeuten:

„... das Blut des Bundes, durch das er (Jesus) geheiligt wurde ...“

„Heiligen“ ist hier nicht im Sinne moralischer Reinigung zu verstehen, sondern im Sinn von Weihe, Absonderung und Einsetzung in ein Amt.

Damit wird Christus nicht als jemand verstanden, der von Sünde gereinigt werden müsste, sondern als derjenige, der durch sein eigenes Blut zum vollendeten priesterlichen Dienst eingesetzt und bestätigt wird.


Biblische Parallele: priesterliche Weihe durch Blut

Ein alttestamentliches Muster dafür findet sich in der Weihe Aarons:

„Und du sollst von dem Blut auf dem Altar nehmen und Salböl und sollst Aaron und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider damit besprengen. So werden er und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider geweiht.“ (2. Mose 29,21)

Hier zeigt sich ein Prinzip: Blut ist im priesterlichen Kontext nicht nur Sühne, sondern auch Weihezeichen für den Dienst vor Gott.


Anwendung auf Christus als Hohepriester

Vor diesem Hintergrund kann Hebräer 10,29 so verstanden werden, dass Christus nicht nur das Opfer bringt, sondern zugleich durch sein Opfer selbst in die Vollendung seines priesterlichen Amtes eintritt.

Das passt zu der Gesamtlinie des Hebräerbriefes:

Christus ist der vollkommene Hohepriester (Hebr 4,14)

Er tritt durch sein eigenes Blut ins Heiligtum ein (Hebr 9,12)

Sein Opfer ist zugleich sein Zugang und seine Einsetzung in das himmlische Heiligtum

In dieser Sichtweise wird der Gedanke stark, dass Christus durch sein Blut nicht nur die Sünde anderer sühnt, sondern in der Ordnung des neuen Bundes auch als der vollendete Hohepriester öffentlich bestätigt und eingesetzt wird.


Die dreifache Verwerfung in Hebräer 10,29

Mit dieser Auslegung entfaltet sich eine klare Struktur:

1. Den Sohn Gottes mit Füßen treten

Verachtung der Person Christi.

2. Das Blut des Bundes für gemein achten

Verachtung des Opfers Christi.

3. Den Geist der Gnade schmähen

Verachtung des Zeugnisses Gottes.


Die vollständige Ablehnung des Heils

Der Vers beschreibt damit:

die Verachtung des Sohnes,

die Verachtung seines Blutes,

die Verachtung seines Geistes.


Oder:

Person Christi,

Werk Christi,

Zeugnis des Geistes über Christus.

Die Sünde besteht in der vollständigen Verwerfung des Heilswerks Gottes.


Die Verbindung zwischen Hebräer 6 und 10

Beide Abschnitte beschreiben im Kern dasselbe:

Menschen mit intensiver Erkenntnis und Erfahrung des Evangeliums,

die Christus bewusst verwerfen,

und dadurch das einzige Opfer zurückweisen, das Rettung bringt.

Hebräer 6 beschreibt den Abfall nach großer Erkenntnis.

Hebräer 10 beschreibt denselben Abfall als Verachtung von Sohn, Blut und Geist.


Der Neue Bund als Rahmen

Der entscheidende Unterschied liegt im Neuen Bund selbst:

Jeremia 32,40:

„Ich werde meine Furcht in ihr Herz geben, damit sie nicht von mir weichen.“

Wahrer rettender Glaube ist nicht nur Erkenntnis oder Erfahrung, sondern ein von Gott gewirktes neues Herz, das bewahrt wird.

Darum unterscheiden Hebräer 6 und 10 zwischen:

äußerlichen Vorrechten und Erfahrungen des Bundes,

und der inneren Realität des Heils, die Gott selbst bewahrt.


Schlussfolgerung

Hebräer 6 und 10 lehren nicht den Verlust des Heils eines Wiedergeborenen.

Sie warnen vor der bewussten, endgültigen Verwerfung Christi nach intensiver Erkenntnis und Erfahrung seiner Wahrheit.

Die Sünde besteht darin, dass der Mensch:

den Sohn Gottes verwirft,

sein Opfer verachtet,

und den Geist der Gnade schmäht.

Der Hebräerbrief ruft damit nicht zur Angst vor dem Verlust des Heils auf, sondern zum Festhalten an Christus als einzigem Hohenpriester, einzigem Opfer und einzigem Retter.


Und was ist jetzt wenn ich für eine Zeit lang nichts mehr von Gott wissen wollte?

„Ich bin doch von klein auf in die Kirche gegangen, wurde als Baby getauft und habe Weihnachten gefeiert! Und dann ging ich nur noch feiern und habe Gott verspottet. Haben das nicht alle Menschen irgendwann einmal?

Spontan fällt mir das ein:

„Und dann werde ich ihnen bekennen: ‚Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!‘“

Wenn du das nach deinem Tod zu Jesus sagst, wird er dich verdammen. Wenn du wirklich meinst, dass dein Weihnachten feiern und deine Kirchgänge wichtig für deine Erlösung sind, wird er dich verdammen. Was Jesus möchte, ist eine ehrliche Entscheidung. Eine Entscheidung, dass sein Opfer für dich genug war!

Eine echte Konversion, sodass er dich mit dem Heiligen Geist versiegeln kann!

Du warst nie gerettet. Wenn du bis hier gelesen hast und unsicher bist, dann entscheide dich HEUTE! Es gibt kein Heil außer das vollständige Erlösungswerk Christi!

Danach wirst du nie wieder vom "Glauben" abfallen. Du wirst Gott nie wieder vergessen. Weil er hat es schon den Juden im alten Testament prophezeit dass sein neuer Bund anders sein wird. Lese die Abschnitte genau!


Der echte Christ hat keine freie Wahl mehr im positiven Sinn

"Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen, und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele."

(Jeremia 32:40)

Der Herr wird mit dem neuen Bund Gottesfurcht in unsere Herzen setzen damit wir niemals abweichen. (Vielleicht auch ein Bisschen durch den Hebräerbrief :))


Denn euch wurde, was Christus betrifft, die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden, sodass ihr denselben Kampf habt, den ihr an mir gesehen habt und jetzt von mir hört. (Philiper 1:29)

Es ist Gottes Gnade an ihn zu Glauben. Der Mensch hat nichts damit zu tun.


Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! (Philiper 4:7)

Gott bewahrt unsere Herzen und Gedanken in Jesus Christus. Auch hier wieder Gott der das macht.


„Ich bin davon überzeugt, dass der, der in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.“

(Philipper 1,6 (Schlachter 2000)

Angefangen hat es mit der ehrlichen Annahme von Jesus Christus und die Versiegelung mit dem Heiligen Geist. Der Wurde uns von Gott geschickt. Er wird es vollenden.


„Keine Versuchung hat euch ergriffen, die nicht menschlich wäre. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lassen wird über eure Kraft hinaus, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt.“

(1. Korinther 10,13)

Gott wird schauen dass wir nicht zu sehr abdriften.


„Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und vor dem Bösen bewahren.“

(2. Thessalonicher 3,3)

Gott bewahrt uns vom Bösen.


„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“

(Römer 8,28)

Alles was passiert, passiert zu unserem Besten. Glaubst du Das?


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins. 

(Johannes 10:27)

Wir werden in Ewigkeit nicht verloren gehen. Ewigkeit ist immer ab dem Moment wo wir Menschen uns entschliessen ehrlich zu folgen.


«Und doch ist es Gott allein, der beides in euch bewirkt: Er schenkt euch den Willen und die Kraft, ihn auch so auszuführen, wie es ihm gefällt.»

(Philipper 2:13)

Der letze Vers den Kreis zum Jeremiavers 32:40 schliesst. Gott schenkt dem wiedergeboren Christen die nötige Willensveränderung.


Der Tag ist heute! Entscheide Dich, dass das Kreuzopfer Jesu ein für alle Mal gereicht hat und dass du durch die ehrliche Annahme für immer erlöst bist! Ab dem Moment wo du es tust!

Hebräer 3,15

Solange gesagt wird: »Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah.«

Hebräer 4,7

bestimmt er abermals einen Tag nach solcher langen Zeit und sagt durch David: »Heute«, wie gesagt ist: »Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht.«

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