Fast-Food Seelsorge
Nein du bist nicht verdammt weil du in deiner Vergangenheit den heiligen Geist gelästert hast! Aber du stehst jetzt am Scheideweg und du must dich entscheiden!
Zwei Verse die immer wieder falsch verstanden werden:
Matthäus 12,22–32 (Luther 2017)
Da wurde ein Mensch zu Jesus gebracht, der war von einem Dämon besessen, blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Stumme sprach und sah.
Und alles Volk staunte und sprach: „Kann dieser etwa der Sohn Davids sein?“
Die Pharisäer aber hörten es und sprachen: „Dieser treibt die Dämonen nicht aus außer durch den Fürsten der Dämonen.“
Jesus aber kannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird wüst; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, wird nicht bestehen.
Und wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins; wie wird dann sein Reich bestehen?
Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist das Reich Gottes zu euch gekommen.
Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und seine Habe rauben, wenn er ihn nicht zuvor bindet?
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht sammelt mit mir, der zerstreut.
Wer nicht gegen mich ist, der ist für mich.
Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden.
Wer aber ein Wort gegen den Menschensohn spricht, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist spricht, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Welt noch in der zukünftigen.
1. Johannes 5,16–17 (Luther 2017)
Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht zur Sünde, die nicht zum Tod ist, so soll er bitten, und er wird ihm Leben geben, für alle, die nicht sündigen zum Tod. Es ist Sünde zum Tod; ich sage nicht, dass er bitten soll.
Alles Unrecht ist Sünde; und es gibt Sünde, die nicht zum Tod ist.
Jesus ist Gott und in seiner menschlichen Form hat er durch den heiligen Geist gewirkt
Worum ging es in Matthäus 12? Es ging darum, dass die jüdischen Gelehrten aus Hochmut nicht anerkennen wollten, wer dort vor ihnen wirkte – und in welcher Kraft er wirkte. Sie wollten nicht zugeben, dass Jesus der Messias ist und dass er durch den Heiligen Geist Gottes handelt. Sie wollten diesen Messias nicht als Erlöser annehmen, weil sie fürchteten, ihre religiöse Autorität und Macht zu verlieren.
Statt das offensichtliche Wirken Gottes zu bekennen, verleugneten sie Jesus – Gott im Fleisch – und schrieben das Werk des Heiligen Geistes dem Satan zu. Sie behaupteten, er treibe Dämonen mit Hilfe des Fürsten der Dämonen aus. Damit lehnten sie nicht nur eine Lehre ab, sondern die Person und das Heilswirken Gottes selbst. Sie wiesen ihre eigene Erlösung zurück. Darin liegt die Ernsthaftigkeit dessen, was als „Sünde zum Tod“ bezeichnet wird.
Denn grundsätzlich gilt: Jede Sünde führt zum Tod – aber ebenso führt Jesus Christus zum ewigen Leben. Wie es in Römer 6,23 heißt:
„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“
Wer Jesus bewusst ablehnt, lehnt damit auch die Versiegelung mit dem Heiligen Geist ab. Er verwirft das Zeugnis Gottes über seinen Sohn. In diesem Sinn ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist die einzige Sünde, die nicht vergeben wird – nicht weil Gott nicht vergeben wollte, sondern weil der Mensch die Quelle der Vergebung selbst zurückweist.
Darum heißt es auch im Blick auf die „Sünde zum Tod“, dass nicht dafür gebetet werden soll: Wer Gott endgültig verwirft und sich bewusst gegen das Wirken seines Geistes stellt, hat sich entschieden. Nicht Gottes Gnade ist begrenzt – sondern der Mensch verschließt sich ihr.
Du stehst am Scheideweg
Du bist als Kind in die Kirche gegangen, wurdest als Baby getauft und später, als du älter wurdest, hast du gefeiert, bist nicht mehr in die Kirche gegangen und hast Gott gelästert. Und jetzt denkst du vielleicht: „Jetzt bereue ich – wie kann das sein? Und ich habe doch den Heiligen Geist gelästert? Bin ich jetzt verdammt?“
Hier liegt der Knackpunkt: Du warst niemals wirklich Christ oder Christin. Du warst niemals mit dem Heiligen Geist versiegelt. Du bist der Tradition deiner Kirche auf den Leim gegangen und hast geglaubt, dass Teilnahme an Ritualen und Werken dich zum Christ macht. In Wahrheit warst du nie versiegelt mit dem Heiligen Geist. Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft macht dich nicht vor Gott zum Christen. Vor Gott bist du Christ, wenn er dich persönlich mit seinem Heiligen Geist versiegelt.
Auf dieser Seite gibt es eine ganze Serie mit dem Titel „Erlösung verlieren ein für alle Mal widerlegt“. Lies sie alle und erkenne: Du warst niemals wirklich Christ oder Christin. Du warst Katholik, Orthodox, Protestant, Atheist oder andersgläubig. Aber Christ warst du nie!
Jetzt musst du eine bewusste Entscheidung treffen: Willst du an den „flachen“ Jesus der alten Kirchen glauben, der sagt, dass die Babytaufe vor Gott gültig ist, oder an den Jesus, der gesagt hat, dass zuerst Buße getan und dann getauft werden muss?
Die Buße hast du übrigens schon getan – sie muss dir nur noch bewusst werden. :D
Markus 1,15
„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“
Apostelgeschichte 2,38
„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
Apostelgeschichte 3,19
„Tut Buße nun und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.“
Apostelgeschichte 22,16
„Und nun, was zögerst du? Steh auf und lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.“
Jetzt verstehst du vielleicht diesen Vers
Hebräer 3,7–8
Darum, wie der Heilige Geist sagt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung an der Wüste an der Zeit der Versuchung.“
Zeit richtiger Christ und richtige Christin zu werden!