Einführung
Dieses Kapitel ist vermutlich das umfangreichste auf dieser Webseite und soll aufzeigen, dass die katholische Kirche eine Irrlehre vertritt, die der biblischen Lehre widerspricht. Obwohl sich viele Verschwörungstheorien um die katholische Kirche ranken, habe ich diese bewusst auf ein Minimum reduziert und werde einige sogar widerlegen. Der Fokus dieses Kapitels liegt klar auf dem Götzendienst, der das Herzstück der katholischen Irrlehre bildet. Mithilfe des Wortes Gottes werde ich die Hure Stück für Stück entlarven.
Die Grosse Mutter der Huren
«Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: Komm!, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an den vielen Wassern sitzt,
mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben, und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind.
Und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen; und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht,
und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.
Und ich sah die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah.
Und der Engel sprach zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt, das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.
Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist.
Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat! Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.
Und es sind sieben Könige: Fünf sind gefallen, und der eine ist da — der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er für eine kurze Zeit bleiben.
Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte, und es ist einer von den sieben, und es läuft ins Verderben.
Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier.
Diese haben einen einmütigen Sinn, und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier.
Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen — denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige —, und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.
Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.
Und die zehn Hörner, die du auf dem Tier gesehen hast, diese werden die Hure hassen und sie verwüsten und entblößen, und sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.
Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und in einer Absicht zu handeln und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sind.
Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde.»
(Offenbarung 17:18)
Die Attribute der Hure
Sitz an vielen Wassern:
Symbolisch für Völker, Scharen, Nationen und Sprachen
(Vers 1:15)
Unzucht mit den Königen der Erde:
Sie hat sündige Verbindungen mit den weltlichen Regierungen
(Vers 2)
Trunkenheit der Erdbewohner:
Die Bewohner der Erde sind durch den „Wein der Unzucht“ dieser Frau verführt, also irregeleitet (Vers 2)
Frau auf einem scharlachroten Tier:
Das Tier hat sieben Köpfe und zehn Hörner und ist voller Namen der Lästerung (Blasphemie)
(Vers 3)
Kleidung aus Purpur und Scharlach:
Diese Farben symbolisieren königliche Pracht und Reichtum
(Vers 4)
Mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt:
Ausdruck von äußerem Reichtum und Luxus
(Vers 4)
Goldener Becher in der Hand:
Dieser ist „voll von Gräueln und der Unreinheit ihrer Unzucht“ (Vers 4)
Name auf der Stirn:
„Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde“
(Vers 5)
Berauscht vom Blut der Heiligen und der Zeugen Jesu:
Sie ist verantwortlich für die Verfolgung und Tötung der Gläubigen
(Vers 6)
Sieben Hügel:
Die sieben Köpfe des Tieres, auf dem die Frau sitzt, werden als „sieben Berge“ interpretiert, auf denen die Frau sitzt. Dies kann symbolisch für Rom stehen, die „Stadt auf sieben Hügeln“
(Vers 9)
Sieben Könige:
Diese Berge werden auch als sieben Könige gedeutet, was auf weltliche Machtstrukturen hinweist
(Vers 10)
Symbol der Verführung:
Sie steht für weltliche Verführung und spirituelle Untreue, indem sie die Könige und Völker der Erde verführt
(Vers 2:15)
Symbol des weltlichen Systems:
Die Frau repräsentiert eine große Stadt, die Herrschaft über die Könige der Erde ausübt (Vers 18)
Wird von den zehn Hörnern gehasst:
Diese Könige werden sich gegen die Hure wenden und sie zerstören
(Vers 16)
Verbindung zum Tier:
Sie sitzt auf dem Tier, was ihre enge Verbindung mit dem Antichristen zeigt
(Vers 3:7)
Wer ist also die Hure?
Hier haben wir ein Rätsel:
Die Offenbarung sagt uns, dass die Hure auf den 7 Hügeln sitzt:
«Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat! Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.»
Und die Hure herrscht als Stadt über die Könige der Welt:
«Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die über die Könige der Erde herrscht.»
Und die Hure wird als Frau bezeichnet:
«auf denen die Frau sitzt»
Symbolik der Frau
In der biblischen Symbolik kann eine Frau oft eine Kirche oder eine religiöse Gemeinschaft darstellen. Zum Beispiel wird in der Offenbarung auch eine andere Frau beschrieben, die als „die Braut des Lammes“ bekannt ist und die „neue Jerusalem“ repräsentiert. Diese Frau wird als Symbol für die Heilige Stadt und die treue Gemeinschaft Jesu verstanden.
Hurensymbolik im alten Testament
In der Offenbarung spricht Jesus über die Hure. Somit äussert sich also der dreieinige Gott über die Hure. Dies hat er bereits zuvor in Bezug auf seine ursprüngliche Kirche, die Israeliten, getan, die er ebenfalls als Hure bezeichnete, als sie anfingen, Götzendienst und Gewalt zu praktizieren:
"Wie ist die treue Stadt zur Hure geworden! Sie war voll Rechts, Gerechtigkeit wohnte in ihr, nun aber Mörder."
(Jesaja 1:21)
"Als der HERR anfing, durch Hosea zu reden, sprach der HERR zu Hosea: Geh, nimm dir eine hurerische Frau und hurerische Kinder! Denn das Land hat sich schwer vergangen, indem es sich vom HERRN abgewandt hat."
(Hosea 1:2)
"Und ich sah, dass ich Israel, die Abtrünnige, wegen ihres Ehebruchs entlassen und ihr einen Scheidebrief gegeben hatte; aber ihre treulose Schwester Juda fürchtete sich nicht, sondern ging hin und trieb auch Hurerei."
(Jeremia 3:8)
"Und es geschah, durch den leichtfertigen Umgang mit ihrer Hurerei verunreinigte sie das Land und trieb Ehebruch mit Stein und Holz."
(Jeremia 3:9)
"Und du hurtest mit den Söhnen Ägyptens, deinen vollfleischigen Nachbarn, und vermehrtest deine Hurereien, um mich zu erzürnen."
(Hesekiel 16:26)
"Du hurtest auch mit den Söhnen Assurs, weil du unersättlich warst; ja, du hurtest mit ihnen und wurdest doch nicht satt."
(Hesekiel 16:28)
"Und du triebst deine Hurereien bis hin zum Kaufmannsland, nach Chaldäa; und doch wurdest du auch davon nicht satt."
(Hesekiel 16:29)
"Wie schwach war dein Herz, spricht Gott, der HERR, dass du dies alles getan hast, wie eine zügellose Hure!"
(Hesekiel 16:30)
Diese Verse verwenden die Metapher der Hurerei, um die Untreue Israels und Judas gegenüber Gott zu beschreiben.
Des Rätsels Lösung
Die Hure ist also eine Stadt und eine Kirche. Wie können wir diese beiden Aussagen versöhnen? Gibt es eine Stadt, die so von einer Kirche beherrscht wird, dass der Name der Stadt sowohl auf die Stadt als auch auf die Kirche verweisen kann?
Es gibt nur eine: der Vatikanstaat in Rom
Die „Frau“ oder Kirche des Vatikans sitzt auf den sieben Hügeln. Auf allen sieben Hügeln Roms gibt es römisch-katholische Kirchen:
Aventin: Hier befindet sich die Kirche Santa Sabina, eine bedeutende Kirche des Dominikanerordens.
Caelian (Caelius): Auf diesem Hügel befindet sich die Kirche San Clemente, bekannt für ihre Schichten von historischem Bauwerk und Fresken.
Capitolin (Capitoline): Der Capitolin-Hügel ist weniger für Kirchen bekannt, aber die nahegelegene Kirche San Giuseppe dei Falegnami (in der Nähe des Kapitols) und andere Kirchen in der Umgebung haben einen gewissen Bezug zur katholischen Tradition.
Esquilin: Hier befindet sich die Basilica di Santa Maria Maggiore, eine der vier großen Basiliken Roms und eine der ältesten Kirchen der Stadt.
Palatin: Auf dem Palatin-Hügel selbst gibt es keine aktive Kirche, aber die Kirche San Lorenzo in Lucina befindet sich in der Nähe und hat historische Bedeutung.
Quirinal (Quirinale): Auf diesem Hügel befindet sich die Kirche Santa Maria della Vittoria, bekannt für die Kunstwerke von Gian Lorenzo Bernini, insbesondere das Ecce Homo.
Viminal (Viminale): Hier befindet sich die Kirche Santa Maria della Concezione dei Cappuccini, die für ihre Katakomben bekannt ist, in denen die sterblichen Überreste der Kapuziner-Mönche aufbewahrt werden.
Die Hure, also die katholische Kirche streitet dies natürlich ab. Sie verweist, wenn es um die Hure geht auf das römische Reich. Und das ist so nicht ganz falsch. Aber die Behauptung, dass das römische Reich und seine Macht unter Satan (Jupiter/Zeus/Baal/Sol Invictus) untergegangen sei, das ist ein Lüge.
Das römische Reich hat sich transformiert in die katholische Kirche. Der Vatikan ist die Hure. Ich würde sogar behaupten die vollendete Hure. Die Hure ist also nie gestorben.
Ein Grund dafür ist sicher dieser Vers:
«mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben».
Das Römische Reich nahm sich gewaltsam, was es wollte, und ist wohl deshalb letztlich zerbrochen. Diktatorische Herrschaften halten vielmals nicht lange, da das Volk irgendwann aufbegehrt. Wahre Kontrolle über ein Land hat man jedoch nur, wenn die Regierung mitspielt:
Während des Mittelalters und der frühen Neuzeit besaß die katholische Kirche in bestimmten Phasen mehr Macht als viele Regierungen. Besonders im Hochmittelalter und während der Renaissance war sie eine der mächtigsten Institutionen Europas.
Der Papst konnte direkten Einfluss auf Könige und Kaiser ausüben, wie etwa im Investiturstreit, und hatte durch die Möglichkeit der Exkommunikation erheblichen politischen Druck. Wirtschaftlich war die Kirche durch ihre riesigen Ländereien, Spenden und den Zehnten äußerst wohlhabend, was ihr zusätzliches Gewicht verlieh. Ihre religiöse Autorität war umfassend, da sie den Zugang zu den Sakramenten und damit zur Erlösung kontrollierte.
Sie dominierte zudem das Bildungswesen und die Wissenschaft. Auch militärisch zeigte die Kirche Einfluss, indem sie Kreuzzüge organisierte und durchführte.
Die Inquisition diente ihr als mächtiges Werkzeug, um Abweichler und Häretiker zu verfolgen. Mit der Ausbreitung des Christentums durch Missionare und Kolonialmächte erlangte die Kirche globalen Einfluss, insbesondere in den neu eroberten Gebieten. Dadurch wurde die katholische Kirche in ihrer Hochzeit zu einer zentralen, oft mächtigeren Kraft als die weltlichen Herrscher.
Woher stammt der Name „Vatikan»?
Es gehen einige Verschwörungstheorien über den Namen „Vatikan“ herum, die nicht verifizierbar sind. Eine solche Theorie besagt, dass der Vatikanhügel eng mit einer Totengöttin namens «Vatika» verbunden sei. Der Begriff „Vatika“ findet sich jedoch nicht in der etruskischen Sprache.
In der etruskischen Religion gab es jedoch eine Todesgöttin namens Vanth. Sie war ein Todesdämon und Dienerin von Charun (griechisch Cheiron), dem Herrscher der Unterwelt. Vanth wurde häufig auf Urnen dargestellt, die die Asche eingeäscherter Leichname enthielten. Vanth wurde gewöhnlich mit Flügeln dargestellt und hatte bärtige Schlangen, die sich um ihre Arme schlangen.
Eine Verbindung zur Totengöttin Vatika, welche selbst nicht verifizierbar ist, ist jedoch reine Verschwörungstheorie.
Der Vatikanhügel hatte jedoch für die Römer und die Etrusker eine Bedeutung. Die Etrusker waren sozusagen die Uritaliener vor den Römern. Der Vatikanhügel spielte für die Etrusker eine wichtige Rolle, hauptsächlich in Bezug auf religiöse und möglicherweise prophetische Praktiken. Hier sind einige der bedeutendsten Aspekte, die jedoch nicht alle eindeutig bewiesen werden können, aber viele Artefakte weisen darauf hin:
Religiöse Bedeutung: Der Vatikanhügel war möglicherweise ein Ort von religiöser Bedeutung. Die Etrusker hatten eine komplexe Religion, die verschiedene Gottheiten und Rituale umfasste. Der Hügel könnte als Platz für religiöse Zeremonien oder Tempel gedient haben.
Orakelstätte: Der Name „Vaticanus“ könnte auf eine orakelartige Bedeutung des Hügels hinweisen. Das lateinische Wort „vaticanus“ wird oft mit „vates“ (Prophet) in Verbindung gebracht, was auf mögliche prophetische oder orakelartige Aktivitäten hinweist, die auf dem Hügel stattfanden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es keine direkten Beweise dafür gibt, dass der Hügel tatsächlich als Orakelstätte genutzt wurde. Dies ist eine Theorie, die auf der Wortherkunft basiert.
Friedhof: Der Hügel lag außerhalb der Stadtgrenzen der antiken etruskischen Städte, was in Übereinstimmung mit der Praxis der Etrusker steht, ihre Toten außerhalb der Stadt zu bestatten. Dies spiegelt die Vorstellung wider, dass die Toten und die Welt der Toten von der lebenden Stadt getrennt gehalten werden sollten.
Nekropole: Später, als Rom die Kontrolle über den Vatikanhügel übernahm, wurde das Gebiet tatsächlich für Begräbniszwecke genutzt. Es ist anzunehmen, dass die Römer den Hügel als Friedhofsstätte von den Etruskern übernommen haben.
Der Ursprung des Namens „Vatikan“ kann also nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden. Gesichert ist jedoch, dass der Vatikan auf einer römischen Nekropole errichtet wurde.
Nekropole: Was ist das?
Eine Nekropole ist ein großer, oft systematisch angelegter Friedhof oder eine Begräbnisstätte, die für die Bestattung von Toten genutzt wird. Der Begriff stammt aus dem Griechischen, wobei „nekros“ „Leichnam“ und „polis“ „Stadt“ bedeutet, also „Stadt der Toten“. Nekropolen konnten riesige Areale umfassen, die Hunderte oder sogar Tausende von Gräbern und Bestattungsstätten beinhalteten. Zum Beispiel konnten die Nekropolen von Ägypten, wie die Nekropole von Gizeh, oder die etruskischen Nekropolen, wie die von Cerveteri und Tarquinia, sehr weitläufig sein.
Der Vatikan wurde auf einer Stadt der Toten errichtet. Es fällt schwer zu glauben, dass keine einladenderen Hügel ohne solche negativen Assoziationen zur Auswahl standen.
Satan konnte die Kirche nicht zerstören, also ist er beigetreten
Wenn man sich die Entwicklung der Christenheit so anschaut, hat Satan schon ziemlich früh Einfluss genommen auf die Christen. Offiziell um 431:
Der Kern des Streits drehte sich um die Frage, wie die göttliche und menschliche Natur Jesu Christi zusammenhängen:
Nestorius vertrat die Auffassung, dass Maria nicht als Theotokos ("Gottesgebärerin") bezeichnet werden könne, da sie nur die menschliche Natur Jesu zur Welt gebracht habe. Stattdessen bevorzugte er den Titel Christotokos("Christusgebärerin"), um die menschliche und göttliche Natur Jesu klarer zu trennen.
Nestorius' Lehre betonte, dass in Jesus Christus zwei separate Wesen oder Personen existieren: eine göttliche und eine menschliche. Dies führte zu der Auffassung, dass es eine gewisse Trennung zwischen dem menschlichen Jesus und dem göttlichen Sohn Gottes gebe.
Nestorius' Lehre wurde von Kyrill von Alexandria, einem der einflussreichsten Theologen seiner Zeit, vehement abgelehnt. Kyrill setzte sich für die Einheit von Jesu göttlicher und menschlicher Natur ein und unterstützte den Titel Theotokos.
Ziele des Konzils:
Das Konzil von Ephesos wurde von Kaiser Theodosius II. einberufen, um diesen Streit zu klären und eine gemeinsame Lehre über die Natur Jesu Christi und die Rolle Marias zu finden.
Ergebnisse:
Verurteilung des Nestorianismus: Das Konzil verurteilte Nestorius' Lehre als häretisch. Es wurde festgelegt, dass Maria als Theotokos (Gottesgebärerin) bezeichnet werden dürfe, da Jesus Christus von Anfang an sowohl göttlich als auch menschlich sei.
Die Entscheidung betonte die Einheit der göttlichen und menschlichen Natur in der einen Person Jesu Christi:
"Der eine und derselbe Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch", vollständig in seinen beiden Naturen – der göttlichen und der menschlichen.
Der Begriff Theotokos war nämlich schon ein erstes Zeichen für den dämonischen Götzendienst, den Satan in die Kirche einführen wollte.
Die katholische Maria ein Dämon mit vielen Namen
Alle Menschen sind Sünder und brauchen Erlösung. Auch Maria brauchte Erlösung
In diesem Kapitel möchte zuerst definieren ob es laut Bibel, irgendeinen Menschen gibt der ohne Erbsünde geboren ist ausser natürlich Jesus:
„Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“
(Römer 3:23)
„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“
(1. Johannes 1:8)
„Denn es gibt keinen gerechten Menschen auf Erden, der Gutes tut und nicht sündigt.“
(Prediger 7:20)
„Wie geschrieben steht: ‚Es ist keiner gerecht, auch nicht einer. Es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer!‘“
(Römer 3:10-12)
„Sie sind alle abgewichen, allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.“
(Psalm 14:3)
Jesus war ohne Sünde
„Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden.“
(1. Petrus 2:22)
„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, doch ohne Sünde.“
(Hebräer 4:15)
„Und ihr wisst, dass er erschienen ist, um unsere Sünden wegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde.“
(1. Johannes 3:5)
Die Bibel besagt also ganz klar, dass alle Menschen von der Erbsünde betroffen sind ausser natürlich Gott im Fleisch Jesus.
Es ist schwer zu sagen, wo man anfangen soll, wenn es um die Hure geht. Deshalb habe ich mich entschieden, mit dem absoluten Zentrum der katholischen Kirche zu beginnen: der Person, die wichtiger ist als alles andere. Es ist nicht Gott in der Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Es ist nicht das Wort Gottes, die Bibel, denn das hat wahrscheinlich schon lange kein Katholik mehr gelesen. Es ist die katholische Maria. Hier muss betont werden, dass wir von der katholischen Maria sprechen, da sie sich merklich von der biblischen Maria unterscheidet.
Sicher hat Jesus seine Mutter geliebt. Vielleicht hat er sie sogar mehr geliebt als andere Menschen. Dass wissen wir nicht. Aber als er am Kreuz war, war es ihm wichtig, dass sich jemand um sie kümmert:
«Als nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabei stehen, den er liebte, spricht er zu seiner Mutter: »Frau, siehe, dein Sohn! «Dann spricht er zu dem Jünger: »Siehe, deine Mutter!« Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.»
(Johannes 19:26-27)
Letztlich hat Jesus, und damit Gott, Maria geschaffen, um das Gefäß seiner Menschwerdung zu sein. Doch hier muss ich die übermäßige Verehrung für Maria stoppen, denn sie war nicht außergewöhnlich.
Sie war eine Sünderin wie alle anderen auch, in einem gefallenen Zustand wie jeder Mensch.
Wie wir am Anfang klar gesehen haben: Alle haben gesündigt. Auch Maria. Die Bibel sagt nichts anderes über Maria
Gott hat sie nicht deshalb ausgewählt, weil sie etwas Besonderes war, sondern weil er sie für diese spezielle Rolle in seinem Heilsplan geschaffen hat. Hier zeigt sich, wie schnell menschlicher Hochmut Einzug hält. Maria wurde nicht deshalb zum Gefäß der Menschwerdung auserwählt, weil sie besonders vor Gott war, sondern weil Gott sie eigens für diesen Zweck erschaffen hat:
«Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die Nazareth heißt, zu einer Jungfrau, die verlobt war einem Mann namens Josef, aus dem Haus David; und der Name der Jungfrau war Maria.
Und der Engel trat bei ihr ein und sprach: »Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir.«
Sie erschrak über die Rede und dachte nach, was für ein Gruß das wohl sei.
Und der Engel sprach zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und der Herr Gott wird ihm den Thron seines Vaters David geben.»
(Lukas 1:26-38)
In Lukas 1:28 bezeichnet der Engel Maria als „Begnadete“ und erklärt, dass sie „Gnade bei Gott gefunden“ hat. Diese Begriffe verdeutlichen, dass Maria nicht aufgrund eigener Verdienste oder besonderer Leistungen in eine herausragende Rolle kam, sondern weil sie von Gott für eine spezielle Aufgabe geschaffen wurde.
„Begnadete“ bedeutet, dass Maria durch Gottes Plan für eine besondere Aufgabe vorgesehen wurde. Sie wurde nicht aufgrund persönlicher Taten ausgewählt, sondern weil dies Teil von Gottes ursprünglichem Plan für die Menschwerdung war.
„Gnade gefunden“ weist darauf hin, dass ihre Rolle als Mutter Jesu ein Ausdruck von Gottes Vorsehung ist. Es unterstreicht, dass ihre Aufgabe und Bedeutung in der Heilsgeschichte durch Gottes göttlichen Plan bestimmt wurden. Maria wusste das ja nicht und darum hat sie der Engel so angesprochen: „Du bist wichtig für Gottes Plan!»
Maria war insofern wichtig, dass Gott sie geschaffen hat, um eine zentrale Rolle in der Menschwerdung Gottes zu spielen. Ihre Bedeutung liegt nicht darin, dass sie durch diese Rolle besonders heilig gemacht wird oder selbst besonders heilig wäre, sondern dass sie Teil eines göttlichen Plans ist, der von Anfang an vorgesehen war.
In den Evangelien, kam es zu drei Situationen wo die Rolle von Maria, nach Jesu Geburt, in Gottes Heilsplan klar zum Ausdruck kommt:
Nämlich gar nicht
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.
(Galater 4:4)
Marias Rolle war es, das jungfräuliche Gefäss für den Menschensohn zu werden. Damit war ihre Rolle in Gottes Heilsplan abgeschlossen. Sie war nicht mehr wichtig. In Matthäus 12:47 und Matthäus 13:55 wird auch klar, dass Maria nach Jesu Geburt, sexuellen Verkehr hatte, denn er hatte Brüder und Schwestern:
«Und als er in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, sodass sie staunten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Wunderkräfte?
Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder heißen Jakobus und Joses und Simon und Judas? Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher hat dieser denn das alles?
Und sie nahmen Anstoß an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seinem Vaterland und in seinem Haus! Und er tat dort nicht viele Wunder um ihres Unglaubens willen.»
(Matthäus 13:55)
„Es sprach aber einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand über seine Jünger aus und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“
(Matthäus 12:47-50)
Hier sei noch explizit erwähnt, dass die Aussage keinen Sinn machen würde, wenn es sich nicht um seinen leiblichen Brüder handeln sollte. Jesus wollte ja gerade zum Ausdruck bringen, dass seine Familie, vor Gott keinen höheren Stellenwert hat. Sondern die wahren Gläubigen sind ihm wichtig.
Der ultimative Vers um aufzuzeigen das Maria Kinder und Jesus leibliche Brüder hatte ist folgender:
Johannes 2:12 (Elberfelder Bibel): "Nach diesem ging er hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger; und dort blieben sie nicht viele Tage."
Klarer geht es nicht.
„Es begab sich, als er solches redete, erhob eine Frau aus dem Volk ihre Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast! Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.“
(Lukas 11:27-28)
«Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. Aber auch Jesus wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein! Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen! Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!»
(Johannes 2:1-5)
Zusammengefasst
Jesus betonte, dass seine leibliche Familie vor Gott keinen besonderen Stellenwert einnimmt.
In den ersten zwei Versen wird glasklar, dass Jesus nicht der Meinung war, das Maria wichtig wäre für den Heilsplan Gottes. Denn sie war es nicht. Zweimal dachten Menschen, dass seine Mutter wichtig sei, Jesus aber lenkte den Fokus auf Gott!
Im dritten Vers wird klar: Jesus’ scheinbar schroffe Antwort ist weniger eine Zurückweisung Marias, sondern vielmehr ein Hinweis darauf, dass er seine göttliche Mission nach dem Plan des Vaters erfüllt. Seine Worte unterstreichen, dass die Zeitpunkte seiner Handlungen nicht von menschlichen Wünschen bestimmt werden. Gleichzeitig zeigt die Szene, das Vertrauen Mariens auf ihren Sohn als Erlöser und ihr Verständnis, dass er handeln wird, wenn es richtig ist.
Marias Reaktion: «Was er euch sagt, das tut!» zeigt auf, dass sie verstanden hat, dass alles was Jesus tut von nun an göttlichen Charakter hat und nach Gottes Plan verläuft. Maria ordnet sich unter, denn sie weiss, dass ihr fleischlicher Sohn mehr ist als ein Mensch.
Maria wurde nicht ausgewählt, weil sie heilig war, oder besonders. Sie wurde von Gott für einen Zweck gemacht: Gott im Fleisch zu empfangen, als Zeichen dafür, dass Jesus nicht nur ein Prophet, sondern göttlich war. Dies wurde mit der Jungfrauengeburt untermauert. Jesus der nie gesündigt hat als Mensch, wurde durch eine Jungfrau zur Welt gebracht.
Viel mehr sagt die Bibel über Maria nicht. Und das ist auch ein wichtiges Prinzip zum Verständnis von Gottes Wort: Wenn es nicht erwähnt wird, liegt der Fokus auf etwas anderem. Nämlich immer auf Gott und was er tut.
Also wie kommt die Hure darauf Maria ins Zentrum ihrer Lehre zu stellen? Wie kommt die Hure darauf, Maria Theotokos (Gottesgebärerin) zu nennen.
Der Begriff ist an Blasphemie nicht zu überbieten? Maria ist nicht die Mutter von Gott. Sie hat nicht Gott gezeugt. Denn das impliziert der Begriff. Maria war das Gefäss für die Inkarnation von Jesus.
Christotokos("Christusgebärerin") wäre wahrlich besser gewesen.
Die Katholiken wollen das anders erklären. Sie sagen der Begriff wurde gewählt um die Göttlichkeit Jesu zu untermauern. Wenn der Begriff Gottesgebärerin das einzige Problem der Hure wäre, könnte man noch darüber hinwegschauen. Aber das ist es nicht. Theotokos ist nur die Spitze des Eisbergs und er wurde ganz bewusst gewählt.
Wer ist die katholische Maria?
Bevor wir uns dieser Frage intensiv zuwenden muss zuerst einmal erklärt werden, was die Bibel über wichtige Themen des Glaubens lehrt:
Was bringt uns in den Himmel?
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“
(Johannes 3:16)
Zum Thema Erlösung durch Glauben gibt es ein separates Thema. Die Bibel ist aber ganz klar, dass nur der Glaube an Jesus allein, die Erlösung bringt. Keine guten Werke noch Himmel und Hölle können daran etwas ändern.
Wer tritt für uns vor Gott, dem Vater, ein? Wer ist der Mittler zwischen Menschen und Gott dem Vater?
„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat zur Erlösung für alle.“
(1.Timotheus 2:5)
Wer tritt für uns ein? In welchem Namen sollten wir den Vater bitten? => Jesus!
„Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde in dem Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“
(Johannes 14:13-14)
Wer schützt uns vor dem Bösen? Ganz klar Gott und bei ihm allein sollen wir Zuflucht suchen
„Denn du hast gesagt: Der Herr ist meine Zuflucht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Es wird dir kein Unglück zustoßen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nähern.“
(Psalm 91:9-10)
„Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.“
(2. Thessalonicher 3:3)
„Der Herr wird dich behüten vor allem Übel, er wird deine Seele behüten. Der Herr wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.“
(Psalm 121:7-8)
„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die Rechte meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41:10)
„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“
Matthäus 6:13 (Unser Vater Gebet)
„Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und du wirst Zuflucht finden unter seinen Flügeln; seine Treue ist Schirm und Schild.“
(Psalm 91:4)
„So unterwerft euch nun Gott. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.“
(Jakobus 4:7)
Wen sollen wir anbeten? Den Schöpfer oder seine Schöpfung?
„Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden, und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und den vierfüßigen und kriechenden Tieren gleich ist.“
(Römer 1:22-23)
Wie sollten wir beten? Und was sollten wir beten
Gott will ein aufrichtiges Gebet
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Straßenecken zu stehen und zu beten, um von den Leuten gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir öffentlich vergelten.“
(Matthäus 6:5-6)
Das Gebet soll schlicht und aufrichtig sein und nicht wie das Gebet der Heiden. Hier kommen mir spontan Buddhisten, Juden und Hindus in den Sinn, die stundenlang, repetitive Gebete herunterlallen. Aber auch Katholiken mit dem Rosenkranz. Zum Rosenkranz später mehr.
„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, dass sie um ihrer vielen Worte willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.“
(Matthäus 6:7-8)
Das Vaterunsergebet als Mustergebet
„So sollt ihr nun beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden; gib uns heute unser tägliches Brot; und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern; und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ (Matthäus 6:9-13)
Gott hasst Bildnisse und Statuen und man soll sie nicht anbeten den sie sind den Dämonen geweiht
„Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“
(2.Mose 20:4-6)
„Sehet Israel an nach dem Fleisch: Welche die Opfer essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars? Was soll ich nun sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei? Aber ich sage, dass die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will nicht, dass ihr in der Gemeinschaft der Dämonen seid. Ihr könnt nicht zugleich des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch. Ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen.“
(1.Korinther 10:18-21)
Dies soll für den Moment genügen. Um die katholische Maria zu verstehen folgen einige Aussagen über Maria aus dem katholischen Katechismus und Aussagen von Geistlichen.
Die Einführung in den Katechismus ist schon interessant
Möge jeder beim Lesen des Kompendiums, das ein Werkzeug mit maßgebender Bedeutung ist, dank der besonderen Fürbitte Marias, der heiligsten Mutter Christi und der Kirche, immer mehr die unerschöpfliche Schönheit, Einzigkeit und Aktualität des vorzüglichen Geschenkes erkennen und aufnehmen, das Gott der Menschheit gemacht hat: seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, der „der Weg und die Wahrheit und das Leben“ ist.
487-492 Maria war frei von Sünde
Gott hat Maria aus Gnade von aller Ewigkeit her auserwählt, die Mutter seines Sohnes zu werden. Um diese Sendung zu erfüllen, wurde sie unbefleckt empfangen. Das bedeutet, dass Maria durch die Gnade Gottes und im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi von ihrer Empfängnis an vor der Erbsünde bewahrt worden ist.
493-494 Eine freizügige Annahme
Durch die Gnade Gottes ist Maria während ihres ganzen Lebens frei von jeder persönlichen Sünde geblieben. Sie ist die „voll der Gnade“ (Lk 1, 28), die „Ganzheilige“. Als der Engel ihr verkündet, dass sie den „Sohn des Höchsten“ gebären werde (Lk 1, 32), gibt sie im „Gehorsam des Glaubens“ (Röm 1, 5) frei ihre Zustimmung. Sie schenkt sich ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes Jesus hin und macht sich aus ganzem Herzen den göttlichen Heilswillen zu eigen.
Das Einzige, was ich aus diesen Versen ableiten würde, ist, dass Maria in dem Moment ihrer Einwilligung errettet wurde.
499-507 Jesus hatte keine Brüder
In dem Sinn, dass sie „Jungfrau geblieben ist, als sie ihren Sohn empfing, Jungfrau, als sie ihn gebar, Jungfrau, als sie ihn trug, Jungfrau, als sie ihn an ihrer Brust nährte, allzeit Jungfrau“ (hl. Augustinus). Wenn in den Evangelien von „Brüdern und Schwestern Jesu“ die Rede ist, handelt es sich deshalb gemäß einer in der Heiligen Schrift gebräuchlichen Ausdrucksweise um nahe Verwandte Jesu.
501-507 Maria wirkt mit, sie ist die neue perfekte Eva und die Mutter der Kirche
Maria hat einen einzigen Sohn, Jesus. Aber in ihm erstreckt sich ihre geistliche Mutterschaft auf alle Menschen, die zu retten er gekommen ist. Gehorsam an der Seite des neuen Adam, Jesus Christus, ist die Jungfrau die neue Eva, die wahre Mutter der Lebenden, bei deren Geburt und Erziehung in der Ordnung der Gnade sie mit mütterlicher Liebe mitwirkt. Als Jungfrau und Mutter ist sie das Inbild der Kirche, ist sie Kirche im Vollsinn.
721-726 Maria ist die geistige Mutter der Kirche
Der Heilige Geist vollendet in Maria die Erwartungen und die Vorbereitung des Alten Testaments auf das Kommen Christi. In einzigartiger Weise erfüllt er sie mit Gnade und lässt ihre Jungfräulichkeit fruchtbar werden, um den Fleisch gewordenen Sohn Gottes zur Welt zu bringen. Er macht sie zur Mutter des „ganzen Christus“, das heißt zur Mutter Jesu, des Hauptes, und der Kirche, seines Leibes. Am Pfingsttag ist Maria unter den Zwölf zugegen, als der Geist mit dem Offenbarwerden der Kirche die „letzten Zeiten“ anbrechen lässt.
963-966
Die selige Jungfrau Maria ist Mutter der Kirche in der Ordnung der Gnade, weil sie Jesus geboren hat, den Sohn Gottes, das Haupt des Leibes, der die Kirche ist. Der am Kreuz sterbende Jesus hat sie dem Jünger als Mutter gegeben mit den Worten: „Siehe, deine Mutter“ (Joh 19, 27).
967-970 Maria ist Fürsprecherin, Helferin, Beistand und Mittlerin
Nach der Himmelfahrt ihres Sohnes steht die Jungfrau Maria den Anfängen der Kirche mit ihren Gebeten zur Seite. Auch nach ihrer Aufnahme in den Himmel fährt sie fort, für ihre Kinder einzutreten, allen ein Vorbild im Glauben und in der Liebe zu sein und einen heilsamen Einfluss auf sie auszuüben, der aus dem Überfluss der Verdienste Christi hervorströmt. Die Gläubigen sehen in ihr ein Bild und eine Vorwegnahme der Auferstehung, die sie erwarten, und sie rufen sie an als Fürsprecherin, Helferin, Beistand und Mittlerin.
Ein paar Impressionen und Zitate über Maria
Schon der bloße Anblick dieser Statuen widert mich an. Aber darum geht es hier nicht. Wer aufmerksam mitgelesen hat, muss sich spätestens jetzt fragen: "Was ist bei der Katholischen «Kirche» schief gelaufen?" Solche Zitate gibt es wahrscheinlich tausendfach. Es ist offensichtlich, dass die katholische Maria ihren Status als Mutter Jesu hinter sich gelassen hat und zur Göttin erhoben wurde. Sie gilt als Weg zu Gott, und Gebete an sie sollen Erlösung bringen. Eine Beziehung zu ihr verspricht die Rettung.
Die Hure gab ihrer falschen Maria die Titel Co-Mediatrix und Co-Redmptrix
Co-Mediatrix“ konzentriert sich auf die Rolle Mariens als Vermittlerin der göttlichen Gnade und als Fürsprecherin für die Gläubigen. Es beschreibt ihre Funktion im Gebet und in der Vermittlung von Gottes Gnade.
„Co-Redemptrix“ hebt hervor, dass Maria eine besondere Rolle im Erlösungswerk Christi gespielt hat, insbesondere durch ihre Teilnahme am Leiden und ihre Mitwirkung am Heilsgeschehen. Es geht um ihre Mitwirkung am Werk der Erlösung, nicht nur um ihre Rolle als Vermittlerin:
Sie ist also Co-Vermittlerung neben Jesus. Und Co-Erlöserin neben Jesus.
Was ebenfalls auffällt, ist, dass Jesus in Darstellungen mit Maria oft als Baby gezeigt wird – in einer Form, in der er noch nicht als Erlöser wirken kann. Maria steht im Zentrum der Huren-Religion. In dieser Lehre wird sie als diejenige verehrt, die Gott geboren hat – als Gottesmutter, Göttin, Gottgebärerin und Himmelskönigin. In vielen Darstellungen wirken Gott Vater, der Sohn und der Heilige Geist nur noch als Statisten um die Figur der dämonischen Maria herum.
Woher kommt diese Perversion des christlichen Glaubens?
Die Verehrung bis hin zur Vergöttlichung hat sich über die Jahrhunderte aufgebaut:
1. Erster Jahrhundert: Frühchristliche Perspektiven
Evidenz und Praxis: Im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt gibt es nur begrenzte Informationen über Maria und ihre Verehrung. Die Evangelien erwähnen Maria hauptsächlich im Kontext der Geburt und Kindheit Jesu, wobei ihr Rolle als Mutter Jesu dargestellt wird, jedoch ohne besondere theologische oder kultische Bedeutung.
Beleg:
Evangelien: Die Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere Matthäus und Lukas, berichten von der Geburt Jesu und der Rolle Marias als Mutter. Diese Erwähnungen sind eher sachlich und konzentrieren sich auf die Geburtsgeschichte (z.B. Matthäus 1,18-25; Lukas 1,26-38).
Paulusbriefe: In den Briefen des Paulus wird Maria nur indirekt erwähnt. Zum Beispiel in Galater 4,4, wo es heißt: „Gott sandte seinen Sohn, geboren von einer Frau“, ohne besondere Betonung der Rolle Marias.
Kontext: Die frühen Christen legten den Fokus auf die Botschaft und das Leben Jesu. Maria wurde als wichtige historische Figur anerkannt, aber nicht im gleichen Maße verehrt wie in späteren Jahrhunderten. Es gab noch keine entwickelten marianischen Gebete oder Anrufungen.
2. Zweiter Jahrhundert: Beginnende Anerkennung
Evidenz und Praxis: Im zweiten Jahrhundert beginnen sich erste Hinweise auf eine besondere Verehrung Mariens zu zeigen.
Beleg:
Katakomben von Priscilla: Eine der frühesten Darstellungen Mariens findet sich in den Katakomben von Priscilla in Rom. Diese Darstellungen zeigen Maria als Mutter Jesu, jedoch ohne die ausgeprägte Verehrung, die später folgen wird.
Schriften der Kirchenväter: Theologen wie Tertullian und Justin Martyr begannen, Maria in ihren Schriften zu erwähnen, um die Menschlichkeit und Göttlichkeit Jesu zu betonen. Tertullian schrieb: „Warum ist Christus Mensch und der Sohn des Menschen, wenn er nichts von einem Menschen und nichts von einem Menschen hat?“ Dies verdeutlicht die Rolle Marias bei der Bestätigung der wahren Menschlichkeit Jesu.
Apokryphe Schriften: Die apokryphen Evangelien, wie das Protoevangelium des Jakobus, beinhalten detailliertere Geschichten über Marias Leben und ihre Jungfräulichkeit, was auf eine beginnende Verehrung hinweist.
Kontext: Maria wird zunehmend als entscheidend für die Bezeugung der Menschlichkeit Jesu angesehen. Diese Sichtweise ist wichtig für den Kampf gegen Häresien, die die wahre Menschlichkeit Christi leugnen.
3. Drittes Jahrhundert: Vertiefung der Theologie
Evidenz und Praxis: Im dritten Jahrhundert beginnen sich weitere theologischen Entwicklungen zu entfalten. Die Einführung des Titels „Theotokos“ (Gottesmutter) spielt eine zentrale Rolle in der theologischen Diskussion.
Beleg:
Theologen wie Origen: Es gibt jedoch keine gesicherten Belege, dass Origen tatsächlich den Begriff „Theotokos“ verwendete. Die Vorstellung, dass Maria die Mutter Gottes ist, wird jedoch zunehmend in theologischen Diskursen diskutiert.
Sub tuum praesidium: Der früheste erhaltene Hymnus „Sub tuum praesidium“, der Maria als „Theotokos“ anspricht, stammt aus dieser Zeit. Dies deutet auf erste Formen der marianischen Anrufung hin: „Unter deinem Schutz nehmen wir Zuflucht, o Gottesmutter.“
Erste marianische Texte: Die Vorstellung von Maria als „Gottesmutter“ gewinnt an Bedeutung in der theologischen Literatur, auch wenn der Begriff „Theotokos“ erst später weit verbreitet wird.
Kontext: Die Rolle Mariens wird theologischer ausgearbeitet, um die Vorstellung von Jesus als wahrer Gott und wahrer Mensch zu unterstützen. Dies führt zu einer verstärkten Diskussion über ihre Rolle und Bedeutung in der frühen Kirche.
4. Viertes Jahrhundert: Offizielle Anerkennung und Verehrung
Evidenz und Praxis: Das vierte Jahrhundert ist entscheidend für die offizielle Anerkennung und Verehrung Mariens, insbesondere durch das Konzil von Ephesus.
Beleg:
Konzil von Ephesus (431 n.Chr.): Das Konzil bestätigte offiziell den Titel „Theotokos“ für Maria und verurteilte die Lehren von Nestorius, der Maria lediglich als „Christotokos“ (Mutter Christi) bezeichnete. Die Entscheidung des Konzils war ein bedeutender Schritt zur Etablierung der marianischen Theologie: „Wenn jemand nicht bekennt, dass der Emmanuel wahrer Gott ist und dass die heilige Jungfrau daher die Mutter Gottes ist, weil sie in der Fleischwerdung das Wort Gottes geboren hat, sei er verflucht.“
Da wäre ich gerne anwesende gewesen und hätte gesagt: «Wer nicht erkennt, dass er Gott gerade etwas beigesellt, der sei ebenfalls verflucht!»
Theologische Schriften: Theologen wie Cyrill von Alexandria und Augustinus von Hippo unterstützten die Entscheidungen des Konzils und trugen zur weiteren Entwicklung der marianischen Theologie bei.
Kontext: Die offizielle Anerkennung des Titels „Theotokos“ stärkt die Position Mariens in der Kirche und unterstützt die orthodoxe Lehre über die Natur Christi. Die Verehrung Mariens beginnt sich zu etablieren und wird in der liturgischen Praxis und theologischen Lehre verankert.
5. Fünftes Jahrhundert und Mittelalter: Blüte der Verehrung
Evidenz und Praxis: Im Mittelalter entwickelt sich die Verehrung Mariens weiter und erreicht ihren Höhepunkt mit verschiedenen Titeln und Devotionalen.
Beleg:
Mittelalterliche Entwicklungen: Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstehen neue Titel für Maria wie „Königin des Himmels“ und neue Gebete wie das „Salve Regina“. Die marianische Verehrung nimmt eine zentrale Stellung im religiösen Leben ein.
Monastische und liturgische Praxis: Klöster und Kirchen beginnen, spezielle Gebete und Feiern zu Ehren Mariens zu etablieren. Maria wird als Fürsprecherin und Vermittlerin angesehen, was zu einer Vielzahl von marianischen Devotionalen führt.
Kontext: Die marianische Verehrung wird im Mittelalter institutionalisiert und verfeinert. Maria wird als zentrale Figur in der christlichen Frömmigkeit angesehen, deren Verehrung tief in der liturgischen Praxis verwurzelt ist.
Die Anbetung Marias
«Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,»
(2.Mose 20:4-5)
Die Hure hat einfallsreiche Wege gefunden um ihre Göttin Maria und ihre Hilfsgötter «Die Heiligen», trotzdem in Form von Statuen anbeten zu können
Das Abändern der 10 Gebote
Die 10 Gebote wir sie kennen gibt es nicht. Da gab es keine 10 Punkte Liste von Gott an Mose. Es gibt aber einen Versabschnitt der später als 10 Gebote zusammengefasst wurde:
Die 10 Gebote in der Bibel
Die 10 Gebote sind der Grundstein der Christlichen Lehre. Sie sind dem Propheten Mose von Gott übergeben worden und werden im Alten Testament aufgeführt. Liess die Gebote aufmerksam durch:
«Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an viele Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbat und heiligte ihn.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel und noch alles, was dein Nächster hat.»
(2. Mose 20:4)
Nun die 10 Gebote der katholischen Kirche:
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut
Wer aufmerksam ist, wird merken, dass das erste Gebot nicht sauber ausgeschrieben ist und dafür das 9 und 10 Gebot aufgesplittet worden ist. Es wurden bewusst Teile weggelassen.
Die Erklärung für den Götzendienst
Nicht Anbetung, sondern Verehrung, und im Falle der Maria sogar Superverehrung!
In der katholischen Theologie wird zwischen 'Dulia' und 'Latreia' unterschieden
Dulia' bezeichnet die Verehrung, die Engeln, Seligen und Heiligen zuteil wird, während 'Latreia' allein die Anbetung Gottes, also der Dreifaltigkeit und dem eucharistischen Christus, vorbehalten ist. Maria und die Heiligen werden daher nicht angebetet, sondern angerufen.
Jedoch nimmt Maria eine besondere Stellung ein, die durch die 'Hochverehrung' (Hyperdulia) deutlich gemacht wird. Diese Erhebung Marias hat ihre Gründe unter anderem darin, dass sie als Symbol der Kirche gilt. Im Dogma der Unbefleckten Empfängnis (1854) wird sie als einziger Mensch neben Christus ohne Sünde dargestellt und als Erste der Erlösten. Mit dem Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel (1950) wird ihr eine vollständige Erlösung zugesprochen, die allen anderen Menschen erst am Jüngsten Tag zuteilwerden soll. Aus dem Himmel heraus soll Maria außerdem bei der Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der Seelen mitwirken, weshalb sie als Fürsprecherin, Helferin und Mittlerin angerufen wird. Das Zweite Vatikanische Konzil erklärte die Mariologie sogar zu einem festen Bestandteil der Ekklesiologie.
Doch diese besondere Verehrung Marias steht im klaren Widerspruch zur Lehre der Bibel. Der Entschluss, Maria mehr Bedeutung zu geben, als sie ursprünglich hatte, widerspricht dem biblischen Verständnis, das keine solche Erhebung und Verehrung kennt.
Was daraus geworden ist zeigen Bilder besser als Worte
Es gäbe noch tausende von solchen Bildern. Aber beim Anblick wird mir schlecht. Und ich hatte echt Mühe diese Bilder zu suchen. Es widerstrebt mir.
Dies ist Götzendienst in Reinkultur! Nichts anderes!
Der Rosenkranz
Unterstrichen wird dieser Maria-Götzendienst durch das Rosenkranzgebet. Das wohl wichtigste Gebet im katholischen Glauben.
„Die Allerheiligste Jungfrau hat in diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit verliehen, in einem solchen Maße, dass es kein Problem gibt, egal wie schwierig es ist… das nicht durch den Rosenkranz gelöst werden kann.“
Sr. Lucia dos Santos, Seherin von Fatima
Alles kann Maria lösen. Wer braucht den da noch Gott?
Wie ist der Rosenkranz aufgebaut?
Das Rosenkranzgebet dauert, wenn vollständig gebetet, etwa 30 bis 40 Minuten
Der Fokus bei diesem Gebet liegt natürlich auf der falschen Maria. Es wird in Dauerschleife dasselbe Gebet immer und immer wieder wiederholt.
• Vater unser“: 6-mal
• „Gegrüßet seist du, Maria“: 53-mal!
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Man muss sich das wirklich vor Augen führen: Maria wird in diesen wenigen Zeilen zum Zentrum zur Erlösung. Gott spielt keine Rolle. Den die «Mutter» Gottes hat ja alles im Griff.
Maria wird angerufen, dass sie vor Gott ein gutes Wort einlegt, denn Katholiken glauben nicht an das Kreuzopfer von Jesus, dass für alle Sünden gezahlt hat. Die vergangenen, die jetzigen und die Zukünftigen Sünden eines jeden Menschen, wurden durch das Kreuzopfer bezahlt. Weil sie dies nicht glauben, erhoffen sie sich Hilfe von Göttin Maria. Denn Gott könnte sich ja im letzten Moment umentscheiden und sie verdammen.
Salve Regina
Am Ende des Rosenkranzes wird oft das „Salve Regina“ gebetet, ein weiteres marianisches Gebet, das sie als Mutter der Barmherzigkeit und Hoffnung der Gläubigen anspricht:
Salve Regina, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu dir rufen wir, verbannte Kinder Evas.
Zu dir seufzen wir, trauernd und weinend
in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu.
Und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria. Amen.
Auch hier wieder: Maria brachte Frucht hervor. Jesus ist das Resultat, die höhere Ursache dahinter ist aber der Leib Marias. Sie ist das Zentrum der dämonischen, katholischen Lehre.
Die Fatima-Botschaften
Die Erscheinungen von Fatima beziehen sich auf die marianischen Erscheinungen, die 1917 in der Nähe des Dorfes Fatima in Portugal stattfanden. Drei Hirtenkinder, Lucia dos Santos und ihre Cousins Francisco und Jacinta Marto, berichteten von mehreren Visionen der Jungfrau Maria zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917. Die katholische Kirche erkannte die Erscheinungen 1930 offiziell an und betrachtete sie als authentisch. Die Botschaften von Fatima sind weiterhin ein wichtiger Teil der katholischen Lehre und Spiritualität, und der Ort Fatima ist heute ein bedeutendes Wallfahrtsziel für Gläubige aus aller Welt.
Die Worte der Jungfrau Maria in Fatima betonten die besondere Bedeutung des Rosenkranzes. Was für ein Zufall.
Sie sagte den drei Hirtenkindern, dass der Rosenkranz ein mächtiges Gebet für den Frieden auf der Welt und die Bekehrung der Sünder sei. Der Rosenkranz wurde in vielen Marienerscheinungen als Weg zur Umkehr und zur Fürbitte für die Welt präsentiert.
Die Litanei zu Ehren Mariens
Diese Litanei von Loreto, die oft nach dem Rosenkranz gebetet wird, umfasst zahlreiche Anrufungen Marias unter verschiedenen Titeln wie:
• Mutter der Gnade
• Königin der Engel
• Königin des Friedens
Zu diesen blasphemischen Titeln muss nichts gesagt werden.
Hier sei nochmals Matthäus 6:7 erwähnt:
„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, dass sie um ihrer vielen Worte willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.“
Maria Himmelfahrt
Die Lehre von der Mariä Himmelfahrt, also der Aufnahme Marias in den Himmel, ist in der Bibel nicht zu finden und entwickelte sich erst im Laufe der Kirchengeschichte. Dieser Glaube, dass Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde, hat keine biblische Grundlage und wird erst viele Jahrhunderte nach dem Neuen Testament Teil der kirchlichen Tradition. Hier ist ein Überblick, wie es historisch dazu gekommen ist:
1. Biblische Grundlage: Fehlanzeige
Im Neuen Testament gibt es keine Hinweise auf die Himmelfahrt Marias. Sie wird nach der Geburt Jesu, besonders in den Evangelien und Apostelgeschichte, noch erwähnt, spielt aber in den späteren Schriften des Neuen Testaments keine zentrale Rolle. Ihr Tod, ihre Auferstehung oder ihre Himmelfahrt werden in der Bibel nicht beschrieben.
2. Frühchristliche Verehrung Mariens (2.-4. Jahrhundert)
Die Verehrung Marias nahm im frühen Christentum im Laufe der Jahrhunderte langsam zu, besonders im Zusammenhang mit ihrer Rolle als Mutter Jesu (Theotokos). Im 4. Jahrhundert wurde der Titel "Gottesgebärerin" auf dem Konzil von Ephesus (431 n. Chr.) offiziell anerkannt. Maria wurde zunehmend in der christlichen Frömmigkeit und Kunst verehrt. Diese Verehrung legte den Grundstein für spätere Legenden und dogmatische Entwicklungen um Maria.
3. Apokryphe Schriften und Legenden (5.-7. Jahrhundert)
Zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert entstanden verschiedene apokryphe Schriften und Überlieferungen, die den Tod und die Aufnahme Marias in den Himmel behandelten. Diese Legenden spiegeln zwar Volksglauben wider, fanden aber keinen Platz im biblischen Kanon. Zwei bekannte Schriften sind die "Transitus Mariae" (Überführung Mariens) und andere pseudepigraphische Texte, die von der leiblichen Aufnahme Marias berichten. Diese Schriften dienten als Grundlage für den Glauben an die Himmelfahrt Marias und wurden besonders in den östlichen Kirchen populär.
4. Verbreitung des Glaubens in der Westkirche
Während der Glaube an die Himmelfahrt Marias in den östlichen Kirchen im Mittelalter wuchs, setzte sich dieser Glaube auch im Westen durch. Er wurde besonders durch liturgische Feiern und die wachsende Mariologie in der westlichen Kirche gefördert. Im 6. Jahrhundert führte der byzantinische Kaiser Mauritius (582-602) das Fest der "Entschlafung Mariens" ein, das schließlich in der Westkirche zum Fest Mariä Himmelfahrt wurde.
5. Mittelalterliche Theologie und Mariologie (12.-15. Jahrhundert)
Im Mittelalter vertieften sich die theologischen Überlegungen über Maria. Viele Theologen, wie Thomas von Aquin und Bernhard von Clairvaux, befassten sich mit der Bedeutung Marias im Heilsgeschehen. Die Vorstellung, dass Maria aufgrund ihrer einzigartigen Rolle als Mutter Jesu und ihres "unbefleckten" Wesens in den Himmel aufgenommen wurde, gewann an Akzeptanz, auch wenn es darüber theologische Debatten gab.
6. Dogmatisierung durch Papst Pius XII. (1950)
Der Glaube an die Himmelfahrt Marias wurde jahrhundertelang in der katholischen Kirche vertreten, blieb aber dennoch eine Glaubenstradition ohne formellen Dogmenstatus. Dies änderte sich am 1. November 1950, als Papst Pius XII. die Lehre von der Mariä Himmelfahrt als Dogma verkündete. In der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus"erklärte er, dass es göttlich offenbart sei, dass Maria am Ende ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde.
Es ist bemerkenswert, dass Pius XII. bei der Verkündung des Dogmas weder biblische Belege noch direkte Zeugnisse der frühen Kirchenväter anführte. Stattdessen bezog er sich auf die jahrhundertelange Tradition der Kirche und das "allgemeine Glaubensbewusstsein" der Gläubigen.
Laut der katholischen Lehre wurde Maria ähnlich wie Jesus physisch in den Himmel entrückt. Dieser Glaube besagt, dass Maria am Ende ihres irdischen Lebens nicht wie andere Menschen den normalen Tod erlebte, der mit der Verwesung des Körpers verbunden ist. Stattdessen nahm Gott Maria aufgrund ihrer einzigartigen Rolle als Mutter Jesu direkt mit Leib und Seele in den Himmel auf. Sie wurde also auf gleiche Stufe gestellt wie Jesus.
Zusammenfassung
Die Lehre von der Mariä Himmelfahrt entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg und hat keine biblische Grundlage. Sie begann als apokryphe Überlieferung und wurde durch Volksfrömmigkeit, theologische Spekulationen und die Liturgie in die Tradition der Kirche aufgenommen. Erst 1950 wurde sie von der römisch-katholischen Kirche als Dogma festgeschrieben, obwohl sie in der Bibel selbst keine Erwähnung findet.
Wie konnte es soweit kommen?
Wie konnte es so weit kommen, dass Katholiken das Kreuzopfer Jesu als ultimatives Sühneopfer nicht anerkennen und daher nicht gerettet sind? Wie konnte es geschehen, dass sie Götzendienst betreiben, insbesondere in der Anbetung einer falschen Maria? Diesen Fragen werde ich in verschiedenen Teilbereichen nachgehen, denn es lässt sich nur umfassend beantworten.
Satan konnte die Kirche nicht von außen zerstören, also trat er ihr bei. Auf dieser Webseite wird Satan in seiner Gesamtheit betrachtet. Er hatte viele Titel und ließ sich stets verdeckt als Gott verehren. Oft stand er an der Spitze verschiedener Götterpantheons. Im Römischen Reich zum Beispiel wurde er als Göttervater Jupiter angebetet, während er in der griechischen Mythologie unter dem Namen Zeus bekannt war. Im Kapitel Baal wird aufgezeigt, welche Namen er hatte im alten als auch im neuen Testament.
Satan findet man versteckt in der ganzen Bibel, wenn man ein wenig Nachforschung betreibt:
„Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Dies spricht, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat: Ich weiß, wo du wohnst, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast meinen Glauben nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, getötet wurde bei euch, wo der Satan wohnt.
(Offenbarung 2:12-17)
Pergamon war eine der grössten Tempelanlagen ihrer Zeit im Gebiet der heutigen Türkei. Sie war dem Göttervater Zeus gewidmet.
Man muss verstehen, dass Kriege immer auf zwei Ebenen geführt werden: in der physischen und in der geistigen Welt. In der geistigen Ebene kämpfen gefallene Engel, die Dämonen, gegen die guten Engel Gottes um die Vorherrschaft.
Rom hatte Satan / Jupiter / Sol Invictus als obersten Anführer, und deshalb war das Reich lange erfolgreich und eroberte fast ganz Eurasien. Ein ähnliches Szenario spielte sich auf der arabischen Halbinsel ab, wo Satan als Mondgott Hu-Baal, später Allah genannt, verehrt wurde. Baal wird auf dieser Webseite ein eigenes Kapitel gewidmet sein.
Satan hat die frühe Kirche massiv unterwandert. Durch Versuchungen und subtile Beeinflussungen hat er sie innerlich zersetzt. In diesem Sinne wurde die Urkirche so verdorben, dass sie zu dem wurde, was die Bibel als „die Hure“ beschreibt. Die katholische Kirche, die größte, falsche „christliche“ Gemeinschaft der Welt, wurde durch den Einschluss von Götzendienst verdorben – eine der ältesten Strategien Satans. Als Baal verführte er die Israeliten wiederholt zum Götzendienst, und die Geschichte wiederholt sich.
Die Himmelskönigin und der Muttergöttinenkult
In meinem Okkultstudium konnte ich immer wieder feststellen, dass die dunklen Mächte gerne, vermutlich aus reiner Überheblichkeit, ihre wahren Absichten preisgeben. Man soll sie sehen, aber eben auch nicht sehen.
Die Anbetung der falschen Maria ist nicht anderes als eine Muttergöttinenkult.
Der Muttergöttinnenkult ist eine religiöse Praxis, die die Verehrung einer Muttergöttin oder einer weiblichen Gottheit betont, die für Fruchtbarkeit, Schöpfung, Erde und das Leben selbst steht. In vielen alten Kulturen wurde die Muttergöttin als Ursprung allen Lebens angesehen, oft in Verbindung mit Fruchtbarkeit, Geburt, dem Kreislauf des Lebens und der Natur.
Maria ist die Himmelskönigin. Der Titel Himmelskönigin hat es wahrlich in sich
In der Bibel werden Astarte (Astoreth) und Aschera als unterschiedliche Göttinnen dargestellt, die beide im Zusammenhang mit Götzendienst und Götzenverehrung stehen. Beide Göttinnen tragen in außerbiblischen Quellen den Titel „Himmelskönigin“ oder verwandte Titel.
Astarte (Astoreth)
Astarte, auch als Astoreth bekannt, war eine kanaanäische Göttin der Fruchtbarkeit, Sexualität und des Krieges. In der Schlachter-Bibel wird sie als Göttin der Sidonier erwähnt, die von den Israeliten und besonders von König Salomo verehrt wurde:
„Denn Salomo lief der Astoreth, der Göttin der Sidonier, und Milkom, dem Gräuel der Ammoniter, nach.“
(1. Könige 11:5)
„Weil sie mich verlassen und sich niedergebeugt haben vor Astoreth, der Göttin der Sidonier, vor Kemosch, dem Gott der Moabiter, und vor Milkom, dem Gott der Ammoniter, und nicht in meinen Wegen gewandelt sind, um zu tun, was mir gefällt, meine Satzungen und meine Rechtsbestimmungen, wie sein Vater David.“
(1. Könige 11:33)
In außerbiblischen Texten, insbesondere in der phönizischen und kanaanäischen Religion, wird Astarte oft als Himmelsgöttin verehrt. Archäologische Funde und Texte belegen, dass sie als Tochter des Himmelsgottes und als Partnerin des Gottes Baal (Satan) auftritt. Der Titel „Himmelskönigin“ wird in diesem Zusammenhang nicht direkt auf Astarte angewendet, aber sie könnte diesen Titel in den religiösen Praktiken der damaligen Zeit getragen haben, ähnlich wie die mesopotamische Göttin Ischtar, die ausdrücklich als „Königin des Himmels“ bekannt war.
Aschera
Aschera war eine bedeutende Göttin der kanaanäischen Religion, die als Fruchtbarkeitsgöttin und Partnerin von El oder Baal (Satan) verehrt wurde. Sie wurde oft mit Aschera-Pfählen in Verbindung gebracht, die Symbole ihrer Verehrung darstellten:
„Er stellte auch das Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der Herr zu David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte: In diesem Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen auf ewig wohnen lassen.“
(2. Könige 21,7)
„Und in derselben Nacht sprach der Herr zu ihm: Nimm den jungen Stier, der deinem Vater gehört, und den zweiten Stier, der sieben Jahre alt ist, und reiße den Altar des Baal nieder, der deinem Vater gehört, und haue das Aschera-Bild um, das dabei steht, und baue dem Herrn, deinem Gott, einen Altar oben auf der Höhe dieses Felsens, in der vorgeschriebenen Weise; nimm dann den zweiten Stier und opfere ein Brandopfer mit dem Holz des Aschera-Bildes, das du umgehauen hast.“
(Richter 6:25-26)
Aschera wird in der Bibel zwar nicht direkt als „Himmelskönigin“ bezeichnet, aber in außerbiblischen Quellen, insbesondere in den ugaritischen Texten, wird sie als „Frau des Himmels“ oder „Herrin des Himmels“ erwähnt. Diese Bezeichnungen zeigen, dass sie in bestimmten religiösen Praktiken ebenfalls als eine göttliche Macht des Himmels verehrt wurde.
Die Himmelskönigin in der Bibel
Der Titel „Himmelskönigin“ erscheint direkt in der Bibel, insbesondere im Buch Jeremia, wo er als Ausdruck des Götzendienstes verwendet wird. Die Israeliten hatten der „Himmelskönigin“ Opfer dargebracht, was von Gott stark verurteilt wurde:
„Die Kinder sammeln Holz, die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen und anderen Göttern Trankopfer zu spenden, um mich zu kränken.“
(Jeremia 7:18)
„Sondern wir wollen gewisslich alles tun, was aus unserem Munde hervorgegangen ist: dass wir der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer spenden, wie wir es getan haben, wir und unsere Väter, unsere Könige und Fürsten, in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems; denn damals hatten wir Brot in Fülle und es ging uns gut, und wir sahen kein Unglück. Seit der Zeit aber, da wir aufgehört haben, der Himmelskönigin zu räuchern und ihr Trankopfer zu spenden, haben wir alles entbehren müssen und sind durchs Schwert und durch den Hunger umgekommen. Wenn wir der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer spenden, machen wir ihr dann etwa ohne unsere Männer Kuchen in ihrem Bild und spenden ihr Trankopfer?“
(Jeremia 44:17-19)
Obwohl die „Himmelskönigin“ in diesen Versen nicht direkt mit Astarte oder Aschera identifiziert wird, deutet vieles darauf hin, dass dieser Titel auf Astarte oder eine ähnliche Göttin wie Ischtar zurückgehen.
Beide Göttinnen waren Himmelsgottheiten, die Fruchtbarkeit, Krieg und Liebe symbolisierten. Außerbiblische Quellen legen nahe, dass Astarte als Himmelskönigin verehrt wurde, während Aschera als „Herrin des Himmels“ in einigen Kontexten verehrt wurde.
So alt wie die Menschheit
Hier tut sich ein riesiger Abgrund auf. Den Muttergöttin-Anbetung ist so alt wie die Menschheit selbst. Und einige Mutter-Göttinnen trugen den Titel Himmelskönigin.
Folgend eine Liste der kontinuierlichen Muttergöttinanbetung in verschieden Kulturen.
Alle im Folgenden genannten Göttinnen sind übrigens in der Collage unter dem Titel ‚Die katholische Maria – ein Dämon mit vielen Namen‘ aufgeführt:
Venusfiguren - Altsteinzeit (vor etwa 25.000 bis 10.000 Jahren)
Titel:
o „Fruchtbarkeitsgöttin“
o „Muttergöttin“
o „Göttin der Fortpflanzung“
Funktionen:
o Symbolisierung von Fruchtbarkeit und Fortpflanzung
o Repräsentation der weiblichen Sexualität und Geburt
Inanna - sumerische Kultur (ab dem 4. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Himmlische Königin“
o „Göttin der Liebe und des Krieges“
o „Herrin des Himmels“
o „Göttin der Unterwelt“
Funktionen:
o Schutzgöttin der Liebe und Sexualität
o Kriegerische Schutzpatronin
o Herrscherin der Unterwelt und des Todes
Isis - ägyptische Kultur (ab dem 3. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Große Göttin der Magie und Heilkunst“
o „Göttin der Mutterschaft“
o „Schutzgöttin der Familie“
o „Herrin des Himmels“
o „Mutter des Horus“
Funktionen:
o Beschützerin der Familie und der Kinder
o Göttin der Heilung und Magie
o Unterstützung der Verstorbenen im Jenseits
Astarte - kanaanitische Kultur (ab dem 3. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Himmelskönigin“
o „Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit“
o „Göttin des Krieges“
o „Beschützerin der Frauen“
Funktionen:
o Gewährleistung der Fruchtbarkeit und des Wohlstands
o Unterstützung im Krieg und Beschützerin der Frauen
Ishtar - babylonische und assyrische Kultur (ab dem 2. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Königin des Himmels und der Erde“
o „Göttin der Liebe und des Krieges“
o „Herrin der Zerstörung“
o „Göttin des sexuellen Verlangens“
Funktionen:
o Förderung der Liebe und des sexuellen Verlangens
o Schutzpatronin im Krieg
o Vermittlerin von Zerstörung und Transformation
Tanit-Astarte - phönizische Kultur (ab dem 1. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Göttin der Fruchtbarkeit und des Himmels“
o „Schutzgöttin der Stadt“
o „Göttin der Geburt“
o „Göttin der Heilung“
Funktionen:
o Schutz der Städte und ihrer Bewohner
o Unterstützung der Fruchtbarkeit und Geburt
o Heilung und medizinische Fürsorge
Frigg und Freyja - germanische Kultur (ab dem 1. Jahrtausend v. Chr.)
Frigg:
Titel:
„Göttin der Ehe und Mutterschaft“
„Herrin der Asen“
„Göttin der Vorsehung“
„Göttin des Haushalts“
Funktionen:
Schutz der Familie und des Haushalts
Gewährleistung von Eheglück und Mutterschaft
Vermittlerin der Vorsehung
Freyja:
Titel:
„Göttin der Liebe und des Krieges“
„Frau der Valkyren“
„Göttin des Wohlstands und der Fruchtbarkeit“
„Herrin der Magie“
Funktionen:
Förderung der Liebe und Fruchtbarkeit
Unterstützung im Krieg und den Valkyren
Schutz des Wohlstands und der Magie
Ixchel - Maya-Kultur (ab dem 1. Jahrtausend v. Chr.)
Titel:
o „Mond- und Fruchtbarkeitsgöttin“
o „Göttin der Heilkunst“
o „Beschützerin der Geburt“
o „Göttin der Schrift“
Funktionen:
o Schutz der Geburt und Fruchtbarkeit
o Förderung der Heilkunst und medizinischen Praktiken
o Unterstützung der schriftlichen und künstlerischen Werke
Devi, Durga, Kali, Parvati, Lakshmi - Hinduismus (ab dem 1. Jahrtausend v. Chr.)
Devi:
Titel:
„Die Große Göttin“
„Universale Muttergöttin“
„Kraftquelle des Universums“
Funktionen:
Schöpfung und Bewahrung des Universums
Förderung von Energie und Kraft
Durga:
Titel:
„Göttin des Schutzes und des Kampfes“
„Die Unbesiegbare“
„Göttin des Sieges über das Böse“
Funktionen:
Schutz vor Bösem und Feinden
Gewährleistung von Sieg und Erfolg
Kali:
Titel:
„Göttin der Zerstörung und Erneuerung“
„Schwarze Göttin“
„Herrin der Zeit“
„Göttin der Transformation“
Funktionen:
Zerstörung von Negativem und Förderung der Erneuerung
Kontrolle über die Zeit und Veränderungsprozesse
Parvati:
Titel:
„Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit“
„Göttin der Ehe“
„Mutter von Ganesha und Kartikeya“
„Göttin der Familie“
Funktionen:
Unterstützung von Ehe und Fruchtbarkeit
Schutz der Familie und Kinder
Lakshmi:
Titel:
„Göttin des Wohlstands“
„Göttin der Glückseligkeit“
„Göttin der Fülle“
„Schutzgöttin des Haushalts“
Funktionen:
Förderung von Wohlstand und finanzieller Fülle
Hathor, Mut - altägyptische Religion (ab dem 3. Jahrtausend v. Chr.)
Hathor:
Titel:
„Göttin der Liebe und Musik“
„Mutter des Horus“
„Göttin der Fruchtbarkeit“
„Göttin der Geburt“
Funktionen:
Schutz der Geburt und Fruchtbarkeit
Förderung von Musik, Liebe und Freude
Unterstützung der Mutterschaft
Mut:
Titel:
„Große Muttergöttin“
„Göttin des Himmels“
„Göttin der Erschaffung“
„Göttin der königlichen Macht“
Funktionen:
Schutz und Pflege des Himmels und der Erde
Unterstützung der königlichen Familie und Macht
Danu, Brigid - keltische Religion (ab dem 1. Jahrtausend v. Chr.)
Danu:
Titel:
„Muttergöttin“
„Göttin der Fruchtbarkeit“
„Göttin der Natur“
„Göttin der Flüsse“
Funktionen:
Schutz und Förderung von Fruchtbarkeit und Natur
Verbindung zu Wasserquellen und Flüssen
Brigid:
Titel:
„Göttin der Heilkunst und Poesie“
„Göttin des Feuers“
„Göttin der Schmiedekunst“
„Göttin des Schutzes“
Funktionen:
Förderung von Heilkunst, Poesie und Handwerkskunst
Schutz durch Feuer und Schmiedekunst
Juno, Ceres - römische Religion (ab dem 8. Jahrhundert v. Chr.)
Juno:
Titel:
„Königin des Himmels“
„Göttin der Ehe und Geburt“
„Schutzgöttin der Frauen“
Funktionen:
Schutz und Unterstützung der Ehe und Geburt
Herrschaft über die Frauen und das Familienleben
Ceres:
Titel:
„Göttin der Landwirtschaft“
„Göttin des Getreides“
„Göttin der Ernte“
Funktionen:
Förderung der Landwirtschaft und Ernte
Schutz der Getreidevorräte und Fruchtbarkeit der Erde
Aditi, Ushas - altindische Religion (vedischer Hinduismus) (ab dem 2. Jahrtausend v. Chr.)
Aditi:
Titel:
„Mutter der Götter“
„Göttin des Himmels“
„Göttin des Kosmos“
Funktionen:
Schöpfung und Erhaltung des Kosmos
Mutter der himmlischen Götter
Ushas:
Titel:
„Göttin der Morgenröte“
„Göttin des Tagesanbruchs“
„Göttin des Lichtes“
Funktionen:
Zeichen des neuen Tages und des Lichtes
Förderung der Erneuerung und des Wachstums
Maria - Christentum (ab dem 1. Jahrhundert n. Chr.)
Titel:
o „Heilige Mutter“
o „Göttliche Mutter“
o „Mutter Gottes“
o „Himmelskönigin“
o „Unbefleckte Jungfrau“
Funktionen:
o Schutzpatronin der Familie und der Kirche
o Symbol der Reinheit und Güte
o Vermittlerin und Fürsprecherin bei Gott
Wie wir sehen, steht die Verehrung Mariens in einer langen Tradition der Anbetung von Muttergöttinnen, die bis in die Zeit des Alten Testaments zurückreicht. Der Titel Himmelskönigin ist daher keineswegs zufällig gewählt. Doch es lässt sich nicht eindeutig feststellen, welche Muttergöttin durch die falsche Maria verehrt wird. Ich denke es war immer der gleiche Dämon unter anderem Namen. Letztlich ist das auch irrelevant, denn im Kern geht es um Götzendienst und die Abkehr vom rettenden Glauben.
Die Astaroth Astarte Verbindung
Astaroth ist in der okkulten Mythologie der Name eines Dämons, ursprünglich abgeleitet von der babylonischen Göttin Ištar. Über die Zeit wurde er von der westsemitischen Göttin Astarte zum männlichen Dämon Astaroth.
In der Ars Goetia, einem Teil des Grimoires Der kleinere Schlüssel Salomonis, wird Astaroth als mächtiger Herzog beschrieben, der 40 Legionen befehligt. Er erscheint als schändlicher Engel mit giftigem Atem, reitet auf einem Höllendrachen oder Wolf und hält eine Viper. Astaroth kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, enthüllt Geheimnisse und lehrt Wissenschaften und die freien Künste.
Er steht an 29. Stelle der Goetia und ist auch als Aschera, Astarte oder Ashtoreth bekannt. Neben seiner Rolle als Großherzog gilt er als oberster Schatzmeister der Hölle und wird manchmal als einer der Planetengeister gesehen, der das Prinzip der Faulheit verkörpert. Vor seinem Fall war er ein Cherub oder Seraph und soll Gottes Pläne gekannt haben, weshalb er in ein Verlies verbannt wurde.
Einer Legende zufolge wurden seine Seele und die der Göttin Astarte verschmolzen. Je nachdem, wer die Kontrolle hat, wird der Körper entweder männlich (Astaroth) oder weiblich (Astarte). Astaroth kann in Engelsgestalt nur schreiben, nicht reden.
Wird er am Mittwoch beschworen, soll er über den Fall der Engel berichten und seine Unschuld beteuern. In seiner Verbindung zu Astarte und Aphrodite verkörpert er Liebe, Eitelkeit und Prunksucht. Laut Sebastian Michaelis verführt Astaroth durch Faulheit und Eitelkeit, wobei der Heilige Bartholomäus als sein Gegenspieler gilt. Andere Quellen beschreiben ihn als Lehrmeister mathematischer Künste, der Menschen unsichtbar machen und zu verborgenen Schätzen führen kann.
IHS: Jesus oder Ägyptische Götter?
Das Kürzel IHS hat im Christentum eine tiefsymbolische Bedeutung und wird seit Jahrhunderten verwendet, um auf Jesus Christus zu verweisen. Es leitet sich aus den ersten drei Buchstaben des griechischen Namens Jesu, ΙΗΣΟΥΣ (Iēsous), ab, wobei die Buchstaben Iota (I), Eta (H) und Sigma (S) den Namen verkürzen. In der westlichen christlichen Tradition wird IHS oft als Monogramm für Jesus verwendet und kann auch für die lateinische Phrase „Iesus Hominum Salvator“ stehen, was „Jesus, Erlöser der Menschen“ bedeutet.
Dieses Kürzel taucht häufig in Kirchen, auf Altären und in religiösen Darstellungen auf und symbolisiert die zentrale Rolle Jesu im christlichen Glauben. Besonders im Mittelalter und der Renaissance wurde IHS durch Persönlichkeiten wie den heiligen Bernhardin von Siena populär, der das Monogramm als Zeichen der Verehrung Jesu einführte. Später übernahm der Jesuitenorden das Kürzel als offizielles Emblem.
Es ist wichtig zu beachten, dass IHS in den frühen christlichen Lehrschriften und theologischen Abhandlungen der ersten Jahrhunderte nicht verwendet wurde. Das Kürzel entwickelte sich erst im Mittelalter und ist in den Originaltexten der Bibel sowie in den Schriften der Kirchenväter nicht zu finden. In diesen ursprünglichen Texten, sei es im Neuen Testament oder in frühen theologischen Arbeiten, erscheint der Name Jesu in ausgeschriebener Form, entweder auf Griechisch (ΙΗΣΟΥΣ) oder auf Latein (Iesus).
Im Gegensatz dazu finden wir in der ägyptischen Religion das Göttertrio Isis, Horus und Osiris. Diese drei Gottheiten sind zentral für die ägyptische Mythologie und werden oft in Verbindung gebracht, jedoch stellen sie keine „Dreieinigkeit“ dar, wie es im Christentum der Fall ist.
Während die christliche Trinität von Vater, Sohn und Heiligem Geist eine untrennbare Einheit bildet, bleiben Isis, Horus und Seth eigenständige Gottheiten mit klar definierten Rollen:
Isis: Die Göttin der Magie und die Muttergöttin, bekannt für ihre Fürsorge und ihren Schutz. Sie war die Beschützerin der Pharaonen und spielte eine zentrale Rolle im Glauben der Ägypter, insbesondere in Bezug auf Tod und Wiedergeburt.
Horus: Der Sohn von Isis und Osiris, verkörpert den Himmelsgott und wurde als Schutzgott des Pharaos verehrt. Sein Mythos spiegelt die göttliche Legitimation des Pharaos wider, der als irdische Verkörperung von Horus betrachtet wurde.
Osiris: Der Gott der Unterwelt und der Herrscher über die Toten, eine zentrale Figur im ägyptischen Konzept der Fruchtbarkeit und der Wiedergeburt. Der Mythos um Osiris' Tod und seine Wiederauferstehung bildet einen Kernaspekt des ägyptischen Glaubens an das Leben nach dem Tod.
Seth (Set): Der Bruder von Osiris, bekannt als Gott des Chaos, der Wüste, der Stürme und des Krieges. Er wird oft als Mörder seines Bruders Osiris dargestellt, was zum zentralen Konflikt in der ägyptischen Mythologie führt. Seth repräsentiert Zerstörung und Unordnung, während Osiris für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt steht. Der Konflikt zwischen Horus und Seth, bei dem Horus den Tod seines Vaters Osiris rächen möchte, symbolisiert den ewigen Kampf zwischen Ordnung und Chaos.
Verwechslung der Verwandtschaftsgrade
Einige Verschwörungstheoretiker möchten im Kürzel IHS eine Verbindung zu Isis, Horus und Seth sehen und somit auch eine Verbindung zur Muttergöttinverehrung aufzeigen. Sie verwechseln aber häufig die Verwandtschaftsgrade der vier ägyptischen Gottheiten. Seth ist nicht das Kind von Isis und Horus:
Osiris
• Beziehung: Ehemann von Isis, Vater von Horus
• Rolle: Gott der Unterwelt und der Wiedergeburt
Isis
• Beziehung: Ehefrau von Osiris, Mutter von Horus
• Rolle: Göttin der Fruchtbarkeit, Magie und Mutterschaft
Horus
• Beziehung: Sohn von Isis und Osiris
• Rolle: Gott des Himmels und der Könige
Seth (Set)
• Beziehung: Bruder von Osiris, Onkel von Horus
• Rolle: Gott des Chaos, der Wüste und der Stürme
Zurück zu IHS
Während das Symbol im Christentum die göttliche Einheit Jesu mit dem Vater und dem Heiligen Geist in der Trinität unterstreicht, gibt es in der ägyptischen Religion keine vergleichbare untrennbare Einheit dieser Götter. Vielmehr bleiben Isis, Horus, Seth und Osiris eigenständige Gottheiten, die zusammen die ägyptische Kosmologie und die Vorstellungen von Leben, Tod und Wiedergeburt prägen.
Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass manche die Ansicht vertreten, der christliche Gott sei eine Fortführung älterer trinitarischer Gottheiten aus heidnischen Religionen. Diese Sichtweise soll verdeutlichen, dass das biblische Christentum eine erfundene Religion sei, die der Kontrolle der Massen dient.
Diese Behauptung hält jedoch im Kontext dieses Kapitels nicht stand. Es wird unmissverständlich deutlich, dass die ägyptischen Götter mit ihren Götzendiensten in totalem Widerspruch zur biblischen Lehre stehen.
Darüber hinaus spielt die biblische Maria in Bezug auf die christliche Trinität, wie sie in der Bibel offenbart wird, keine Rolle; sie hat nichts mit der Existenz der ewigwährenden Trinität zu tun.
Im Gegenteil: Die Verehrung der falschen Maria als Muttergöttin verdeutlicht, dass die Behauptung, der christliche Gott sei eine Fortsetzung früherer Trinitäten, welche immer Muttergottheiten beinhalteten, nicht zutrifft.
Aber natürlich sagt die Mariaverehrung wahnsinnig viel über die satanische Irrlehre des Katholizismus aus.
„Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort(Jesus) und der Heilige Geist, und diese drei sind eins.“
(1. Johannes 5:7)
Abschließend ist zu erwähnen, dass keine der vier ägyptischen Gottheiten als Sonnengott verehrt wurde. Horus war ein Himmelsgott und wurde nur gelegentlich in Verbindung mit der Sonne angesehen.
Der ägyptische Sonnengott, der die Sonnenbarke zog, war Ra. Später wurde Ra mit dem Gott Amun vereint und bildete den neuen Sonnengott Amun-Ra.
Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis des Kapitels, da das IHS-Symbol nicht im Kontext der drei ägyptischen Gottheiten interpretiert werden kann. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels wird ausführlich auf den Sonnengott eingegangen.
Die Jesuiten, who cares?
Abschließend möchte ich die Jesuiten erwähnen, die das IHS-Symbol in ihrem Logo verwenden. Um die Jesuiten ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Sie sollen die Exekutive der Hure sein. Eine Art Geheimdienst der Hure, der die Drecksarbeit erledigt.
Allerdings möchte ich in dieser Hinsicht nicht zu weit abschweifen, da vieles davon nicht verifizierbar ist und nicht mit der Bibel widerlegt werden kann.
Was die Jesuiten auch immer getan haben mögen, spielt für mich eine untergeordnete Rolle, da sie Teil der Hure sind und somit keinen guten Absichten haben können. Die Hure dient Satan. Und Satan ist gekommen um:
"zu stehlen, zu schlachten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben."
(Johannes 10:10)
Der Fokus liegt hier hauptsächlich auf der katholischen Irr-Lehre und den Abweichungen von der biblischen Lehre.
Die Transformation der römischen Hure zur katholischen Hure: Der Übergang in 7 Schritten
Der Übergang vom Römischen Reich zur Machtübernahme durch das Christentum und die Kirche ist ein komplexer historischer Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Es handelt sich um eine langsame Transformation, die sowohl politische als auch religiöse Aspekte umfasste. Hier sind die wichtigsten Schritte und Ereignisse, die zu dieser Ablösung führten:
1. Christentum im Römischen Reich: Von Verfolgung zur Akzeptanz
Zu Beginn des 1. Jahrhunderts war das Christentum eine kleine, verfolgte Sekte innerhalb des römischen Reiches. Die frühen Christen wurden häufig als Bedrohung für die römische Ordnung betrachtet, weil sie sich weigerten, den Kaiser als Gott zu verehren. Während dieser Zeit fanden mehrere Wellen heftiger Verfolgungen statt, wie unter den Kaisern Nero, Domitian und Diokletian.
2. Konstantin der Große und das Mailänder Edikt 313 n. Chr.
Ein entscheidender Wendepunkt kam mit Kaiser Konstantin dem Großen, der im Jahr 312 n. Chr. in der Schlacht an der Milvischen Brücke den Sieg errang und behauptete, dies sei durch die göttliche Unterstützung des christlichen Gottes geschehen. Ein Jahr später erließ er gemeinsam mit Licinius das Edikt von Mailand, das die Christenverfolgung beendete und die Religionsfreiheit im Römischen Reich garantierte. Das Christentum wurde somit legal und begann, Einfluss in der römischen Gesellschaft zu gewinnen.
3. Kaiser Konstantin und das Konzil von Nicäa 325 n. Chr.
Konstantin unterstützte das Christentum weiter, indem er das Erste Konzil von Nicäa einberief, das wichtige theologische Streitigkeiten innerhalb der Kirche klärte, insbesondere die Arianische Häresie. Konstantin wollte das Christentum nutzen, um das Römische Reich zu stabilisieren und eine einheitliche religiöse Grundlage zu schaffen.
4. Das Christentum wird Staatsreligion 391 n. Chr.
Ein weiterer Meilenstein war die Herrschaft von Kaiser Theodosius I., der 380 n. Chr. das Edikt von Thessaloniki erließ, mit dem das Christentum zur Staatsreligion des Römischen Reiches erklärt wurde. Andere Religionen, insbesondere heidnische Kulte wie der Sol-Invictus-Kult, wurden offiziell unterdrückt. 391 n. Chr. verbot Theodosius alle heidnischen Rituale und schloss viele Tempel. Dies bedeutete das Ende des offiziellen römischen Polytheismus und den Triumph des Christentums.
5. Der Zerfall des Weströmischen Reiches 476 n. Chr.
Während das Christentum an Einfluss gewann, geriet das Weströmische Reich zunehmend unter Druck durch äußere Invasionen (insbesondere der germanischen Stämme) und innere Zerfallserscheinungen. 476 n. Chr. markiert das symbolische Ende des Weströmischen Reiches, als der germanische Anführer Odoaker den letzten weströmischen Kaiser Romulus Augustulus absetzte. Zu dieser Zeit war das Christentum bereits tief in der römischen Kultur verwurzelt, und die Kirche begann, die Rolle des untergehenden Reiches zu übernehmen.
6. Die Machtübernahme der Kirche
Nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches füllte die christliche Kirche das entstehende Machtvakuum. In dieser Zeit etablierte sich die Kirche als zentrale Institution in der westlichen Welt. Der Bischof von Rom, der spätere Papst, gewann an Einfluss und wurde zunehmend als spirituelles und politisches Oberhaupt anerkannt. Während der Zeit des Mittelalters spielte die Kirche eine zentrale Rolle bei der Verwaltung von Recht und Ordnung sowie der Bildung.
7. Christliches Mittelalter und das Papsttum
Mit dem Aufstieg des Frankenreichs unter Karl dem Großen im Jahr 800 n. Chr., der vom Papst zum Kaiser gekrönt wurde, entstand eine enge Verbindung zwischen der christlichen Kirche und der weltlichen Macht. Die Kirche erhielt durch ihre geistliche Autorität, aber auch durch ihre umfangreichen Ländereien und Besitzungen eine immense politische und wirtschaftliche Macht. Das Papsttum entwickelte sich zu einem zentralen Machtfaktor im mittelalterlichen Europa und spielte eine wesentliche Rolle bei der Legitimation von Königen und Kaisern.
Ein Vorwand zum Weiterführen der alten heidnischen Praktiken und Erweiterung der Machtstruktur
Die Integration heidnischer Praktiken ins Christentum erleichterte die Konversion von Heiden, indem bekannte Traditionen in die neue Religion eingebettet wurden. Heidnische Feste wie die Wintersonnenwende wurden im Christentum zu Weihnachten umgedeutet, was den Übergang zu neuen Bräuchen erleichterte. Zum Beispiel war der 25. Dezember der Geburtstag des Sonnengottes Sol Invictus. Heilige Orte und Tempel der Heiden wurden oft in christliche Kirchen umgewandelt, sodass die Menschen an vertrauten Orten weiterhin beten konnten.
Statuen wurden einfach umbenannt. Was früher Athena mit Kind war, wurde auf einmal Maria mit Jesuskind. Die Verehrung von Heiligen ersetzte die Verehrung vieler heidnischer Götter, was den polytheistischen Gläubigen einen vertrauten Anknüpfungspunkt bot. Rituale wie das Anzünden von Kerzen oder Prozessionen, die in heidnischen Traditionen verwurzelt waren, fanden ebenfalls Eingang in die christliche Praxis. Das ist die offizielle Version.
Fakt ist: Der Götzendienst an Dämonen wurde also nie aufgegeben, sondern in subtiler Form weitergeführt, indem heidnische Symbole und Praktiken unter christlichem Vorzeichen bestehen blieben und so eine Verbindung zwischen den alten Glaubensvorstellungen und der neuen Religion schufen.
Für die Führungsriege war aber immer klar, dass es sich um Götzendienst handelt und dass sie nicht dem Gott der Bibel folgen.
Jeder der die Bibel in die Hand nimmt, wird den Götzendienst und alle seine Fallstricke erkennen.
Warum ist Götzendienst so schlimm?
Gott verabscheut Götzendienst, und die Bibel lässt daran keinen Zweifel. Götzendienst ist in Wahrheit die Verehrung von Dämonen und stärkt somit die dunklen Mächte. Er ist stets ein Irrweg, der die Menschheit vom wahren Pfad abbringt – dem Weg der Erlösung, der allein durch den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, möglich ist. Als Dienst an Dämonen ist Götzendienst letztlich nichts anderes als Schmeichelei für Satan, der selbst nach Göttlichkeit strebt. Am liebsten würde er sich offen als Gott verehren lassen, doch auch verdeckte Verehrung ist ihm willkommen.
„Die geschnitzten Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen; du sollst das Silber und Gold daran nicht begehren, noch es an dich nehmen, damit du nicht dadurch verstrickt wirst; denn es ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.“
(5. Mose 7,25)
Wie deutlich muss Gott denn noch werden liebe Katholiken?
Götzendienst ist die Abwesenheit von Gott
In der Bibel wird deutlich, dass Gott sich an bestimmten Punkten von seinem Volk oder einem Ort zurückzieht, wenn Götzendienst oder Sünde praktiziert wird. Dies geschieht nicht, weil Gott durch die dämonischen Kräfte oder falschen Götter verdrängt oder entmachtet wird, sondern weil seine Heiligkeit und sein Wille es verlangen. In dieser kleinen Abhandlung wollen wir untersuchen, warum Gott sich in solchen Fällen zurückzieht, obwohl er die Macht hätte, zu bleiben, und wie dies im Einklang mit seiner Heiligkeit und seinen Geboten steht:
1. Gottes Allmacht und Heiligkeit
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Gott allmächtig und allgegenwärtig ist. Er ist nicht begrenzt durch Raum oder Zeit, und keine Macht in der Schöpfung, weder menschlich noch dämonisch, könnte ihn daran hindern, irgendwo präsent zu sein. In Psalm 139,7–10 drückt David dies eindrücklich aus:
„Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin fliehen vor deinem Angesicht? Führe ich hinauf zum Himmel, so bist du da; bettete ich mich in den Scheol, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.“
Diese Verse zeigen, dass es keinen Ort gibt, an dem Gott nicht gegenwärtig sein könnte. Er hat volle Kontrolle über die ganze Schöpfung, und selbst die finstersten Orte oder Praktiken könnten ihn nicht daran hindern, präsent zu sein.
2. Götzendienst als Bruch des ersten Gebots
Der Hauptgrund, warum Gott sich jedoch zurückzieht, liegt im Götzendienst, der ein Bruch des ersten Gebots darstellt:
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“
(2. Mose 20,3)
Dieses Gebot ist zentral für das Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk.
Götzendienst stellt eine bewusste Abkehr von Gott und eine Hinwendung zu anderen „Göttern“ dar. Diese „Götter“ sind in der Bibel mit dämonischen Kräften assoziiert, wie Paulus in 1. Korinther 10,20 erklärt:
„Was sie die Heiden opfern, das opfern sie den Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen geratet.“
Wenn das Volk Israel oder andere Völker Götzen anbeteten, wendeten sie sich von der Anbetung des einen wahren Gottes ab und traten bewusst in Verbindung mit dämonischen Mächten. Dies war für Gott unerträglich, da er allein Anbetung und Verehrung verdient.
In Hesekiel 8,6 wird diese Tatsache besonders deutlich, als Gott Hesekiel zeigt, wie das Volk sich von ihm abgewandt hat:
„Da sprach er zu mir: Menschensohn, siehst du, was diese tun? Die großen Gräuel, welche das Haus Israel hier begeht, sodass ich mich von meinem Heiligtum entfernen muss? Aber du wirst noch mehr große Gräuel sehen!“
Der Ausdruck „sodass ich mich von meinem Heiligtum entfernen muss“ zeigt, dass Gottes Rückzug eine Antwort auf die bewusste Rebellion des Volkes ist. Sie haben sich von ihm abgewandt, und deshalb will Gott nicht länger anwesend sein, wo er durch Götzendienst missachtet wird.
3. Gottes Rückzug ist eine Entscheidung, nicht eine Notwendigkeit
Es ist wichtig zu betonen, dass Gott sich entscheidet, sich zurückzuziehen, und nicht muss, weil ihn dämonische Mächte verdrängen könnten. In der Episode mit den Propheten des Baal in 1. Könige 18 sehen wir, wie Gott seine Überlegenheit über Götzen und Dämonen demonstriert. Die Baalspriester versuchen, Baal durch Beschwörungen und Opfer zu einem Wunder zu bewegen, aber es geschieht nichts:
„Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab, und bereiteten ihn zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, erhöre uns! Aber da war keine Stimme und keine Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten.“
(1. Könige 18,26)
Als Elia dann den Herrn anruft, zeigt Gott seine Allmacht, indem er Feuer vom Himmel sendet und das Opfer verzehrt. Dies demonstriert, dass kein Götze und keine dämonische Macht Gottes Macht auch nur annähernd herausfordern kann. Gott entfernt sich also nicht, weil er gezwungen wäre, sondern weil er es will – aus Heiligkeit und als Konsequenz des Götzendienstes.
4. Gottes Heiligkeit lässt keine Götzen neben sich zu
In seiner Heiligkeit duldet Gott keinen Götzendienst. In Jesaja 42,8 sagt Gott:
„Ich bin der HERR, das ist mein Name, und ich will meine Ehre keinem anderen geben noch meinen Ruhm den Götzen.“
Gottes Heiligkeit und Exklusivität in der Anbetung sind unverrückbar. Er teilt seine Ehre mit keinem anderen Wesen, schon gar nicht mit Götzen oder Dämonen. Götzendienst ist nicht nur ein Verstoß gegen Gottes Gebote, sondern ein direkter Angriff auf seine Ehre. Deshalb zieht sich Gott zurück, wenn Menschen Götzen verehren: Er will nicht an einem Ort präsent sein, an dem seine Ehre verunehrt wird.
5. Der Bund und die Konsequenzen des Götzendienstes
Gott hatte mit Israel einen Bund geschlossen, der auf Treue und Anbetung ihm gegenüber beruhte. Der Götzendienst Israels war ein Bruch dieses Bundes, und eine der Konsequenzen war, dass Gott sich zurückzog.
In 5. Mose 31,16–17 sagt Gott voraus, dass dies geschehen wird:
„Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, du wirst dich zu deinen Vätern legen, und dieses Volk wird sich erheben und den fremden Göttern des Landes nachhuren, in das sie kommen werden. [...] Und mein Zorn wird an jenem Tag über sie entbrennen, und ich werde sie verlassen und mein Angesicht vor ihnen verbergen, sodass sie verzehrt werden; und viele Übel und Drangsale werden sie treffen.“
Hier sehen wir, dass Gottes Rückzug die Konsequenz des Bundesbruchs durch Götzendienst ist. Doch dieser Rückzug ist nicht endgültig; es bleibt immer die Möglichkeit der Umkehr und Wiederherstellung. Gottes Plan ist letztendlich immer, sein Volk zu sich zurückzuführen.
6. Gottes Rückkehr und die Wiederherstellung am Ende der Zeit
Obwohl Gott sich zeitweise zurückzieht, weil er keinen Götzendienst neben sich duldet, zeigt die Bibel auch, dass Gott am Ende der Zeit die volle Kontrolle und Herrschaft über die gesamte Schöpfung wiederherstellen wird. In Offenbarung 21,3 heißt es:
„Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“
Diese Verheißung zeigt, dass Gott am Ende die totale Kontrolle und Herrschaft zurückerlangen wird, und er wird ewig bei seinem Volk wohnen. Es wird eine Zeit kommen, in der es keinen Götzendienst und keine dämonischen Mächte mehr geben wird, die seine Gegenwart entweihen könnten.
Schlussfolgerung
Die Einbeziehung der falschen Maria in den Akt der Erlösung und Anbetung, ebenso wie die Verehrung katholischer Heiliger als Vermittler oder Hilfestellung, stellt in den Augen Gottes ein Gräuel dar. Auch der Gebrauch von Bildern und Statuen zur Anbetung oder Verehrung ist eine deutliche Abweichung vom wahren Glauben. Jegliche Form von Götzendienst, sei es durch die Anbetung von menschlichen Figuren, Reliquien oder anderen geschaffenen Dingen, widerspricht dem göttlichen Willen und untergräbt die direkte, persönliche Beziehung des Gläubigen zu Gott.
Diese Praktiken führen auf einen Weg, der die wahre Erlösung verfehlt und die Menschen stattdessen in die Irre leitet.
Gott, der in seiner Heiligkeit unvergleichlich ist, duldet neben sich keine anderen 'Götter' oder Vermittler. Sein Rückzug aus der Gegenwart von Götzendienst ist eine Frage seiner Heiligkeit, nicht seiner Allmacht. Obwohl Gott an jedem Ort und zu jeder Zeit gegenwärtig sein könnte, wählt er bewusst, sich zurückzuziehen, wenn Menschen ihn ablehnen und sich der Verehrung falscher Götzen oder Heiliger zuwenden.
Dies entspricht dem ersten Gebot: 'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.' Gott teilt seine Ehre und Anbetung mit niemandem und wird den Ort oder die Gemeinschaft, die sich dem Götzendienst hingibt, verlassen.
In Römer 1 wird dieser Zustand geistlichen Verfalls eindringlich beschrieben:
«Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, gleich dem eines vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren
Darum hat Gott sie auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, die die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit.»
(Römer 1: 22-25).
Dieser Verfall zeigt sich in der Verehrung von Menschen, Tieren und anderen geschaffenen Dingen, die an die Stelle des Schöpfers gesetzt werden. Solche Praktiken sind ein Zeichen der Verblendung und führen zur Trennung von Gott.
Da Gott neben sich keinen anderen duldet, schon gar nicht in Form von Götzendienst, wird er den Ort oder die Gemeinde verlassen, die sich solchen Praktiken hingibt. Gott bleibt nur dort gegenwärtig, wo er allein verehrt wird und keine anderen «Götter», als Dämonen, neben ihm stehen. Seine Abwesenheit von Orten des Götzendienstes ist eine deutliche Warnung und ein Aufruf zur Rückkehr zu wahrer Anbetung und Hingabe an den einen, wahren Gott!
Sol Invictus
«Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!»
(Genesis 3:4)
Sol Invictus ist eher ein Prinzip als eine Gottheit, obwohl er von den Römern als Gott verehrt wurde. Der Name bedeutet „unbesiegte Sonne“ und bezeichnete einen Sonnengott, der vor allem in der späten Kaiserzeit große Bedeutung erlangte. Er symbolisierte die Unbesiegbarkeit und diente als Sinnbild für die Macht und Beständigkeit des Römischen Reiches. Die Sonne galt in der römischen Kultur als unzerstörbar und unbesiegbar.
Sol Invictus verkörperte Roms Selbstherrlichkeit und entstand aus der Verschmelzung verschiedener Sonnengötter. In der Spätantike wurde er zunehmend mit Apollo und Helios in Verbindung gebracht, als die römische Religion bestrebt war, diese zu einer universellen Sonnengottheit zu vereinen. Sol war der ursprüngliche römische Sonnengott und aus diesem leitete sich der neue Name Sol Invictus ab.
Sol Invictus übernahm zahlreiche Eigenschaften von Apollo und Helios und wurde zur zentralen Gestalt des römischen Pantheons. Er stand für das unbesiegbare Licht und den ewigen Sieg. Besonders gefördert wurde sein Kult durch Kaiser Aurelian im 3. Jahrhundert n. Chr.
Aurelian gründete im Jahr 274 n. Chr. eigens für Sol Invictus einen Staatskult, um die verschiedenen Kulte des Reiches zu vereinen und seine politische Macht zu stärken. In Rom ließ er einen großen Tempel für den Sonnengott errichten und bestimmte den 25. Dezember, den Geburtstag des Sol Invictus, zu einem offiziellen Feiertag. Dieser Tag, der mit der Wintersonnenwende in Verbindung stand, markierte symbolisch den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und hatte eine starke religiöse und politische Bedeutung.
Der Kult des Sol Invictus wurde zum Bestandteil des kaiserlichen Selbstverständnisses. Viele römische Kaiser, darunter Konstantin der Große, identifizierten sich mit dem Gott und betrachteten ihn als Schutzpatron ihres Imperiums. Münzen aus dieser Zeit zeigen oft das Abbild des Sol Invictus, was auf die enge Verbindung zwischen der kaiserlichen Macht und dem Sonnengott hinweist. Hier haben wir auch ein wichtige Verbindung zu katholischen Kirche, die ihre Macht und den Machtmissbrauch aus ihrer Verbindung mit ihrem «Gott» ableitet.
Der Sol-Invictus-Kult war nicht nur ein religiöses, sondern auch ein politisches Instrument, um die Einheit des Reiches zu fördern und die Macht des Kaisers zu legitimieren. Durch die Verknüpfung mit der Sonne als universellem Symbol des Lichts und des Lebens wurde Sol Invictus zur Verkörperung der unbesiegbaren Herrschaft Roms.
Stolz ist eine mächtige Waffe zur Verführung zum Götzendienst. Satan erreichte sein Ziel, als die Römer anfingen, sich selbst als göttlich zu verehren – verkörpert in der Gestalt des unbesiegbaren Sonnengottes Sol Invictus. Selbstverherrlichung ist eine zentrale Praxis im Satanismus, die so weit geht, dass Satanisten sogar Tempel in ihren eigenen Häusern errichten, um sich selbst zu verehren.
Die Sonne als Symbol für Status, Macht und Selbstverherrlichung des Ichs und der Organisation hat die Hure Natürlich beibehalten. Sie nennt sich das Allerheiligste und Hostie die in der Monstranz (Sonnengefäss) zu Schau getragen wird um sie anzubeten. Letztlich steht die Sonnenverehrung aber auch für Luziferverehrung wie wir später klar sehen werden.
Die Halterung der Monstranz erinnert stark an die Baalshörner
Die Hostie ist rund und weisst Sonnenstrahlen auf
"Assyrisches Relief mit Rundbroten als dargebrachte Opfergabe an den Sonnengott"
Das echte Abendmahl, die Gedenkfeier and das Kreuzopfer Jesu wurde mit Brot gefeiert
„Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm,
und als er gedankt hatte, brach er es und sprach: »Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!«
Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, und sprach: »Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!«
Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
(1. Korinther 11,23-26)
Die Hostie steht für nichts anderes als für eine Minisonne.
Sol Invictus Darstellungen
Helios
Ursprung: Helios ist der griechische Sonnengott, der täglich die Sonne mit einem Wagen über den Himmel zog.
Funktion: Helios personifiziert die Sonne und wird als Gott des Lichts verehrt, der jeden Tag den Sonnenlauf über den Himmel bestimmt.
Helios Darstellungen:
Apollo
Ursprung: Apollo ist ein griechischer Gott, der eine Vielzahl von Funktionen erfüllt, darunter Licht, Musik, Poesie, Prophezeiung und Heilung.
Funktion: Während Apollo ursprünglich ein Gott des Lichts war, wurde er in späteren Traditionen zunehmend mit der Sonne in Verbindung gebracht, was zu seiner Verschmelzung mit Helios führte.
Verschmelzung: In der hellenistischen und römischen Zeit wurde Apollo oft mit Helios identifiziert, besonders als Gott der Sonne und des Lichts. In der römischen Religion behielt Apollo seinen Namen und wurde eine der zentralen Gottheiten, die auch in verschiedenen Aspekten als Sonnengott verehrt wurden.
Die Verbindung zu Luzifer
Die Verbindung von Sonnengott zu Lucifer dem Lichtbringer ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Glauben doch viele Satanisten, das Satan, der gefallene Engel Luzifer, der Menschheit das wahre Licht der Erkenntnis brachte. Intellektuelle Erleuchtung sozusagen. Hier sei auch eine Verbindung zu Prometheus angezeigt:
Prometheus war ein kluger und listiger Titan, der den Menschen wohlwollend gegenüberstand. Laut der Legende stahl er das Feuer von den Göttern auf dem Olymp, weil er den Menschen das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln wollte, die sie für ihre Entwicklung benötigten. Das Feuer stand symbolisch für Licht, Wissen, Zivilisation und Technologie. Durch diesen Akt gab Prometheus den Menschen nicht nur die Fähigkeit, zu kochen und zu heizen, sondern auch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und die Natur zu beherrschen.
Zur Sonnenverehrung allgemein
Sonnenverehrung ist eine der ältesten und verbreitetsten Formen des Götzendienstes in der Menschheitsgeschichte. In vielen alten Kulturen wurde die Sonne als Gott oder als Symbol göttlicher Macht verehrt, da sie als Quelle des Lichts, der Wärme und des Lebens galt. Der Sonnenkult war in verschiedenen Zivilisationen tief verwurzelt, darunter in Ägypten, Mesopotamien, Südamerika und auch bei einigen frühen europäischen Völkern.
Hier einige Beispiele für Sonnenverehrung:
Ägypten: Der Sonnengott Ra war einer der wichtigsten Götter. Er wurde als Schöpfergott und Herrscher über Himmel und Erde betrachtet, und die Pharaonen galten oft als seine Nachkommen.
Mesopotamien: Der Gott Schamasch wurde als Sonnengott verehrt, der für Gerechtigkeit und Ordnung sorgte.
Inkas: In Südamerika verehrten die Inkas Inti, den Sonnengott, der als Vater der Inka-Könige galt. Der Tempel der Sonne in Cusco war eines der bedeutendsten Heiligtümer des Inkareiches.
Germanen und Kelten: Verschiedene Stämme in Nordeuropa verehrten die Sonne ebenfalls, oft in Verbindung mit dem Jahreszyklus und der Landwirtschaft.
Die Bibel berichtet über den Götzendienst an der Sonne als grossen Greuel im Buch Hesekiel.
Hesekiel 8 – Die Vision des Götzendienstes im Tempel
In diesem Kapitel wird Hesekiel in einer Vision in den Tempel nach Jerusalem gebracht, wo er verschiedene Formen von Götzendienst sieht:
„Und er sprach zu mir: Menschensohn, erhebe doch deine Augen nach Norden! Da erhob ich meine Augen nach Norden, und siehe, da war ein Altarbild, der Götze des Eifers, im Eingang des Tores. Und er sprach zu mir: Menschensohn, siehst du, was sie tun? Große Gräuel verübt das Haus Israel hier, damit ich mich von meinem Heiligtum entferne! Aber du wirst noch größere Gräuel sehen.
Hesekiel 8,5-6:
„Und er sprach zu mir: Geh hinein und sieh die bösen Gräuel, die sie hier verüben! Da ging ich hinein und sah, und siehe, da waren allerlei Bilder von Gewürm und Ungeziefer und allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet.“ Hesekiel 8,9-10:
„Und er brachte mich an den Eingang des Tores am Haus des Herrn, das gegen Norden liegt, und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz beweinten.“
Hesekiel 8,14:
„Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn, und siehe, am Eingang des Tempels des Herrn, zwischen der Vorhalle und dem Altar, waren etwa fünfundzwanzig Männer, die sich mit dem Rücken zum Tempel des Herrn und mit dem Gesicht nach Osten wandten und die Sonne gegen Osten anbeteten.“
Hesekiel 8,16:
Dies ist der Grund warum faktisch alle Kirchen gegen Osten ausgerichtet sind
Symbolik der Auferstehung: Der Osten wird oft mit dem Sonnenaufgang und damit symbolisch mit der Auferstehung Jesu Christi assoziiert. Im Glauben wird Christus als das „Licht der Welt“ bezeichnet, und der Sonnenaufgang im Osten steht symbolisch für sein Wiederkommen und das ewige Leben.
Alte christliche Tradition: Schon früh in der Kirchengeschichte wurde die Ostung eingeführt, und viele frühchristliche Kirchen wurden nach Osten gebaut. Das bedeutete, dass der Altar an der Ostseite der Kirche lag, und die Gläubigen während des Gottesdienstes in diese Richtung beteten.
Biblische Bezüge: In der Bibel gibt es Stellen, die den Osten mit der Gegenwart Gottes in Verbindung bringen. Zum Beispiel war das Heiligtum im Jerusalemer Tempel nach Osten gerichtet.
Inoffizieller Grund für die Ostausrichtung
Sonnenanbetung / Luciferanbetung
Die Freiheitsstatue
Die Freiheitsstatue steht in direkter Verbindung mit Lucifer. Mit ihrer Fackel und der Darstellung von Erleuchtung symbolisiert sie Lucifer, der in esoterischen und biblischen Interpretationen als „Lichtbringer“ gilt. Der ursprüngliche Name der Statue, „Liberty Enlightening the World“ (Freiheit erleuchtet die Welt), sowie die Fackel, die sie trägt, weisen auf Lucifer, den Lichtträger, hin. Darüber hinaus zeigt sie eine markante Ähnlichkeit zu antiken Sonnengöttern und klassischen Darstellungen von Lucifer. Diese Verbindung wird besonders deutlich, wenn man die Luzifer-Statue „Le Génie du Mal“ betrachtet, die ebenfalls eine Fußkette und einen Leuchtstab als Zeichen falscher Erleuchtung trägt, sowie das Gemälde „Satan beschwört seine Legionen“.
Luzifer trägt ein Kette am Fuss und trägt die Fackel oder Leuchtstab der Erleuchtung
Auch die Freiheitsstatue trägt eine Kette am Fuss und trägt den Stab der Erleuchtung. Und natürlich ist sie eine Transe und trägt den Strahlenkranz des Sonnengottes.
Lucifer in der lateinischen, katholischen Bibel
Die Vulgata ist die lateinische Übersetzung der Bibel, die von Hieronymus im späten 4. Jahrhundert nach Christus angefertigt wurde. Sie ist die offizielle Bibel der römisch-katholischen Kirche. Diese Version wurde von den Erstellern der englischen King James Bibel, aufs schärfste kritisiert, wegen ihrer Ungenauigkeit.
In der Vulgata wird der Begriff „Lucifer“ im Buch Jesaja 14,12 verwendet, um den „Glanzstern“ oder „Morgenstern“ zu beschreiben:
Jesaja 14,12 (Vulgata): „Quomodo cecidisti de caelo, Lucifer, qui mane oriebaris? Corruisti in terram, qui vulnerabas gentes!“
Übersetzt: „Wie bist du vom Himmel gefallen, Lucifer, der du am Morgen aufgingst! Du bist zur Erde niedergeworfen, der du die Völker schwächtest!“
Dazu ergänzend die Schlachterversion, das vollständige Wort Gottes in Deutsch:
Jesaja 14,12 (Schlachter 2000): „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältigter der Nationen!“
Lucifer in der katholischen Osternacht-Liturgie
Vielen ist schon aufgefallen, dass das Wort Lucifer für Jesus in der katholischen Osterliturgie verwendet wird. Im Gesamtkontext des Kapitels, möchte ich diesen ungewöhnlichen Titel welcher eigentlich nur Satan vorbehalten ist, erwähnen.
Jesaja 14,12 (Lucifer im hebräischen Original)
Hebräischer Begriff: הֵילֵל (Helel)
Bedeutung: „Leuchtender“, „Glanzstern“ oder „Morgenstern“ (bezieht sich auf den Planeten Venus).
Lateinische Vulgata: Lucifer
Bedeutung: „Lichtträger“, „Morgenstern“. In der Vulgata-Übersetzung von Jesaja 14,12 wurde „Helel“ mit „Lucifer“ übersetzt, was später zur Bezeichnung für den gefallenen Engel Satan wurde.
Jesus als Morgenstern im Neuen Testament
Griechischer Begriff: φωσφόρος (Phosphoros) 2. Petrus 1,19
Bedeutung: „Lichtträger“, „Morgenstern“.
Bezug: Der „Phosphoros“ ist eine Metapher für das Kommen Christi, der in den Herzen der Gläubigen als Licht aufgehen soll.
Lateinische Vulgata: Lucifer
Bedeutung: Auch hier wird das griechische „Phosphoros“ in der Vulgata mit „Lucifer“ übersetzt.
Offenbarung 22,16
Griechischer Begriff (astēr) ὁ ἀστὴρ ὁ λαμπρὸς ὁ πρωϊνός (ho astēr ho lampros ho prōinos)
Bedeutung: „Der glänzende Morgenstern“.
Bezug: Jesus beschreibt sich selbst als der „Morgenstern“, der das endgültige Licht und die Erlösung bringt.
Lateinische Vulgata: Stella splendida et matutina
Bedeutung: „Der glänzende und morgendliche Stern“. Die Vulgata verwendet hier einen abweichenden Begriff für den „Morgenstern“, um auf Jesus als Licht der Welt hinzuweisen.
Jesus im Osterlied („Exsultet“) als Morgenstern
Lateinisches Exsultet (aus der katholischen Osternacht-Liturgie):
„Flammas eius lucifer matutinus inveniat: ille, inquam, lucifer, qui nescit occasum: Christus filius tuus...“
Bedeutung: „Lass ihn finden, der Morgenstern, jener wahre Lucifer, der niemals untergeht: Christus, dein Sohn...“
Hier wird Christus metaphorisch als Lucifer bezeichnet, im ursprünglichen Sinne des „Lichtträgers“ oder „Morgensterns“, der niemals untergeht.
Zusammenfassung der Begriffe:
Helel (Hebräisch): „Glanzstern“ oder „Leuchtender“.
In Jesaja 14,12 bezieht sich auf den gefallenen Engel (später gedeutet als Satan).
Lucifer (Latein, Vulgata): „Lichtträger“, „Morgenstern“.
Ursprünglich in Jesaja 14 als Übersetzung von „Helel“, aber später auch als Bezeichnung für Jesus im positiven Sinne im Neuen Testament und in der katholischen Liturgie verwendet.
Phosphoros (Griechisch): „Lichtträger“, „Morgenstern“.
In 2. Petrus 1,19 bezieht sich auf das Kommen Christi als Lichtbringer.
Astēr (Griechisch): „Stern“, speziell „Morgenstern“.
In Offenbarung 22,16 bezieht sich Jesus auf sich selbst als der „glänzende Morgenstern“.
Stella (Latein):
Stella, wäre der beste, lateinische Begriff für das grichische Originalwort Aster(Jesus) und wird auch in der lateinischen vulgata in Offenbarung 22:16 so verwendet
Lucifer im Exsultet (Lateinisches Osterlob):
Hier wird der Begriff Lucifer plötzlich für Jesus, den „wahre Morgenstern“ verwendet, der das Licht des ewigen Lebens bringt.
Und so singt die Hure an Ostern fröhlich über Lucifer, das wahre Licht, dass das ewige Leben bringt...
Lucifers Sonnenverbindung im modernen Satanismus
In verschiedenen satanischen Lehren, insbesondere solchen, die von Aleister Crowley beeinflusst sind, gibt es Verbindungen zwischen Luzifer und der Sonne. Diese symbolische Verbindung zwischen dem „Lichtträger“ Luzifer und der Sonne als Quelle des Lichts wird in mehreren okkulten und esoterischen Traditionen thematisiert.
Luciferianismus
Im modernen Luciferianismus wird Luzifer oft als ein Symbol des Lichts, der Erleuchtung und des Wissens betrachtet. Anhänger dieser Lehren sehen Luzifer nicht als eine böse Figur, sondern als einen Befreier und Wissensbringer, der das Licht der Wahrheit in die Dunkelheit der Ignoranz bringt. Die Sonne steht in dieser Interpretation für das Licht der Erkenntnis und der Vernunft, die durch Luzifer verkörpert wird. Luzifer wird als solare Gottheit angesehen, die Erleuchtung und Erweckung bringt, ähnlich wie die Sonne, die das Leben auf der Erde erhält.
Satanische Symbolik
In einigen Richtungen des Satanismus, wie sie von The Church of Satan und The Temple of Set propagiert werden, wird Luzifer oft als eine Figur der Erleuchtung und Selbstbefreiung dargestellt. Anton LaVey, der Gründer der Church of Satan, setzte sich jedoch weniger mit der Sonne und mehr mit Luzifer als Symbol der Rebellion gegen religiöse Dogmen auseinander. Dennoch gibt es unter einigen modernen Satanisten eine symbolische Verknüpfung von Luzifer mit der Sonne als Quelle des individuellen Wachstums und der Macht.
Crowley und Thelema
Aleister Crowleys Thelema, eine einflussreiche esoterische Lehre, betont die Rolle der Sonne in Verbindung mit Licht und Erleuchtung. Obwohl Crowleys Thelema nicht direkt als satanisch angesehen wird, inspirierte er viele moderne okkulte Bewegungen, die Luzifer als „Lichtträger“ verehren. Die Sonnensymbolik in Crowleys Werk zeigt sich in Texten wie Liber Resh vel Helios, wo die Verehrung der Sonne als Symbol des höheren Bewusstseins und der göttlichen Kraft beschrieben wird. Luzifer ist in diesem Kontext ein Symbol des wahren Lichts und des Erwachens.
Zusammengefasst
Zusammengefasst wird in verschiedenen luciferianischen und satanischen Traditionen Luzifer oft mit der Sonne verbunden, als Symbol für Erleuchtung, Wissen und spirituelle Befreiung. Die Sonne repräsentiert in diesen Lehren die Macht des Lichts, das die Dunkelheit verdrängt, eine Parallele zu Luzifers Rolle als „Lichtbringer“.
Ein Tabernakel für die Sonne
Die Hure hat ein äußerst perfides System zur Kontrolle der katholischen Gemeinschaft eingeführt. Sie folgt weiterhin den alten Gesetzen, nach denen Gott Priester für den Dienst im Tabernakel eingesetzt hat. Nur diese sind würdig mit Gott zu kommunizieren und den Glauben zu lehren. Hier sei schon angemerkt: Das widerspricht der biblischen Lehre.
Das Tabernakel war ein tragbarer Tempel, der während der Wanderung der Israeliten durch die Wüste verwendet wurde und als Ort für den Gottesdienst diente. Die Bundeslade, die sich im Inneren des Tabernakels befand, war die reale Gegenwart Gottes und enthielt die Tafeln mit den Zehn Geboten. Der Priesterdienst war besonders, weil die Priester als Vermittler zwischen Gott und den Menschen agierten, Opfer darbrachten und religiöse Rituale vollzogen, um die Heiligkeit des Gottesdienstes zu wahren.
Im Neuen Testament wird jedoch ein anderes Bild präsentiert: Die Christen als Tempel, Heilige und Priester. Dies verdeutlicht, dass keine Priester oder Kirche erforderlich sind, um in rechter Beziehung zu Gott zu stehen.
Christen als Tempel:
Christen werden als Tempel Gottes beschrieben, was bedeutet, dass sie die Wohnung des Heiligen Geistes sind. Dies wird in folgenden Versen deutlich:
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“
(1. Korinther 3:16)
„Was hat der Tempel Gottes mit Götzen zu schaffen? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ‚Ich will unter ihnen wohnen und gehen, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.‘“
(2. Korinther 6:16)
„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr euch nicht selbst gehört?“
(1. Korinther 6:19)
Christen als Heilige:
Christen sind als heiliges Volk bezeichnet, was ihre besondere Stellung und Berufung als von Gott auserwählt und geliebt beschreibt:
„Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen in Ephesus und die Gläubigen in Christus Jesus.“
(Epheser 1:1)
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Eigentum Gottes, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.“
(1. Petrus 2:9)
„So zieht nun an, als die Auserwählten Gottes, heilig und geliebt, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.“
(Kolosser 3:12)
Christen als Priester:
Die Rolle der Christen als Priester betont ihre Aufgabe, geistliche Opfer darzubringen und als Vermittler zwischen Gott und den Menschen zu wirken, also das Evangelium zu verbreiten und zu lehren:
„Lasst euch auch selbst wie lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen, zu einem heiligen Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.“
(1. Petrus 2:5)
„Und er hat uns zu einem Königreich und zu Priestern gemacht für seinen Gott und Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (Offenbarung 1:6)
„Und du hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden auf Erden herrschen.“
(Offenbarung 5:10)
Wie wir ganz klar sehen, braucht es keine Priester mehr, nicht einmal mehr eine Kirche um in rechter Beziehung zu Gott zu stehen. Natürlich macht ein Haus Gottes weiterhin Sinn für eine christliche Gemeinschaft um einen würdigen Ort zu haben um Gott anzubeten und zu ehren.
Wie wir aber gesehen haben, geht es beim Allerheiligsten nicht um Gott sondern um die Sonne und letztendlich Lucifer:
Katholische Begrifflichkeiten rund um die Hostie kurz erklärt
Tabernakel:
• Ort der Aufbewahrung: Der Tabernakel ist ein sicherer und heiliger Schrein in der Kirche, in dem die konsekrierten Hostien aufbewahrt werden. Er befindet sich oft auf oder in der Nähe des Altars.
• Funktion: Der Tabernakel dient dazu, die Eucharistie nach der Feier der Messe sicher aufzubewahren, damit die Gläubigen auch außerhalb der Messe die Möglichkeit haben, die Eucharistie zu empfangen und anzubeten.
Monstranz (Sonnengefäss):
• Verwendung: Die Monstranz wird verwendet, um die Hostie während der eucharistischen Anbetung auszustellen. Sie ermöglicht es den Gläubigen, die Hostie sichtbar zu machen, damit sie vor ihr beten und sie verehren können.
• Ort der Aufbewahrung: Die Monstranz wird nicht im Tabernakel aufbewahrt. Sie wird normalerweise nach der Anbetung wieder aus dem Altarbereich entfernt und sicher verstaut, oft in einem speziellen Schrank oder einer Ablage, die für liturgisches Gerät bestimmt ist.
Zusammengefasst:
Während der Anbetung: Die Hostie wird in der Monstranz ausgestellt und für die eucharistische Anbetung verwendet.
Nach der Anbetung: Die Monstranz wird entfernt, und die Hostie wird wieder in den Tabernakel gelegt. Die Monstranz wird anschließend nicht im Tabernakel aufbewahrt, sondern an einem anderen Ort gelagert, bis sie wieder benötigt wird.
666 Zahlensymbolik auf der Jesuiten-Monstranz
32 Strahlen plus Zentrum 33 (die Sonne/Satan) und 34/35/36 symbolisch für die 3 Nägel welche für Jesus bei der Kreuzigung gebraucht wurden => 666
Das IHS sehe ich als reine Ablenkung. Wenn ich diese Monstranz deuten müsste, dann in die Richtung, dass Luzifer/Sonne, Christus getötet hat.
Jesus wurde mit 33 Jahren gekreuzigt. 33 ist der Höchste Freimaurergrad. Der 33. Grad wird als der „Souveräne Großinspektor“ bezeichnet und ist der höchste Grad im Schottischen Ritus.
In kabbalistischen und numerologischen Traditionen wird die Zahl 33 oft mit dem Erreichen eines höheren Bewusstseins oder einer Verbindung zur göttlichen Quelle in Verbindung gebracht. Sie kann als Zahl der Meisterschaft angesehen werden, die tieferes Wissen und Verständnis repräsentiert.
Freimaurersymbolik wird in diesem Kapitel nochmals aufkommen. Wobei das nur ein Nebenschauplatz ist. Ich denke als Christ muss man sich lösen von der Idee, dass es verschiedene böse Interessengruppen gibt die gegeneindander arbeiten.
Genauso wie jeder Christ ein Teil des Körpers Christi ist, so ist jede böse Organisation ein Teil von Satan. Jesus selbst lehrte uns, dass das Reich des Bösen nicht getrennt ist, noch gegeneinander arbeitet. Auch wenn es oberflächlich so scheinen mag:
„Als aber die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Diesen treibt er nicht aus, denn er hat Beelzebub, den Obersten der Teufel. Jesus kannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jedes Reich, das mit sich selbst in Streit gerät, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst in Streit gerät, wird nicht bestehen. Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.“
(Matthäus 12,24-27)
Die 33 ist sicher ein äusserst negative Zahl und wenn man sich achtet oder mal ein wenig googelt, dann wird man diese Zahl auffällig oft mit negativen Events in Verbindung sehen.
Verschwörungstheoretiker behaupten oft, dass es weitreichende Verbindungen zwischen verschiedenen Organisationen wie Kirchen, der Mafia, Regierungen und geheimen Clubs gebe. Dies ist sicherlich nicht abwegig. Diese Verbindungen lassen sich in der Regel jedoch nicht verifizieren.
Für den wahren Christen ist solch eine komplexe Verifizierung unnötig, denn die zentrale Verbindung, die zählt, ist Satan selbst:
„Und der Teufel sprach zu ihm: ‚Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will.‘“
(Lukas 4:6)
Die echten und die falschen Heiligen
Die Heiligenverehrung ist weiteres Meisterstück der Hure. Hat sie doch drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
- Die eigentlich wichtige Bedeutung des Wortes heilig, für gläubige Christen hat sie verzerrt
- Ein weiterer Götzendienst konnte etabliert werden.
- Heilig zu sein bedeutete auf einmal Status und Macht, der natürlich nur von der Hure verliehen werden konnte.
Was bedeutet eigentlich heilig oder ein heiliger sein?
Wenn man Menschen fragt, was "heilig" bedeutet, antworten viele, dass es sich um einen besonders guten Menschen handelt, der viele gute Werke vollbracht hat und ein gottesfürchtiger Vertreter der katholischen Kirche war. Ein Mensch, der von der katholischen Kirche heiliggesprochen wurde.
Bedeutet das, dass heilige Menschen Gott gleichgestellt sind? Denn auch Gott ist ja heilig.
Das Wort "heilig" bedeutet im eigentlichen Sinn jedoch "eigen","abgesondert" und geläutert. Gott ist kein Mensch. Er ist ein Geistwesen mit einzigartigen Wesensmerkmalen. Kein Mensch kann sich mit Gott vergleichen.
Gottes Wort in der Bibel fordert aber von den Gläubigen, dass sie heilig sein sollen – und zugleich sind sie durch ihre Zugehörigkeit zu ihm bereits geheiligt:
„Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig!“
(3. Mose 19:2)
„Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der Herr, euer Gott.“
(3. Mose 20:7)
„Ihr sollt mir heilig sein, denn ich, der Herr, bin heilig und habe euch von den Völkern abgesondert, damit ihr mir gehört.“
(3. Mose 20:26)
„Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, so sollt auch ihr in allem Wandel heilig sein; denn es steht geschrieben: 'Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.'“
(1. Petrus 1:15-16)
„Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen in Ephesus und die Gläubigen in Christus Jesus.“
(Epheser 1,1)
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Eigentum Gottes, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.“
(1. Petrus 2,9)
„So zieht nun an, als die Auserwählten Gottes, heilig und geliebt, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld.“
(Kolosser 3,12)
Heilig zu sein bedeutet im Wesentlichen, in Gottes Team zu spielen. Durch die aufrichtige Annahme von Jesus Christus, dem Sohn Gottes und Erlöser am Kreuz, erhält der neue Christ den Heiligen Geist. Damit wird das neue Gesetz ins Herz geschrieben, wie es den ursprünglichen Juden im Alten Testament prophezeit wurde:
„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da will ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen,
nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, welchen meinen Bund sie gebrochen haben, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht der Herr;
sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen und es auf ihr Herz schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“
(Jeremia 31:31-33)
Echte Heilige
Natürlich verlangt Gott von seinen Heiligen, dass sie einen heiligen Lebenswandel führen.
Tatsächlich ist aber jeder wahre Christ heilig, weil er Jesus angenommen hat.
Er wurde von Gott von dieser Welt getrennt und wird vom Heiligen Geist, dem neuen Gesetz im Herzen, geleitet.
Für die Hure und die frühen Christen, die möglicherweise nicht besser informiert waren, da die Hure die heiligen Schriften zurückhielt und die Gottesdienste auf Lateinisch abhielt, bedeutete Heiligkeit etwas anderes. Nämlich eine Person, die verehrt werden musste.
In den ersten Jahrhunderten der Kirche wurden viele Christen, die als Märtyrer für ihren Glauben gestorben waren, von den lokalen Gemeinschaften als Heilige verehrt. Die Anerkennung der Heiligkeit erfolgte oft durch das Zeugnis der lokalen Gläubigen, ohne die formalen Prozesse, die wir heute kennen. Diese Märtyrer wurden besonders geehrt, weil sie ihr Leben für Christus geopfert hatten.
Nach der Zeit der Verfolgungen wurden auch andere Gruppen von Heiligen, wie Mönche, Nonnen, Bischöfe und Laien, die wegen ihres vorbildlichen christlichen Lebens und ihrer Tugenden als Heilige angesehen wurden, anerkannt. Die Heiligsprechungen erfolgten oft durch die Zustimmung des örtlichen Bischofs oder der Gemeinde.
Zentralisierung durch den Papst:
Mit der Zeit entstand jedoch die Notwendigkeit, den Heiligsprechungsprozess besser zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass er korrekt und einheitlich durchgeführt wurde. Ab dem 12. Jahrhundert wurde es zur Regel, dass nur der Papst das endgültige Urteil über eine Heiligsprechung fällen konnte.
Ein entscheidender Moment kam im Jahr 1234, als Papst Gregor IX. ein Dekret erließ, das festlegte, dass die Heiligsprechung eines Menschen ausschließlich dem Papst vorbehalten war. Von diesem Zeitpunkt an war es notwendig, dass jede Heiligsprechung durch den Vatikan offiziell anerkannt wurde. Damit wurde der Prozess stark zentralisiert, und es entwickelte sich das formelle Verfahren zur Prüfung der Heiligkeit einer Person, einschließlich der Notwendigkeit von Beweisen für Wunder, die auf die Fürsprache des Heiligen zurückzuführen waren.
Was für eine Farce...
Die Heiligenliste ist lang
Schätzungen zufolge gibt es mehrere tausend Heilige, die offiziell von der katholischen Kirche anerkannt sind. Die genaue Zahl variiert je nach Quelle, aber sie liegt im Bereich von etwa 10.000 bis 15.000.
Zu all diesen verstorbenen Menschen darf ebenfalls gebetet werden. Da soll mal einer sagen die Hindus übertreiben es mit ihren tausenden von Göttern.
Schutzheilige
Die katholische Kirche betrachtet Schutzheilige als mächtige Fürsprecher, die den Gläubigen helfen können, indem sie ihre Anliegen und Bitten vor Gott bringen. Schutzheilige verwalten Sachen oder Gebiete. Sie werden normalerweise direkt angebetet damit sie den Gläubigen helfen.
Die gängisten Schutzheiligen – Eine Liste
Heiliger Christophorus
Zuständigkeit: Schutzpatron der Reisenden und Autofahrer.
Besonderheit: Oft in der Ikonographie mit einem Kind auf seinen Schultern dargestellt, das Jesus darstellt.
Heiliger Antonius von Padua
Zuständigkeit: Schutzpatron der verlorenen Gegenstände.
Besonderheit: Bekannt für seine Predigten und seine Fähigkeit, Menschen in ihrem Glauben zu stärken.
Heiliger Franziskus von Assisi
Zuständigkeit: Schutzpatron der Tiere und der Umwelt.
Besonderheit: Gründer des Franziskanerordens, bekannt für seine Liebe zur Schöpfung und sein Leben in Armut.
Heilige Therese von Lisieux
Zuständigkeit: Schutzpatronin der Missionare und der Sterbenden.
Besonderheit: Bekannt als „die kleine Blume“; ihre einfache und tiefgehende Spiritualität inspiriert viele. Ihre Fürsprache wird besonders für die Sterbenden gesucht, da sie als eine Quelle des Trostes und der Hoffnung angesehen wird.
Heiliger Josef
Zuständigkeit: Schutzpatron der Familien, der Arbeiter und der Kirche.
Besonderheit: Ehemann der Jungfrau Maria und Pflegevater von Jesus Christus.
Heiliger Benedikt von Nursia
Zuständigkeit: Schutzpatron Europas und des Benediktinerordens.
Besonderheit: Gründer des Benediktinerordens, dessen Regel das monastische Leben beeinflusst hat.
Heilige Barbara
Zuständigkeit: Schutzpatronin der Bergleute, der Artilleristen und der Feuerwehrleute.
Besonderheit: Bekannt für ihre Standhaftigkeit im Glauben und ihr Märtyrertum.
Heiliger Georg
Zuständigkeit: Schutzpatron von England und verschiedenen Städten.
Besonderheit: Berühmt für die Legende, in der er einen Drachen besiegt, was ihn zum Symbol des Kampfes gegen das Böse macht.
Heilige Maria Magdalena
Zuständigkeit: Schutzpatronin der Frauen, besonders der Bußfertigen.
Besonderheit: Bekannt als erste Zeugin der Auferstehung Jesu Christi.
Heiliger Nikolaus von Myra
Zuständigkeit: Schutzpatron der Kinder, der Seeleute und der Kaufleute.
Besonderheit: Sein Leben und seine Taten sind die Grundlage für die Figur des Santa Claus.
Heiliger Augustinus von Hippo
Zuständigkeit: Schutzpatron der Theologen und Philosophen.
Besonderheit: Ein bedeutender Kirchenvater und Denker, dessen Schriften die christliche Theologie stark geprägt haben.
Heilige Cäcilia
Zuständigkeit: Schutzpatronin der Musiker und der Musik.
Besonderheit: Oft mit Musikinstrumenten dargestellt, ihr Fest wird als Tag der Musik gefeiert.
Heiliger Valentin
Zuständigkeit: Schutzpatron der Liebenden und Verliebten.
Besonderheit: Bekannt durch den Valentinstag (14. Februar), wird er als Symbol der Liebe und Zuneigung verehrt.
Heiliger Michael der Erzengel
Zuständigkeit: Schutzpatron der Sterbenden und der Seelen.
Besonderheit: Führer der himmlischen Heerscharen, der um Schutz und Begleitung beim Sterben gebeten wird.
Heilige Rita von Cascia
Zuständigkeit: Schutzpatronin der schwierigen Ehen und der Verzweifelten.
Besonderheit: Bekannt für ihre Geduld und ihr Mitgefühl in schwierigen Zeiten.
Heiliger Hubertus von Lüttich
Zuständigkeit: Schutzpatron der Jäger.
Besonderheit: Bekannt für seine Vision eines Hirsches mit einem leuchtenden Kreuz, die zu seiner Bekehrung führte. Er wird um Schutz und Führung bei der Jagd und im Umgang mit der Natur gebeten.
Heilige Maria
Zuständigkeit: Schutzpatronin der gesamten Menschheit, Mutter der Kirche, Beschützerin der Gläubigen.
Besonderheit: Die Jungfrau Maria wird in vielen verschiedenen Aspekten verehrt, darunter auch als Schutzpatronin von vielen Ländern und Städten. Ihre Rolle als Mutter Jesu und ihre Fürsprache für die Gläubigen sind zentral in der katholischen Spiritualität.
Johannes der Täufer
Zuständigkeit: Schutzpatron der Toten und der Sterbenden in einigen Traditionen.
Besonderheit: Als derjenige, der den Weg für Jesus bereitete und ihn taufte, wird Johannes der Täufer auch um seine Fürsprache und Begleitung in den letzten Stunden des Lebens gebeten.
Heilige, besonders Schutzheilige, sind nichts anderes als die alte Götterverehrung in Verkleidung
Anstatt die heidnischen Götter anzubeten, die alle für spezifische Fachgebiete zuständig waren, fingen die Menschen an Schutzheilige anzubeten. Hier eine mögliche Vergleichsliste von Schutzheiligen und ihren Pendants im römischen Götterpantheon
Heiliger Christophorus
• Römischer Schutzgott: Mercurius (Merkur)
• Ähnlichkeit: Mercurius ist der Gott der Reisenden und Händler. Er wird oft mit einem Stab und Flügeln dargestellt, was ihn zu einer passenden Entsprechung für Christophorus macht, den Schutzpatron der Reisenden.
Heiliger Antonius von Padua
• Römischer Schutzgott: Janus
• Ähnlichkeit: Janus ist der Gott der Übergänge und Veränderungen, einschließlich der Suche nach verlorenen Dingen. Dies passt zu Antonius' Rolle als Schutzpatron der verlorenen Gegenstände.
Heiliger Franziskus von Assisi
• Römischer Schutzgott: Faunus
• Ähnlichkeit: Faunus ist der Gott der Natur und der Tiere, was Franziskus' Rolle als Schutzpatron der Tiere und der Umwelt widerspiegelt.
Heilige Therese von Lisieux
• Römischer Schutzgott: Ceres
• Ähnlichkeit: Ceres ist die Göttin der Ernte und des Lebens. Therese wird als Schutzpatronin der Missionare und der Sterbenden verehrt, und ihre einfache Spiritualität erinnert an die Fürsorge von Ceres für das Leben.
Heiliger Josef
• Römischer Schutzgott: Vesta
• Ähnlichkeit: Vesta ist die Göttin des Hauses und des Familienlebens, ähnlich wie Josef als Schutzpatron der Familien und der Arbeiter gilt.
Heiliger Benedikt von Nursia
• Römischer Schutzgott: Apollo
• Ähnlichkeit: Apollo ist ein Gott der Weisheit und des Wissens. Benedikt als Gründer des Benediktinerordens und seiner Regel steht für spirituelle Weisheit und Disziplin.
Heilige Barbara
• Römischer Schutzgott: Bellona
• Ähnlichkeit: Bellona ist die Göttin des Krieges, und ihre Schutzfunktion könnte analog zu Barbaras Rolle als Schutzpatronin der Artilleristen und Bergleute betrachtet werden.
Heiliger Georg
• Römischer Schutzgott: Mars
• Ähnlichkeit: Mars ist der Gott des Krieges und des Kampfes. Georg, bekannt für das Besiegen des Drachen, passt gut zu Mars' Kriegernatur.
Heilige Maria Magdalena
• Römischer Schutzgott: Proserpina (Persephone)
• Ähnlichkeit: Proserpina, wie Maria Magdalena, hat eine Verbindung zu Buße und Erneuerung. Beide Figuren symbolisieren eine tiefgehende spirituelle Transformation.
Heiliger Nikolaus von Myra
• Römischer Schutzgott: Mercurius (Merkur)
• Ähnlichkeit: Merkur ist der Gott des Handels und der Reisenden, was zu Nikolaus' Rolle als Schutzpatron der Kaufleute und Seeleute passt.
Heiliger Augustinus von Hippo
• Römischer Schutzgott: Minerva
• Ähnlichkeit: Minerva ist die Göttin der Weisheit und der Philosophie, ähnlich wie Augustinus als bedeutender Theologe und Philosoph angesehen wird.
Heilige Cäcilia
• Römischer Schutzgott: Apollo
• Ähnlichkeit: Apollo ist der Gott der Musik und der Poesie. Cäcilia als Schutzpatronin der Musiker steht in ähnlichem Zusammenhang mit Apollo.
Heiliger Valentin
• Römischer Schutzgott: Cupidus (Amor)
• Ähnlichkeit: Cupid, der Gott der Liebe, entspricht Valentins Schutzfunktion für Liebende.
Heiliger Michael der Erzengel
• Römischer Schutzgott: Janus
• Ähnlichkeit: Janus als Gott der Übergänge und Wächter der Schwellen kann metaphorisch mit Michaels Rolle als Schutzpatron der Seelen und der letzten Reise verglichen werden.
Heilige Rita von Cascia
• Römischer Schutzgott: Juno
• Ähnlichkeit: Juno ist die Göttin der Ehe und des Ehelebens, was zu Ritas Schutzpatronin der schwierigen Ehen passt.
Heiliger Hubertus von Lüttich
• Römischer Schutzgott: Faunus
• Ähnlichkeit: Faunus als Gott der Natur und der Wildtiere ist vergleichbar mit Hubertus' Schutzfunktion für die Jäger.
Heilige Maria
• Römischer Schutzgott: Venus
• Ähnlichkeit: Venus, als Göttin der Liebe und Schönheit, kann symbolisch mit Maria verglichen werden, die als Mutter der Kirche und Schutzpatronin der Gläubigen verehrt wird.
Johannes der Täufer
• Römischer Schutzgott: Janus
• Ähnlichkeit: Janus, als Gott der Übergänge und des Anfangs, kann symbolisch mit Johannes der Täufer verglichen werden, der den Weg für Jesus bereitete und die Bedeutung von Übergängen und Neubeginn verkörpert.
Hier sei noch erwähnt, dass natürlich auch Erzengel um Hilfe gebeten werden dürfen, wenn es nach der Meinung der Hure geht.
„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,“
(1. Timotheus 2:5)
Die «Heiligen» im Himmel
Um das Narrativ der Heiligenanbetung noch weiter zu pushen, stellte die Hure eine weitere Doktrin auf, die auf Basis der Bibel nicht haltbar ist: Die «katholischen Heiligen» nehmen Gebete der Menschen entgegen und leisten vor Gott Fürsprache auf Basis der Gebete.
24 Älteste
«Und sogleich war ich im Geist, und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.
Und der, der auf dem Thron saß, war anzusehen wie ein Jaspisstein und ein Sardisstein; und ein Regenbogen war um den Thron her, der wie ein Smaragd aussah.
Und um den Thron her waren vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen sah ich vierundzwanzig Älteste sitzen, bekleidet mit weißen Kleidern und auf ihren Häuptern goldene Kronen.»
(Offenbarung 4)
Märtyrer Seelen
„Als er das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen getötet worden waren. Und sie riefen mit lauter Stimme: ‚Wie lange, o Herr, heilig und wahrhaftig, willst du nicht Gericht halten und unser Blut rächen an denen, die auf der Erde wohnen?‘ Und es wurden ihnen gegeben, jedem ein weißes Kleid; und es wurde ihnen gesagt, dass sie sich noch eine kleine Zeit gedulden sollten, bis auch ihre Mitknechte und Brüder vollzählig würden, die auch getötet werden sollten wie sie.“
(Offenbarung 6,9-11)
Der Engel und die echten Heiligen, die gläubigen Menschen
«Und ein anderer Engel kam und trat zum Altar und hatte ein goldenes Rauchfass; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf den goldenen Altar vor dem Thron des Herrn legt.
Und der Rauch des Räucherwerks ging auf aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen vor Gott.»
(Offenbarung 8)
Die Hure hat diese drei Verse dahingehend ausgelegt. Dass die 24 Ältesten als auch die Märtyrerseelen, ihre «Katholischen Heiligen» sind, die Gebete der Christen sammeln und Gott vorlegen. Dies ist eine Verzehrung der biblischen Wahrheit:
In der Offenbarung des Johannes spielen die 24 Ältesten eine herausragende Rolle in der himmlischen Ordnung. Ihre Identität wirft jedoch Fragen auf, insbesondere darüber, ob sie die Anführer der 12 Stämme Israels oder die 12 Apostel darstellen könnten. Eine gründliche Betrachtung zeigt jedoch, dass diese Vorstellung nicht zutrifft.
Die himmlische Ordnung, wie sie in der Bibel beschrieben wird, ist von ewiger und unveränderlicher Natur. Die 24 Ältesten sind Teil dieser zeitlosen Realität, die seit jeher besteht. Da die himmlische Versammlung und ihre Struktur seit Ewigkeiten bestehen, ist es unwahrscheinlich, dass die Ältesten historische Figuren wie die Anführer der 12 Stämme oder die Apostel sind. Diese ewige und konstante Struktur des Himmelreichs spiegelt die unaufhörliche Natur des göttlichen Staates wider.
Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass zur Zeit der Offenbarung noch ein Apostel, Johannes selbst, lebte. Dies schließt die Möglichkeit aus, dass die 24 Ältesten die 12 Apostel darstellen, da Johannes noch Teil der irdischen Kirche war und somit nicht unter den himmlischen Ältesten sein konnte.
Die Zahl 24 trägt eine bedeutende symbolische Bedeutung, da sie die Zahl 12, die für die 12 Stämme Israels steht, mit der Zahl 12 für die Apostel kombiniert. Diese symbolische Kombination deutet darauf hin, dass die 24 Ältesten eine umfassende Repräsentation des gesamten Gottesvolkes darstellen. Sie sind nicht auf spezifische historische Personen beschränkt, sondern repräsentieren das Gottesvolk in seiner Gesamtheit.
In der himmlischen Anbetung spielen die 24 Ältesten eine zentrale Rolle. Sie befinden sich um den Thron Gottes und sind aktiv am Lobpreis und an der Anbetung beteiligt. Ihre Funktion, ihre Kronen niederzulegen und Gott zu preisen, weist darauf hin, dass sie symbolisch für die Gemeinschaft aller Gläubigen stehen, die Gott ewig anbeten. Diese Rolle ist allgemein und nicht auf bestimmte historische Figuren beschränkt.
Zusätzlich spiegelt die priesterliche Symbolik der 24 Ältesten die 24 Abteilungen des Alten Testaments wider. Diese Symbolik unterstützt die Vorstellung, dass die Ältesten eine zeitlose und allgemeine Rolle in der ewigen Anbetung Gottes spielen. Sie stehen für das gesamte Gottesvolk und nicht für spezifische historische Personen.
In Offenbarung 6,9-11 wird beschrieben, dass die Seelen der Märtyrer unter dem Altar im Himmel sind und um Gerechtigkeit bitten. Diese Märtyrer fordern direkt von Gott, dass Er Rache für ihr vergossenes Blut übt an ihren Mördern auf der Erde, aber sie nehmen keine Gebete entgegen und haben keine Rolle als Vermittler.
In Offenbarung 8,3-4 sehen wir, dass die Gebete der Heiligen durch einen Engel zum goldenen Altar vor Gott gebracht werden. Der Engel vermittelt diese Gebete und bringt sie vor den Thron Gottes, ohne dass die Märtyrer oder andere Heilige direkt an diesem Vermittlungsprozess beteiligt sind.
In diesem Kontext sind „die echten Heiligen“ gläubige Christen, die auf der Erde leben und deren Gebete von den Engeln vor Gott gebracht werden.
Zusammengefasst ist es eindeutig, dass die 24 Ältesten in der Offenbarung keine Anführer der 12 Stämme Israels oder die 12 Apostel darstellen. Vielmehr repräsentieren sie das Gottesvolk in seiner zeitlosen und ewigen Existenz im Himmelreich. Die biblische Symbolik, die ewige Natur der himmlischen Ordnung und die Tatsache, dass zur Zeit der Offenbarung noch ein Apostel lebte, bestätigen diese Interpretation und verdeutlichen die umfassende Bedeutung der 24 Ältesten.
Die Märtyrerseelen und die Engel spielen spezifische Rollen, die sich von denen der 24 Ältesten unterscheiden, und die Gebete der Heiligen—gläubige Menschen auf der Erde—werden durch Engel zu Gott gebracht, nicht durch die Märtyrer.
Die «Katholischen Heiligen» leisten also keine Fürsprache bei Gott auf Grundlage der Gebete, die wie behauptet, an sie gerichtet sind.
Stattdessen werden die Gebete der Gläubigen Menschen, den echten Heiligen, von Engeln zum Thron Gottes gebracht, ohne dass die 24 Ältesteten oder die Märtyrerseelen direkt in diesen Vermittlungsprozess eingebunden sind.
In Offenbarung 8,3-4 wird anschaulich beschrieben, wie die Gebete der Gläubigen symbolisch im Himmel gesammelt werden. Ein Engel übernimmt dabei die Aufgabe, diese Gebete als Räucherwerk vor Gott zu bringen. Diese Darstellung verdeutlicht, dass die Gebete der Gläubigen durch den Engel im himmlischen Bereich bearbeitet und Gott dargebracht werden. Es wird deutlich, dass weder die Seelen der Märtyrer noch die 24 Ältesten direkt in diesen Prozess eingebunden sind. Stattdessen zeigt diese Darstellung, dass der Engel die zentrale Rolle in der Vermittlung der Gebete der Gläubigen spielt, was die direkte und symbolische Beziehung zwischen den Gläubigen und Gott unterstreicht.
Auch hier sieht man also wieder, dass es um die aktive Förderung von Götzendienst geht.
„Denn es gibt einen Gott und einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, den Menschen Christus Jesus.“
(1. Timotheus 2:5)
Das Papsttum
In diesem Abschnitt wird das Papsttum beleuchtet. In sich auch ein schrecklicher Götzendienst und Gotteslästerung:
Petrus: Gründer der frühen Christengemeinde, treuer Nachfolger Jesu, aber kein Papst oder offizieller Gottesvertreter auf Erden
In der katholischen Perspektive wird die Kirche als die katholische Kirche betrachtet, die sich auf Tradition und das Papsttum stützt. Im Gegensatz dazu beschreibt die Bibel die Kirche als die Gemeinschaft aller Gläubigen, die durch ihren Glauben an Jesus Christus verbunden sind – der wahre Leib Christi. Diese Unterscheidung ist wichtig, um die Rolle von Petrus korrekt einordnen zu können.
Die Bibel definiert die Kirche nicht als eine spezielle Konfession oder physische Institution, sondern als den Leib Christi, bestehend aus allen Gläubigen.
In 1 Korinther 12,27 heißt es: „Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied daran.“ Dies betont, dass alle Gläubigen Teil des einen Leibes Christi sind.
Epheser 1,22-23 beschreibt die Kirche als „seinen Leib, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“ Auch in Kolosser 1,18 wird Jesus als „das Haupt des Leibes, der Kirche“ beschrieben, was unterstreicht, dass die wahre Kirche die Gemeinschaft aller Gläubigen unter der Führung Christi ist.
In Matthäus 16,13-18 wird die Bedeutung des Bekenntnisses von Petrus herausgestellt:
Jesus fragt seine Jünger: „Für wen halten mich die Leute?“ (Matthäus 16,13).
Die Jünger antworten, dass einige sagen, er sei Johannes der Täufer, andere Elia oder Jeremia.
Daraufhin fragt Jesus direkt Petrus: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“
Petrus antwortet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“
(Matthäus 16:15-16).
Jesus erklärt daraufhin: „Selig bist du, Simon, Barjona, denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“
(Matthäus 16:17-18).
Der Name Petrus
Der Name „Petrus“ leitet sich vom griechischen Wort „Petros“ ab, was „kleiner Stein“ bedeutet, während „Felsen“ (griechisch: „petra“) auf eine größere, stabilere Grundlage hinweist.
Dies deutet darauf hin, dass der wahre „Felsen“ das Bekenntnis über Jesus Christus als den Sohn Gottes ist, nicht Petrus selbst. Das ist der wahre Glaube und darauf gründet sich die wahre Kirche. Gläubige in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, Gott und Erlöser am Kreuz
Diese Interpretation wird durch weitere neutestamentliche Verse bestätigt.
In 1 Korinther 3,11 schreibt Paulus: „Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Diese Passage betont, dass Jesus Christus das einzige Fundament der Kirche ist.
Epheser 2,19-20 bekräftigt dies weiter: „So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Beisassen, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, gegründet auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist.“
Psalm 118,22 beschreibt Jesus prophetisch als den „Stein, den die Bauleute verworfen haben, der zum Eckstein geworden ist.“
Auch Apostelgeschichte 4,11 bezeichnet Jesus als „den Stein, der von euch Bauleuten verworfen worden ist, der zum Eckstein geworden ist.“
Römer 9,33 nennt ihn „den Stein des Anstoßes und einen Felsen des Ärgernisses.“
Matthäus 7,24 beschreibt Jesus selbst als den „Felsen“, auf dem ein Haus gebaut wird: „Darum, wer diese meine Worte hört und sie tut, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf den Felsen baute.“
Diese Verse verdeutlichen, dass die wahre Grundlage der Kirche, der Glaube an Jesus Christus ist und dass Petrus eine bedeutende Rolle als treuer Nachfolger Jesu spielte, jedoch nicht der wahre „Felsen“ der Kirche ist.
Der wohl wichtigste Vers in Bezug als Petrus als kleinen Stein und Jesus als Fels ist folgender:
„Zu ihm kommend, als zu einem lebendigen Stein, von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar, werdet auch ihr als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistlichen Haus, zu einem heiligen Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.“
(1 Petrus 2,4-5)
Jesus wird als „lebendiger Stein“ der verworfen wurde, beschrieben, und die Gläubigen sind „lebendige Steine“. Dies unterstreicht, dass Jesus der Hauptbaustein des geistlichen Hauses ist.
Zusätzlich warnen die Bibelstellen im Alten Testament vor falschen Götzen und unzuverlässigen Grundlagen
In 5. Mose 32,4 wird Gott als der wahre und unveränderliche Fels beschrieben: „Der Fels, vollkommen ist sein Werk, denn alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Unrecht, gerecht und gerade ist er.“
In 5. Mose 32,30-31 wird erklärt, dass die falschen Götter der Feinde Israels minderwertig im Vergleich zum wahren Felsen (Gott) sind: „Wie hätte einer tausend verfolgen können, wenn nicht ihr Fels sie hingegeben hätte, und der HERR sie verkauft hätte? Denn ihr Fels ist nicht wie unser Fels, auch unsere Feinde sind darüber Richter.“
In 5. Mose 32,37-38 wird davor gewarnt, sich auf falsche Götzen zu verlassen: „Er wird sagen: Wo sind ihre Götzen, der Fels, auf den sie vertrauten, der das Fett ihrer Schlachtopfer aß und den Wein ihrer Trankopfer trank?“
Petrus hat die frühe Christengemeinschaft geprägt
Petrus war ohne Zweifel eine Schlüsselperson in der frühen Kirche, besonders in Rom. Seine Predigten, Wunder und sein Märtyrertod trugen maßgeblich zur Bildung der frühen Gemeinde bei. Seine Rolle als erster Anführer und Führer der frühen christlichen Gemeinde wird besonders in der Apostelgeschichte deutlich. Zum Beispiel predigte Petrus am Pfingsttag mit großer Überzeugung, was zur Bekehrung von etwa 3.000 Menschen führte (Apostelgeschichte 2,14-41). Er heilte einen gelähmten Mann am Tempeltor „Schöne“ (Apostelgeschichte 3,1-10) und hatte eine Vision, die ihn dazu führte, auch den Heiden das Evangelium zu predigen, was die Aufnahme der Heiden in die Kirche ermöglichte (Apostelgeschichte 10,9-48).
Dennoch ist es entscheidend zu erkennen, dass Jesus Christus das wahre Haupt der Kirche ist. Petrus, wie auch andere Menschen, war menschlich fehlbar. Seine Verfehlungen, wie seine dreifache Verleugnung Jesu (Matthäus 26,69-75) und sein späterer Konflikt mit Paulus in Galater 2,11-14, verdeutlichen seine menschliche Unvollkommenheit.
Diese menschliche Fehlbarkeit steht im Gegensatz zur Vorstellung von Unfehlbarkeit, die im Papsttum vertreten wird. Die Vorstellung, dass Petrus oder seine Nachfolger unfehlbar seien, ist nicht biblisch begründet. Die Bibel lehrt, dass Jesus das Haupt der Kirche ist und dass menschliche Autorität niemals die absolute Autorität Jesu ersetzen kann.
In Apostelgeschichte 17,11 wird die Gemeinde aufgefordert, Lehren zu prüfen: „Diese waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.“
Auch 1 Thessalonicher 5,21 mahnt: „Prüft aber alles, und das Gute behaltet.“
Die Entwicklungen im Papsttum und die Ansprüche auf Unfehlbarkeit und übermäßige Autorität stehen daher in einem Spannungsverhältnis zur biblischen Lehre. Petrus’ Rolle als Gründer und Einflussnehmer ist historisch und theologisch bedeutend, aber es ist entscheidend, die zentrale Rolle Jesu als Fundament der Kirche anzuerkennen und die menschliche Autorität als relativ und prüfbar zu betrachten. Die biblische Warnung vor falschen Steinen und unzuverlässigen Grundlagen betont, dass der wahre Fels nur in Gott und durch Jesus Christus zu finden ist, nicht in menschlicher Institution oder Autorität.
Petrus’ Rolle als Gründer und Einflussnehmer
Frühe Gemeinde in Rom
Petrus spielte eine bedeutende Rolle bei der Gründung und Formung der frühen christlichen Gemeinde in Rom. Sein Wirken, seine Predigten und sein Märtyrertod haben dazu beigetragen, dass Rom zu einem wichtigen Zentrum des Christentums wurde.
Einfluss durch Schriften und Wirken
Die Schriften, die Petrus zugeschrieben werden, wie die Briefe im Neuen Testament, haben wesentlich zur theologischen und praktischen Entwicklung der frühen Kirche beigetragen. Diese Schriften reflektieren seine Überzeugungen und seine Führung, die zur Etablierung der Kirche beitrugen.
Märtyrertod
Zeugnis des Glaubens: Petrus’ Märtyrertod in Rom wird als Höhepunkt seines Einsatzes für den christlichen Glauben betrachtet. Sein Opfer unterstreicht seine zentrale Rolle in der frühen Kirche und sein Engagement für die Verbreitung des Evangeliums.
Die Rolle des Papstes im Lichte des bisher gesagten
Wer bis hierhin alles durchgelesen wird sich sicher nicht mehr wundern, dass auch das Papsttum eine Gotteslästerung sondergleichen ist. Wie sollte es auch anders sein. Die Hure muss sich doch die Macht erhalten also muss der Anführer eine unfehlbare von Gott erwählte Instanz sein, die nicht hinterfragt werden darf. Folgend 20 Punkte die Aufzeigen wie die Rolle des Papstes der Bibel widerspricht:
Apostolische Sukzession
Die katholische Kirche lehrt, dass die Autorität der Apostel, besonders die von Petrus, durch eine ununterbrochene Kette von Bischöfen bis hin zu den heutigen Päpsten weitergegeben wird. Jedoch zeigt die Bibel keinen klaren Beleg für eine solche institutionelle Nachfolge. Vielmehr wird die Kirche als geistliches Volk unter der Leitung Christi beschrieben, nicht unter einem menschlichen Nachfolger.
Wahrheit:
• „Denn ich weiß: Nach meinem Abschied werden reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen.“ (Apostelgeschichte 20,29)
• „Wenn aber jemand, auch wir selbst oder ein Engel vom Himmel, euch ein Evangelium predigt, das anders ist als das, was wir euch gepredigt haben: Der sei verflucht!“ (Galater 1,8)
• „Denn es soll ein Bischof untadelig sein, als ein Haushalter Gottes, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichen Gewinns nachgehend.“ (Titus 1,7)
Vorrangstellung von Petrus
Die katholische Lehre sieht Petrus als das Fundament der Kirche, und der Papst als sein Nachfolger beansprucht eine Vorrangstellung. Die Bibel hebt jedoch die Gemeinschaft und Gleichheit der Apostel hervor. Petrus war zwar eine Führungsperson, aber er wird nicht über die anderen Apostel gestellt.
Wahrheit:
• „Und als Kephas nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er dem Urteil verfallen war.“
(Galater 2,11)
• „Denn niemand kann ein anderes Fundament legen außer dem, das gelegt ist, welches ist Jesus Christus.“
(1. Korinther 3,11)
• „Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umgürtet; denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5,5)
Unfehlbarkeit des Papstes
Die katholische Kirche behauptet, dass der Papst in Glaubensfragen unfehlbar ist, wenn er „ex cathedra“ spricht. In der Bibel wird jedoch gezeigt, dass kein Mensch frei von Irrtum ist, und alle Lehren müssen stets an der Bibel gemessen werden.
Wahrheit:
• „Denn es gibt keinen Unterschied: Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.“ (Römer 3,22-23)
• „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.“ (1. Timotheus 4,1)
• „Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid, und gib dabei Acht auf dich selbst, dass auch du nicht versucht wirst!“ (Galater 6,1)
Zentrale Autorität des Papstes
Die katholische Kirche sieht den Papst als das oberste Haupt der gesamten Kirche. In der Bibel wird jedoch ausschließlich Christus als das Haupt der Kirche beschrieben.
Wahrheit:
• „Und er hat alles unter seine Füße getan und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben.“ (Epheser 1,22)
• „Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde; er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe.“ (Kolosser 1,18)
• „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11)
Titel „Heiliger Vater“
Der Papst wird oft als „Heiliger Vater“ bezeichnet. Dieser Titel wird in der Bibel ausschließlich Gott zugeschrieben, und Jesus selbst verbietet, jemanden auf Erden „Vater“ zu nennen, der in einer geistlichen Autorität steht.
Wahrheit:
• „Und nennt niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ (Matthäus 23,9)
• „Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt!“ (Offenbarung 4,8)
• „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“
(1. Timotheus 2,5)
Vermittlung zwischen Gott und Menschen
Die katholische Lehre sieht den Papst als den Stellvertreter Christi auf Erden, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Die Bibel lehrt jedoch, dass Christus der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist.
Wahrheit:
• „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“
(1. Timotheus 2,5)
• „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14,6)
• „Denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist.“ (Epheser 2,18)
Hierarchische Kirchenstruktur
Die katholische Kirche hat eine stark hierarchische Struktur mit dem Papst an der Spitze. Die Bibel betont jedoch das Priestertum aller Gläubigen und die Gleichheit aller Christen.
Wahrheit:
• „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliger Stamm, ein Volk des Eigentums.“ (1. Petrus 2,9)
• „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20)
• „Denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.“ (Galater 3,26)
Primat des römischen Bischofs
Die katholische Kirche betont den Vorrang des Bischofs von Rom. In der Bibel gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine bestimmte Stadt oder ein bestimmter Bischof Vorrang über andere Kirchen haben sollte.
Wahrheit:
• „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20)
• „Denn niemand kann ein anderes Fundament legen außer dem, das gelegt ist, welches ist Jesus Christus.“
(1. Korinther 3,11)
• „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“ (Apostelgeschichte 2,42)
Papst als Symbol der Einheit
Der Papst wird als Symbol der Einheit der Kirche gesehen. Die Bibel betont jedoch, dass Christus selbst die Quelle und das Haupt der Einheit der Kirche ist, nicht ein menschlicher Führer.
Wahrheit:
• „Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit des Geistes durch das Band des Friedens: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung.“ (Epheser 4,3-4)
• „Damit sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Johannes 17,21)
• „Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“ (Römer 8,14)
Papstwahl und Machtkämpfe
Die Papstwahl und die historischen Machtkämpfe um das Papstamt stehen im Widerspruch zur biblischen Vorstellung von geistlicher Führung. Jesus lehrt, dass die Führer in der Kirche Diener sein sollen.
Wahrheit:
• „Wer der Erste sein will, der sei der Letzte von allen und aller Diener.“ (Markus 9,35)
• „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ (Markus 10,45)
• „Weidet die Herde Gottes, die bei euch ist, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig dient, auch nicht aus schändlicher Gewinnsucht, sondern mit Hingabe.“ (1. Petrus 5,2)
Verehrung des Papstes
In der katholischen Kirche wird dem Papst eine besondere Verehrung entgegengebracht, er wird geküsst und verehrt, was oft wie eine göttliche Ehrerbietung aussieht. Die Bibel lehnt jede Form der Verehrung von Menschen ab, da allein Gott Anbetung gebührt.
Wahrheit:
• „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“ (Matthäus 4,10)
• „Siehe, ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!“ (Offenbarung 19,10)
• „Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht.“ (Jeremia 17,5)
Gebetsanliegen an den Papst
Oft wird der Papst als Vermittler für Gebetsanliegen betrachtet. In der Bibel jedoch ist das Gebet direkt an Gott durch Jesus Christus gerichtet, ohne menschliche Mittler.
Wahrheit:
• „Und alles, was ihr im Gebet begehrt, so ihr glaubt, werdet ihr empfangen.“ (Matthäus 21,22)
• „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“
(1. Timotheus 2,5)
• „In allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Philipper 4,6)
Reich des Papstes auf Erden
Der Papst hat nicht nur geistliche, sondern auch politische Machtansprüche und Einfluss. Die Bibel lehrt jedoch, dass das Reich Christi nicht von dieser Welt ist.
Wahrheit:
• „Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.“ (Johannes 18,36)
• „Denn unsere Heimat ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter.“ (Philipper 3,20)
• „Denn der König dieser Welt kommt, und er hat nichts an mir.“ (Johannes 14,30)
Papst als „Vikar Christi“
Der Papst wird als „Vikar Christi“ bezeichnet, was bedeutet, dass er der Stellvertreter Christi auf Erden sei. Die Bibel weist jedoch klar darauf hin, dass der Heilige Geist der wahre Stellvertreter Christi ist.
Wahrheit:
• „Aber der Beistand, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Johannes 14,26)
• „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit.“ (Johannes 14,16-17)
• „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20)
Eheverbot für Priester (Zölibat)
Der Papst und die katholische Kirche fordern von Priestern den Zölibat, also das Verbot zu heiraten. Die Bibel jedoch beschreibt die Ehe als etwas Gutes und ermutigt zu einer gottgefälligen Ehe, auch unter geistlichen Leitern.
Wahrheit:
• „Ein Bischof aber soll untadelig sein, der Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfreundlich, fähig zu lehren.“ (1. Timotheus 3,2)
• „Es ist aber besser zu heiraten, als vor Begierde zu brennen.“ (1. Korinther 7,9)
• „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird.“ (1. Timotheus 4,4)
Papst als oberster Gesetzgeber der Kirche
Der Papst wird als oberster Gesetzgeber und Interpret der kirchlichen Gesetze angesehen. In der Bibel wird jedoch Christus als der endgültige Richter und Gesetzgeber beschrieben, und die Bibel selbst als Maßstab für Glauben und Lehre.
Wahrheit:
• „Es ist nur ein Gesetzgeber und Richter, nämlich der, welcher retten und verderben kann. Wer bist du, der du den Nächsten richtest?“ (Jakobus 4,12)
• „Das Gesetz des Herrn ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des Herrn ist zuverlässig und macht die Einfältigen weise.“ (Psalm 19,8)
• „Wenn aber jemand, auch wir selbst oder ein Engel vom Himmel, euch ein Evangelium predigt, das anders ist als das, was wir euch gepredigt haben: Der sei verflucht!“ (Galater 1,8)
Ehrentitel für den Papst
Der Papst wird mit zahlreichen Ehrentiteln wie „Heiliger Vater“ und „Oberster Hirte“ bezeichnet, was biblisch problematisch ist, da diese Titel Christus vorbehalten sind.
Wahrheit:
• „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11)
• „Und nennt niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ (Matthäus 23,9)
• „Denn Gott hat ihn auch über alles erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen ist.“ (Philipper 2,9)
Ablasshandel und Vergebung durch den Papst
Der Papst beansprucht die Macht, Sünden zu vergeben oder Ablässe zu gewähren. Die Bibel lehrt jedoch, dass allein Gott durch Jesus Christus Sünden vergibt, und nicht durch menschliche Vermittlung oder finanzielle Zahlungen.
Wahrheit:
• „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)
• „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen, nach dem Reichtum seiner Gnade.“ (Epheser 1,7)
• „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“ (1. Timotheus 2,5)
Verweltlichung des Papsttums
Das Papsttum ist im Laufe der Geschichte oft mit weltlicher Macht, Reichtum und politischem Einfluss verbunden worden. Die Bibel ruft jedoch zur Einfachheit und Abkehr von der Welt auf.
Wahrheit:
• „Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert?“ (Markus 8,36)
• „Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor der Habsucht; denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, was er besitzt.“ (Lukas 12,15)
• „Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel alles Bösen.“ (1. Timotheus 6,10)
Vermittlung von Heil durch den Papst
Der Papst beansprucht die Rolle, das Heil der Gläubigen zu fördern oder zu vermitteln. Die Bibel lehrt jedoch, dass das Heil ausschließlich durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und kein Mensch darüber Macht hat.
Wahrheit:
• „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es.“
(Epheser 2,8)
• „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.“ (Apostelgeschichte 4,12)
• „Darum kann er auch die völlig erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er immerdar lebt, um für sie einzutreten.“ (Hebräer 7,25)
Papst der Pontifex Maximus
Der Titel "Pontifex Maximus", der ursprünglich „größter Brückenbauer“ bedeutet, wurde in der römischen Antike für den höchsten Priester verwendet, der nicht nur für den Bau und die Erhaltung von Brücken, sondern auch für die spirituelle Verbindung zwischen Menschen und den römischen Göttern unter der Führung von Jupiter/Satan verantwortlich war. Diese Rolle wurde später auf den Papst übertragen, der bis heute den Titel „Pontifex Maximus“ trägt. In der katholischen Kirche symbolisiert dieser Titel die Rolle des Papstes als spiritueller Vermittler, der die Verbindung zwischen Gott und den Menschen herstellt.
Brücken symbolisierten in der römischen Religion die Verbindung zwischen der irdischen und göttlichen Welt sowie zwischen Leben und Tod. Rituale wie die Weihe und Reinigung von Brücken sollten ihren Schutz durch die Götter sichern. Obwohl Brücken eine praktische Funktion in der römischen Infrastruktur hatten, indem sie Regionen verbanden und den Handel erleichterten, war ihre symbolische Bedeutung als Übergangsraum zwischen Welten ebenso zentral.
In diesem Zusammenhang repräsentieren Brücken nicht nur physische Verbindungen, sondern auch spirituelle. Der Titel „Pontifex Maximus“ verweist auf diese doppelte Bedeutung: als Vermittler zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt sowie als religiöse und symbolische Autorität. Brücken standen auch für Einheit, Integration und göttlichen Schutz, was in der römischen Kultur von großer Bedeutung war und sich bis heute in der katholischen Tradition fortsetzt.
Auch hier wieder ein versteckter Götzendienst...
Der Zugang, Die Tür, Der Fürsprecher, Die Brücke zu Gott ist laut Bibel aber Jesus
"Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus."
(1. Timotheus 2:5)
"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
(Johannes 14:6)
"Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand gesündigt hat – wir haben einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten."
(1. Johannes 2:1)
"Wer will verurteilen? Christus Jesus ist es, der gestorben ist, ja noch mehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt."
(Römer 8:34)
"Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden."
(Johannes 10:9)
"Denn durch ihn haben wir beide in einem Geist den Zugang zum Vater."
(Epheser 2:18)
Das Papsttum ist also Gotteslästerung schlechthin. Er ist faktisch der Heilige Geist und ist unfehlbar. Mit solch einem Sündentitel möchte ich nicht in die Hölle kommen...
Es sei noch erwähnt, dass der Titel „Brückenbauer“ für mich nahtlos in die handwerkliche Symbolik der Freimaurerei passt. Begriffe wie „Maurer“ und „Großer Architekt“, die ebenfalls handwerklicher Natur sind, stehen dabei im Zentrum. Der „Große Architekt“, der in diesem Kontext für Satan steht, fügt sich besonders gut in diese Terminologie ein. All diese Begriffe – „Maurer“, „Brückenbauer“ und „Architekt“ – betonen das schöpferische und gestaltende Prinzip, das die Freimaurer für sich beanspruchen, während sie Satan als denjenigen verehren, der diese Rolle ausfüllt.
Die 12 Unfehlbaren
In diesem Unterkapitel stelle die wohl 12 schlimmsten Päpste vor. Die unfehlbaren, offiziellen Gottesvertreter auf Erden:
1. Papst Stephen VI (896–897)
Verfehlungen: Stephen VI ist berüchtigt für die „Kadaver-Synode“, bei der er den Leichnam seines Vorgängers Papst Formosus ausgraben ließ, um ihn vor Gericht zu stellen. Der Leichnam wurde auf einen Thron gesetzt, und der Prozess wurde abgehalten. Formosus wurde für seine Amtsführung verurteilt, seine Finger wurden abgetrennt (um keine Weihen mehr spenden zu können), und sein Körper wurde in die Tiber geworfen. Dieses Ereignis führte zu einem massiven Skandal und einer politischen Krise in Rom.
2. Papst John XII (955–964)
Verfehlungen: John XII ist bekannt für sein ausschweifendes Leben, das von Betrug, Mord und Korruption geprägt war. Er soll eine Reihe von Frauen gehabt und seine Position für persönliche Vorteile ausgenutzt haben. Berichten zufolge ermordete er einen Adligen und wurde schließlich von einem Ehemann überrascht, der ihn mit seiner Frau im Bett fand. John XII wurde daraufhin getötet.
3. Papst Benedict IX (1032–1044, 1045, 1047–1048)
Verfehlungen: Benedict IX wird oft als einer der umstrittensten Päpste angesehen. Er war in seiner Jugend bereits Papst und soll mehrfach das Papsttum verkauft haben – einmal an seinen eigenen Patenonkel. Seine Herrschaft war geprägt von Skandalen, Machtmissbrauch und sexuellen Ausschweifungen. Historiker beschreiben ihn als korrupt und unmoralisch, was schließlich zu seiner Absetzung führte.
4. Papst Boniface VIII (1294–1303)
Verfehlungen: Bonifatius VIII war ein machtgieriger Papst, der sich in politische Intrigen verwickelte und in Konflikt mit den Königen Europas trat. Er war bekannt für die Ausstellung der Bulle „Unam Sanctam“, die die absolute Autorität des Papstes über die weltlichen Herrscher proklamierte. Er wird in Dantes „Göttlicher Komödie“ verspottet und gilt als Symbol für die moralische Verkommenheit der Kirche seiner Zeit.
5. Papst Alexander VI (1492–1503)
Verfehlungen: Als Mitglied der Borgia-Dynastie ist Alexander VI für seinen Nepotismus und seine unmoralischen Handlungen berüchtigt. Er stellte zahlreiche Familienmitglieder in hohe Positionen und nutzte die Kirche für persönliche Machtgewinne. Alexander VI soll auch für seine sexuellen Eskapaden bekannt gewesen sein, darunter die Vaterschaft mehrerer Kinder. Sein Tod war ebenfalls skandalös, da sein verwester Körper nicht in einen Sarg passte.
6. Papst Leo X (1513–1521)
Verfehlungen: Leo X, ein Medici, wurde für seinen verschwenderischen Lebensstil kritisiert, der die finanziellen Ressourcen der Kirche erheblich belastete. Er gab enorme Summen für Pomp und Zeremonien aus, was zur Verschuldung der Kirche beitrug. Unter seiner Herrschaft wurden die Ablassbriefe populär, die zur Reformation führten, da sie als Verkauf von Vergebung angesehen wurden.
7. Papst Clement VII (1523–1534)
Verfehlungen: Clement VII, ebenfalls ein Medici, war in viele politische Intrigen verwickelt und hatte Schwierigkeiten, die Kirche in einer Zeit großer politischer Umwälzungen zu führen. Seine Allianzpolitik führte zur Sackung Roms 1527 durch die Truppen Kaiser Karls V. Clement wurde als schwach und unfähig wahrgenommen, die Macht der Kirche zu sichern.
8. Papst Urban VI (1378–1389)
Verfehlungen: Urban VI wurde während seines Pontifikats für seine Grausamkeit und Paranoia berüchtigt. Er folterte Kardinäle und andere, die gegen ihn konspiriert hatten, und schuf so eine Atmosphäre der Angst innerhalb der Kirche. Seine Herrschaft führte zu einem Schisma, als andere Kardinäle einen Gegenpapst wählten.
9. Papst Pius XII (1939–1958)
Verfehlungen: Pius XII wird oft für seine passiven Reaktionen während des Zweiten Weltkriegs kritisiert, insbesondere in Bezug auf den Holocaust. Viele werfen ihm vor, nicht genügend getan zu haben, um die Verfolgung der Juden durch die Nazis zu verurteilen oder aktiv zu intervenieren. Während einige ihn als heimlichen Unterstützer der Juden sehen, bleibt seine Rolle umstritten.
10. Papst Johannes Paul II (1978–2005)
Verfehlungen: Johannes Paul II. war während seiner Amtszeit mit der sexuellen Missbrauchskrise konfrontiert, die die katholische Kirche erschütterte. Kritiker argumentieren, dass er nicht entschieden genug gegen die Täter vorging und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft zog. Seine Entscheidung, einige missbrauchte Priester zu schützen, führte zu anhaltender Kritik.
11. Papst Benedikt XVI (2005–2013)
Verfehlungen: Benedikt XVI. sah sich ebenfalls der Kritik an, weil er nicht ausreichend auf die Missbrauchsskandale reagierte. Während seiner Amtszeit wurde ihm vorgeworfen, interne Strukturen zu schützen, die es ermöglichten, dass Missbrauch nicht ausreichend verfolgt wurde. Er entblößte jedoch auch einige Missstände und versuchte, Reformen durchzuführen.
12. Papst Franziskus (2013–heute)
Verfehlungen: Franziskus hat sich um Reformen bemüht, sieht sich jedoch auch mit Kritik konfrontiert. Einige konservative Mitglieder der Kirche sind mit seinen Ansichten über Homosexualität, Geschlechterfragen und den Umgang mit Missbrauchsfällen unzufrieden. Kritiker behaupten, dass er nicht genug getan habe, um die Opfer von Missbrauch zu unterstützen oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Zu all diesen als unfehlbar geltenden Heiligen, die in besonderer Weise verehrt werden, kann man eigenständig Nachforschungen anstellen. Was den Umgang mit Missbrauchsfällen betrifft, wird man in diesem Zusammenhang auf erschreckende Details stoßen, die in diesem Kapitel behandelt werden.
Kindertaufe und Limbo
Die Lehre des Limbo, insbesondere als „Kinderhölle“ für ungetaufte Kinder, wurde im Mittelalter entwickelt und diente der Kontrolle über das Seelenheil der Gläubigen. Der Limbo entstand als theologisches Konzept, um das Schicksal von Seelen zu erklären, die weder die Taufe empfangen hatten noch schwerwiegende persönliche Sünden begangen hatten. Da die katholische Lehre besagt, dass die Taufe notwendig ist, um in den Himmel zu gelangen, bot das Konzept des Limbo eine Zwischenlösung.
Der Limbus Puerorum (Limbo der Kinder) beschreibt den Zustand ungetaufter Kinder, die mit der Erbsünde geboren wurden. Diese Seelen konnten nach dieser Lehre nicht in den Himmel kommen, weil sie nicht getauft waren, wurden aber auch nicht in die Hölle verdammt, da sie keine persönlichen Sünden begangen hatten. Limbo galt als ein Zustand der natürlichen Glückseligkeit, aber ohne die volle Gemeinschaft mit Gott, was theologisch die Erlösungslehre der Kirche untermauerte.
Das Konzept des Limbo ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Konnte ein Kind aus irgendwelchen Gründen nicht getauft werden, drohte ihm die „Kinderhölle“. Man stelle sich Eltern vor, deren Kind kurz nach der Geburt verstorben ist. Nicht nur mussten sie den Schmerz des Verlustes ertragen, sondern es gab auch die Gewissheit, dass ihr Kind nun in der Kinderhölle ist.
Wahrlich, solch eine Lehre ist an Sadismus nicht zu überbieten. Ein herzliches fick dich Hure!
Aber was lehrt das Wort Gottes über die Taufe und über Kinder?
Das Wichtigste vorweg: Die Kindertaufe ist absolut unbiblisch. Es gibt bestimmte Voraussetzungen für die echte Taufe:
Man muss bezeugen können, dass Jesus der Sohn Gottes ist, und es muss von Herzen kommen:
„Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; dieser ist öde. Und er machte sich auf und ging hin. Und siehe, ein Äthiopier, ein Kämmerer und Mächtiger der Kandake, der Königin der Äthiopier, welcher über ihren ganzen Schatz gesetzt war und nach Jerusalem gekommen war, um anzubeten, kehrte wieder zurück und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Da sprach der Geist zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!
Da lief Philippus hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen; und er sprach: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie könnte ich es, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Inhalt der Schrift, die er las, war aber dieser: »Er wurde wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und wie ein Lamm vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde sein Gericht aufgehoben; wer wird sein Geschlecht beschreiben? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.«
Da wandte sich der Kämmerer an Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen? Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg dahin zogen, kamen sie an ein Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser!
Was hindert mich, getauft zu werden? Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist! Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer; und er taufte ihn.
Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; denn er zog fröhlich seines Weges. Philippus aber fand man zu Asdod, und er zog hindurch und verkündigte das Evangelium in allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.“ (Apostelgeschichte 8:26-40)
Man muss Buße tun, also eine bewusste Zuwendung zu Gott vollziehen
„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
(Apostelgeschichte 2,38)
Auch der Markusvers bestätigt nochmals, dass man Glauben muss und dann erst getauft wird, und wer nicht glaubt, wird verurteilt werden:
„Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.“
(Markus 16:16)
Wie man sieht, ist die Voraussetzung, um getauft zu werden, der bewusste Glaube an Jesus Christus. Das Verständnis für sein Kreuzopfer muss gegeben sein. Ein Baby ist klar nicht in der Lage dazu!
Markus 16:16 weisst darauf hin, dass die Taufe nicht rettet. Sondern der Glaube an Jesus rettet. Die Taufe ist ein Gehorsamkeitsschritt, hat aber mir der Erlösung selbst nichts zu tun. Die Bibel lehrt an dutzenden von Stellen, dass der Glaube an Jesus rettet. Nicht die Taufe!
Die Bibel sagt klar aus, dass Kinder unschuldig sind: „Und eure Kinder, von denen ihr gesagt habt, sie würden zur Beute werden, und eure Söhne, die heute noch nicht wissen, was gut oder böse ist, die werden dort hineinkommen; ihnen will ich das Land geben, und sie werden es besitzen.“
(5. Mose 1:39)
„Denn ehe das Kind weiß, was gut oder böse ist, wird das Land verlassen sein, das du fürchtest, vor den beiden Königen.“
(Jesaja 7:16)
„Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. Ich schreibe euch, Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, junge Männer, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösewicht überwunden habt.“
(1. Johannes 2:12-14)
Kinder können Gut und Böse noch nicht unterscheiden. Dies ist von entscheidender Bedeutung, weil die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden, mit dem Sündenfall kam: „Und Gott der HERR ließ aus der Erde allerlei Bäume wachsen, die schön anzusehen und gut zu essen waren, auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.“
(Genesis 2:9)
„Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die der HERR Gott gemacht hatte. Und sie sprach zur Frau: Sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten essen wir; aber von der Frucht des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen, noch ihn anrühren, damit ihr nicht sterbt. 4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs sterben; sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen geöffnet werden und ihr sein werdet wie Gott und wissen werdet, was gut und böse ist.“
(Genesis 3:1-6)
Anders gesagt, ein Ausdruck des gefallenen Zustands beim Menschen ist die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden. Ab diesem Moment ist der Mensch vor Gott schuldfähig und somit in Gefahr, verdammt zu werden, wenn er Jesus nicht als seinen Erlöser annimmt. Kinder und Babys können das offensichtlich nicht. Und darum ist dies auch in der Bibel erwähnt.
5. Mose 1,39 könnte sogar dahingehend interpretiert werden, dass Gott die Kinder ins gelobte Land, oder anders gesagt, in den Himmel lässt, weil sie eben unschuldig sind.
Babys und Kinder kommen nach ihrem Tod in den Himmel.
Hier sollte noch erwähnt werden, dass die frühe, authentische Christengemeinde, die Baptisten, sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten verfolgt und getötet wurde. Ihr Verbrechen bestand darin, die Kindertaufe als eindeutig unbiblisch abzulehnen und stattdessen Erwachsene erneut zu taufen, sobald sie den wahren Glauben an Jesus Christus angenommen hatten. Aufgrund dieser Praxis wurden sie auch als Wiedertäufer bezeichnet.
Der Limbo ist eine wahrlich schreckliche und unbiblische Erfindung.
Pfui Teufel kann man da nur noch sagen!
Kinder- und Babyvergewaltigungen als gängige Praxis der Hure
Jesus warnt die Menschen eindringlich Kinder in jeglicher Art und Weise zu schädigen:
"Wer aber einem dieser Kleinen, die an mich glauben, einen Stein des Anstoßes legt, für den wäre es besser, wenn ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er im Meer ertränkt würde."
(Matthäus 18:6)
Kindsmissbrauch tönt einfach zu harmlos. Und dieses Kapitel möchte das wahre, pervese, abgrundtief satanisch, böse Gesicht der Hure aufzeigen. Als nennen wir die Sünden beim richtigen Namen: Vergewaltigungen von Babys, Kleinkinder und Kindern.
Die Hure möchte darüber hinwegtäuschen, dass diese Praxis bei ihnen gang und gäbe ist. Aber zum Glück kann man heute sehr einfach Nachforschungen zu Vergewaltigungsfällen bei der katholischen Hure anstellen.
Schlagzeile des Tagesanzeigers in der Schweiz von 2023
Erste nationale Untersuchung: Missbrauch bei Schweizer Katholiken über 1000 Fälle, Säuglinge unter den Opfern
Zürcher Historikerinnen zeigen erstmals das Ausmass des Missbrauchs. Hunderte Kirchenmänner vergingen sich sexuell an Kindern. Folgenlos – auch dank Deckung durch Bischöfe.
Genauso wie bei den Mariabildern könnte man wohl hunderte solcher Schlagzeilen aufzeigen. Ich habe mich daher entschieden, eine Liste aktueller Vergewaltigungsfälle weltweit darzustellen. Kindervergewaltigungen sind in diesem System fest verankert und werden durch die Strukturen der „Hure“ systematisch vertuscht und gedeckt!
Westeuropa
1. Irland
o Opferzahl: Rund 15.000
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch und Misshandlungen in katholischen Heimen und Schulen, hauptsächlich Kinder
o Quelle: Murphy-Bericht (2009), Ryan-Bericht (2009)
o Links: Murphy-Bericht, Ryan-Bericht
2. Vereinigtes Königreich
o Opferzahl: Schätzungsweise mehrere Tausend
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, häufig Kinder
o Quelle: Berichte von „Spotlight“ (Boston Globe), Berichte über Missbrauch in der Westminster Abbey
o Links: Spotlight-Bericht
3. Frankreich
o Opferzahl: Etwa 330.000
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, hauptsächlich Kinder
o Quelle: Sauvé-Bericht (2021)
o Links: Sauvé-Bericht
4. Belgien
o Opferzahl: Über 500 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, häufig Kinder
o Quelle: Bericht des unabhängigen Komitees (2010)
o Links: Bericht des unabhängigen Komitees
5. Niederlande
o Opferzahl: Über 1.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und Lehrer in katholischen Schulen, häufig Kinder
o Quelle: Bericht über sexuellen Missbrauch (2011)
o Links: Bericht über sexuellen Missbrauch
6. Luxemburg
o Opferzahl: Genaue Zahlen nicht umfassend dokumentiert, aber Fälle dokumentiert
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und offizielle Entschuldigungen
o Links: Luxemburger Wort Bericht
7. Schweiz
o Opferzahl: Zahlreiche dokumentierte Fälle, genaue Zahl variiert
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Berichte von Menschenrechtsorganisationen und Medien
o Links: Bericht über sexuellen Missbrauch in der Schweiz
Südeuropa
1. Spanien
o Opferzahl: Etwa 1.000 Fälle dokumentiert
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: El País Bericht
2. Italien
o Opferzahl: Zahlreiche dokumentierte Fälle, genaue Zahl nicht festgelegt
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: La Repubblica Bericht
3. Portugal
o Opferzahl: Rund 400 Fälle dokumentiert
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Bericht (2022)
o Links: Bericht über sexuellen Missbrauch in Portugal
4. Malta
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Malta Today Bericht
Osteuropa
1. Polen
o Opferzahl: Über 1.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Dokumentation „Tylko nie mów nikomu“
o Links: Tylko nie mów nikomu
2. Tschechien
o Opferzahl: Zahlreiche dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, häufig Kinder
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Tschechische Berichte
3. Slowakei
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und offizielle Quellen
o Links: Slowakische Medienberichte
4. Ungarn
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und offizielle Quellen
o Links: Ungarische Medienberichte
5. Kroatien
o Opferzahl: Zahlreiche dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, häufig Kinder
o Quelle: Dokumentation „Tylko nie mów nikomu“
o Links: Kroatische Berichte
6. Slowenien
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und offizielle Quellen
o Links: Slowenische Berichte
Nord- und Mitteleuropa
1. Deutschland
o Opferzahl: Mehr als 3.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und Lehrer, häufig Kinder
o Quelle: Berichte (2010) und Untersuchungskommissionen
o Links: Mängelbericht der Deutschen Bischofskonferenz
2. Österreich
o Opferzahl: Über 1.000 dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, häufig Kinder
o Quelle: Berichte und Untersuchungen durch die österreichische Kirche
o Links: Bericht über sexuellen Missbrauch in Österreich
3. Schweden
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Schwedische Medienberichte
4. Dänemark
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Dänische Berichte
Nordamerika
1. Vereinigte Staaten
o Opferzahl: Über 20.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, überwiegend Kinder
o Quelle: Berichte von „The Boston Globe“, „The New York Times“, und die John Jay Report (2004)
o Links: John Jay Report, The Boston Globe Bericht
2. Kanada
o Opferzahl: Mehr als 1.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, überwiegend Kinder
o Quelle: Berichte von „The National Post“ und „Globe and Mail“
o Links: National Post Bericht
Südamerika
1. Brasilien
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Brasilianische Medienberichte
2. Chile
o Opferzahl: Über 200 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, häufig Kinder
o Quelle: Berichte und Untersuchungen durch die chilenische Kirche und Medienberichte
o Links: Chilenische Berichte
3. Argentinien
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Argentinische Medienberichte
4. Kolumbien
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Kolumbianische Medienberichte
5. Peru
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Peruanische Medienberichte
Afrika
1. Südafrika
o Opferzahl: Mehr als 100 dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Berichte von „The Guardian“ und lokalen Medien
o Links: The Guardian Bericht
2. Kenia
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Kenia Berichte
3. Nigeria
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Nigeria Berichte
4. Ghana
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Ghana Berichte
5. Sambia
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Sambia Berichte
6. Tansania
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Tansania Berichte
Asien
1. Philippinen
o Opferzahl: Mehrere dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, häufig Kinder
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Philippinen Berichte
2. Indien
o Opferzahl: Mehrere dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Indien Berichte
3. Japan
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Japan Berichte
4. Südkorea
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Südkorea Berichte
5. China
o Opferzahl: Begrenzte Berichterstattung, aber einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: China Berichte
6. Vietnam
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Vietnam Berichte
Australien und Ozeanien
1. Australien
o Opferzahl: Etwa 60.000 bestätigte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester und kirchliche Mitarbeiter, überwiegend Kinder
o Quelle: Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse (2017)
o Links: Royal Commission Bericht
2. Neuseeland
o Opferzahl: Mehrere dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte und Berichte von Menschenrechtsorganisationen
o Links: Neuseeländische Berichte
3. Papua-Neuguinea
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Papua-Neuguinea Berichte
Naher Osten
1. Libanon
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Libanon Berichte.aspx
2. Irak
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Irak Berichte
3. Syrien
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Syrien Berichte
4. Ägypten
o Opferzahl: Einige dokumentierte Fälle
o Art des Missbrauchs: Sexueller Missbrauch durch Priester, teilweise von Kindern
o Quelle: Medienberichte
o Links: Ägypten Berichte
Nur die Spitze des Eisbergs
Das ist nur die Spitze des Eisberges den Die Dunkelziffer wird um einiges höher eingeschätzt.
Die Dunkelziffer bei Kindsmissbrauch ist schwer genau zu bestimmen, da viele Fälle nie gemeldet werden. Schätzungen variieren, aber einige Studien und Berichte deuten darauf hin, dass nur etwa 10-20% der Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern tatsächlich gemeldet werden. Das bedeutet, dass die Dunkelziffer möglicherweise bei 80-90% liegen könnte.
Was läuft da falsch?
Aber warum treibt es die Hure so schlimm muss man sich fragen? Die Antwort wurde in diesem Kapitel schon gegeben. Es ist der Götzendienst und somit die bewusste Abkehr von wahrem Gott. Die katholische Hure wurde zum Mekka für Pädophile und Homosexuelle. Ein Mekka für Verworfene (Unwürdige Gesinnung). Lesen wir nochmals Römer 1, denn darin sehen wir eine spirituelle Konsequenz des Götzendienstes:
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;
denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.
Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. (Götzendienst)
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;
gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.
Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt,
als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten,
Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam;
unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig.
Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.
(Römer 1:18)
Die Hure ist ein Mekka für die Kinder des Ungehorsams, die Kinder des Satans
«auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden,in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht (Satan), dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt;
unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.»
(Epheser 2:1-3)
Es ist wichtig zu betonen, dass die Hure von Anfang an durch Satan unterwandert wurde. Es gab mit Sicherheit eine Wechselwirkung zwischen Satan, der Hure, den Söhnen des Ungehorsams und den Verworfenen. Ob die Söhne des Ungehorsams und die Verworfenen direkt durch Satans Einfluss in die Hure hineingezogen wurden oder ob viele durch die Hure selbst zu Kindern des Ungehorsams und zu Verworfenen wurden, ist schwer zu bestimmen. Sicher ist beides der Fall. Eindeutig ist jedoch, dass machtgierige Menschen von Anfang an die Kontrolle übernommen haben, ähnlich wie es in vielen großen Organisationen der Fall ist."
„Die reine und unbefleckte Religion vor Gott, dem Vater, besteht darin, Waisen und Witwen in ihrer Not zu besuchen und sich selbst unbefleckt zu bewahren von der Welt.“
(Jakobus 1:27)
Das wäre doch mal was...
Hurensymbolik erklärt
Diesen Abschnitt widme ich der Symbolik welche in vielen katholischen «Kirchen», im Vatikan und dem Auftritt seiner Vertreter. Wer bis hier durchgelesen hat. Wird jetzt sehr offen sein für Bilder die sich ganz klar ins Narrativ einer Satansreligion einfügen.
Die Schlange
„Die Schlange war aber listiger als alle Tiere auf dem Feld, die der HERR Gott gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt von keinem Baum im Garten essen?“
(Genesis 3:1)
„Und es wurde der große Drache, die alte Schlange, die Teufel und Satan heißt, der die ganze Welt verführt, hinabgestürzt auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgestürzt.“
Dieser Vers identifiziert die alte Schlange aus Genesis als Satan, den Teufel, der die ganze Welt verführt.
(Offenbarung 12:9)
Die Schlange repräsentiert Satan. Dies ist glasklar. Schlangensymbolik findet man viel bei der Hure, weil sie muss ja schliesslich zeigen wem sie die Treue geschworen hat.
Sowohl Baphomet (Satansfigur) als auch der griechische Gott Hermes halten den doppelten Schlangenstab
Schlangengebäude im Vatikan
Schlangenstäbe
Die Hure führt einige «Zauberstäbe» und diese haben natürlich alle Wurzeln in Heidenreligionen. Viele dieser Stäbe weisen Schlangen auf. Die Schlange symbolisiert Satan. Dies ist mehr als klar:
„Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.“
(Offenbarung 12:9)
Für einen biblischen Christen ist also klar, das Schlangesymbolik nie etwas Gutes bedeuten kann. Niemals. Die Hure, beruft sich aber auf Moses, seine Stäbe und seine Führungsfunktion als Anführer der Israeliten. Somit führen Päpste und Bischofe Schlangenstäbe als Hirten ihrer Herde. Schauen wir uns die Verse an:
„Da sprach der HERR zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er antwortete: Einen Stab. Da sprach er: Wirf ihn auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde, da wurde er zu einer Schlange, und Mose floh vor ihr. Aber der HERR sprach zu Mose: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz! Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde wieder zum Stab in seiner Hand.“
(2. Mose 4:2-4)
„Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Wenn der Pharao zu euch reden und sagen wird: Tut ein Wunderzeichen, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, damit er zur Schlange wird! Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten so, wie der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er wurde zur Schlange. Da rief der Pharao auch die Weisen und Zauberer; und die Wahrsager Ägyptens, sie taten mit ihren Zauberkünsten ebenso. Und sie warfen jeder seinen Stab hin, und die Stäbe wurden zu Schlangen; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.“
(2. Mose 7:8-12)
Bedeutung der Verwandlung des Stabes in eine Schlange:
Es macht symbolisch und theologisch großen Sinn, dass die Schlange von Mose die Schlangen des Pharaos verschlang, wie es in 2. Mose 7:10-12 beschrieben wird. In dieser Geschichte wirft Mose auf Anweisung Gottes seinen Stab vor dem Pharao nieder, und dieser verwandelt sich in eine Schlange. Die Magier des Pharaos tun das Gleiche mit ihren Stäben, aber Mose' Schlange verschlingt die anderen Schlangen.
Symbolische Bedeutung:
Überlegenheit Gottes (Jahwe): Die Tatsache, dass Mose' Schlange die Schlangen des Pharaos verschlang, symbolisierte die Überlegenheit Gottes über die Götter Ägyptens. Der Pharao wurde als gottgleich angesehen, und seine Schlangen symbolisierten seine göttliche Autorität und Macht. Indem Mose' Schlange diese Symbole der Macht des Pharaos vernichtete, zeigte Gott, dass seine Macht über alle irdischen und göttlichen Mächte Ägyptens triumphierte.
Weil Gott wollte sich nicht nur an dem Pharao rächen, sondern auch den ägyptischen Göttern:
„Denn ich will in derselben Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und an allen Göttern der Ägypter will ich das Urteil vollstrecken; ich bin der HERR.“
(2. Mose 12:12)
Da die Schlange im Alten Testament mehrheitlich mit dem Bösen (z.B. Satan) assoziiert wird, ist dieses Ereignis auch ein Zeichen dafür, dass Gott über böse Mächte herrscht. Die Schlangen des Pharaos, die seine göttliche Macht verkörpern, wurden von Gottes Kraft überwunden.
Die ägyptischen Götter, einschließlich der Schlange als Schutzsymbol des Pharaos, konnten das ägyptische Volk nicht vor Gottes Plagen und Gericht bewahren. Dies zeigt, dass der Schutz und die Macht des Pharaos und seiner Götter begrenzt waren, während der Gott Israels unendlich mächtiger war.
Verbindung zur Uraeus-Schlange des Pharaos
Die Schlange als Symbol des Pharaos hatte eine zentrale Funktion im alten Ägypten. Sie verkörperte Macht, Schutz und göttliche Autorität. Insbesondere die Uraeus-Schlange, eine aufgerichtete Kobra, wurde oft auf der Krone des Pharaos abgebildet und sollte ihn vor seinen Feinden schützen. Diese Schlange wurde mit der Göttin Wadjet assoziiert, die als Schutzgöttin von Unterägypten galt. Sie galt als mächtige, göttliche Beschützerin des Königs, deren Symbolkraft den Feind abschreckte und vernichtete. Durch die Darstellung der Uraeus-Schlange auf der königlichen Krone demonstrierte der Pharao, dass er unter dem direkten Schutz der Götter stand und ihre göttliche Kraft durch ihn wirkte.
Pharao als Gott
Die Pharaonen wurden im alten Ägypten nicht nur als Herrscher, sondern auch als lebende Götter verehrt. Dies hatte mehrere Gründe:
Göttlicher Ursprung: Die Ägypter glaubten, dass der Pharao ein direkter Nachkomme der Götter war, besonders des Sonnengottes Ra. Er wurde als Verkörperung des Horus (des Himmelsgottes) auf Erden gesehen. In der Mythologie galt der Pharao somit als Mittler zwischen den Göttern und den Menschen.
Garant für die göttliche Ordnung: Der Pharao war verantwortlich für die Aufrechterhaltung von Maat, dem Konzept der göttlichen Ordnung, Gerechtigkeit und Harmonie im Universum. Diese göttliche Ordnung stellte sicher, dass die Natur funktionierte, das Land fruchtbar blieb und das Volk im Wohlstand lebte. Seine Macht galt daher als notwendig für das Wohlergehen Ägyptens.
Gott in menschlicher Gestalt: Durch Rituale und öffentliche Darstellungen wurde der Pharao wie ein Gott behandelt. Nach seinem Tod wurde er als Osiris, der Gott der Unterwelt, weiter verehrt, während sein Nachfolger als Horus die Herrschaft auf Erden fortsetzte.
Die Schlange als Teil seiner Symbolik unterstrich diese gottähnliche Stellung, da sie als Zeichen der göttlichen Kraft fungierte, die ihm innewohnte und ihn vor allen Feinden, irdischen wie übernatürlichen, schützte.
Mose’ Schlange als Zeichen des Sieges Gottes
Vor diesem Hintergrund wird die Symbolik noch mächtiger: Die Tatsache, dass Mose’ von Gott gesandte Schlange die Schlangen des Pharaos verschlang, deutet auf den Sieg Gottes über die ägyptischen Götter hin. Während der Pharao die Uraeus-Schlange als Schutzzeichen seiner göttlichen Macht trug, zeigte Gott durch dieses Wunder, dass seine Macht weitaus größer war als die der ägyptischen Götter und des Pharaos selbst.
Die bronzene Schlange der Heilung
«Und sie zogen von dem Berg Hor weiter nach dem Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Und das Volk wurde ungeduldig auf dem Weg.
Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: „Warum habt ihr uns aus Ägypten herausgeführt, um in der Wüste zu sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser, und unsere Seele ist schwermütig über diesem miesen Essen.“
Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und viele von den Kindern Israel starben.
Und das Volk kam zu Mose und sprach: „Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bitte, flehe den Herrn, dass er die Schlangen von uns wegtue!“ Und Mose flehte für das Volk.
Und der Herr sprach zu Mose: „Mach dir eine eherne Schlange und setze sie auf eine Stange! Und es soll geschehen, dass jeder, der gebissen wird und sie ansieht, leben wird.“
Und Mose machte eine eherne Schlange und setzte sie auf die Stange. Und es geschah, dass, wenn die Schlange jemanden biss, und er sah die eherne Schlange, lebte er.»
(4. Mose 21:4-9)
"Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe."
(Johannes 3:14-15)
„Er schaffte die Höhen ab, zerbrach die Bildsäulen, hieb die Aschera um und zerschlug die ehrne Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu jener Zeit hatten die Kinder Israels ihr geräuchert, und man nannte sie Nechuschtan.“
(2. Könige 18:4)
Warum Gott Mose befahl ein bronzene Schlange zur Heilung zu machen, ist theologisch nicht abschliessend geklärt. Fakt ist aber, dass Gott vielmals aus dem Bösen Gutes entstehen lässt.
Meine Interpretation ist, dass Gott durch die Schlange Unheil aber genauso gut Heil bringen kann und er damit den Israeliten seine absolute Allmacht demonstrieren wollte. Und wahrscheinlich auch um Satan eins auszuwischen.
Fakt ist, die bronzene Schlange war nie zum Götzendienst gedacht und darum wurde sie schlussendlich durch den gottesfürchtigen König Hiskia zerstört. Gott war mit Hiskia:
«Und der HERR war mit ihm; überall, wohin er zog, hatte er Gelingen. Und er fiel von dem König von Assyrien ab und diente ihm nicht mehr.»
(2. Könige 18:7)
Fazit
Zusammenfassend zeigt die Bibel, dass die Schlange durchweg als negativ besetztes Symbol erscheint. Die Schlange wird konsequent mit dem Bösen, der Versuchung und falschen Götzen in Verbindung gebracht. Im alten Ägypten symbolisierte sie die Macht und göttliche Autorität des Pharaos, die in direktem Gegensatz zu Gott stand. Dies wird besonders deutlich in der Episode, als Mose und Aaron auf Gottes Befehl hin ihre Stäbe in Schlangen verwandelten, und Moses Schlange die Schlangen der ägyptischen Magier verschlang (2. Mose 7:10-12). Hier zeigt sich Gottes klare Überlegenheit über den Pharao und seine Götter.
Auch die "feurigen Schlangen", die Gott in 4. Mose 21:6 als Strafe auf das sündigende Volk sandte, unterstreichen die negative Assoziation der Schlange. Sie waren Werkzeuge des göttlichen Gerichts, die Tod und Zerstörung brachten, als das Volk gegen Gott murrte. Ebenso führt die Geschichte der ehernen Schlange, die Mose zur Heilung aufstellte (4. Mose 21:8-9), später zum Götzendienst, als das Volk begann, die Schlange zu verehren, statt den Gott, der sie gerettet hatte. König Hiskia musste diese bronzene Schlange schließlich zerstören, weil sie zur Abgötterei führte (2. Könige 18:4).
Dennoch zeigt sich in all diesen Fällen Gottes Souveränität. Er benutzt das negative Symbol der Schlange – das Sinnbild für das Böse – um seine Überlegenheit zu demonstrieren. Gott bekämpft "Feuer mit Feuer", indem er die Schlangen der Magier durch die von ihm gesandte Schlange besiegen lässt, die Feurigen Schlangen zur Strafe einsetzt und die eherne Schlange zur Heilung bringt. Aber klar ist: Die Schlange war nie als Objekt der Anbetung gedacht. Jede Nutzung der Schlange diente allein dazu, Gottes Macht und Gerechtigkeit zu demonstrieren. Jegliche Verehrung der Schlange, wie im Fall der ehernen Schlange, wird konsequent von Gott verurteilt, da nur ihm allein die Ehre gebührt.
Natürlich sieht die Hure das anders, denn sie dient der alten Schlange und mit dem Stab zeigt sie der ganzen Welt woher ihre Autorität kommt:
Diese Bild ist für mich Sinnbild von der grossen Hure und ihrer kleinen Schwester. Die zwei Schlangen die sich nach der Sonne Luzifer ausrichten. Oder die Welt begehren? Auf jeden Fall beide «Kirchen» vereint mit dem Symbol des Teufels.
Auch die Bischofsstäbe sind Schlangen mit Löwenkopf
"Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge."
(1. Petrus 5:8)
Pharmakeia und die Doppelschlangen
Der Begriff „Pharmakeia“ kommt im Neuen Testament vor und wird oft mit Zauberei, Hexerei oder dem Gebrauch von Drogen in Verbindung gebracht. Hier sind einige Schlachterverse, in denen „Pharmakeia“ erwähnt wird:
Galater 5,20: „...Zauberei (Pharmakeia), Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Spaltungen, Sekten...“
Offenbarung 9,21: „Und sie taten Buße nicht über ihre Morde, noch über ihre Zauberei (Pharmakeia), noch über ihre Unzucht, noch über ihre Diebstähle.“
Offenbarung 18,23: „...und die Lichter der Lampen werden in dir niemals mehr leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut wird in dir niemals mehr gehört werden; denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, und durch deine Zauberei (Pharmakeia) sind alle Nationen verführt worden.“
Die beiden bekanntesten Schlangensymbole, die in der Medizin verwendet werden, sind der Äskulapstab und der Stab des Hermes oder Caduceus.
Der Äskulapstab ist ein Stab, um den sich eine einzelne Schlange windet, während der Caduceus ein kurzer Stab ist, um den sich zwei Schlangen winden, die manchmal mit Flügeln versehen sind.
Äskulap ist der griechische Gott der Medizin, während Hermes aus dem antiken griechischen Pantheon der Gott des Handels, des Handels und der Kaufleute sowie der Beschützer von Betrügern und Dieben ist.
Eine weitere, weniger bekannte Aufgabe des Hermes war es, die Seelen der Verstorbenen in den Hades zu geleiten, die Unterwelt der griechischen Mythologie.
Man könnte meinen, dass der Stab des Asklepios mit Heilung und Leben in Verbindung steht, während der Stab des Hermes mit dem Tod in Verbindung steht.
Im alten Babylon stellte die einzelne Schlange die große Erdschlange dar, die ursprüngliche Verkörperung der Muttergöttin und die Quelle des Lebens. Folglich symbolisierte die Schlange Fruchtbarkeit und, mit ihrer Wiederkehr im Frühling, Leben und Auferstehung.
Der früheste Caduceus-Typ findet sich in alten babylonischen Rollsiegeln. Er war ein Sexualsymbol mit einem männlichen und einem weiblichen Kopf,die an einem einzigen Körper befestigt waren. Er erscheint auch auf der
Trankopfervase von König Gudea (ca. 2100 v. Chr.), der um 3000 v. Chr.die babylonische Stadt Lagasch regierte.
Das Symbol bestand aus zwei Schlangen, die sich um einen Stab wanden, begleitet von zwei Greifen und stellte Ningischzida dar, den „rechtshändigen Zeptergott“.
Ningischzida warder „Herold der Erde“ und diente als Verbindungsglied zwischen dem Herrscher und der Muttergöttin Ischtar, der Göttin der Fruchtbarkeit, die in Sumer bereits in der Uruk-Zeit (4000–3100 v. Chr.) verehrt wurde und den Caduceus – Ningischzida – in der Hand hielt.
Wir fassen zusammen: Babylon, Sexualsymbol, Herold der Erde(Satan), Ischtar
Beflügelte Schlangen und ihre Verbindung zu gefallenen Engeln
Hier soll der Begriff Seraphim auch erwähnt werden. Seraphim sind eine spezielle Engelklasse in der Bibel:
Biblische Grundlage
Wortursprung: Das hebräische Wort „Seraph“ (שָׂרָף) wird oft mit „brennend“ oder „feurig“ übersetzt. Im Kontext von Jesaja 6 bezieht es sich auf Engel, die um den Thron Gottes stehen. Allerdings kann das Wort auch eine Verbindung zu Schlangen haben. In der Septuaginta (der griechischen Übersetzung des Alten Testaments) wird es manchmal als „serpents“ (Schlangen) übersetzt.
Geflügelte Schlangen
In einigen antiken Kulturen, einschließlich der ägyptischen und mesopotamischen, wurden Schlangen oft mit göttlichen Wesen und Schutz assoziiert. Geflügelte Schlangen können auch in mythologischen Kontexten vorkommen und repräsentieren oft eine Verbindung zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen.
Seraphim und Schlangen
Die Idee, dass die Seraphim geflügelte Schlangen sein könnten, ist in gewissem Maße durch die Beschreibung ihrer feurigen Natur und ihrer Rolle als himmlische Wesen möglich. In der Tradition könnten sie als Engel betrachtet werden, die sowohl die Eigenschaften von Feuer (Reinheit, Licht) als auch von Schlangen (Schutz, Gefahr) in sich tragen.
Zusammenfassung
Die Seraphim werden in der biblischen Tradition als feurige Wesen mit sechs Flügeln beschrieben, und es gibt Anzeichen dafür, dass das Wort „Seraph“ auch mit geflügelten Schlangen in Verbindung gebracht werden kann. Diese Symbolik kann sowohl Aspekte des Schutzes als auch der Gefahr verkörpern, was die Komplexität der biblischen Darstellungen dieser himmlischen Wesen unterstreicht.
Götzdienst ist Dienst an Dämonen und Dämonen sind gefallene Engel. Die geflügelte Schlange ist also ein Symbol für eine bösen Engel.
Baphomet soll hier auch erwähnt sein
Baphomet ist die Verkörperung von Satan. Auch hier sehen wir die Doppelschlange. Wobei der Schlangenstab kein Stab ist, sondern ein Penis. Baphomet vereint ebenfalls das Männliche und Weibliche. Ein Zwitter oder Transgender. Man weiss es nicht genau.
Zusammengefasst
Es tut sich hier wieder ein endloses Fass von Götzendienst auf. Wieder einmal mehr in Verbindung mit der Muttergöttin. Hermes der Götze mit seinem Schlangenstab, der die Toten in die Hölle begleitet und Schutzpatron der Betrüger und Diebe ist. Aber eben auch die Schlangen in Verbindung zu Luzifer Baphomet, Drogen und Magie.
Für ganz begriffsstutzige Katholiken: Schlange böse...
Allsehendes Auge des Helios, Ra’s? Auf alle Fälle Luzifer’s
Das Allsehende Auge ist in der katholischen Kirche omnipräsent. Es soll Gott symbolisieren der alles sieht. Spätestens jetzt sollte einem auffallen, dass dieses Auge gerne in der Sonne abgebildet sind. Hier tun sich natürlich viele Verbindungen auf:
„Die Griechen glaubten, dass Helios, da er jeden Tag den Himmel durchflog, alles sehen konnte. Er wurde als ein ‚allwissender‘ Gott angesehen, und deshalb baten die Griechen ihn meistens, ihre wichtigen Zeremonien und Schwüre zu bezeugen.“
Hier haben wir ein klare Verbindung zu Sonnengöttern.
Auch hat das allsehende Auge eine Verbindung zum ägyptischen Götterkult. Genauer gesagt zu Horus, der auch alles gesehen haben soll
Hier tut sich aber eine Fass ohne Boden auf, den ist auch ein Symbol der Freimaurer, welche ähnlich wie die Hure, Satan als obersten Gott haben. Und ähnlich wie bei der katholischen Hure die normalen Gläubigen geblendet sind, wissen auch die unteren Ränge bei den Freimauern nicht, dass sie eigentlich einer satanischen Lehre folgen.
Hier möchte ich nicht zu fest abdriften in andere Teilgebiete der Satanskulte oder Verschwörungen. Aber man kommt eben nicht darüber hinweg, dass viele katholische «Kirchen» Freimaurersymbolik aufweisen, nämlich in Form des klassischen Freimaurergibels(das flache Dreieck) den man überall auf den Machttempeln der Welt sieht. Wer jetzt genau wem untersteht, das kann ich nicht abschliessend klären. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, wem sich diese Organisationen verschrieben haben: Satan
Zuerst ein paar katholische Kirchen
Folgend einige wichtige Regierungsgebäude
Weisses Haus Amerika
Reichstag Deutschland
Bundeshaus Bern
Whitehall Regierungsgebäude England
Elysee-Gebäude Frankreich (Man beachte die Scheibe im Zentrum welche natürlich für die Sonne steht)
Ein Obelisk gleich vor dem Vatikan
Gott mag auch keine Obelisken
„Und er wird die Bildsäulen des Sonnenhauses in Ägypten zerbrechen, und die Häuser der Götter Ägyptens mit Feuer verbrennen.“
(Jeremia 43:13)
Dieser Vers bezieht sich auf die Obelisken, die als „Bildsäulen des Sonnenhauses“ beschrieben werden. Die Obelisken waren monumentale Steinsäulen, die in Ägypten als Symbole des Sonnengottes Ra verehrt wurden, insbesondere in Heliopolis, dem Zentrum des Sonnengottkults. Diese wurden als Strahlen der Sonne betrachtet und waren ein bedeutender Teil der ägyptischen religiösen Architektur. Jeremia prophezeit, dass Nebukadnezar diese heiligen Obelisken zerstören und damit die Verehrung der ägyptischen Götter gewaltsam beenden wird.
Ursprung und Funktion der Obelisken
Obelisken haben ihren Ursprung im alten Ägypten und sind monumentale, meist aus Stein gehauene Säulen mit einer vierseitigen Struktur, die zur Spitze hin schmaler wird und oft in einer pyramidenförmigen Spitze endet. Die frühesten Obelisken waren als „Benben-Steine“ bekannt und symbolisierten den heiligen Stein der Schöpfung in der ägyptischen Mythologie. Sie dienten als heilige Monumente zu Ehren der Götter, insbesondere des Sonnengottes Re (oder Ra). Die pyramidenartige Spitze der Obelisken sollte die Strahlen der Sonne einfangen, was ihre enge Verbindung zur Verehrung des Sonnengottes betont.
In ihren Anfängen wurden Obelisken in der Regel vor Tempeln aufgestellt, um die Macht und das göttliche Wohlwollen zu verkörpern. In der Stadt Heliopolis, auch als On bekannt, wurden zahlreiche Obelisken errichtet, da dies ein wichtiger religiöser Mittelpunkt der Sonnengottverehrung war. Die Obelisken sollten den Himmel und die Erde verbinden und das Licht und die Energie des Sonnengottes auf die Menschen herabrufen.
Symbolik in der ägyptischen Kultur
In der ägyptischen Kultur symbolisierten Obelisken den Kosmos, das Licht und die Macht der Götter. Ihre Form und Funktion standen in direktem Zusammenhang mit dem Sonnengott Re, dessen Geist angeblich zu bestimmten Zeiten in die Obelisken eintrat. Diese rituelle Verbindung führte dazu, dass die Obelisken als göttliche Kraftquellen angesehen wurden. Sie symbolisierten auch Stabilität, Macht und Fruchtbarkeit, was durch ihre aufrechte und unveränderliche Natur unterstrichen wurde.
Bedeutung in anderen Kulturen
Nachdem die Römer Ägypten erobert hatten, übernahmen sie die ägyptische Vorliebe für Obelisken. Sie begannen, Obelisken aus Ägypten nach Rom zu transportieren und sie in Tempelanlagen oder öffentlichen Plätzen aufzustellen. Diese Übernahme führte dazu, dass Obelisken in der römischen Kultur Macht, Eroberung und die Verbindung zur göttlichen Welt symbolisierten. Die Römer interpretierten die Obelisken als Zeichen ihrer militärischen und politischen Überlegenheit.
Okkulte Symbolik und Verbindungen zu Göttern und Dämonen
Obelisken sind seit Jahrhunderten auch mit okkulter Symbolik verbunden. Besonders in der Freimaurerei und in anderen geheimen Gesellschaften gilt der Obelisk als Symbol für verborgene Weisheit und esoterisches Wissen. In der Freimaurerei wird der Obelisk oft mit dem Gott Osiris in Verbindung gebracht, der als Symbol der Wiedergeburt, des Todes und der Auferstehung verehrt wird. Der Mythos von Osiris und der Verlust seines Phallus spielt eine bedeutende Rolle in der Vorstellung, dass der Obelisk ein phallisches Symbol ist, das Leben und Fruchtbarkeit darstellt.
Darüber hinaus gibt es Verbindungen zu anderen Göttern wie Baal, einem Gott, der im Alten Testament als heidnische Gottheit erwähnt wird. In einigen okkulten Traditionen wird der Obelisk als "Baal's Shaft" (Baal's Schaft) oder "Baal's Organ of Reproduction" bezeichnet, was die phallische Symbolik und die Verbindung zu Fruchtbarkeitsritualen betont. Solche Symbole werden oft als Machtinstrumente interpretiert, um Kontrolle über die Natur oder die Menschen auszuüben.
Der Obelisk wird auch als Kanal für Energie oder göttliche Macht angesehen. In vielen esoterischen Traditionen wird angenommen, dass die Form des Obelisken Energien in die spirituelle Welt leitet, was die Verbindung zwischen den Menschen und den Göttern stärkt.
Der Obelisk im Vatikan und das Sonnenrad
Ein besonders auffälliges Beispiel für die okkulte und religiöse Symbolik des Obelisken findet sich im Vatikan. Vor der Petersbasilika in Rom steht ein 83 Fuß hoher (mit Basis 132 Fuß hoher) ägyptischer Obelisk aus rotem Granit, der ursprünglich in Heliopolis stand. Er wurde im Jahr 37 n. Chr. von Kaiser Caligula nach Rom gebracht und 1586 auf Befehl von Papst Sixtus V an seine heutige Stelle im Petersplatz verlegt.
Bemerkenswert ist, dass dieser Obelisk inmitten eines gigantischen Sonnenrads steht, das in den Pflastersteinen des Platzes eingebettet ist. Das Sonnenrad ist ein starkes Symbol in der antiken Religion und Okkultismus, oft in Verbindung mit dem Sonnengott und der zyklischen Natur des Lebens. Es ist klar dass die Hure auch ausserhalb ihres Hauses zeigen will, wem sie die Treue geschworen hat.
Die Kleidung der Hure
Die Kleidung der Hure hat ihre Wurzeln tief in den alten heidnischen Religionen. Sie ist sehr prunkvoll und auffällig. Sie erinnert in vieler Hinsicht an Magier mit langen Mänteln und Zauberstäben. Dies ist nicht zufällig. Aber was sagt die Bibel über diese Garderobe? Natürlich das Gegenteil von der Hure:
„Alles aber tun sie, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern groß. Sie lieben den obersten Platz bei den Gastmählern und die Ehrensitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und dass sich die Leute von ihnen Rabbi nennen lassen.“
(Matthäus 23,5-7)
„Ein jeder Mann, der betet oder weissagt und etwas auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. Jede Frau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre. Denn wenn eine Frau unbedeckt betet, so soll sie auch das Haar abschneiden lassen. Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich das Haar abschneiden oder scheren zu lassen, so soll sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, weil er Gottes Bild und Ehre ist; die Frau aber ist des Mannes Ehre.“
(1. Korinther 11:4-7)
„Eure Schönheit soll nicht aus dem Äußeren kommen, aus Haarflechten, Goldschmuck oder kostbaren Kleidern, sondern aus dem verborgenen Menschen des Herzens, im unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott von großem Wert ist.“
(1. Petrus 3:3-4)
„Ebenso sollen sich die Frauen in anständiger Kleidung schmücken, mit Schamhaftigkeit und Bescheidenheit, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbaren Kleidern, sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die Gott verehren.“
(Timotheus 2,9-10)
Purpur und Scharlach
«Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen»
Offenbarung 17:4
Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken
Dagon, der in der Kultur der Philister verehrte Gott, wird als halb Mensch, halb Fisch dargestellt. Der Name "Dagon" bedeutet unter anderem "großer Fisch". In Darstellungen erscheint Dagon mit einem menschlichen Oberkörper und einem fischähnlichen Unterleib.
In 1. Samuel 5 bringen die Philister die Bundeslade Gottes in den Tempel Dagons. Nach einer Nacht, in der Dagon vor der Lade umgestürzt ist, finden die Priester ihn am nächsten Morgen mit abgehauenem Kopf und Händen. In der Schlachterversion heißt es: „Als sie aber am Morgen aufstanden, siehe, da lag Dagon mit seinem Angesicht auf die Erde vor der Lade des Herrn; und das Haupt Dagons und beide Hände lagen abgehauen auf der Schwelle. Nur der Stamm Dagons war übrig geblieben.“ (Das Wort „Stamm“ bedeutet hier auch „Dagon“ im hebräischen Orginaltext.
Eine alternative Übersetzung könnte daher genauso gut lauten: „Als sie am Morgen aufstanden, siehe, da lag Dagon mit seinem Angesicht auf die Erde vor der Lade des Herrn; und nur der Fischkörper (hebräisch: Dagon, großer Fisch) blieb ganz erhalten.“
Wer war Paul Scholz?
Paul Scholz ist für mich ein Phänomen.
Paul Scholz (* 29. Juni 1828 in Sagan; † 27. August 1900 in Breslau) war ein deutscher katholischer Theologe.
Er studierte ab 1848 in Breslau. Nach der Priesterweihe 1852 war er Kaplan in Guhrau und Repetent in Breslau. 1853 wurde er lic. theol. Er war von 1853 bis 1864 Religionslehrer am Matthias-Gymnasium. 1857 habilitierte er sich in Breslau für alttestamentliche Exegese. Ab 1868 war er ordentlicher Professor.
Seit 1877 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Winfridia Breslau im CV.
Scholz ist für mich deswegen ein Phänomen, weil er Katholik war und sein Fachgebiet Götzendienst. Er schrieb das Buch:
«Götzendienst und Zauberwesen bei den alten Hebräern und benachbarten Völkern»
Diese Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, wenn es um die verschiedenen «Götter» des Alten Testaments geht. Das Buch geht ins Detail wie kein zweites und bietet einen ausführlichen und kompletten Überblick über den Götzendienst in all seinen Formen, mit diversen archäologischen Hinweisen und Bildern am Schluss.
Kein zweiter, hat sich wahrscheinlich so intensiv und mit so viel Leidenschaft mit dem Götzendienst befasst wie Scholz. Und gerade ihm ist nicht aufgefallen wie tief verstrickt die Hure im Götzendienst ist? Oder vielleicht wollte er es einfach nicht wahrhaben? Bis zu seinem Tod blieb er der Hure treu. Gerne wäre ich mit diesem Menschen ins Gespräch gekommen.
Auf dieser Webseite gebe ich keine Querverweise, sondern zitiere ausschließlich die Bibel, Gottes Wort. Es gibt einfach Dinge, die so klar sind, dass man darüber nicht diskutieren muss, wenn man sie gegen Gottes Wort in der Bibel aufwiegt.
Der Fall von Dagan liegt jedoch etwas anders, da er ein Fischgott war und in der Bibel nicht wirklich als Hauptgegenspieler Gottes erscheint. Im Alten Testament ist das ganz klar Baal. Dagon als Fischgott passt nicht recht in den Kontext der Israeliten und ihrem Götzendienst an Baal bzw. Satan in der Wüste. Dagon ist ein Meeresgott und wird mit Wasser assoziiert.
Deshalb werde ich einige Auszüge über Dagan von Scholz zitieren, um das Thema näher zu beleuchten.
Paul Scholz über Dagan
«Dagon war der Hauptgott der Philister.»
«Als nach der Zetrümmerung der Dagonsstatue auch die Bevölkerung Beulen (Nach den Rabbinen Geschwülste am After) heimgesucht wurden, beschlossen die Leute von Asdod, die Lade des Gottes Israel zu entfernen.»
«Zu Asdod stand noch in der Zeit der Maccabäer ein Dagonstempel.»
«Dass Dagon auch bei den Kanaanitern Heiligtümer hatte, zeigen die Ortsnamen Beth-Dagon(Bith Dakan,)Capher-Dagon, welches zur Zeit des Hieronymus gezeigt wurde.»
«Seine Verehrung in Phoenicien bezeugen, die ...»
«Dagon war also eine Fischgottheit...» (Auf Basis von 1.Samuel 5)
Dagon war nicht der Gott des Getreides
«Allein, dass der philistäische Dagon eine Fischgottheit gewesen, beweist ausser 1.Samuel 5:4 der Umstand, dass er auf phönizischen Münzen, eine Fisch haltend abgebildet ist und dass er auch bei den Assyrern und Babyloniern als Fischgott sich findet. Bei diesen lautete der Name Dakan, wie aus der assyrischen Transposition der Ortsnamens Beth-Dagon in Bit-Dakan erhellt.»
Wichtig!
«In einer Inschrift des Assur-nasir-habal wird Bel-Dagan als höchster Vater der Götter und Weltschöpfer angerufen.»
«In der Inschrift Tiglath Pileser I. wid Dakan als Herr, König der Welt, Herr der Erde und Vater der Götter bezeichnet...»
Dagan war also kein kleiner Fisch(Gott) im wahrsten Sinne des Wortes. Und als Regel kann man zum Götzendienst immer eins Sagen: Der Höchste Gott des Pantheon ist immer Luzifer in Verkleidung. Am Schluss dies Abschnitts wird sich dies zeigen.
Scholz entdeckte eine wichtige Verbindung
Scholz stellte fest, dass auch in Nimrodtempeln Fischgötter abgebildet waren. Die Babylonier verehrten zwei Fischgötter: Ea und Anu. Das Symbol für Ea und Anu war der Fisch.
«Weil bei den Babyloniern der Fisch Symbol der Gottheit war...»
Weiter zieht Scholz den Vergleich mit dem Fischmenschen Oannes:
«Der Gott Anu ist mit dem Fischmenschen Oannes identisch, welcher nach dem Bericht des Berosus aus dem erythräischen Meere hervorkam, die Chäldäer in jeglicher Weisheit, Wissenschaft und Kunst unterrichtetet und in der Folge in den Tempeln Babylons als Gott verehrt wurde.»
Das diese Gottheiten identisch waren ist für Scholz klar
«Dass der letztere mit Dakan oder Dagon identisch sei, ist wohl unzweifelhaft, zumal der Name Dagan auf den Inschriften meist neben dem Gottesnamen Anu erscheint»
Der Kreis schliesst sich zur Sonne und zu Lucifer
«Ursprünglich war Anu wie überhaupt die männlichen Götter Babylons und Syriens der Sonnengott und der ursprüngliche Grund der Darstellung des Gottes als Fisch war wohl die Vorstellung, dass die Sonne bei ihrem Untergange in’s Meer tauche, um in der Nacht nach Osten zu schwimmen. Damit stimmt die Nachricht des Berosus, dass der Oannes am Tag bei den Menschen verkehrt habe, ohne Nahrung zu sich zu nehmen, bei Sonnenuntergang aber in’s Meer getaucht sei und die Nächte zugebracht habe.»
So hüte euch nun sehr, dass ihr euch kein Bildnis macht, keine Gestalt von irgendetwas, was oben im Himmel, oder unten auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. Dass du dich nicht verführst und dir kein Bildnis machst, irgendein Bild von Männlichem oder Weiblichem, von irgendeinem Vieh, das auf der Erde kriecht, von irgendeinem Fliegenden, das im Himmel fliegt, von irgendeinem Gewürm, das auf dem Boden kriecht, und von irgendeinem Fisch, der im Wasser unter der Erde lebt. Und dass du nicht, wenn du deine Augen zum Himmel erhebst und die Sonne, den Mond und die Sterne siehst, das ganze Heer des Himmels, dich verführen lässt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, was der Herr, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat. Dich aber hat der Herr, dein Gott, herausgeführt aus dem Eisenofen, aus Ägypten, um dir zum Volk seines Erbteils zu werden, wie es heute ist.
(5.Mose 4:15)
Warum am Freitag kein Fisch gegessen wird bei der Hure
"As to the ritual of his worship… we only know from ancient writers that, for religious reasons, most of the Syrian peoples abstained from eating fish, a practice that one is naturally inclined to connect with the worship of a fish-god."
• The Catholic Encyclopedia, 1913, Encyclopedia Press
Deutsche Übersetzung:
"Was das Ritual seines Kultes betrifft… wir wissen nur von antiken Schriftstellern, dass die meisten syrischen Völker aus religiösen Gründen vom Verzehr von Fisch abgesehen haben, eine Praxis, die man natürlicherweise mit der Verehrung eines Fischgottes in Verbindung bringt."
Katholische Enzyklopädie, 1913, Encyclopedia Press
Im Zusammenhang mit der Tradition, keinen Fisch zu essen, gibt es eine interessante Geschichte von Isis. Der Oxyrrhynchosfisch, ein Süßwasserfisch aus dem Nil und eine Art von Elefantenfisch, wird oft als der Fisch identifiziert, der Osiris’ Phallus fraß, nachdem er nach seiner Zerschlagung in den Nil geworfen wurde. Manchmal werden auch der Nilkarpfen oder der Lepidotesfisch als Übeltäter genannt.
Wegen dieses Verlusts musste Isis einen neuen Phallus für die Einbalsamierung und Auferstehung von Osiris erschaffen, da er vollständig sein musste. Dieser Mythos könnte der Grund dafür sein, dass ägyptischen Priestern während ihres Dienstes der Verzehr von Fisch verboten war – ein Tabu, das der griechische Historiker Herodot dokumentierte.
Plutarch beschreibt in seiner Erzählung der Isis-Osiris-Geschichte die Fische, die Osiris’ Phallus fraßen, als „gottlos“ und erklärt, dass sie von da an verflucht waren. Aus diesem Grund aßen die Ägypter keinen Fisch.
Hier haben wir sicher die Erklärung warum die Hure kein Fisch am Freitag essen will.
Der Fischhut macht auf einmal Sinn
Das Fischzeichen der «Christen» und eine interessante Verbindung zur falschen Maria
Wie oben erwähnt war der Fisch das Zeichen der Fischgötter. Aber mit dem Fisch kommt auch eine interessante Verbindung zur Muttergöttinanbetung zu stande:
Das Fischsymbol hat eine reiche und vielfältige Geschichte und ist in alten heidnischen Kulturen eng mit Fruchtbarkeit und Weiblichkeit verbunden. Der Fisch wird häufig als Symbol der Fruchtbarkeit betrachtet, da seine Fähigkeit, in großen Mengen nachzuproduzieren, eine Assoziation zur Lebensschöpfung herstellt.
Mutterleib-Symbolik
Die Form eines Fisches kann das Bild eines Mutterleibs hervorrufen und symbolisiert damit die nährenden Aspekte der Großen Mutter. Diese archetypische Figur steht für Mutterschaft, Fruchtbarkeit und die Erde selbst. Der Fisch wird so zu einem kraftvollen Symbol für das Leben und die Fruchtbarkeit, das tief in der weiblichen Identität verwurzelt ist. In vielen alten Religionen wurden Göttinnen, die mit Fruchtbarkeit assoziiert sind, wie Inanna oder Isis, oft mit Fischsymbolik verbunden. Der Fisch repräsentiert die lebensspendenden und nährenden Qualitäten dieser Gottheiten und verweist auf die universelle Rolle der Frau als Hüterin des Lebens. Isis trägt ein Schuppenkleid.
Sonne: Die Sonnenscheibe symbolisiert Licht, Leben und Fruchtbarkeit. Sie verbindet Isis mit den Eigenschaften der Schöpfung und der Nurturing.
Hörner: Die Hörner können ebenfalls die Fruchtbarkeit und die Weiblichkeit symbolisieren, die in vielen Kulturen mit einer Mutterfigur verbunden sind.
Symbolik des Meeres
Der Name Maria wird oft mit dem lateinischen Wort „mare“ (Meer) oder „maris“ (des Meeres) in Verbindung gebracht, was zusätzliche symbolische Bedeutung verleiht. Das Meer gilt als Quelle des Lebens und der Fruchtbarkeit und spiegelt somit Marias Rolle als Muttgöttin wieder. Die unendlichen Weiten und die tiefe Blauheit des Meeres stehen nicht nur für das Leben, sondern auch für die Geheimnisse der Schöpfung.
Das Meer symbolisiert zudem Schutz und Zuflucht. In vielen Traditionen wird Maria als Beschützerin angesehen, was die Assoziation zwischen Maria und dem Meer verstärkt. Sie verkörpert die Eigenschaften einer Mutter, die ihr Kind behütet und beschützt, ähnlich wie das Meer Leben birgt und schützt.
Religiöse und kulturelle Verbindungen
In der katholischen Tradition wird Maria als heilige Mutter verehrt, was sie de facto zu einer Muttergöttin macht. Dies ist unbestreitbar. Muttergöttinnen sind häufig mit Wasser und Fruchtbarkeit verbunden. Der Marienkult verwendet maritime Bilder, um ihre Rolle als Fürsprecherin und Schutzpatronin zu unterstreichen. In verschiedenen alten Religionen wurden Göttinnen wie Inanna oder Isis, die mit Fruchtbarkeit assoziiert werden, mit Fischsymbolik in Verbindung gebracht. Der Fisch repräsentiert die lebensspendenden und nährenden Qualitäten dieser Gottheiten.
Maria, die Stella Maris
„Stella Maris“ ist seit langem der bevorzugte Titel, mit dem die Menschen des Meeres auf sie gerufen haben, in deren Schutz sie sich immer verlassen haben: die selige Jungfrau Maria. Ihr Sohn, Jesus Christus, begleitete seine Jünger in ihren Booten, half ihnen bei ihrer Arbeit und stillte die Stürme. So begleitet die Kirche die Seefahrer und kümmert sich um die besonderen geistlichen Bedürfnisse derjenigen, die aus verschiedenen Gründen in der maritimen Welt leben und arbeiten.
Dagon hat es in sich
Wie man sieht hat es der Fischgott Dagon faustdick hinter den Ohren. Er ist Satan in Verkleidung und gleichzeitig weist er, als Symbol des Fisches, eine enge Verbindung zur Muttergöttin auf. Als Geschöpf des Meeres hat Dagon natürlich auch Verbindung zu Levithian, dem Wasserdrachen, welcher eine weitere Repräsentation von Satan ist. Levithian wird auf dieser Webseite ein eigenes Kapitel gewidmet.
Baalsiegel
Baal wird auf dieser Webseite ein eigenes Kapitel gewidmet. Baal ist Satan im alten Testament. Hier braucht es ein Bisschen Okkultwissen über den «Kleinen Schlüssel des Salomon»
Der "kleine Schlüssel Salomon" ist ein bedeutendes okkultes Buch, das 72 Siegel enthält, die jeweils einem spezifischen Dämon zugeordnet sind. Diese Dämonen stehen für verschiedene Kräfte und Eigenschaften und spielen eine zentrale Rolle in der magischen Praxis. Die Siegel fungieren als Symbole, um die Dämonen zu identifizieren und ihre Macht zu kanalisieren. Sie ermöglichen es dem Praktizierenden, mit diesen Wesen zu interagieren, sie zu kontrollieren und Schutz während der Rituale zu bieten.
Einige dieser Siegel wurden auch mit bestimmten geografischen Orten in Verbindung gebracht, die als besonders kraftvoll gelten. Historisch gab es Berichte über Gebäude und Ruinen, die mit diesen magischen Symbolen verziert waren, was darauf hindeutet, dass diese Plätze für rituelle Praktiken genutzt wurden. Diese Verbindung zwischen den Siegeln, den Dämonen und spezifischen Orten verleiht der magischen Tradition eine zusätzliche Dimension.
So ganz ohne Kontext wäre die frappante Ähnlichkeit des Vatikansiegels und dem Baalsiegel reine Verschwörungstheorie:
Der Stern des Saturn, der falsche Davidsstern und 666
Der Davidsstern, auch bekannt als Siegel Salomos, ist ein bekanntes Symbol des Judentums, das oft fälschlicherweise als biblisches oder traditionelles Zeichen angesehen wird. In den heiligen Schriften des Judentums wird der Davidsstern jedoch nicht erwähnt und hat keine Wurzeln in der alten jüdischen Tradition. Stattdessen taucht er in der jüdischen Kultur erst viel später auf, vor allem im Mittelalter, und fand in mystischen und kabbalistischen Kontexten Verwendung. Seine Bedeutung als Symbol der jüdischen Identität und des Judentums entwickelte sich insbesondere während der zionistischen Bewegung, und die offizielle Verwendung als Symbol des Staates Israel begann erst 1948. Hier ist das Kapitel (Der Wahre Jude und die Synagoge des Satans) wärmstens zu empfehlen. Somit ist der Davidsstern eher ein modernes Symbol als ein historisches religiöses Zeichen. Laut alten Zeitungsberichten gab es einigen Widerstand bei der Einführung dieses Sterns, weil er mit Okkultpraktiken in Verbindung gebracht wurde. Ein Stern wird aber in der Bibel klar erwähnt. Der Remphanstern oder eben Saturnstern.
„Und ihr habt das Zelt des Moloch und den Stern des Gottes Saturn gemacht, die Bilder, die ihr euch gemacht habt, um sie anzubeten; darum werde ich euch in die Gefangenschaft führen jenseits von Babylon.“
(Apostelgeschichte 7:43)
„Und ihr habt das Zelt des Moloch und den Stern des Gottes Remphan gemacht, die Bilder, die ihr euch gemacht habt, um sie anzubeten; darum werde ich euch in die Gefangenschaft führen jenseits von Babylon.“
(Apostelgeschichte 7:43)
Der Saturnstern ist die perfekte Repräsentation von 666, dem Mal des Tieres, und darf natürlich auf dem Dagonhut nicht fehlen
Hier sei auch noch eine Verbindung aufgezeigt zu 33: 3 Ecken plus 3 Ecken= 33.
Des Weiteren verkörpert der Stern auch die Sexualität. Die Vereinigung von Mann und Frau. Das eine Dreieck penetriert das andere.
Zuletzt sei noch gesagt, dass das 6-eck rege in Gebrauch ist bei magischen Ritualen.
Zum Begriff Remphan
Die alexandrinische Handschrift liest „Raiphan“, während andere Handschriften „Raphan“, „Rephan“ oder „Rephon“ und die äthiopische Version „Rephom“ verwenden. Diese Namensvariationen zeigen, dass der Name über die Zeit und durch verschiedene Übersetzungen leicht verändert wurde.
Die Hebräer nannten Riesen „Rephaim“, aber hier bezieht sich „Rephan“ oder „Remphan“ nicht auf Riesen, sondern auf einen Götzen, der oft mit Moloch oder Milchom, dem Gott der Ammoniter, gleichgesetzt wird. „Rephan“ könnte durch eine sprachliche Anpassung (Epenthese) entstanden sein. Manche vermuten, dass die Namensform aufgrund der gigantischen Gestalt des Götzen oder seiner Krone, die in 2. Samuel 12,30 erwähnt wird, verwendet wurde.
2. Samuel 12,30: „Und er nahm die Krone von ihrem Haupt; und sie wog ein Talent Gold und war mit kostbaren Steinen geschmückt. Und sie wurde auf das Haupt von David gesetzt. Und er brachte die Beute der Stadt mit sich.“
Die Krone wog umgerechnet 34,2kg.
Diese Krone war eine massive, mit Edelsteinen verzierte Krone, die David nach seinem Sieg erbeutete.
Moloch, oft mit dem Götzen „Chiun“ aus Amos 5,26 in Verbindung gebracht, war ein kanaanitischer Gott, der für grausame Rituale wie das Kinderopfer bekannt war. Jüdische Gelehrte wie Kimchi und Aben Ezra erklären, dass „Chiun“ bzw. „Chevan“ in den ismaelitischen und persischen Sprachen Saturn bedeutet. Auch „Rephan“ wird in der ägyptischen Sprache mit Saturn in Verbindung gebracht. Dies deutet darauf hin, dass „Rephan“ und „Chiun“ unterschiedliche Namen für denselben Gott oder einen Sternengott waren, der mit dem Planeten Saturn assoziiert wurde.
In der Apostelgeschichte 7,43 zitiert Stephanus aus der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung des Alten Testaments, und verwendet „Rephan“ oder „Remphan“. Es wird vermutet, dass die Septuaginta-Übersetzer unter Ptolemäus diesen Namen verwendeten, da er in Ägypten bekannter war. Der Götze wird als „Stern eures Gottes“ bezeichnet, was sich auf Saturn bezieht. In der jüdischen Tradition selbst war jedoch Jehova der Herr des Sabbats, und die Verehrung von Saturn kam durch den Einfluss heidnischer Kulturen zustande, die im Laufe der Zeit in die israelitische Praxis eindrangen.
Zusammengefasst zeigt die Namensvariation „Rephan/Remphan“ eine Verbindung zu Moloch und Chiun, wobei beide Bezeichnungen letztlich auf die Verehrung des Sternengottes Saturn hinweisen. Diese Saturnverehrung hatte jedoch keinen Platz in der offiziellen jüdischen Lehre, sondern war ein Zeichen des Abfalls vom Glauben an den Gott Israels.
Die Molochanbetung war eng mit der Verehrung des Planeten Saturn verknüpft. Moloch, der Gott der Ammoniter, wurde für grausame Rituale wie das Kinderopfer verurteilt (siehe Levitikus 18,21). Seine Verehrung wurde in der Bibel als schwere Sünde angesehen.
Im Buch Amos (Amos 5,26) wird „Chiun“ erwähnt, ein weiterer Götze, der von den Israeliten in der Wüste verehrt wurde. Kimchi und Aben Ezra identifizieren ihn ebenfalls mit Saturn, der auch in anderen Sprachen mit diesem Namen assoziiert wird. Die Septuaginta und die Apostelgeschichte erwähnen „Rephan“ oder „Remphan“, einen weiteren Namen für denselben Sternengott.
Diese Verbindungen deuten darauf hin, dass die Anbetung von Moloch, Chiun und Rephan Formen eines Sternenkults darstellten, bei dem Saturn eine zentrale Rolle spielte. In der jüdisch-christlichen Tradition ist jedoch Jehova, nicht Saturn, der Herr des Sabbats. Die Verbindung zwischen Saturn und den grausamen Ritualen, die Moloch zugeschrieben wurden, zeigt, wie heidnische Einflüsse in die religiöse Praxis eindringen konnten.
In der christlichen und esoterischen Tradition wurde später oft eine Verbindung zwischen Saturn und Satan hergestellt, was zu weiteren Spekulationen über den „Stern eures Gottes“ führte.
Massive Fälle von Besessenheit bei der Hure und die Rolle der Muttergöttin im Exorzismus
In einem Artikel von newsweek.com wurde über die massiven Zahlen von Besessenheitsfällen in Italien berichtet. Die Zahlen die präsentiert wurden sind erschreckend:
In Italien spielen Exorzismen eine bedeutende Rolle. Aktuellen Statistiken zufolge gibt es landesweit etwa 290 aktive Exorzisten. Eine Umfrage unter 120 dieser Geistlichen zeigt, dass einige von ihnen täglich zwischen 30 und 50 Fälle von Besessenheit behandeln. Im Durchschnitt sind das etwa 40 Fälle pro Exorzist und Tag. Hochgerechnet ergibt dies bei den 120 befragten Exorzisten insgesamt rund 4.800 Fälle täglich, was die hohe Nachfrage nach Exorzismen in Italien verdeutlicht.
Wie kann das sein? Kann das überhaupt sein? Was sagt die Bibel?
„Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“
(1. Johannes 4,4)
„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“
(1. Korinther 6,19)
„In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.“
(Epheser 1,13-14)
„Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römer 8:38)
Es gibt keine Besessenheit bei Widergeborenen Christen
Im Neuen Testament gibt es keinen dokumentierten Fall, in dem ein echter, wiedergeborener Christ von einem Dämon besessen war. Die Bibel beschreibt Besessenheit nur bei Menschen, die noch nicht an Jesus Christus geglaubt haben oder ihn nicht kannten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Gläubige, die den Heiligen Geist empfangen haben, von Dämonen besessen sein können.
2. Korinther 6,16: „Oder welchen Zusammenhang hat der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“
1. Johannes 5,18: „Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst, und der Böse tastet ihn nicht an.“
Hier sei gesagt das Satan und seine Dämonen sehr wohl Einfluss auf Christen haben können. Durch die Lügen ihrer Welt und durch Einflüsterungen und Versuchungen. Aber Besessenheit ist ein Merkmal von Heiden!
Katholiken und Orthodoxe sind nicht gerettet und dadurch faktisch Heiden
Die katholische Kirche lehrt, dass das Heil nicht allein durch den Glauben erlangt wird, sondern dass gute Werke und Sakramente eine wesentliche Rolle spielen, um Gottes Gunst zu erlangen und das Heil zu bewahren. Nach dieser Doktrin beginnt das Heil mit der Taufe, bei der der Mensch von der Erbsünde gereinigt wird und die Rechtfertigung durch Gnade empfangen wird. Diese Rechtfertigung muss jedoch durch gute Werke und den Gehorsam gegenüber kirchlichen Lehren aufrechterhalten werden. Das bedeutet, dass der Gläubige sein Heil nicht nur durch den Glauben an Christus bewahrt, sondern durch ständige Bemühungen, in Übereinstimmung mit den Geboten und Lehren der Kirche zu leben. Sakramente wie die Beichte und die Eucharistie werden als notwendig angesehen, um in der Gnade zu bleiben und die Vergebung von Sünden zu erlangen, die das Heil gefährden könnten.
Das Problem dieser Lehre besteht darin, dass sie Menschen dazu führt, sich auf ihre eigenen Anstrengungen zu verlassen, um das Heil zu bewahren, anstatt sich auf die vollkommene Gnade Gottes zu stützen. Diese Sichtweise widerspricht jedoch direkt der biblischen Lehre, dass das Heil allein durch den Glauben an Jesus Christus erlangt und auf ewig gesichert wird, unabhängig von menschlichen Werken.
Epheser 2,8-9 erklärt unmissverständlich: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Das Heil ist ein Geschenk, das allein durch den Glauben an Christus empfangen wird. Es kann nicht durch Werke verdient oder bewahrt werden. Wer glaubt, dass er sein Heil durch gute Werke sichern muss, leugnet die Gnade Gottes und verlässt sich auf menschliche Anstrengungen anstatt auf Gottes souveräne Gabe.
Die katholische Lehre, die gute Werke in den Vordergrund stellt, führt zu einer Abhängigkeit von menschlichen Anstrengungen und kirchlichen Traditionen, anstatt auf den Mittler Jesus Christus zu vertrauen. Die Bibel macht jedoch deutlich, dass das Vertrauen auf Werke die Gnade Gottes entwertet. Römer 11,6 sagt: „Wenn aber durch Gnade, so ist es nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.“ Gnade und Werke schließen sich gegenseitig aus. Wenn das Heil durch Gnade empfangen wird, dann können Werke es weder bewirken noch bewahren.
Die Bibel lehrt zudem, dass das Heil, einmal empfangen, für immer gesichert ist. Johannes 10,28-29 verdeutlicht: „Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Ein Christ, der durch den Glauben an Jesus Christus gerettet ist, ist für immer sicher. Dieses Heil kann nicht durch Versagen oder menschliche Schwäche verloren gehen, denn es ist durch Gottes unerschütterliche Macht bewahrt.
Auch Philipper 1,6 bestätigt: „Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.“ Gott selbst ist es, der das Werk des Heils im Gläubigen begonnen hat, und er wird es auch vollenden. Das zeigt, dass unser Heil nicht von uns abhängt, sondern von der Treue und Macht Gottes.
Die Lehre von „einmal gerettet, immer gerettet“ ist also eine biblische Tatsache. Einmal in Christus gerechtfertigt, bleibt der Gläubige für immer in seinem Heil sicher. Gute Werke sind zwar die natürliche Frucht eines echten Glaubens und nach Jakobus 2,17 ist der Glaube ohne Werke tot: „So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, tot in sich selbst.“ Dies bedeutet jedoch nicht, dass Werke für das Heil notwendig sind. Vielmehr sind sie das sichtbare Zeichen eines lebendigen Glaubens und eine Antwort auf die empfangene Gnade.
Die Forderung nach guten Werken ist also nicht eine Bedingung für das Heil, sondern ein Ausdruck der Dankbarkeit und der Transformation, die der Glaube an Christus bewirken sollte. Sie zeigen, dass der Glaube lebendig ist und in der Praxis ausgedrückt wird. Doch das Heil selbst hängt nicht von diesen Werken ab, sondern allein von der Gnade Gottes und dem Glauben an Jesus Christus. Wer dies versteht, erkennt die wahre Freiheit, die in der Gnade liegt, und lebt aus Dankbarkeit und Liebe heraus, ohne Angst vor dem Verlust des Heils.
Wie bereits bei der falschen Maria erläutert, klammern sich Katholiken ängstlich an die falsche Maria, da sie sich ihres Heils nicht sicher sind und hoffen, dass sie bei Gott ein gutes Wort für sie einlegen kann. Denn sie haben den heiligen Geist nicht.
Im Kapitel Einmal gerettet, wird dies ausführlich erklärt.
«wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.»
(Römer 4:5)
Die alte Marienmyserie in Bezug auf Dämonenaustreibung
Die englische Noxbibel
Die Knox-Bibel ist eine katholische Übersetzung der Bibel, die von Monsignore Ronald Knox in den 1940er Jahren angefertigt wurde. Sie erfreut sich großer Beliebtheit unter englischsprachigen Katholiken. Wir sehen auch gleich warum:
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen[3] und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
(Schlachter Genesis 3:15)
Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, / zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.
(Deutsche katholische Einheitsübersetzung Genesis 3:15)
„Und ich werde Feindschaft stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; sie wird deinen Kopf zertreten, während du auf ihrer Ferse lauerst“ (Knoxbibel wortwörtliche Übersetzung aus dem Englischen Genesis 3,15).
Die Knoxbibel wurde also derart umgeschrieben, dass die Frau die Jungfrau Maria ist.
Ein Auszug aus einer katholischen Webseite zum Marias Funktion im Garten Eden
Die Szene spielt im Garten Eden. Die Charaktere sind Gott, die Schlange, Adam und Eva. Der Teufel grinst triumphierend. Er hat gerade Eva getäuscht und dadurch auch Adam. Oh, er ist stolz auf sich. Man kann fast den dämonischen Stolz über die Zerstörung spüren, denn er hat Gottes Schöpfungswerk erfolgreich entstellt und die Menschen—die Gott eine besondere Liebe entgegenbringt—inselbst in den Tod und das Elend geführt.
Gott ist auf die Szene getreten, um das Chaos zu beseitigen, und erklärt den tragischen Fluch, der aus der Sünde entstanden ist, aber auch, um das Protoevangelium zu verkünden, den ersten Hinweis auf das Evangelium und den Untergang des Teufels.
Gott beginnt damit, Satan anzusprechen und ihm zu sagen, dass er den Rest seiner Tage im Staub fressen wird. Dann offenbart er etwas, das Satan vor Horror erschauern lässt—seine endgültige Niederlage wird durch eine Frau kommen.
„Und ich werde Feindschaft stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; sie wird deinen Kopf zertreten, während du auf ihrer Ferse lauerst“ (Genesis 3,15, Knox).
Nun streiten die Gelehrten darüber, ob das Pronomen in dem Satz „Sie wird deinen Kopf zertreten“ maskulin oder feminin ist—ob es sich also auf die Jungfrau Maria oder Jesus Christus bezieht. Aber ich werde dir ein kleines Geheimnis verraten: Es spielt keine Rolle. Siehst du, Jesus wird Satan durch Maria besiegen. Sie ist das Werkzeug, das Jesus nutzen wird, wenn er seinen alten Feind vernichtet.
In diesem Zusammenhang ist es ebenso legitim zu sagen: „Er wird deinen Kopf zertreten“ wie zu sagen: „Sie wird deinen Kopf zertreten.“ Es ist ähnlich wie einem bewaffneten Angreifer zu sagen: „Noch einen Schritt und ich werde dich erschießen“ und „Noch einen Schritt und mein .44 Magnum wird dich wegblasen.“ Beides sind wahre Aussagen.
Warum schmerzt es den Teufel also so sehr, von Maria besiegt zu werden? Warum will Gott Maria benutzen, um Satan zu besiegen? Das werde ich erklären.
Der Teufel hasst, ich meine, er verabscheut die Tatsache, dass seine endgültige Niederlage durch die Hände einer niedrigen Dienerin kommen wird. Auf eine Weise könnte sein stolzes Herz es ertragen, von Gott selbst besiegt zu werden, denn Er ist allmächtig und omnipotent. Aber von einer kleinen Dame aus Nazareth besiegt zu werden? Der Gedanke ist absolut demütigend. Es bringt ihn zur Verzweiflung. Denn wenn es eine Sache gibt, die das stolzeste Wesen in der gesamten Schöpfung hasst, dann ist es, erniedrigt zu werden.
Satan findet seine Niederlage durch die Jungfrau Maria demütigend, weil sie eine Frau ist, und Frauen gelten als das schwächere Geschlecht (1. Petrus 3,7), und er verabscheut Schwäche. Nichts gefällt ihm mehr, als Frauen zu missbrauchen, herabzuwürdigen und zu objektivieren. Außerdem ist unsere selige Dame ein Mensch, und Satan hasst Menschen, weil wir Körper haben, und er ist ein reiner Geist, der denkt, Körper seien widerlich. Aber es gibt einen weiteren, tiefgründigeren Grund, warum Satan es hasst, von Maria besiegt zu werden: Sie ist sein Ersatz im Himmel.
Sehen Sie, Luzifer war ursprünglich Gottes größtes Werk. Er war schöner, mächtiger als alle anderen Geschöpfe, die Gott gemacht hat. Und wie wir alle wissen, stieg ihm das zu Kopf. Er war so wunderschön, so mächtig, dass er wirklich dachte, er könnte besser sein als Gott. Die prägnanten Merkmale Satans sind Stolz und Neid auf den Allmächtigen.
Und was sind die prägnanten Merkmale unserer Dame? In erster Linie ist sie überaus demütig. Tatsächlich ist sie das demütigsten Wesen, das je existiert hat. Für jeden Tropfen Stolz, den der Teufel hat, hat Maria doppelt so viel Demut. Für jeden Tropfen von hassgefülltem und bitterem Neid in Satans schwarzem Herzen ist Marias Herz mit doppelt so viel Lob, Anbetung und Liebe erfüllt. Für jeden Funken von verdorbener und zerstörerischer Verderbtheit in der Seele des Teufels ist Marias Herz mit mehr Reinheit und Fruchtbarkeit erfüllt. Und durch Gnade hat Gott sie zum exquisitesten und glorreichsten Wesen im gesamten Universum gemacht – den Titel, den der Teufel einst beansprucht hat.
In jeder Hinsicht ist die Immaculata Satans Polarität. In jeder Hinsicht ist sie sein Ersatz, und er weiß es.
Es ist schon der helle Wahnsinn wie abstrus die Marienverehrung bei der Hure ist. Wie einfach wirklich alles auf Maria als Zentrum zurechtgelogen wird. Das sich Genesis 3:15 auf Maria bezieht, ist schon deshalb nicht möglich, weil der Urtext hebräisch ist und die Frau sich auf Israel, die Gemeinde Gottes, bezieht, aus der der jüdische Messias (Jesus) kommen wird.
Exorzisten kommen zu Wort
Chad Riberger
Der katholische Exorzist Chad Ripperger berichtet, dass in 70 Prozent der Fälle Maria anwesend sei und die Dämonen austreibe, nicht Gott. Zudem öffne sich der Abgrund, und der Dämon werde in die Hölle (Abyss) gezogen.
Amorth
Während eines Interviews mit der katholischen Nachrichtenagentur im Jahr 2011 sagte der berühmte römische Exorzist Pater Gabriele Amorth, dass der Teufel ihm gestanden habe, dass er mehr Angst hat, wenn der Exorzist Maria anruft, als wenn er Jesus Christus anruft. Warum? „Weil es für mich demütigender ist, von einem menschlichen Wesen besiegt zu werden, als von ihm besiegt zu werden“, sagte der Teufel ihm.
Laut der Hure hat der Teufel also mehr Angst vor der Jungfrau Maria als vor Gott selbst. Was soll man da noch sagen?
Ein Gedanke der mich nicht loslässt
Das Wort Gottes sagt folgendes über Satan:
„Ihr habt den Teufel zum Vater, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Er war ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er lügt, so redet er aus seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“
(Johannes 8,44)
„Und das ist kein Wunder; denn der Satan selbst verwandelt sich in einen Engel des Lichts.“
(2. Korinther 11,14)
Ich frage mich folgendes:
Gehen wir davon aus das ein Grossteil dieser Besessenheitsfälle echt sind.
Gehen wir mit gutem Gewissen davon aus, das Katholiken nicht gerettet sind, denn darum ist dämonische Besessenheit erst möglich.
Gehen wir mit gutem Gewissen davon aus, dass die Katholiken Götzendienst an der falschen Maria und den falschen Heiligen betreiben und somit Dienst an Dämonen betreiben.
„Sondern ich sage, dass das, was die Heiden opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft mit den Dämonen habt.“
(1. Korinther 10,20)
Wirft das nicht eine ganz neue Perspektive auf den katholischen Exorzismus?
Warum sollten Dämonen den Exorzisten die Wahrheit sagen?
Warum sollte Satan mehr Angst vor Maria haben?
Warum sollte der Dämon dem Exorzisten über seine grosse Schwachstelle berichten? «Hol ja nicht die Maria, ich habe Angst vor ihr!»
Das ist Antibiblisch! Satan ist ein Lügner!
Auch die Abyss wirft Fragen auf, weil das Wort Gottes etwas anderes über Dämonen sagt, als Chad Ripberger:
„Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandert er dürre Orte, sucht Ruhe und findet sie nicht. Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich gegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und sie ziehen hinein und wohnen dort. Und es wird mit jenem Menschen zuletzt ärger, als es zuvor war. So wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen!“
(1. Matthäus 12,43–45)
In vielen Fällen von Besessenheit innerhalb der katholischen Kirche wurde berichtet, dass der Dämon zurückgekehrt ist und der betroffenen Person erneut Probleme bereitet hat. Wie wir sehen ist dies biblisch fundiert. Der Abgang in die Abyss aber nicht!
Markus 5,12-13 Austreibung der Legion
„Und die Dämonen baten ihn alle und sprachen: Sende uns in die Schweine, damit wir in sie fahren! Und sogleich erlaubte es ihnen Jesus. Da fuhren die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine; und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, etwa 2.000, und sie ertranken im See.“
Laut der Bibel bleiben die Dämonen auf Erde nach der Austreibung. Sie werden nicht in den Abgrund gezogen. Erst am Ende der Zeit werden Satan und seine Engel ins ewige Feuer müssen.
„Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“
(1. Matthäus 25,41)
In diesem Vers spricht Jesus vom endgültigen Gericht, bei dem die Bösen in das ewige Feuer geworfen werden, das ursprünglich für den Teufel und seine Dämonen (Engel) vorbereitet wurde. Es zeigt, dass dieses Feuer der endgültige Aufenthaltsort für die gefallenen Engel (Dämonen) ist.
„Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier und der falsche Prophet sind; und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
(2. Offenbarung 20,10)
Eine riesige Dämonenshow für die eitlen Priester der Hure?
Menschen sind fasziniert von Geschichten über das Böse und über diejenigen, die sich dem Bösen entgegenstellen. Hochmut ist ein Zeichen für Menschen, die nicht in Jesus gerettet sind.
Rein biblisch betrachtet ist weder die Rolle der Jungfrau Maria im Exorzismus noch die Vorstellung, dass Dämonen direkt in die Hölle fahren, biblisch fundiert.
In der Bibel werden Engel erwähnt, die im Tartaros gefangen sind; sie werden dort für den Tag des Jüngsten Gerichts aufbewahrt. Ein passender Vers aus der Schlachterübersetzung lautet:
„Denn wenn Gott die Engel, die gesündigt haben, nicht verschonte, sondern sie mit Ketten der Finsternis in den Tartaros stieß und sie aufbewahrt für das Gericht“
(2. Petrus 2,4).
Diese Engel können nicht aus der Hölle entkommen, da sie gebunden sind.
Darüber hinaus berichtet die Bibel metaphorisch von Folterengeln in der Hölle, die für die Bestrafung der Bösen zuständig sind. Ein Beispiel dafür findet sich in
(Matthäus 18,34)
„Und sein Herr wurde zornig und übergab ihn den Folterknechten, bis er all das, was er ihm schuldig war, zurückbezahlt hatte.“
Die Folterengel in der Hölle stehen unter dem Herrn, also Gott. Auch sie werden die Menschen nicht belästigen.
Das wirft die Frage auf: Entweder lügen die Priester, oder die Dämonen spielen bewusst mit deren Eitelkeit
Was, wenn das Ganze einfach eine riesige Dämonenshow ist und die Mutter Maria nichts anderes ist als ein Oberdämon, der den niederen Dämon anweist, den Besessenen für eine Weile zu verlassen?
Wie komme ich darauf? Abgesehen von dem bereits Gesagten gibt es auch die Verbindung zur Muttergöttinverehrung.
Wie bereits erwähnt, besteht eine Verbindung zwischen dem Dämon Astaroth und der Göttin Astarte, die oft als weibliche Figur betrachtet wird und als Himmelskönigin verehrt wurde.
In der Dämonologie hat sich die Darstellung im Laufe der Zeit verändert.
Ursprüngliche Form: Astarte wird als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt, und ihre Eigenschaften sind stark mit Weiblichkeit verbunden. In vielen Kulturen war sie eine zentrale Figur des Kultes.
Dämonische Transformation: In späteren okkulten Traditionen, insbesondere im mittelalterlichen europäischen Kontext, wurde Astaroth oft als männlicher Dämon beschrieben.
Rang in der Hölle: Asteroth wird in verschiedenen grimorischen Texten als hoher Dämon oder Fürst der Hölle beschrieben, häufig mit Macht über verschiedene Aspekte der menschlichen Natur und des Wissens.
Da Engeln kein Geschlecht zugeschrieben wird, ist die Transformation durchaus denkbar. Es geht ja letztlich um Götzendienst und um Verführung zum Glaubensabfall durch Dämonenanbetung.
Inquisition
Zuerst möchte ich Gott zu Wort kommen lassen
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn.‘ Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, dem biete die andere auch dar.“
(Matthäus 5,38-39)
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“
(Matthäus 5,43-44)
„Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
(Matthäus 5,9)
„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“
(Johannes 14,27)
„Aber ich sage euch, die ihr hört: Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen, segnet, die euch verfluchen, und betet für die, die euch beleidigen.“
(Lukas 6,27-28)
„Wenn es möglich ist, soviel an euch liegt, lebt mit allen Menschen in Frieden.“
(Römer 12,18)
„Die Frucht der Gerechtigkeit wird in Frieden gesät für die, die Frieden stiften.“
(Jakobus 3,18)
„Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Lästerung mit Lästerung, sondern segnet vielmehr, denn dazu seid ihr berufen, dass ihr den Segen erbt.“
(1. Petrus 3,9)
„Eine sanfte Antwort stillt den Zorn; aber ein verletzendes Wort erregt den Zorn.“
(Sprüche 15,1)
„Seht zu, dass niemand das Böse mit Bösem vergelte, sondern bemüht euch, stets das Gute zu tun untereinander und zu allen.“
(1. Thessalonicher 5,15)
„Alle Bitterkeit und Zorn und Zornigkeit und Geschrei und Lästerung seien von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einander, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Epheser 4,31-32)
Was war die Inquisition?
Die Inquisition, eine Institution der katholischen Kirche, wurde im Mittelalter eingeführt, um Häresien zu bekämpfen und die Reinheit des Glaubens zu wahren. Es gab verschiedene Formen der Inquisition, darunter die mittelalterliche Inquisition (12. bis 14. Jahrhundert), die Spanische Inquisition (1478–1834) und die Römische Inquisition (1542–19. Jahrhundert). Jede hatte unterschiedliche Methoden, Zielgruppen und Opferzahlen.
Opfer der Inquisition:
Mittelalterliche Inquisition (12.–14. Jahrhundert):
Zielte auf Ketzergruppen wie die Katharer und Waldenser ab.
Die genaue Anzahl der Opfer ist schwer zu bestimmen, aber Schätzungen reichen von Tausenden bis zu zehntausenden Toten.
Prozesse waren oft brutal, Folter wurde verwendet, um Geständnisse zu erzwingen.
Katharer
Hintergrund und Glaube: Die Katharer, auch als Albigensier bekannt, waren eine dualistische Bewegung, die im 12. und 13. Jahrhundert in Südfrankreich blühte. Sie glaubten an einen dualistischen Kosmos, in dem der gute Gott des Neuen Testaments im Gegensatz zu einem bösen Gott stand, der die materielle Welt geschaffen hatte. Diese Sichtweise führte zu ihrer Ablehnung der materiellen Welt und der katholischen Kirche, die sie als korrupt ansahen.
Zielsetzung: Die Katharer strebten nach einer Rückkehr zu einem reineren, apostolischen Christentum und lebten oft in einfachen, asketischen Gemeinschaften. Ihre Ablehnung des Kirchenhierarchien führte zu ihrer Verfolgung durch die katholische Kirche, die als Reaktion auf die Bedrohung ihrer Autorität die Albigenserkriege (1209–1229) ausrief.
Waldenser
Hintergrund und Glaube: Die Waldenser wurden im 12. Jahrhundert von Peter Waldo in Lyon, Frankreich, gegründet. Sie predigten eine einfache Lebensweise, die auf der Bibel basierte, und forderten die Rückkehr zu den Lehren Jesu. Die Waldenser setzten sich für die Bibelübersetzung in die Volkssprache ein und lehnten die päpstliche Autorität ab.
Zielsetzung: Ihre Bewegung war eine frühe Form des Protest gegen die katholische Kirche und ihre Praktiken, einschließlich des Ablasshandels und der Veneration von Heiligen. Waldenser glaubten an die Notwendigkeit der persönlichen Bibelinterpretation und ermutigten eine aktive, gläubige Lebensweise.
Spanische Inquisition (1478–1834):
War besonders berüchtigt für die Verfolgung von Juden und Muslimen, die gezwungen worden waren, zum Christentum zu konvertieren („Conversos“ und „Moriscos“), sowie für die Jagd auf Protestanten und andere „Häretiker“.
Schätzungen der Opferzahlen variieren stark. 20.000 bis 30.000 Menschen könnten insgesamt hingerichtet worden sein. Andere Quellen sprechen von 3.000 bis 5.000 Hinrichtungen, wobei wesentlich mehr Menschen gefoltert oder zu Haftstrafen verurteilt wurden.
Viele Opfer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, und es gab auch viele öffentliche „Auto-da-fé“-Zeremonien, in denen Verurteilungen öffentlich bekanntgegeben und Urteile vollstreckt wurden.
Römische Inquisition (1542–19. Jahrhundert):
Fokussierte sich stärker auf die Bekämpfung des Protestantismus und der wissenschaftlichen Gedanken, wie z.B. den Fall Galileo Galilei.
Sie war weniger gewalttätig als die Spanische Inquisition, aber es gab zahlreiche Verhaftungen, Folterungen und einige Hinrichtungen.
Schätzungen zu den Opfern sind geringer als bei der Spanischen Inquisition, wahrscheinlich im vierstelligen Bereich.
Insgesamt:
Die Gesamtzahl der Opfer der verschiedenen Inquisitionen ist umstritten. Schätzungen bewegen sich zwischen 60.000 und 100.000 Toten, mit unzähligen weiteren Verhaftungen, Folterungen und Verurteilungen zu anderen Strafen. Gegner der Hure sprechen gar von Millionen Opfern. Die Hure hingegen möchte die 60000 unterbieten.
Es wird oft betont, dass viele Opfer nicht notwendigerweise hingerichtet wurden, sondern durch Folter, Gefängnis oder soziale Ächtung litten und so indirekt verstorben sind.
Zitate der Hurenanführer der damaligen Zeit
Papst Gregor IX. (1227-1241): In seiner Enzyklika "Vox in Rama" forderte er die Bekämpfung von Häresie: „Wir ermahnen und beschwören alle, die in ihrer Verantwortung stehen, zu suchen und die Heretiker zu vernichten, wie es das Gesetz befiehlt.“ Diese Anordnung verdeutlicht den ernsten Ton, den die Kirche in Bezug auf die Bekämpfung von Häresie anschlug .
Papst Innozenz III. (1198-1216): Er erklärte, dass „es wichtig sei, die Zerrüttung des Glaubens zu verhindern, indem man die, die vom rechten Glauben abweichen, verfolgt“. Dies zeigt die Grundüberzeugung der Kirche, dass sie für den Schutz des Glaubens verantwortlich war und bereit war, dafür drastische Maßnahmen zu ergreifen .
Papst Urban VIII. (1623-1644): Er drückte die Notwendigkeit aus, die Reinheit des Glaubens zu bewahren, indem er sagte, dass „heretische Lehren das Gift des Teufels sind, das die Seelen der Gläubigen verderben kann“.
Im Zusammenhang mit dem bisher Festgestellten wird deutlich, welch satanische Irrlehre der Katholizismus war und ist.
Bei der Inquisition ging es einzig und allein um die Machterhaltung der Hure.
Sie verfolgte mit Eifer die echten Heiligen, das heißt die wahren Christen, die das Evangelium predigten und die Erlösung durch den Glauben an den Sohn Gottes allein verkündeten. Diese wahren Heiligen wandten sich zudem gegen die Machtstruktur, die, wie bereits erläutert, auch der biblischen Lehre widerspricht. «Und ich sah die Frau berauscht vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich sehr, als ich sie sah.»
Ich möchte hier betonen, dass die Hure, das vollständige Wort Gottes besass. Die Lehre des Pazifismus und Gewaltlosigkeit. Und sich im vollen Bewusstsein dagegen entschied.
Machterhaltung durch Zurückhaltung der heiligen Schrift ans normale Volk
Gott will das sein Wort verteilt und gehört wird
„Geht darum hin und macht zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.“
(Matthäus 28,19-20)
„Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sind, auch andere zu lehren.“
(2. Timotheus 2:2)
„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“
(Markus 16:15)
„Wir wollen von den Taten des Herrn erzählen und von seiner Macht und von seinen wunderbaren Werken.“
(Psalm 78:4)
„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; lehrt und ermahnt euch selbst in aller Weisheit; singt Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder mit Dank in euren Herzen dem Herrn.“
(Kolosser 3:16)
„Denn ich habe euch nichts verschwiegen von dem, was nützlich ist, sondern habe euch öffentlich und von Haus zu Haus gelehrt.“
(Apostelgeschichte 20:27)
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk, das Gott gehört, damit ihr die Wohltaten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.“
(1. Petrus 2:9)
In der Geschichte der katholischen Kirche gab es bedeutende Phasen, in denen die Institution gegen die Übersetzung der Bibel in Volkssprachen und gegen diejenigen, die diese Übersetzungen anstrebten, vorgegangen ist. Im Mittelalter war die lateinische Vulgata die offizielle Bibel, und die meisten Menschen hatten keinen Zugang zu ihr, da nur wenige Latein sprechen konnten. Personen, die die Bibel in die Volkssprache übersetzen wollten, wurden als Ketzer betrachtet, was zu Verfolgungen führte. Diese Maßnahmen dienten in erster Linie der Machterhaltung der Kirche, da sie fürchtete, ihre Kontrolle über die religiösen Lehren und die Gläubigen zu verlieren.
John Wycliffe war einer der ersten, der die gesamte Bibel ins Englische übersetzte. Er und seine Anhänger, die Wycliffiten, wurden von der Kirche verfolgt; nach seinem Tod wurden seine Überreste exhumiert und verbrannt. Jan Hus, ein tschechischer Reformator, setzte sich ebenfalls für Übersetzungen ein und wurde als Ketzer verurteilt und verbrannt. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche, was einen Wendepunkt in der religiösen Landschaft darstellte. Die katholische Kirche sah dies als Bedrohung für ihre Autorität und versuchte, die Verbreitung von Luthers Schriften zu unterdrücken. Er wurde 1521 als Ketzer verurteilt und musste sich verstecken, um seiner Verhaftung zu entkommen.
Die Inquisition, eine von der Kirche eingerichtete Institution zur Bekämpfung von Häresie, verfolgte viele, die die Bibel übersetzen oder gegen die kirchliche Lehre predigen wollten, was oft zu Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen führte. Diese Verfolgungen waren Ausdruck der Angst der Kirche vor dem Verlust ihrer Macht und Kontrolle über ihre falschen Lehren.
Der Hure war bewusst, dass ihre Machenschaften und Irrlehren ans Licht kommen würden, sobald die Bibel in die gängigen Sprachen übersetzt wurde.
Reichtum der Hure
«Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen»
Gottes Wort in Bezug auf Reichtum
Über Reichtum:
„Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht hochmütig seien und ihre Hoffnung nicht auf den ungewissen Reichtum setzen, sondern auf Gott, der uns reichlich alles zum Genuss gibt.“
(1. Timotheus 6:17)
„Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.“
(Lukas 12:15)
„Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen; sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“
(Matthäus 6:19-21)
„Und wieder sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes eingehe.“
(Matthäus 19:24)
Über Geiz
„Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Das Feld eines reichen Mannes hatte guten Ertrag. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe keinen Raum, wo ich meine Früchte sammeln kann. Und er sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dort alle meine Früchte und meine Güter sammeln. Und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter auf viele Jahre; ruh dich aus, iss, trink und sei fröhlich. Aber Gott sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott.“
(Lukas 12:16-21)
„Denn die, die reich werden wollen, fallen in Versuchung und Schlinge und in viele törichte und schädliche Begierden, die die Menschen in Verderben und Verdammnis stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel aller Arten von Übel; danach haben einige, die sich danach sehnten, vom Glauben abgeirrt und sich selbst viele Schmerzen verursacht.“
(1. Timotheus 6:9-10)
„Ein hastiger Mann, um reich zu werden, hat ein böses Auge und erkennt nicht, dass er in Not kommt.“
(Sprüche 28:22)
„Seid euer Leben lang ohne Geldgier und begnügt euch mit dem, was ihr habt; denn er selbst hat gesagt: ‚Ich will dich nicht verlassen und dich nicht forschen.‘“
(Hebräer 13:5)
Die besten Schätzungen von Bankern über den Reichtum des Vatikans belaufen sich auf 10 bis 15 Milliarden US-Dollar. Allein die italienischen Aktienbestände machen 1,6 Milliarden US-Dollar aus, was 15 % des Wertes der an der italienischen Börse notierten Aktien entspricht. Der Vatikan hat große Investitionen in den Bereichen Banken, Versicherungen, Chemie, Stahl, Bauwesen und Immobilien. Die Dividenden helfen, die Ausgaben des Vatikans sowie Wohltätigkeiten zu finanzieren, wie die Unterstützung von 1.500.000 Kindern und die Bereitstellung von Lebensmitteln und Kleidung für 7.000.000 bedürftige Italiener. Im Gegensatz zu normalen Aktionären zahlt der Vatikan keine Steuern auf dieses Einkommen, was dazu führte, dass die linksgerichtete römische Wochenzeitschrift L’Espresso letzte Woche ihn als „den größten Steuervermeider in Italien“ bezeichnete.
In den 1960er Jahren führte Italien eine Steuer von 15 % auf alle Aktien-Dividenden ein, die zwei Jahre später auf maximal 30 % erhöht wurde. Ein Zusatz zu dem ursprünglichen Gesetz, der den Vatikan von dieser Steuer hätte befreien sollen, wurde jedoch speziell gestrichen. Trotzdem weigerte sich der Vatikan, die Steuern zu zahlen, die möglicherweise über 15 Millionen US-Dollar pro Jahr betragen könnten, und berief sich dabei auf den Lateranvertrag von 1929 zwischen Papst Pius XI. und Mussolini. Zu dieser Zeit vereinbarte Italien, dem Papst 39 Millionen US-Dollar in bar und 52 Millionen US-Dollar in 5 % Staatsanleihen als Entschädigung für die Verluste zu zahlen, die der Papst erlitten hatte, als die Päpstlichen Staaten 1870 in Italien eingegliedert wurden. Unter Pius XII. wurde das Geld des Vatikans geschickt in Aktien und Immobilien investiert, und das Kapital hat sich vielfach vervielfacht.
Der Vertrag erkannte auch die Souveränität des Vatikans an, und ein 1942 erlassenes Gesetz, das "im Geiste des Konkordats" verfasst wurde, befreite den Vatikan von der Zahlung bestimmter Steuern auf Dividenden, die zu dieser Zeit existierten.
Schlusswort
Die katholische Lehre ist eine satanische Irrlehre. Qualifizierter Götzendienst. Die katholische Kirche selbst, eine Verbrecherbande die ihre eigenen Gesetze macht. Ihr wahrer Gott ist Lucifer. Das schlimmste aber ist, dass Katholiken nicht gerettet sind. Sie glauben nicht an Jesus als alleinigen Erlöser. Sie glauben nicht, dass sein Opfer gereicht hat. Obwohl das die Bibel klar aufzeigt. Die Bibel das Wort Gottes wurde bewusst zurückgehalten und pervertiert. So dass unzählige Menschen das wahre Evangelium nicht zugänglich war. Bis heute verführt die Hure Menschen zum Abfall. Dies ist die wahre Tragödie.