DER HEILIGE GEIST IST GOTT

Es ist kompliziert: Der Heilige Geist

Was ist der Heilige Geist? Den Vater und den Sohn kann der Mensch noch einigermaßen nachvollziehen. Wahrscheinlich, weil sie uns in der Bibel als Personen dargestellt werden, die miteinander agieren. Der Heilige Geist aber ist kniffliger. Auch er ist Gott als Teil der Trinität, dennoch wohnt er im gläubigen Christen.

1. Korinther 6,19:

„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“


Wohnt denn jetzt auch der Sohn und der Vater in uns? Denn die drei sind ja schließlich eins:

Johannes 5,7-8 (Schlachter 2000):

„Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins.“


Warum hilft uns der Geist, Gott besser zu verstehen? Und lehrt uns, wie wir beten sollen? 

Es fühlt sich irgendwie komisch an, nicht wahr? Es wäre einfacher zu verstehen, wenn Gott mit uns kommunizieren würde über einen Kanal. Aber so macht er das nicht. Er zeigt uns durch einen Teil von sich, wie man beten sollte und was wir sagen sollen. Der Geist hilft uns, Gott besser zu verstehen – ja, Gott als Ganzes zu verstehen und letztlich ihn, den Geist, selber zu verstehen:

Römer 8,26-27 (Schlachter 2000):

„Ebenso aber nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.“

Judas 1,20 (Schlachter 2000):

„Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist.“

Es scheint, als ob Gott uns hilft, zu Gott zu beten. Schräg, oder? Es ist ganz klar, dass der Heilige Geist Gott ist.


Der Heilige Geist ist ganz klar Gott

Apostelgeschichte 5,3-4:

Ananias lügt den Heiligen Geist an, was als Lüge gegenüber Gott gewertet wird.

„Warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und von dem Erlös des Feldes etwas zurückbehalten hast? (…) Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott!“


Weil Gott uns so nahe ist, lehrt er uns und leitet unser Leben.

Johannes 16,13:

„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“

→ Der Heilige Geist führt die Gläubigen zur Wahrheit und offenbart ihnen Gottes Willen.


Der Heilige Geist gibt dem Christen Kraft, das zu tun, was nötig ist

Apostelgeschichte 1,8:

„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“

→ Er befähigt Gläubige, Gottes Werk zu tun und das Evangelium zu verkünden.


Der Heilige Geist ist das Siegel der Erlösung

Epheser 1,13-14:

„In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist.“

Der Heilige Geist versiegelt die Gläubigen. Das bedeutet, dass wir durch ihn als Eigentum Gottes bestätigt werden. Das Siegel ist ein Zeichen für Sicherheit und Zugehörigkeit.

Das Unterpfand ist eine Art Anzahlung oder Garantie für das himmlische Erbe. Der Heilige Geist ist also der erste Vorgeschmack auf das, was uns in der Ewigkeit erwartet.


Der Heilige Geist kommt vom Vater und wird durch den Sohn gesandt

Johannes 14,16-17:

„Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt; ihr aber kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

→ Jesus bittet den Vater, und der Vater sendet den Heiligen Geist.


Johannes 15,26:

„Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird er von mir zeugen.“

→ Der Heilige Geist geht vom Vater aus, aber Jesus sendet ihn.


Der Heilige Geist verherrlicht den Sohn und offenbart den Vater

Johannes 16,14-15:

„Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum habe ich gesagt, dass er von dem Meinen nehmen und euch verkündigen wird.“

→ Der Heilige Geist verherrlicht Jesus und offenbart, was vom Vater kommt.


Römer 8,15:

„Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“

→ Der Heilige Geist führt Gläubige in die Beziehung zum Vater.


Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist wirken letztlich zusammen

Matthäus 28,19 (Taufbefehl):

„So geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

→ Die Dreieinigkeit ist in der Taufe vereint.


2. Korinther 13,13 (Segensspruch):

„Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“

→ Drei Personen – ein Gott, die zusammen im Leben der Gläubigen wirken.


Der Heilige Geist ist der Schöpfer

1. Mose 1,2:

„Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“

→ Der Heilige Geist war bei der Schöpfung präsent.


Hiob 33,4:

„Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.“

→ Der Heilige Geist gibt Leben.


Der Heilige Geist inspiriert die Schrift

2. Timotheus 3,16:

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“

→ Das Wort „eingegeben“ (griech. theopneustos) bedeutet „von Gott gehaucht“, was auf den Heiligen Geist hinweist.


2. Petrus 1,21:

„Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben, haben die heiligen Menschen Gottes geredet.“

→ Der Heilige Geist hat die Propheten und Apostel geleitet.


Der Heilige Geist erneuert und heiligt

Titus 3,5:

„Nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit hat er uns errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes.“

→ Der Heilige Geist erneuert und gibt neues Leben.


2. Thessalonicher 2,13:

„Wir aber sind es Gott schuldig, allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an zur Errettung erwählt hat in der Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit.“

→ Der Heilige Geist heiligt die Gläubigen.


Der Heilige Geist gibt Kraft und führt in die Wahrheit

Apostelgeschichte 1,8:

„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“

→ Der Heilige Geist gibt übernatürliche Kraft.


Johannes 16,13:

„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“

→ Der Heilige Geist führt in die Wahrheit.


Der Heilige Geist ist eine Person, nicht nur eine Kraft

Er hat Verstand, Gefühle und Willen – Eigenschaften einer Person.

1. Korinther 2,10-11:

„Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.“

→ Der Heilige Geist hat Erkenntnis und Verstand.


Epheser 4,30:

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin.“

→ Der Heilige Geist kann betrübt werden, was zeigt, dass er Gefühle hat.


1. Korinther 12,11:

„Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will.“

→ Der Heilige Geist hat einen eigenen Willen.


Wie man den heiligen Geist betrübt


Epheser 4,30 (Schlachter 2000)

"Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin."


Wie kann man den Heiligen Geist betrüben?

Der Kontext von Epheser 4 gibt uns eine Liste von Verhaltensweisen, die den Heiligen Geist betrüben können:


Lügen und Unwahrheit

Epheser 4,25: „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten; denn wir sind untereinander Glieder.“

Unaufrichtigkeit und Täuschung widersprechen dem Geist der Wahrheit.


Zorn und Wut

Epheser 4,26-27: „Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebt dem Teufel keinen Raum!“

Anhaltender Zorn führt zu Bitterkeit und öffnet dem Feind eine Tür.


Diebstahl und Unehrlichkeit

Epheser 4,28: „Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und schaffe mit seinen Händen etwas Gutes, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe.“

Unehrliches Verhalten betrübt den Geist Gottes.


Verdorbene Rede und böse Worte

Epheser 4,29: „Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörenden Gnade bringt.“

Verletzende, unflätige oder zerstörerische Worte sind dem Geist zuwider.


Bitterkeit, Wut, Lästerung und Bosheit

Epheser 4,31: „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch, samt aller Bosheit.“

Hass, Unversöhnlichkeit und zerstörerisches Verhalten trauern den Geist.


Unvergebenheit

Epheser 4,32: „Seid aber zueinander gütig, mitleidig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“

Wenn wir nicht vergeben, handeln wir gegen Gottes Natur.


Die Verbindung zwischen diesen Sünden und dem Betrüben des Heiligen Geistes

Es ist wichtig zu verstehen, dass Epheser 4,30 nicht isoliert steht, sondern sich auf die Verse davor und danach bezieht.

Der Satz beginnt mit „Und“, was zeigt, dass er mit den vorherigen Gedanken verbunden ist.

Paulus beschreibt in Epheser 4,25-29 sündige Verhaltensweisen (Lügen, Zorn, Diebstahl, verdorbene Rede), die den Heiligen Geist betrüben können.

Direkt nach Epheser 4,30 folgen weitere negative Eigenschaften (Epheser 4,31), die ebenfalls als Gründe für das Betrüben des Geistes gesehen werden.

Daher legen viele Bibelausleger diese Verse so aus, dass sie genau erklären, was den Heiligen Geist betrübt.


Zusätzliche Bibelstellen

Neben Epheser 4 gibt es weitere Bibelstellen, die zeigen, was den Heiligen Geist betrüben kann:

Jesaja 63,10: „Aber sie waren widerspenstig und betrübten seinen heiligen Geist; da wurde er ihnen zum Feind und kämpfte selbst gegen sie.“

Widerspenstigkeit und Rebellion gegen Gott betrüben seinen Geist.


1. Thessalonicher 5,19: „Den Geist dämpft nicht.“

Wenn wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes widersetzen oder es ignorieren.

Apostelgeschichte 7,51: „Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr.“

Widerstand gegen das Reden und Führen des Geistes.


Fazit

Den Heiligen Geist betrübt man durch sündiges Verhalten, insbesondere durch Lügen, Zorn, Bitterkeit, üble Nachrede, Unehrlichkeit und Unvergebenheit. Stattdessen sollen Gläubige in Liebe, Wahrheit und Vergebung leben, damit sie in Gemeinschaft mit dem Geist bleiben.

Da Epheser 4,30 direkt im Zusammenhang mit den vorhergehenden und nachfolgenden Versen steht, kann man daraus schließen, dass Paulus hier konkret erklärt, welche Sünden den Heiligen Geist betrüben. Es handelt sich also nicht um eine abstrakte Warnung, sondern um eine praktische Anleitung, wie Christen im Geist wandeln sollen.


Der Unterschied zwischen dem natürlichen schlechten Gewissen und dem Betrübung des Heiligen Geistes


Punkte des schlechten Gewissens (Natürliches Gewissen – Ungläubiger)


Von Gott als moralisches Empfinden geschaffen

Römer 2,14-15:

„Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind diese, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz; sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mitzeugt und auch die Gedanken einander anklagen oder auch entschuldigen.“


Kann Sünde erkennen, aber bietet keine wahre Lösung

Römer 3,23:

„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes.“


Kann durch ständiges Sündigen abstumpfen oder verhärten

1. Timotheus 4,2:

„Solche Menschen sind durch Heuchelei von Lügenrednern verführt, die ein Brandmal in ihrem eigenen Gewissen haben.“


Kann durch Philosophie, Ablenkung oder Selbstrechtfertigung beruhigt werden

Kolosser 2,8:

„Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.“


Sprüche 14,12:

„Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.“



Betrübung des Heiligen Geistes (Gläubiger):


Kommt direkt vom Heiligen Geist, der in Gläubigen wohnt

Epheser 4,30:

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin.“


Der Geist überführt nicht nur von Sünde, sondern ruft zur Umkehr

Johannes 16,8:

„Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.“


Wird empfindlicher mit geistlichem Wachstum – je näher du Gott bist, desto stärker empfindest du das Betrüben

Psalm 51,12 (Luther 2017: Psalm 51,13):

„Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!“


Kann nur durch Buße und Rückkehr zu Gott wieder Frieden finden

1. Johannes 1,9:

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“



Wie fühlt sich das Betrübung des Heiligen Geistes an?


Wenn ein Gläubiger den Heiligen Geist betrübt, spürt er oft:


Eine tiefe innere Unruhe, die nicht einfach zu ignorieren ist.

Einen Verlust des Friedens Gottes (Kolosser 3,15): "Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leib; und seid dankbar!"

Das Gefühl von Distanz zu Gott, obwohl er uns nicht verlässt (Psalm 51,12): "Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!"

Eine geistliche Schwere oder Last, bis man wieder in Einklang mit Gott ist.


Warum fühlt es sich so intensiv an?

Weil der Heilige Geist nicht nur ein "innerer Richter" ist, sondern eine Person, die in uns lebt (1. Korinther 6,19): "Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?"

Weil die Gemeinschaft mit Gott gestört wird – nicht die Beziehung (du bleibst sein Kind), aber die enge Verbindung leidet.

Weil der Heilige Geist Liebe ist – es ist nicht nur eine rechtliche Schuld, sondern eine Verletzung einer Beziehung (wie wenn man einen geliebten Menschen enttäuscht hat).


Wie kann man den Frieden wiederherstellen?

Buße tun und Sünde bekennen (1. Johannes 1,9): "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."

Sich dem Geist neu unterordnen und aus der Sünde umkehren.

Dankbarkeit und Lobpreis helfen oft, wieder in die Gegenwart Gottes zu kommen (Psalm 100,4): "Geht ein zu seinen Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!"


Fazit

Das Betrübung des Heiligen Geistes fühlt sich wie ein extrem schlechtes Gewissen an, aber mit einer tiefen geistlichen Dimension. Des Weiteren fühlt es sich an, als ob Gott einem verlassen hat.

Es ist ein Zeichen dafür, dass Gott uns liebt und uns zurück zu sich ziehen will. Es ist schmerzlich, aber auch eine Gnade – denn es zeigt, dass der Geist noch aktiv in uns wirkt!


Der Heilige Geist ist Gott und nutzt die Gläubigen als seinen Tempel und leitet sie in enger persönlicher Beziehung. Das ist die Kernbotschaft dieses Kapitels.

Diese Webseite verwendet Cookies. Hier kannst du auswählen, welche Cookies du zulassen willst und deine Auswahl jederzeit ändern. Klickst du auf 'Akzeptieren', stimmst du der Verwendung von Cookies zu.