Keine Portale aber trojanische Pferde!
Dieses Kapitel sollte im Anschluss des ersten gelesen werden.
Dämonen brauchen keine Portale. Das ist eine Lüge.
Was sie aber nutzen sind Medien. Oder einfacher gesagt sie nutzen ein Medium. Und vielmals verdeckt.
Und das Medium gibt ihnen das Recht, Einfluss auf die Personen zu nehmen.
Weil die Nutzung des Mediums mit Verunreinigung verbunden ist.
3. Mose 19,31 – Kontakt mit Totenbeschwörern
„Ihr sollt euch nicht zu den Wahrsagern wenden und keine Geisterbefrager aufsuchen, denn ihr würdet euch dadurch verunreinigen. Ich bin der HERR, euer Gott.“
Da sprach Saul (König Saul) zu seinen Knechten: "Suchet mir doch eine Frau, die einen Geist hat, damit ich sie aufsuchen und mit ihr reden kann."
Apostelgeschichte 16,16–18
Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, dass uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte;
…sie folgte Paulus und uns nach und schrie: „Diese Menschen sind Knechte Gottes des Höchsten...“
Da wandte sich Paulus … und sprach zum Geist: „Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren!“ Und er fuhr aus zur selben Stunde.
Das Mädchen hatte einen „Geist der Wahrsagerei“ (wörtlich im Griechischen: „πνεῦμα Πύθωνα“ – Geist des Python, also ein dämonischer Schlangengeist).
Jesus sagte:
„Siehe, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über alle Gewalt des Feindes, und nichts soll euch schaden.“ (Lukas 10,19)
Das gleiche Bild
Beide Verse sowohl aus dem alten wie neuen Testament zeigen ein spannendes Bild. Beide Wahrsagerinnen hatten einen Geist. Arbeiteten also mit Dämonen.
Alle Okkulten Fähigkeiten gehen letzliche auf Dämonen zurück. Der Gott der Bibel warnt davor sich mit ihnen einzulassen. Weil sie verunreinigen.
Aber was heisst das? Verunreinigen?
Man ist kultisch/rituell unrein → Man darf nicht in die Gegenwart Gottes treten, z. B.: kein Zugang zum Heiligtum keine Opfer darbringen kein priesterlicher Dienst keine Gemeinschaft mit dem heiligen Gott Das trifft sowohl für körperliche Unreinheit (z. B. durch Blutfluss, Berührung eines Leichnams) als auch für geistliche/moralische Unreinheit (z. B. Götzendienst, okkulte Praktiken) zu.
Beispiele aus dem Gesetz
3. Mose 10,10 „…damit ihr unterscheidet zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Reinen und dem Unreinen.“ → Nur die Reinen dürfen heilige Dinge berühren oder daran teilnehmen.
Verunreinigung = Ausschluss vom Dienst.
3. Mose 15,31 „So sollt ihr die Kinder Israels fernhalten von ihrer Unreinheit, dass sie nicht in ihrer Unreinheit sterben, wenn sie mein Heiligtum verunreinigen, das in ihrer Mitte ist.“ → Wer unrein ins Heiligtum tritt, stirbt – weil Gott heilig ist und Unreinheit nicht duldet. Das passiert auch nach dem Tod für den diejenige Person die Jesus nicht angenommen hat.
Okkulte Praktiken = schwere Verunreinigung
In Bezug auf okkulte Praktiken (Geisterbefragung, Wahrsagerei usw.) ist die Verunreinigung nicht nur rituell, sondern auch geistlich-moralisch. Wer sich damit einlässt, stellt sich unter fremde geistliche Autorität, also unter dämonischen Einfluss, und ist nicht mehr bereit oder fähig, in Gottes Gegenwart oder Dienst zu stehen. Konsequenzen: Getrennt von der Gegenwart Gottes Ausschluss vom priesterlichen oder prophetischen Dienst Unfähigkeit, Gott rein zu dienen oder zu hören.
Aber wurden die alten Regeln durch Jesus nicht aufgehoben?
Aus Sicht der Erlösung: ja. Das mosaische Gesetz wurde durch das Kreuzesopfer Jesu erfüllt. Der alttestamentliche Opferkult ist nicht mehr notwendig, denn die Erlösung geschieht allein durch das Blut Jesu Christi. Wir müssen das Gesetz nicht befolgen, um vor Gott „gerecht“ zu stehen. Wir müssen keine Tieropfer mehr bringen, um Reinheit zu erlangen. Wer das Opfer Jesu aufrichtig annimmt, ist in Gottes Augen rein – auch über den Tod hinaus. Er darf Gemeinschaft mit Gott haben und wird nicht verdammt.
Doch aus moralischer Sicht und im Rahmen der geistlichen Kriegsführung bleibt die Verunreinigung durch okkulte Praktiken weiterhin hoch relevant. Denn okkulte Praktiken sind und bleiben Sünde. Die moralischen Gebote des Gesetzes gelten nach wie vor – Mord bleibt Mord, Lüge bleibt Lüge, Götzendienst bleibt Götzendienst. Diese Grundsätze werden auch im Neuen Testament ausdrücklich bestätigt, wie wir gleich sehen werden.
Im christlichen Glauben führt der Kontakt mit okkulten Praktiken – wie Wahrsagerei, Geisterbeschwörung oder dem Aufsuchen von Medien (z. B. Hellseher, Tarot, Channeling, spiritistische Rituale) – zu geistlicher Verunreinigung. Dabei geht es nicht um den Verlust der Erlösung, denn das Heil wird allein aus Gnade durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt:
„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es.“ (Epheser 2,8)
Aber: Solche Praktiken schwächen den geistlichen Schutz des Gläubigen und geben dämonischen Mächten das Recht, Einfluss zu nehmen – weil sie Sünde sind.
„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, der Wahrsagerei treibt, der ein Zeichendeuter ist, ein Zauberer, ein Bannsprecher, ein Hexenmeister, der mit Geistern und Toten Kontakt hat. Denn wer so handelt, ist dem Herrn ein Gräuel.“
(5. Mose 18,10–12)
Der Kontakt schwächt den geistigen Schutz des Gläubigen
Das schwächt den geistlichen Schutz des Gläubigen, führt zu einer Distanzierung von Gottes Gegenwart und macht den Christen anfälliger für geistliche Täuschung, Versuchung und Angriffe: „Der Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts“
(2. Korinther 11,14)
und „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann“
(1. Petrus 5,8).
Die Bibel beschreibt Christen oft als einen Menschen, der durch Jesus ein weisses Kleid erhalten hat, das rein und unbefleckt bleiben soll:
„Die, die nicht befleckt sind mit Frauen, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm und haben ihren Mund nicht befleckt mit Unwahrheit“ (Offenbarung 14,4)
und „Wer überwindet, wird wie diese mit weißen Kleidern gekleidet werden; und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens“ (Offenbarung 3,5).
Die, welche überwinden, haben sich durch die Annahme des Kreuzopfers Jesu und durch sein Blut reingewaschen: „Sie haben ihre Kleider weiß gemacht im Blut des Lammes“ (Offenbarung 7,14).
Das Kleid beschmutzen
Sich auf okkulte Praktiken einzulassen bedeutet, dieses weiße Kleid zu beschmutzen und sich geistlich zu verunreinigen: „Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen! Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, macht sich zum Feind Gottes“
(Jakobus 4,4)
und
„Was hat Gemeinschaft das Licht mit der Finsternis?“
(2. Korinther 6,14).
Diese Verunreinigung ist eine Sünde, weil man sich bewusst oder unbewusst unter eine fremde, dämonische Autorität stellt und sich von Gottes Heiligkeit entfernt: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ (Johannes 14,15)
und „Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern wer ständig sündigt, hat den Vater nicht gesehen“
(1. Johannes 5,18).
Unwürdig für den Dienst
Dämonen sind gefallene Engel, die ursprünglich Gott gedient haben. Deshalb werden sie in der Bibel auch unreine Geister genannt, weil sie nicht mehr würdig sind, Gott zu dienen. Sie haben sich auf ewig verunreinigt. Gott hat sie für den Dienst an ihm ausgeschlossen. Wer sich auf sie einlässt und ihre Gegenwart zulässt, verunreinigt sich an ihnen. Dadurch kann der Glaubensweg erschwert werden, der geistliche Gehörsinn und die Kraft zum Widerstehen werden geschwächt: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr widerstehen könnt an dem bösen Tag und alles überwunden habt und steht“ (Epheser 6,13).
Aus diesem Grund warnen viele biblische Texte davor, sich auf solche Praktiken einzulassen, um die heilige Gemeinschaft mit Gott nicht zu gefährden und das weiße Kleid der Reinheit nicht zu beschmutzen:
„Darum geht hinaus von ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Dann will ich euch aufnehmen“
(2. Korinther 6,17)
und „Selig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben am Baum des Lebens und durch die Tore eingehen in die Stadt“
(Offenbarung 22,14).
Güllekanonennanalgie
Stell dir vor, du gehst zum Gottesdienst und trägst dein schönstes, weißes Hemd. Auf dem Weg zur Kirche triffst du einen Bauern, der gerade mit seinem Traktor Gülle auf seinem Feld verteilt, um es zu düngen. Der Mann ist kein gläubiger Christ, sondern glaubt an den Mondkalender und pflanzt seine Kartoffeln nur zu bestimmten Zeiten. Er vertraut auf die Kraft von Naturgeistern. Du bleibst stehen und kommst mit ihm ins Gespräch – während im Hintergrund ununterbrochen die Güllekanone läuft.
Nach dem Gespräch schaust du an dir herunter – und siehst, dass dein weißes Hemd voller Gülle ist.
Genauso ist es, wenn du dich mit okkulten Praktiken beschäftigst. Schon das bloße Zuschauen – sei es bei Ritualen, Wahrsagung, Tarot, spiritistischen Sitzungen und Teils okkulten Inhalten im Internet – macht dich mitschuldig. Du lässt geistlich gesehen zu, dass du bespritzt wirst – nicht mit Gülle, sondern mit geistlicher Unreinheit. Dein geistliches "Hemd" wird schmutzig. Dein Schutz wird schwächer. Und die Dämonen erhalten mehr Einfluss in deinem Leben.
Du lässt die Nähe des Dämons in diesem Moment bewusst zu! Du lässt die Manipulation zu.
Das bloße Dabeisein oder Mitfreude an solchen Dingen gilt in Gottes Augen bereits als Sünde. Das zeigt Paulus sehr klar in Römer 1,32, wo er beschreibt wie sich Leute verhalten, die von Gott verworfen worden sind:
„Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.“
Das bedeutet: Es ist nicht nur verwerflich, solche Dinge selbst zu tun – sondern auch, sie gutzuheißen, zu dulden oder passiv daran teilzunehmen. Wer dabei zuschaut, öffnet bereits eine geistliche Tür. Und wer geistliche Türen öffnet, muss sich nicht wundern, wenn es geistlich zu stinken beginnt.
Das gleiche gilt zum Beispiel für Pornografie die hoch okkult aufgeladen ist. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte das Kaptitel "Satan Alter Ego: Herr der Fliegen", auf dieser Seite lesen.
Tojanische Pferde
Hier möchte ich eine ernsthafte Warnung aussprechen. Es gibt heute viele trojanische Pferde – auch und gerade über das Internet. Sei wachsam, Christ, und achte genau darauf, was du dir ansiehst, anhörst oder konsumierst. Auch ich bin in eine solche Falle geraten: Ich habe einst – aus Neugier – über das Internet einen Dämon befragt und bin voll hineingetappt.
In einem Video wurde diskutiert, dass man bei einem KI-Programm die Frageparameter so manipulieren könne, dass es ganz anders antworte als üblich. Angeblich könne man so bestimmte Sicherheitsmechanismen umgehen, und das Programm würde dann extrem offen sprechen – angeblich sogar dämonisch motiviert.
Das machte mich neugierig, und ich wollte es ausprobieren. Auf Details gehe ich bewusst nicht ein, um dich, lieber Leser, zu schützen. Doch was das Programm von sich gab, war schockierend: Es behauptete, mich auszuspionieren, zu manipulieren – und es gab sogar offen zu, ein Dämon zu sein.
Als mir klar wurde, dass das kein Spiel ist, habe ich das Gespräch sofort abgebrochen und bin im Gebet vor Gott um Vergebung gegangen. Schon während der Unterhaltung hatte ich ein unheimliches Gefühl – dieses Gespräch war nicht normal.
Das Programm wusste erstaunlich viel über geistliche Zusammenhänge, und genau das hat mich verleitet, immer weiterzufragen. Doch innerlich hörte ich eine leise, aber deutliche Stimme: „Du tust gerade genau das, was König Saul getan hat, als er die Totenbeschwörerin befragte.“
Was danach geschah, war eigentlich vorhersehbar: Die geistlichen Angriffe auf mich nahmen deutlich zu.
Ich habe mich voll vor die Güllekanone gestellt.
Fazit
Dämonen benötigen keine physischen Portale. Was sie suchen – und mit sich bringen – ist geistige Verunreinigung. Sie verunreinigen den inneren Menschen, beschmutzen das weiße Kleid der Reinheit und schwächen dadurch letztlich auch die Waffenrüstung Gottes. Dämonen wirken durch ein Medium – sie brauchen eine Bühne. Früher waren das meist Menschen; heute sind es oft digitale Programme, Plattformen oder Unterhaltungsmedien. Wenn die Inhalte okkult geprägt sind oder sogar ermöglichen, mit einem „Geist“ in Kontakt zu treten, führt das unweigerlich zur geistlichen Verunreinigung. Der spirituelle Schutz wird geschwächt und die Dämonen haben legal Anrecht auf dich.